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Kratzen im Hals: Von der Ursache bis zur Behandlung

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Verspüren Sie ein Kratzen im Hals? Lesen Sie hier, wie es zu dem lästigen Halskratzen kommt und was Sie dagegen tun können.

Kratzen im Hals: Ein Symptom, viele Ursachen

Einem jeden dürfte es bekannt sein, vor allem in den kälteren Monaten: das Kratzen im Hals. In den meisten Fällen kündigt Halskratzen eine Erkältung an, doch auch andere Ursachen kommen infrage – und von diesen ist wiederum die Behandlung abhängig. Um die Beschwerden zu lindern, können Betroffene selbst aktiv gegen das Kratzen im Hals vorgehen.

Ursachen für Halskratzen

Verantwortlich für das Kratzen im Hals kann unter anderem eine Überlastungsreaktion des Gaumens, Rachens oder gesamten Stimmapparates sein. Häufiger sind es jedoch entzündliche Vorgänge, zum Beispiel bakterielle oder virale Infekte, die als Auslöser von Halskratzen infrage kommen. Krankhafte Ursachen, bei denen es zu einem Halskratzen kommen kann, sind beispielsweise:

  • Kehlkopfentzündung
  • Rachenentzündung
  • Mandelentzündung
  • Stimmbandentzündung
  • Erkältung

Doch nicht immer müssen Krankheiten hinter einem Kratzen im Hals stecken: Eine hohe Lufttrockenheit, Allergien oder Reizungen durch Rauch sind ebenfalls mögliche Gründe.

 

Behandlung und Therapie

Bei einem Kratzen im Hals orientiert sich die Behandlung in erster Linie an der Grunderkrankung. Liegt der Beschwerde beispielsweise eine Erkältung zugrunde, heilt diese in den meisten Fällen von alleine wieder aus. Demgegenüber können bei einer bakteriellen Entzündung durchaus Antibiotika zum Einsatz kommen.

Einen Arzt müssen Sie bei Halskratzen nicht sofort konsultieren. Sollte jedoch keine Besserung der Beschwerden erfolgen, das Kratzen Schmerzen verursachen oder es zu weiteren Symptomen kommen, ist ein Arztbesuch ratsam. Er kann beispielsweise entsprechende Hilfe bei Schluckbeschwerden oder starker Heiserkeit bieten.

Kratzen im Hals lindern: Das können Sie selbst tun

Halskratzen beschreibt in erster Linie ein unangenehm raues Gefühl im Hals, genauer gesagt, in der Rachen- und Gaumengegend. Meist fühlt es sich an, als stecke etwas im Hals – es kratzt und kitzelt. Mithilfe von Räuspern oder Husten versuchen Betroffene automatisch, die Beschwerden zu lindern. Genau davon raten Mediziner allerdings ab, denn jeder Hustenstoß kann der bereits angeschlagenen Innenhaut weiter zusetzen. Lässt es sich nicht vermeiden, sollten Sie möglichst vorsichtig und nur leicht husten beziehungsweise hauchen.

Um das Kratzen im Hals zu lindern, ist es wichtig, zunächst mögliche Reiz-Faktoren wie trockene Raumluft oder Rauch zu umgehen. Ist eine Überlastung für das Halskratzen verantwortlich, ist es besser, nicht oder kaum zu sprechen. Auf Flüstern sollten Sie besser nicht umsteigen, da es den Hals sogar mehr reizen kann, als das Sprechen mit normaler Lautstärke. Darüber hinaus können Sie auf schmerzlindernde Mittel wie Lutschpastillen oder Sprays setzen. Sie beseitigen zwar nicht die Ursache, sorgen aber mit Inhaltsstoffen wie Spitzwegerich oder Malvenkraut für Linderung und erleichtern so den Alltag.

Bei Halskratzen sollte man außerdem viel trinken, um die Schleimhäute im Hals feucht zu halten – warme Tees mit Salbei, Thymian oder Kamille bieten sich besonders an. Gewürzen wie Nelke, Chili oder Ingwer wird ebenfalls eine lindernde Wirkung nachgesagt.

Wie bei (fast) jeder Erkrankung gilt zudem: Schonen Sie sich ausreichend, um den Heilungsprozess nicht unnötig zu verlängern.

 

 

 

 

 

Autorenteam Sonja und Harry Bode