Der Seniorenblog aus Sachsen

Kosten von Zahnersatz

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Anatomy of healthy teeth and dental implant in jaw bone.

 

 

Tipps für günstigen

Zahnersatz

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: © Alexandr Mitiuc – Fotolia.com

Festzuschuss für Zahnersatz: Wieviel zahlt die Krankenkasse?

Was kostet eigentlich Zahnersatz und wieviel übernimmt die Krankenkasse? Eine oft gestellte Frage, die nicht pauschal beantwortet werden kann. Denn je nach Befund und Zahnersatzart  unterscheiden sich die Kosten erheblich. Was jedoch feststeht, ist der Betrag, den die Krankenkasse dazuzahlt. Denn dieser wird durch den sogenannten befundorientierten Festzuschuss geregelt. Das System des Festzuschusses besteht bereits seit 2005, sorgt aber noch häufig für Fragen und Unklarheiten in puncto Zuzahlung zum Zahnersatz.

Wie funktioniert der Festzuschuss genau?

Die Krankenversicherung übernimmt bei einer Behandlung mit Zahnersatz einen festgelegten Kostenanteil, den Festzuschuss. Dieser macht ungefähr die Hälfte der Kosten aus. Alle Versicherten bekommen somit bei gleichem Befund auch den gleichen Betrag von ihrer Kasse erstattet. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass sich dieser Betrag immer nur auf die Regelversorgung, eine einfache Standardversorgung, bezieht. Für jeden Befund ist genau eine Zahnersatzlösung vorgesehen. Diese ist funktional, zweckmäßig und ausreichend, um eine einwandfreie Kaufunktion wieder herzustellen und weiteren Zahnfehlstellungen vorzubeugen. Wer jedoch eine höherwertigere, ästhetisch ansprechendere Lösung möchte, muss die Zusatzkosten komplett selbst tragen.

Kosten für ZahnersatzBildquelle: © O.K. – Fotolia.com

Ein Beispiel: Lautet der Befund „Der zweite kleine Backenzahn im Oberkiefer fehlt“, kommt laut Regelversorgung eine teilverblendete Brücke in Frage. Angenommen, diese kostet rund 800 Euro, zahlt die Versicherung ca. 50 %, also 400 Euro. Den Restbetrag von 400 Euro muss der Patient aus eigener Tasche zahlen. Dieser selbst aufzubringende Part wird auch Eigenanteil genannt. Wer sich eine ästhetisch höherwertigere Versorgung, wie etwa eine vollverblendete Brücke oder Implantatzahnersatz wünscht, muss tiefer in die Tasche greifen. Denn auch in diesem Fall beträgt die Zuzahlung der Krankenkasse nur die angesetzten 400 Euro und der Eigenanteil des Patienten erhöht sich entsprechend um die anfallenden Zusatzkosten. Somit entstehen je nach Versorgungsart schnell Zahlungsbeträge von mehreren hundert bis tausend Euro. 

Wer jedes Jahr einen Stempel beim Zahnarzt gesammelt hat, erhält einen Zuschuss von 65 % auf die Regelversorgung. Auch hier gilt der Krankenkassenanteil wieder nur auf die einfache Standardlösung. Zu beachten gilt zudem, Jugendliche unter 18 Jahren müssen sogar 2-mal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung.

Dental LaboratoryBildquelle: © Michal Adamczyk – Fotolia.com

Spar-Tipp: Laborkosten vergleichen

Was oft nicht bekannt ist, auch beim Zahnersatz können Preise verglichen werden. Denn einen großen Anteil der Gesamtsumme und des Eigenanteils bilden, neben den Honorarkosten für den Zahnarzt, die Laborkosten. Patienten können selbst aktiv werden oder ihren Zahnarzt bitten, ein Angebot bei einem anderen Dentallabor einzuholen. Labore, die im Ausland produzieren, bieten nämlich deutliche Ersparnisse. Einer der führenden Hersteller von Qualitäts-Zahnersatz aus internationaler Produktion ist dentaltrade aus Bremen. Ein großer Vorteil: Die Behandlung kann wie gewohnt beim eigenen Zahnarzt stattfinden. Die Ersparnisse beim Eigenanteil liegen mit dentaltrade bei bis zu 90 %. So bleiben selbst anspruchsvolle Wünsche beim Zahnersatz bezahlbar.

Autorenteam Sonja Bode & Harry Bode

Textquellen auszugsweise: www.dentaltrade.de