Der Seniorenblog aus Sachsen

Das versteckte Leiden – Inkontinenz (Blasenschwäche)

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Blasenschwäche, inkontinenz

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Spruch im Volksmund sagt: „Oben fit und unten dicht – mehr wünsche ich mir fürs Alter nicht“. Leider stimmt dieser Satz heutzutage immer weniger. Da die Menschen immer älter werden, hat sich die Blasenschwäche zu einer Volkskrankheit entwickelt. Man hat die Zahl der Betroffenen in Deutschland auf ca. 10 Millionen geschätzt. Nicht erfaßt dabei sind die Menschen, welche sich nicht trauen, mit ihrem Hausarzt darüber zu sprechen.

A senior man with bladder control problemEs gibt Krankheiten, welche auch heute noch mit einem Tabu belegt sind. Dazu gehört die Inkontinenz (Blasenschwäche). Die Ursachen für diese Krankheit sind vielfältig. Es können neurologische Erkrankungen, Nachwirkungen von einer Operation sein oder auch einfach eine Beckenbodenschwäche, welche mit zunehmenden Alter immer öfters auftritt.

Das Ergebnis ist immer dasselbe: Wenn sie Stuhl oder Urin nicht mehr richtig halten können, ist das den meisten Menschen sehr peinlich. Viele Betroffene ertragen ihre Erkrankung still, trauen sich nicht einmal, bei ihrem Arzt das Thema Inkontinenz anzuschneiden.

A senior woman with bladder control problemStattdessen versuchen sie Strategien zu entwickeln, um mit dieser Krankheit zurecht zu kommen. Besser ist es aber sich seinem Hausarzt anzuvertrauen um wirksame Hilfe zu erhalten. Er kann hilfreiche Tipps geben wie zum Beispiel Beckenbodentraining, Medikamente, Operation und Beratung zu Einlagen und Einweg-Pants.

Wir haben im Internet recherchiert, und die Firma abapharm.de gefunden, welche Einlagen und andere Hilfsmittel in sehr guter Qualität vetreibt. Wichtig für einen Betroffenen ist ganz sicher der Tragekomfort. Es gibt „Billigware“, welche von der Haut nicht vertragen wird und als Folge daraus können sogar bei minderwertiger Qualität der Einlagen Hautekzeme entstehen.

Es lohnt sich also unbedingt auf Qualitätsware zu setzten. Bei abapharm.de finden Sie auch günstige Kartonpreise, so dass Qualität auch bezahlbar bleibt. Renommierte Hersteller wie z.B. Abena bürgen dafür.

Es ist nicht in allen Fällen möglich, einer Inkontinenz gezielt vorzubeugen. Allerdings gibt es einige Maßnahmen, mit denen Sie Ihr Inkontinenz-Risiko erheblich senken oder Ihre Beschwerden lindern können. Auf der Webseite von praxisvita.net finden Sie nützliche und ausführliche Tipps wie man einer Inkontinenz vorbeugen kann.

Werden die Pflegehilfsmittel (Einlagen etc.) vom Arzt verordnet, übernehmen in der Regel die Krankenkassen die Kosten. Übrigens: Inkontinenz-Hilfsmittel unterliegen keiner gesetzlichen Zuzahlungspflicht.. Manche Krankenversicherungen verlangen aber auch die Zuzahlung von „Eigenanteilen“. Daher sollten Sie unbedingt bei Ihrer Krankenkasse diesbezüglich nachfragen. Das Budget des Arztes belastet die Verordnung von Hilfsmitteln nicht. Er verordnet die aufsaugenden Hilfsmittel (Inkontinenz-Einlagen und -Slips) auf einem speziellen Hilfsmittel-Rezept.

Für den Sommer finden Sie hier einige nützliche Tipps zum Thema Inkontinenz. Der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz e.V. hat uns diese freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Für viele sind das die schönen Seiten des Sommers. Menschen mit Blasenschwäche können die warme Jahreszeit oftmals nicht so unbeschwert genießen. Gute Planung, fachliche Beratung und ein paar Tipps können helfen.

Raus aus den nassen Badesachen

Eine Blasenschwäche muss niemanden vom Schwimmen abhalten. Frauen, die an plötzlich einsetzendem Harndrang leiden, sollten aber anstelle eines Badeanzugs besser einen Zweiteiler, also Tankini oder Bikini tragen, weil hier vor allem im nassen Zustand das Ausziehen schneller geht. Für Menschen, die Inkontinenz-Vorlagen brauchen, gibt es spezielle Badekleidung, die von herkömmlicher Bademode nicht zu unterscheiden ist. Wer sich außerdem vor dem Sprung ins Becken den schnellsten Weg zur Toilette einprägt, ist bestens gewappnet. Wichtig ist es, sich nach dem Schwimmen sofort umzuziehen, damit der Unterleib nicht auskühlt. Andernfalls können die Abwehrkräfte geschwächt werden; Keime haben dann leichtes Spiel, eine Blasenentzündung auszulösen.

Leichte Sommerküche, gewusst wie

Die leichte Sommerküche mit viel Obst und Gemüse ist bei Blasenschwäche genau das Richtige, denn sie wirkt überflüssigen Pfunden entgegen und schont somit Beckenboden und Blase. Doch aufgepasst: Manche Obst- und Gemüsesorten wirken harntreibend und können den Harndrang verstärken. Dazu gehören Tomaten, Salatgurken, Möhren, Süßkirschen, Wassermelonen sowie saure Früchte wie Ananas, Orange oder Limette. Dasselbe gilt für Getränke mit Koffein oder viel Kohlensäure, also Kaffee, schwarzen Tee, Limonaden und Bier. Ausreichend zu trinken ist bei Blasenschwäche dennoch wichtig. Andernfalls ist der Urin zu stark konzentriert, reizt die Blase und der Harndrang nimmt zu. Ideale Durstlöscher sind Früchte- oder Kräutertees, von denen es mittlerweile unzählige Sorten gibt und die auch kalt gut schmecken.

Mit Pausen und Waschlappen im Handgepäck

Für Menschen mit Blasenschwäche ist im Urlaub ein ausreichendes Angebot an sauberen Toiletten besonders wichtig. Mit ein wenig Recherche im Internet lassen sich für viele Reiseziele Hinweise zu öffentlichen Toiletten finden. Desinfektionstücher, feuchte Waschlappen und eventuell ein Satz Wechselwäsche sollten dennoch im Handgepäck nicht fehlen. Für die Anreise sollten ausreichend Toilettenpausen eingeplant werden. Wer häufig zur Toilette muss, sitzt in Reisebus, Zug oder Flugzeug am besten am Gang.

Fachlicher Rat

Gute Planung und Vorsichtsmaßnahmen sind vor allem für den Urlaub wichtig. Dennoch gilt: Behandeln ist besser als sich zu arrangieren. Es lohnt sich daher, den Arzt aufzusuchen und die Vielfalt an Therapiemöglichkeiten auszuschöpfen. Häufig hilft eine Kombination aus beckenbodenstärkenden Maßnahmen, einem gesünderen Lebensstil und – vor allem bei Dranginkontinenz – Medikamenten, welche die dauerhaft verspannte Blasenmuskulatur entkrampfen und das eingeschränkte Fassungsvermögen der Blase vergrößern.

Zum Thema Blasenschwäche bei Frauen können Sie eine kostenlose Broschüre hier downloaden.

Weitere Tipps zum diesem Thema finden Sie im Seniorenblog hier.

Autorenteam Sonja und Harry Bode

Bildquelle: fotolia

Textquellen auszugsweise: /abapharm.de/praxisvita.de/navigator-medizin.de/