Der Seniorenblog aus Sachsen

Pflege zu Hause

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Die Entscheidung – Pflege zu Hause oder Seniorenheim

655723_web_R_by_Helene Souza_pixelio.deJeder ältere Mensch ist bestrebt, so lange wie möglich selbst bestimmt zu Hause zu leben. Dieses Bestreben ist verständlich und man sollte die betroffenen Senioren auch darin unterstützen.

Jedoch kann man nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass dies in den seltensten Fällen bis zum Tode möglich ist. Der Normallfall ist der, daß die Betroffenen an einen Punkt kommen, wo sie sich nicht mehr selbst versorgen können. Dies betrifft nicht nur die alltägliche Arbeit in der Wohnung sondern auch das Kochen sowie die Körperpflege.

 

Bildquelle: Helene Souza/pixelio.de

Betreutes Wohnen zu Hause oder im Seniorenheim

Senioren mit den bestimmten Krankheiten im fortgeschrittenen Stadium (z.B. Demenz / Alzheimer) können Angehörige 24 Stunden fordern und auch komplett erschöpfen. Verständlicherweise möchten die Familienmitglieder dennoch den Betroffenen den Wunsch nach dem Verbleib im eigenen Zuhause erfüllen. So ist die Übernahme häuslicher Pflege durch Privatpersonen bis heute die Wahl Nr. 1 in Deutschland. Die positiven Auswirkungen, die das vertraute häusliche Umfeld auf die Erkrankten hat, bestätigen diesen Weg grundsätzlich auch.

Pflege

 

Wenn es für Familienmitglieder aber zu einer zu starken Belastung wird, bieten mobile Pflegedienste eine entlastende Betreuung rund um die Uhr an.

 

 

Bildquelle: fotolia.de

Als „Betreutes Wohnens“ werden Wohnformen bezeichnet, in denen Menschen Unterstützung finden, die je nach Lebenssituation unterschiedliche Formen der Hilfe benötigen.

Eine besondere Ausprägung ist das betreute Wohnen für ältere Menschen, die nicht zwangsläufig einen ausgeprägten Hilfe-, Betreuungs- und/oder Pflegebedarf haben, jedoch in einer Wohnanlage leben wollen, die neben barrierefreiem Wohnraum eine Reihe von Grundleistungen im Bereich der Sicherheit, allgemeiner Betreuung und sog. niedrigschwelliger Unterstützungsleistungen bietet, die das selbständige Leben im Alter wenn nicht ermöglichen, so doch jedenfalls erleichtern. Somit bleibt die Selbstständigkeit gewahrt.

Beim betreuten Wohnen wird den älteren Menschen ein hohes Maß an Eigenständigkeit gewährt, während sich Hilfe und Pflege in unmittelbarer Nähe befinden. Die Senioren wohnen in ihrem eigenen Bereich mit Küche und Bad und können bei Problemen auf das Pflegepersonal des Hauses zurückgreifen. Notwendige Pflegeleistungen werden in diesen Einrichtungen von mobilen Pflegediensten erbracht.

Für Senioren, welche auf Grund ihres Alters oder ihrer Erkrankung nicht mehr in der Lage sind selbst zu kochen, werden die Mahlzeiten über „Essen auf Rädern“ geliefert. Die Wohneinrichtung übernimmt auch in der Regel auf Wunsch für die Senioren die Wäsche sowie kleine Aufgaben wie Einkauf

Dieses Wohnmodell wurde in den letzten Jahren immer beliebter bei den älteren Menschen. Vor einem Vertragsabschluß mit einer Pflegeeinrichtung sollten die Angehörigen unbedingt Auskünft über die Einrichtung einholen und diese dann sehr genau besichtigen. Man sollte nicht nur einmal sich die Einrichtung von der Pflegeleitung zeigen lassen, sondern auch an einem anderen Termin ohne Voranmeldung die Einrichtung besuchen und wenn möglich mit Bewohnern sprechen. Dies bringt meistens mehr an Erkenntnis als „bunte Wohlfühlprospekte“ welche so gut wie jede Einrichtung verteilt.

„Alt werden will jeder aber niemand will alt sein“

Autor: Harry Bode

Textquellen: auszugsweise Wikipedia/T-online.de/

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