Der Seniorenblog aus Sachsen

Demenz Erkrankung

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Dealing With Dementia

 

DEMENZ

ERKRANKUNG

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: © freshidea – Fotolia.com

Der Bundesgesundheitsminister:

„Wir wollen den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff so gestalten, dass Demenzkranke endlich ausreichend mit ihrem individuellen Leistungsvermögen berücksichtigt werden.“Hoffen wir das Beste, dass dies nicht nur eine Worthülse ist wie so oft, wenn Politiker was versprechen

16.08.2013

Neuer Test zur Früherkennung von Demenz:

Wer weltbekannte Persönlichkeiten wie Elvis Presley oder Albert Einstein nicht erkennt, leidet vielleicht an einer Frühform von Demenz.US – Forscher haben über einen neuen „Famous Faces Test“ eine Früherkennung für die Demenz Erkrankung entwickelt (für unter 65 Jahren). Lesen Sie hier den original Artikel. (Quelle: Focus / Nachrichten.de)

08.08.2013

Ist es möglich Demenz vorzubeugen?

Mit gesunder Ernährung (z.B. Mittelmeerdiät) ist dies bedingt möglich. Fisch ist besser als Fleisch und pflanzliches Fett ist besser als Butter. Zu empfehlen sind auch viel Obst, Blattgemüse, Olivenöl und Nüsse.

Ebenso können auch auch Antioxidantien eine Rolle spielen. Antioxidantien sind Substanzen, welche die „freien Radikale“ einfangen und binden.“Freie Radikale“ beeinträchtigen Zellen und schädigen Eiweiße sowie die Erbinformationen.

Oft hört man auch, dass Zucker die Demenz verursachen kann.Dies konnte aber bisher so nicht belegt werden. Zucker ist ein wichtiger Energielieferant für das Gehirn. Nur Menschen mit Diabetes können ein erhöhtes Risiko haben.

Ein weiterer hoher Risikofaktor für Demenz ist das Rauchen. Wie bekannt schädigt Rauchen die Gefäße und kann ein Faktor sein, der Demenz auslöst.

Bewegung und Sport sowie der Versuch geistig auch im Alter fit zu bleiben sind zwei Faktoren, welche der Demenz vorbeugen können.

Wie sind die Aussichten der heutigen Medizinforschung auf eine Heilung dieser Krankheit?

Zur Zeit wird intensiv an einem Impfstoff gegen die Demenz Krankheit geforscht. Der Stand ist der, dass vieles im Tierversuch positiv aussieht, jedoch kann dies noch nicht auf den Menschen übertragen werden. Da die Krankheit Demenz auch eine erheblicher Kostenfaktor im Gesundheitswesen ist, kann man davon ausgehen, dass alles getan wird um eine wirksame Therapie zu finden. (Quelle: AOK VIGO)

29.07.2013

Schmerzen bei Demenzkranken erkennen

Menschen mit einer Demenz können oft nicht sagen, ob und wo sie Schmerzen haben. Angehörige und Pflegepersonen sollten die Patienten daher gut beobachten und auf indirekte Hinweise achten, wie etwa häufiges Stöhnen, einen angespannten Gesichtsausdruck oder übermäßiges Schwitzen. Die Deutsche Seniorenliga bietet zu diesem Thema jetzt eine Broschüre mit Informationen und praktischen Tipps an.

Ältere Menschen tragen ein höheres Risiko für Schmerzen als junge. Doch gerade sie erhalten oftmals nicht die richtige Schmerztherapie. In besonderem Maße gilt das für Menschen mit einer Demenz: Sie werden noch seltener schmerztherapeutisch behandelt als nicht demenzkranke Schmerzpatienten. Privatdozent Dr. Matthias Schuler, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Diakoniekrankenhaus Mannheim, erklärt das so: „Selbst für nicht demente Menschen ist es oftmals schwierig, Schmerzen genau zu beschreiben. Wie soll dies dann Patienten gelingen, die nach und nach ihr Gedächtnis und ihr Ausdrucksvermögen verlieren?“ Umso wichtiger ist es, dass Angehörige, Ärzte und Pflegepersonal aufmerksam beobachten und handeln, wenn sich ein Patient ungewöhnlich verhält oder körperliche Auffälligkeiten zeigt. So können Schmerzen dazu führen, dass der Betroffene bei Körperkontakt aggressiv reagiert, sein Appetit nachlässt oder die Muskulatur ständig angespannt ist. „Jedes dieser Anzeichen gilt es ernst zu nehmen“, betont Schuler. „Zum einen kann das den Patienten unnötige Schmerzen ersparen. Zum anderen können mögliche organische Ursachen früher erkannt und behandelt werden.“ Ein gutes Werkzeug für eine genaue und lückenlose Beobachtung sind Schmerzerfassungsbögen, anhand derer Pflegepersonen die Schmerzsituation der Patienten einschätzen können. Vor allem in Pflegeheimen und Krankenhäusern mit wechselndem Personal sollten diese nach Ansicht des Experten Standard sein.

Welche Schmerzformen treten bei alten Menschen besonders häufig auf? Was sind typische Anzeichen für Schmerzen? Gibt es praktische Maßnahmen, die dazu beitragen können, Schmerzen vorzubeugen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Die Broschüre „Schmerzen erkennen bei Demenz“ beantwortet diese Fragen umfassend und auch für Laien leicht verständlich. Eine Checkliste zur Vorbereitung auf den Arztbesuch und ein Verzeichnis wichtiger Ansprechpartner in Sachen Schmerzen und Demenz runden das Informationsangebot ab. Die Broschüre ist kostenlos und kann telefonisch, postalisch oder im Internet bestellt werden: Deutsche Seniorenliga e.V., Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn, www.dsl-chronische-schmerzen.de. Bestell-Hotline 01805 – 001 905 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend).(Quelle: Deutsche Seniorenliga e.V.)

Quelle: Originaltext: Wort und Bild – Apotheken Umschau Digitale Pressemappe:

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