Der Seniorenblog aus Sachsen

Auto und Verkehr

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Senior man driving a car

 

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Bildquelle: © Andres Rodriguez – Fotolia.com

Licht – Test:

Im Herbst erste Autofahrerpflicht

619308_web_R_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deBeim Licht-Test in den  Monaten September / Oktober kontrollieren die Profis in den Kfz-Betrieben die Beleuchtung von Autos und Lkw. Und das in nur wenigen Minuten. Die Aktion ist für Autofahrer kostenfrei. Kleine Mängel werden sofort behoben. Nur zu ersetzende Teile müssen bezahlt werden. Nach einem erfolgreichen Check gibt es die Licht-Test-Plakette auf die Windschutzscheibe.

 

Bildquelle: Rainer Sturm/pixelio.de

Wer mit der Plakette 2014 unterwegs ist, punktet so bei einer Verkehrskontrolle. Denn die Polizei kennt die Aktion und weiß, dass dieses Licht geprüft ist. Die Betriebe leisten mit dem Licht-Test einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit auf den Straßen. Denn noch immer sind viele Autos „einäugig“ oder als Blender unterwegs, wie die Mängelstatistik des Herbstes 2012 zeigt. (Mängelquote: 34,3 Prozent.

A Foggy Night In EssenAuf den Pkw-Bestand hochgerechnet bedeutet dies, dass rund 15 Millionen Fahrzeuge mit fehlerhafter Beleuchtung fahren. Bei Lkw und Bussen waren rund 35,2 Prozent mit mangelhaftem Fahrzeuglicht unterwegs. Ganz vorn lagen dabei Defekte an einem oder beiden Scheinwerfern.

 

Bildquelle:Andreas-Dengs-www.photofreaks.ws/pixelio.de

Das traf auf 19,9 Prozent der „Großen“ zu. Zirka 12,3 Prozent der überprüften Scheinwerfer waren zu hoch eingestellt und blendeten den Gegenverkehr. Lesen Sie den ganzen Artikel bei Mercedes-Fans.de hier.

Autorenteam Sonja Bode & Harry Bode

Textquelle: Mercedes-Fan.de


Unfallverursacher in Deutschland

Sind immer mehr ältere Autofahrer ein Risiko?

601690_web_R_B_by_Dieter Schütz_pixelio.deWenn Fahranfänger Unfälle verursachen, geht dies meistens auf zu hohe Geschwindigkeit zurück. Bei Senioren ist der häufigste Grund für einen Unfall die missachtete Vorfahrt. Damit liegen die Senioren in der Hochrisikogruppe, wie Fahranfänger.

 

Bildquelle: Dieter Schütz/pixelio.de

Dies wird in der Zukunft noch zunehmen, weil die Zahl der älteren Verkehrsteilnehmer zunehmen wird.

Mehr als die Hälfte der deutschen Fahrzeughalter hat die 50 überschritten, fast ein Drittel sind über 60. Der ADAC schätzt, dass es im Jahr 2050 mehr als acht Millionen Deutsche geben wird, die über 80 Jahre alt sind – und die mehr Auto fahren werden als jede Generation vor ihnen. (Quelle:ADAC)

„Die individuelle Mobilität ist auch im Alter ein Grundbedürfnis und eine Frage der Lebensqualität. Sie zu erhalten, ist daher besonders wichtig. (Quelle:DEKRA)

„Die Alten sind wesentlich besser als ihr Ruf“, verteidigen Experten jene Gruppe von Lenkern, die heute noch in einem Alter unterwegs sind, in dem in früheren Generationen niemand mehr Auto gefahren wäre.

Senioren profitieren beim Autofahren von ihrer langjährigen Fahrpraxis, die in begrenztem Umfang körperliche Defizite bei Seh- oder Hörvermögen und längere Reaktionswege ausgleichen kann. Über angepasstes, sicheres Verhalten von älteren Autofahrern im Straßenverkehr.(Quelle: Fernsehmagazin „ZDF.reporter“)

Generell gibt es keine gesetzliche Altershöchstgrenze, ab der das Führen eines Kraftfahrzeugs verboten ist. Meist sind es Angehörige oder Verwandte, die zum Führerscheinverzicht raten. Ein solch direkter Eingriff stößt bei vielen älteren Menschen auf Ablehnung. Es kann deshalb sinnvoll sein, wenn sich Angehörige an den Hausarzt oder eine andere sachkundige Person wenden, die Einsicht bei den Senioren weckt.

Verringert sich die Sehkraft, kann etwa die Geschwindigkeit herannahender Fahrzeuge schlechter eingeschätzt werden. Auch erhöht sich die Blendempfindlichkeit im Dunkeln. Senioren vermeiden deshalb bewusst Nachtfahrten oder das Befahren von fremden Strecken bei Dunkelheit. Unübersichtliche Situationen und eine Fülle an zu verarbeitenden Informationen im Straßenverkehr können zu Überforderung führen. Experten empfehlen, die Strecken zu ruhigen Verkehrszeiten abzufahren und sich an die Straßenverhältnisse zu gewöhnen.

658622_web_R_by_Gabi Eder_pixelio.dePauschale Forderungen nach einem Senioren-TÜV lassen sich mit Unfallstatistiken allerdings kaum stützen. Nur elf Prozent der Unfälle mit Personenschaden gingen im Jahr 2009 auf das Konto Älterer ab 64 Jahren. Gleichzeitig stellte diese Altersgruppe laut Statistischem Bundesamt aber 20 Prozent der Gesamtbevölkerung.

 

Bildquelle: Gaby Eder

Der Blick allein auf das Geburtsdatum übersieht, dass Altern eine höchst subjektive Angelegenheit ist. Nicht die Daten im Personalausweis, sondern die persönliche Fitness ist ausschlaggebend für die Verkehrstüchtigkeit.(Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Grundsätzlich sollten ältere Autofahrer ihre Fahrtüchtigkeit regelmäßig ärztlich überprüfen lassen. Weiterhin bieten Polizei, Verkehrswacht und Automobilclubs speziell auf Senioren zugeschnittene Fahrsicherheitstrainings an.

Autorenteam Sonja Bode & Harry Bode

Textquelle: Deutscher Verkehrsicherheitsrat

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