Der Seniorenblog aus Sachsen

Gesundheitsinformationen

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Gesundheitsinformationen für Senioren

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Bildquelle: sigrid rossmann/pixelio.de

Herbstzeit ist Erkältungs – und Grippezeit

Was kann man tun um vorzubeugen?

Sie kennen das sicher auch – mit dem ersten Nieselregen und Temperaturabfall im Herbst steigt die Wahrscheinlichkeit sich eine Erkältung oder eine Grippe einzufangen. Da die Grippe-Saison bis Februar geht und zu diesem Zeitpunkt den Höhepunkt erreicht, ist es Zeit, sich früh genug mit Lebensmitteln und Getränken einzudecken, die Sie in Windeseile wieder top in Form bringen.

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Bildquelle: © fotokik – Fotolia.com

Grundsätzlich sollte man früh genung einer Erkältung vorbeugen, ehe sie ausbricht. Kündigt aber eine Erkältung sich bereits an, kann man immer noch versuchen, diese abzuschwächen. 

Dazu sollte man folgendes wissen: 

Unser Körper braucht mehr Kalorien wenn wir krank sind. Um die Infektion – speziell das Fieber – zu bekämpfen, muss sich der Körper mehr anstrengen als im Normalzustand.  Der Körper wird durch die Krankheitserreger geschwächt und man fühlt sich schlapp und müde. Ein grippaler Infekt ist eine akute Infektion der oberen Atemwege, deren Ursachen meistens Viren sind: In wenigen Fällen entsteht zusätzlich eine Infektion durch Bakterien (sog. bakterielle Zweitinfektion oder Superinfektion). Oft erkältet man sich nach Kälteeinwirkung, wenn der Körper geschwächt ist.

441073_web_R_by_Dieter Schütz_pixelio.deDie ersten Anzeichen sind: Der Kopf dröhnt – die Nase läuft und der Hals wird entzündet. Damit kann ein grippaler Infekt teils ähnliche Symptome auslösen wie eine leichte Grippe (Influenza): Die Mehrzahl der Infektionen mit Influenza-Viren (Grippeviren) verläuft unauffällig oder so leicht, sodass die Betroffenen sie für eine gewöhnliche Erkältungskrankheit halten.

 

Bildquelle: Dieter Schütz/pixelio.de

Ein grippaler Infekt kündigt sich meist durch Kratzen oder Schmerzen im Hals an und entwickelt sich dann langsam über mehrere Tage weiter, wobei nur die oberen Atemwege infiziert sind. In der Regel verlaufen Erkältungen harmlos.

439376_web_R_K_by_Angelina Ströbel_pixelio.deMit ein paar einfachen Tipps kann man einer Erkältung vorbeugen bzw. diese abschwächen. Zuerst ist es einmal sehr wichtig sich ausgewogen mit viel Obst und Gemüse zu ernähren (Vitamin C). Genügend Trinken ist auch sehr wichtig – am besten sind verschiedene Teesorten, wie Lindenblütentee, Ingwertee und Holundertee geeignet.

 

Bildquelle: Angelina Ströbel/pixelio.de

Weiterhin sollte man jeden Tag auch etwas an die frische Luft gehen, damit der Organismus sich an die niedrigeren Temperaturen gewöhnt. Größere Menschenmengen sollte man dabei so weit als möglich meiden, um weiteren Ansteckungen zu entgehen.

Das Immunsystem kann man auch zusätzlich dadurch stärken, dass man Wechselduschen (kalt – warm) jeden Tag macht. Seine Bekleidung sollte man natürlich den geänderten Temperaturen entsprechend anpassen. Außerdem sind ausreichender Schlaf sowie Sport förderlich. Die Wohnung sollte man mindestens ein Mal am Tag gut durchlüften, damit die Heizungsluft abziehen kann (auf Durchzug achten!). Wenn man an die Sauna gewöhnt ist, sollte man gerade zur Erkältungszeit diese nutzen – auch heiße Fußbäder sind zu empfehlen.

Eine Erkältung ist meist harmlos – eine echte Grippe kann lebensbedrohlich werden

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Eine echte Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst. Influenza kann lebensgefährlich sein, etwa im Rahmen einer Seuche durch einen neuartigen Virustyp, der besonders aggressiv ist. Im Unterschied zur Erkältung treten die Symptome der Grippe plötzlich auf.

Bildquelle: Pinterest

Die Grippe beginnt in der Regel mit Frösteln sowie starkem Krankheitsgefühl (man fühlt sich total abgeschlagen und jeder Muskel des Körpers verursacht Schmerzen). Dazu kommt Fieber (über 40 Grad), Halsschmerzen, trockener Husten, tränende Augen sowie Übelkeit. In diesem Falle sollte man unbdingt den Arzt aufsuchen da Sekundärinfektionen zusätzlich auftreten können. Dabei kann es sich z.B. um Lungenentzündung, Ohrenentzündung oder Herzmuskelentzündung handeln. 

684230_web_R_K_B_by_I-vista_pixelio.deZur gezielten Behandlung der Grippe stehen antivirale – also gegen Viren wirkende – Stoffe zur Verfügung. Alle antiviralen Medikamente sollten bereits innerhalb von 48 Stunden nach Krankheitsbeginn eingenommen beziehungsweise angewandt werden.

Bildquelle: I-vista/pixelio.de

Denn sie verhindern die Vermehrung der Viren und wirken daher am besten, wenn deren Ausbreitung im Körper noch nicht weit fortgeschritten ist. Rechtzeitig verabreicht können sie die Dauer der Krankheit verkürzen, die Schwere vermindern und die Wahrscheinlichkeit einer bakteriellen Folgeinfektion verringern.

Autorenteam Sonja Bode & Harry Bode

Textquellen auszugsweise: Wikipedia/huffingtonpost.de/gesundheit.de/onmeda.de/lifeline.de/apotheken-umschau.de/flu.gov/webmd.com/mayoclinic.org/redcross.org/

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