Der Seniorenblog aus Sachsen

Gelenk – und Knochenerkrankungen

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Shoulder pain - detail

 

 

Problembereich

Schulter – die

Kalkschulter

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: © decade3d – Fotolia.com

Periarthropathia humeroscapularis (kurz: PHS) bedeutet wörtlich „Leiden um das Schulter-Arm-Gelenk herum. Diese Krankheit ist sehr weit verbreitet.

Die Schulter des Menschen gehört mit ca. 27% zu den häufigsten Schmerzquellen beim Menschen. Wer schon einmal dauernde Schmerzen in der Schulter hatte, der weiß, für wie viele alltäglichen Verrichtungen sie unerlässlich ist: Dann wird das morgendliche Anziehen ebenso zur Qual wie jegliche Arbeit, für die Arme und Hände erforderlich sind.

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Wer von Erkrankungen der Schulter betroffen ist, braucht in erster Linie eines: einen guten Spezialisten, der keine voreilige Diagnose stellt, sondern gewissenhafte Untersuchungen in die Wege leitet. Denn starke Schulterschmerzen können auf viele Ursachen zurückgehen.

 

Bildquelle: Pinterest

Die Kalkschulter (Tendinosis calcarea)

Bei der so genannten Kalkschulter handelt es sich um eine Ablagerung von Kalk in den Schultersehnen, wobei meistens die Sehne des Supraspinatusmuskels betroffen ist. Am Anfang haben die Betroffenen noch keinerlei Probleme, so dass die Diagnose in vielen Fällen zufällig nach der Anfertigung einer Röntgenaufnahme gestellt wird. 

Eine Kalkschulter ist extrem schmerzhaft. Aus diesem Grund behandeln Ärzte diese Krankheit sehr sanft. Bevor eine Operation in Erwägung gezogen wird, sollte man es zuerst mit Physiotherapie, Kältebehandlung und Stoßwellenbehandlung versuchen.

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Bildquelle: Common Wikipedia

Die Stoßwellenbehandlung wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und muss selbst bezahlt werden. Ein Behandlung kostet im Schnitt 50 – 80 € pro Sitzung. Die Stoßwellentherapie mit hochenergetischen Ultraschallwellen ist nur in etwa 60 Prozent der Fälle wirksam.

Ehe man sich jedoch dann für eine Operation entscheidet, sollte man dem Körper die Chance einer Selbstheilung geben. Diese Selbstheilungquote liegt bei ca. 95% über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Nicht auf die Selbstheilung der Kalkschulter vertrauen sollten Patienten, welche Ablagerungen in der Schulter haben, die 1 cm übersteigen oder die einfach auf Grund der Schmerzsituation es ohne Operation nicht mehr aushalten. Auf keinen Fall sollte man auf Dauer zu hochdosierten Schmerzmittel (Ibuprofen etc.) greifen – dies ist keine Dauerlösung

Erst wenn diese Möglichkeiten nicht zum Erfolg führen, sollte man zusammen mit dem Arzt über operative Möglichkeiten nachdenken. Diese sind die Schulterarthroskopie mit der Entfernung der Ablagerungen. Ein weiteres Verfahren ist die ultragestützte microinvasive Kalkentfernung mit einer lokalen Betäubung. Dieses Verfahren ist in der Lage Kalkherde oder andere Erkrankungen der Schulter arthroskopisch zu beheben. 

Auf dieser Webseite von Herrn Dr. Groß in 66740 Saarlouis können Sie sich weiter informieren und entsprechende Videos ansehen. Diese Seite finden Sie hier.

Hinweis: Wir erhalten keine Vergütung für die Nennung von Behandlungsadressen.

Weiterführende ausführliche Informationen finden Sie hier:

medizininfo.de

schulter-krankheiten.de

dr.gross.de 

 Autorenteam Sonja Bode & Harry Bode

Textquellen auszugsweise: Wikipedia/apotheken-rundschau.de/stuttgarter-zeitung.de/schulter-krankheiten.de/ab5zig.at/spiegel.de/

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