Der Seniorenblog aus Sachsen

Fastenkuren

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Heilfasten!

 

 

Nützliche Tipps für eine Fastenkur

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: © VRD – Fotolia.com

Fasten ist mittlerweile zum Trend geworden – dabei gibt es viele Arten zu fasten.

Doch was ist das Fasten eigentlich?

Unzählige Kuren werden zum Fasten oder Heilfasten angeboten. Dabei gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen „Fastendiäten“ und dem richtigen Fasten. Häufig kommt es vor, dass man Fasten mit einer Diät verwechselt.

Beim richtigen Fasten kommt es darauf an, dass der Körper auf den richtigen Fastenstoffwechsel eingestellt wird. Dabei zieht der Körper seine Energie nicht mehr wie gewöhnlich aus der Glucose, sondern aus dem Eiweiß und den Fetten. Dabei soll man versuchen den Abbau des körpereigenen Eiweiß so gering wie möglich halten.

salat tellerBildquelle:© Liddy Hansdottir – Fotolia.com

Diese Fastenart ist am besten bekannt unter dem Namen Molke-Fasten.

683892_web_R_K_by_Alexandra H._pixelio.deAlle gemeinhin bekannten „Fasten – Diäten“ wie die F.X.Mayr Kur, Basenfasten, Schrothkur, Milch-Semmelkur, Früchtefasten und Obstfasten sind im eigentlichen Sinne kein Fasten, da der Körper bei diesen Kuren nicht auf den „Fastenstoffwechsel“ umgestellt ist. Die oben genannten Kuren sind im eigentlichen Sinne Diäten. Oft wird deshalb das Fasten mit einer Diät verwechselt.

Früher dachte jeder beim Fasten zuerst an Wasserfasten und Teefasten – jedoch haben Erfahrungen gezeigt, dass diese Fastenarten nur für wirkliche gesunde Menschen zu empfehlen sind.

Erkannt hat u.a. dies Dr. Buchinger und er führte daher die Obstsäfte zum Fasten ein. Bekannt ist diese Fastenart unter dem Begriff Buchinger Fasten.

Wenn man bisher noch keine Erfahrungen mit dem Fasten gemacht hat, wird zum Einstieg das Basenfasten empfohlen.

Diese Basenfastenkur ist ein „Großputz“ für den Körper – und macht man es richtig, dann fühlt man sich auch nicht hungrig und schlapp. Jedoch wird beim Basenfasten der Körperstoffwechsel nicht umgestellt. Daher ist diese Fastenart eher eine Diät oder Basenkur.

eat healthy!Bildquelle: © Ekaterina Pokrovsky – Fotolia.com

Zum Einstieg ist eine Basenkur für eine Woche zu empfehlen.

Das dürfen Sie zu sich nehmen: Obst, Gemüse, Kräutertee und Wasser.

Das sollten Sie während der Kur vom Speiseplan streichen: Fleisch-, Wurst- und Milchprodukte, Fisch und Süßigkeiten, Teigwaren, Kaffee, Alkohol.

Gut zu wissen: Essen Sie Obst und Rohkost nur bis 14 Uhr. Danach ist es schwer verdaulich. Nehmen Sie die letzte Mahlzeit am Abend idealerweise vor 18 Uhr zu sich. Damit entlasten Sie die Stoffwechselprozesse der Leber.

681778_web_R_K_B_by_Lupo_pixelio.deGetränke: Während der Kur ist es wichtig, die Nieren bei der Arbeit zu unterstützen. Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter stilles Wasser, warm oder kalt. Kein Mineralwasser mit Kohlensäure, das kann der Körper schlechter verwerten. Alle Kräutertees sind erlaubt, jedoch kein schwarzer, grüner, Rooibusch- oder Früchte-Tee.

Kur-Ende: Gewöhnen Sie Ihren Organismus langsam wieder an normale Kost, nehmen Sie sich dafür eine Woche Zeit, und integrieren Sie erst nach und nach Milch, Fleisch, Fisch und Alkohol in Ihren Speiseplan. Versuchen Sie, sich auch nach der Kur öfter mal eine Mahlzeit nur aus Gemüse zusammenzustellen. (Quelle:brigitte.de)

 Autorenteam Sonja Bode & Harry Bode

Textquellen: auszugsweise basenfasten.de/Wikipedia/gesund-heilfasten.de/Mayr-Kuren.de/Bernd-Bieder.de