Der Seniorenblog aus Sachsen

Erektionsstörungen (Impotenz)

It's only fair to share...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on RedditDigg thisFlattr the authorShare on StumbleUpon

Erektionsstörungen natürlich bekämpfen

Male Reproductive System

Vielen verschiedenen Pflanzen und Kräutern wird eine heilende Wirkung zugesprochen, die auch bei Impotenz helfen kann.

 

 

 

 

Bildquelle: © nerthuz – Fotolia.com

Einige von ihnen werden sogar als Aphrodisiaka eingesetzt, wobei die Wirkung der Pflanzen auf die männliche Potenz nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Zwar können Pflanzen nicht als Wundermittel bei Erektionsstörungen eingesetzt werden, aber sie regen zweifelsohne die Sinne an und viele Mediziner erkennen das Potenzial der Pflanzenwelt. So regt Ingwer zum Beispiel die Durchblutung an, Vanilleduft ähnelt in seiner chemischen Zusammensetzung Pheromonen und wird häufig in verführerischen Parfüms verwendet und scharfe Chilischoten und Cayennepfeffer können den Körper dazu bringen schmerzlindernde Endorphine auszuschütten.

Viele dieser angeblichen Aphrodisiaka können ohne jegliche Nebenwirkungen genommen werden. Auch deshalb sind Mediziner sehr an ihnen interessiert, jedoch müssen für ein volles Verständnis der Wirkungen der Pflanzen noch weitere Studien und Untersuchungen durchgeführt werden.

Einige der vielversprechendsten Pflanzen sind jene, die bereits seit Jahrtausenden von Kulturen zu medizinischen Zwecken, unter anderem auch bei Erektionsstörungen, verwendet wurden. Zu denen gehören unter anderem Damiana, Yin Yang Huo, Dattelpalmen-Blütenstaub und Erd-Burzeldorn.

Damiana

Damiana ist ein Strauchgewächs, welches im Süden von Nordamerika bis hin nach Argentinien weit verbreitet ist. Zwar gibt es keine Studien, die die Wirkung von Damiana bestätigen, doch wurde das Kraut Jahrhunderte lang bei Asthma, Menstruationsbeschwerden und Impotenz verwendet, da es angeblich die Durchblutung im Unterleib positiv beeinflusst. Damiana wird häufig als Tee zubereitet.

Yin Yang Huo

Diese Pflanze ist unter vielen Namen bekannt. So nennt man sie auch Elfenblume und Ziegenkraut. Letzterer Name soll laut Legenede von einem Hirtenjungen stammen, dessen Ziegenherde von der Pflanze fraß. Kurze Zeit später zeigten die Böcke starke Anzeichen sexueller Erregung. Unter anderem soll Yin Yang Huo die Psyche durch seine Alkaloide anregen und seinen Glykoside sollen die Testosteronmenge im Körper erhöhen. Die Staude kann als Tee zubereitet werden, wirkt nach ca. 2 Wochen (eine Tasse pro Tag) und soll auch bei Frauen die Libido anregen. Jedoch ist die Wirkung des Ziegenkrauts 80 Mal schwächer als bei industriell hergestellten Medikamenten (wie zum Beispiel Viagra).

Dattelpalmen-Blütenstaub

Datteln stecken voller gesunder Mineralien und Vitamine aber auch die Potenz soll von den Steinfrüchten profitieren können. Dattelpalmen-Blütenstaub soll angeblich Antioxidantien im Körper aktivieren, die dafür sorgen, dass Gifte wie Kadmium erfolgreich bekämpft werden und Fortpflanzungsschäden verhindert werden können. 

Erd-Burzeldorn

Erd-Burzeldorn ist ein Kraut, welches in Teilen Asiens und Afrikas wächst. Dort ist es auch oftmals ein Teil der Naturheilkunde um die männliche Potenz zu stärken. In männlichen Ratten konnte ein erhöhter Testosteronwert nach der Einnahme von Erz-Burzeldorn festgestellt werden. Bei Menschen konnte dies jedoch noch nicht nachgewiesen werden, doch es ist durchaus möglich, dass diese Pflanze einen hormonellen Einfluss auf uns haben könnte.

Es ist nicht verwunderlich, dass viele Mediziner sich für die Wirkungen dieser und anderer Pflanzen interessieren, da einige von ihnen Potenzial zu haben scheinen. Das Thema bietet sich auf jeden Fall für weitere Forschungen an.

 

 Autorenteam Sonja Bode & Harry Bode

 

Schreibe einen Kommentar