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Verschleppte Grippe behandeln – aber richtig

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Verschleppte Grippe: Wenn die Erkrankung nicht verschwindet

Eine verschleppte Grippe kann ernste Folgen haben – und muss therapiert werden. Wir zeigen mögliche Folgen auf und geben Tipps zur Behandlung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine akute Grippe oder Erkältung ist an sich bereits unangenehm genug – und im Alter oft auch eine immense Belastung für den Körper. Deutlich verstärkt werden diese Folgen für die Gesundheit, wenn Betroffene die Erkrankung nicht entsprechend auskurieren: Eine verschleppte Grippe kann ernste Folgen haben. Hier erfahren Sie, welche Beeinträchtigungen dabei vorkommen können und wie eine verschleppte Grippe zu behandeln ist.

Wie kann es zu einer verschleppten Grippe kommen?

Vor allem in Herbst und Winter kann eine Grippe schnell zuschlagen: Über die Atemluft oder Gegenstände, die von Erkrankten berührt wurden, breiten sich die Viren aus und sorgen phasenweise für regelrechte Erkrankungswellen. Charakteristische Symptome einer Grippe sind dann zum Beispiel Kopfschmerzen, Schnupfen und plötzlich einsetzendes Fieber.
Bemerken sie solche Symptome bei sich, gehen Betroffene idealerweise zum Arzt. Durch einen Symptomcheck während des Gesprächs und der Untersuchung kann er feststellen, was genau für die lästigen Beschwerden verantwortlich ist.

Halten sich Patienten im Anschluss daran nicht an die Behandlungsempfehlungen und geben sie ihrem Körper nicht genügend Ruhe, tut sich das Immunsystem schwer damit, die Erreger zu bekämpfen. Eine verschleppte Grippe ist dann häufig die Folge. Übrigens: Auch bei einer verschleppten Erkältung kann umgangssprachlich die Rede von einer „verschleppten Grippe“ sein.

So äußert sich eine verschleppte Grippe

Ist es zu einer verschleppten Grippe gekommen, halten die Beschwerden ungewöhnlich lange an – also deutlich länger als die üblichen ein bis zwei Wochen. Die Betroffenen fühlen sich zunehmend erschöpft und verlieren nicht selten auch an Gewicht. Zusätzlich kann es zu teils ernsten Folgeerkrankungen kommen, weil sich die Erreger weiter im Körper ausbreiten. Möglich sind zum Beispiel folgende Komplikationen:

Lungenentzündung

Im Fall einer Lungenentzündung haben sich die Lungenbläschen und/oder das Gewebe innerhalb der Lunge entzündet. Neben einem stark ausgeprägten Krankheitsgefühl leiden Betroffene daher unter starkem Husten, hohem Fieber und flacher, beschleunigter Atmung. Ältere Patienten über 60 sind zudem einem gesteigerten Risiko von Komplikationen ausgesetzt – beispielsweise dauerhaften Schädigungen der Lunge oder einer Blutvergiftung.

Hirnhautentzündung

Sind die Hirnhäute entzündet, macht sich das bei Erkrankten in der Regel durch hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie Nackensteifigkeit, Übelkeit und Erbrechen bemerkbar. Da sich der Zustand des Patienten rasch verschlechtern kann, ist eine Behandlung im Krankenhaus nötig.

Herzmuskelentzündung

Eine Herzmuskelentzündung (auch Myokarditis) ist nicht immer leicht zu erkennen: Typische Beschwerden wie Herzrasen, Herzstolpern oder Druck auf der Brust äußern sich anfangs häufig gar nicht oder nur sehr leicht ausgeprägt. Die Gefahr chronischer Folgeerkrankungen des Herzens wie Herzschwäche und/oder Herzrhythmusstörungen ist aus diesem Grund groß.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist es entscheidend, rechtzeitig einzugreifen und die verschleppte Grippe zu behandeln.

Verschleppte Grippe – was tun?

Wichtigstes Stichwort bei der Behandlung einer verschleppten Grippe ist Ruhe. Hat der Körper nicht ausreichend Erholung bekommen, um die Erkrankung wirkungsvoll zu bekämpfen, ist sie jetzt umso wichtiger. Legen Sie sich ins Bett – und lassen Sie es ruhig angehen. Im Vordergrund muss nun Ihre Gesundheit stehen. Gleichermaßen bedeutet das auch, dass Sport und andere belastende Aktivitäten.

 

 

 

 

 

Autorenteam Sonja und Harry Bode