Der Seniorenblog aus Sachsen

Vitamin D – das Sonnenvitamin

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vitamines D -

 

 

 

Vitamin D

das Sonnenhormon 

 

 

 

 

 

Bildquelle: © kotoyamagami – Fotolia.com

Vitamin D – das spezielle Vitamin

Wir in Deutschland brauchen mehr Vitamin D!

Das Vitamin D gilt als eines der wichtigsten und vielseitigsten Vitamine für den Köper des Menschen.

Sun and glassesNormalerweise deckt ein gesunder Mensch seinen Bedarf an Vitamin D zu ca. 80% aus dem Sonnenlicht. Studien der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) haben ergeben, dass jeder zweite Deutsche mit Vitamin D unterversorgt ist. Dieser Vitaminmangel kann auf Dauer zu erheblichen Beeinträchtigungen der Gesundheit führen.

 

Bildquelle: © Vladislav Kochelaevs – Fotolia.com

Besonders brisant ist die Situation bei älteren Menschen und Jugendlichen. Auf Grund dieses Mangels wird von der DGE eine Erhöhung von 5 Milligramm auf 20 Milligramm täglich empfohlen.

Die Wirkungsbereiche dieses „Supervitamins“ sind hauptsächlich folgende: 

Die Zufuhr und Produktion von Vitamin D trägt bei zu:

  • einer normalen Entwicklung von Knochen und Zähnen bei Säuglingen und Kleinkindern;
  • der Erhaltung normaler Knochen und Zähne;
  • einem normal funktionierenden Immunsystem und einer gesunden Entzündungsreaktion;
  • der Erhaltung einer normalen Muskelfunktion;
  • der Verringerung des Risikos von Stürzen. Stürze können zu Knochenbrüchen führen, wobei die Gefahr für Menschen ab dem 60. Lebensjahr besonders hoch ist. Um den gewünschten Effekt zu erreichen, sollten täglich 800 I.E. (20 µg) an Vitamin D aus allen Quellen zugeführt werden;
  • der normalen Aufnahme und Verarbeitung von Kalzium und Phosphor und der Aufrechterhaltung eines normalen Blutkalziumspiegels;
  • eine gut funktionierende Zellteilung. Quelle: Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) 

Vitamin D Quellen: Fisch, Sonne und Co

  • Täglich mindestens 30 Minuten ans Tageslicht: Gönnen Sie sich möglichst täglich mindestens 15 Minuten Tageslicht. Bedecken Sie dabei Gesicht, Hände und Arme am besten nicht mit Kleidung.
  • Vitamin-D speichern: Der Körper kann Vitamin D in der Regel für einige Monate speichern. Halten Sie sich also in der lichtreichen Zeit von April bis September möglichst viel im Freien auf, um die Vitamin-D-Vorräte aufzufüllen. Meiden Sie dabei aber Aufenthalte in der Sonne, damit Sie keinen Sonnenbrand bekommen.
  • Nicht auf Sonnenschutzmittel verzichten: Nutzen Sie in der Sonne immer Sonnenschutzmittel. Es hat Vorrang, Sonnenbrände zu vermeiden. Sie können zu Hautkrebs führen. Das Dilemma: Sonnencreme blockt 95 Prozent der UV-Strahlen ab, aber auch einen Großteil der Vitamin-D-Produktion.

Fischkoch mit BesteckBildquelle: © Winne – Fotolia.com

  • Vitamin-D-haltige Lebensmittel verzehren: Achten Sie darauf, regelmäßig Lebensmittel mit Vitamin D zu sich zu nehmen. Zu den tierischen Vitamin-D-Quellen zählen Lachs, Hering, Makrele und Leber, etwas weniger steckt in Eiern, Butter, Margarine und Milch. Nützliche Mengen an Vitamin D enthalten auch einige pflanzliche Lebensmittel wie Pilze und Avocados.
  • Arzt nach Vitamin-D-Präparaten befragen: Fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Vitamin-D-Präparate brauchen.
  • Nicht ins Solarium gehen: Bäder auf der Sonnenbank im Solarium können laut Bundesinstitut für Strahlenschutz das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Gesundheitsexperten empfehlen daher generell keine Solarienbesuche und raten Kindern und Jugendlichen davon ab. (Quelle: test.de)

Happy Senior Couple Holding Hands Sunset Sunrise Beach

Bildquelle: © Darren Baker – Fotolia.com

Senioren können schlechter Vitamin D bilden.

Der Grund ist, dass mit zunehmenden Alter die Fähigkeit des Körpers abnimmt, dieses Vitamin zu bilden. Besonders betrifft es bettlägrige Menschen, da diese nicht mehr genügend an die frische Luft kommen und somit zu wenig Sonnenlicht erhalten. Aus diesem Grund sollten gerade ältere Menschen jede Gelegenheit nutzen, sich dem Sonnenlicht auszusetzten.

Weiterhin gibt es Krankheiten z.B. Erkrankungen des Dünndarms, der Leber und der Nieren, welche die Bildung von Vitamin D im Körper einschränken.

Mangelerscheinungen von Vitamin D Mangel

Ein Vitamin D Mangel kann bei Kindern und Jugendlichen zu Verzögerungen des Wachstums und einer gestörten Entwicklung der Muskulatur und Knochen führen. Das bedeutet, dass Kinder, die einen ungenügenden Vitamin D Haushalt aufweisen, erst später mit dem Krabbeln oder dem Laufen beginnen.

Folgen bei Kindern und Jugendlichen

  • Leichte Reizbarkeit sowie Ruhelosigkeit
  • Schwächung des Immunsystems, was zu einer erhöhten Anzahl an Infektionen führen kann. Auch das Risiko einer Autoimmunkrankheit steigt.
  • Entstehen einer sogenannten Rachitis. Dies hat Auswirkungen wie: unstabile Knochenmasse, Wirbelsäulendeformationen, verkrümmte Beine, Gelenkschmerzen sowie Schwellungen an der Knochenenden.
  • Milchzähne bleiben länger erhalten. Außerdem verschlechtert sich die Zahnschmelzentwicklung.
 

Folgen bei Erwachsenen

  • Knochen werden nicht ausreichend mit Mineralien versorgt, wovon vor allem die Wirbelsäule sowie die Rippen und das Becken betroffen sind. Infolgedessen kommt es zu Knochenschmerzen, -deformierungen und –brüchen.
  • Ohrensausen und Gehörschädigungen.
  • Erhöhte Infektionsgefahr durch geschwächtes Immunsystem.
  • Schwächung der Stützmuskulatur, besonders im Bereich der Hüfte und des Beckens.
  • Krebsrisiko steigt.
  • Bluthochdruckgefahr nimmt zu.

(Quelle: vitamin-mangel-d.info)

Wichtige Hinweise: 

Bei der zusätzlichen Einnahme von Vitamin D Präparaten sollte man unbedingt beachten, dass Vitamin-D-Präparate  Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wie etwa entwässernden Mitteln auslösen können und Nachteile für Menschen mit bestimmten Krankheiten haben. Dazu zählen zum Beispiel Nierenfunktionsstörungen oder eine schwere Erkrankung des Lymphsystems (Sarkoidose).

Dieser Artikel dient nur informativen Zwecken und dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Er beinhaltet keinerlei Empfehlungen bezüglich bestimmter Diagnose- oder Therapieverfahren. Die Inhalte dürfen niemals als eine Aufforderung zur Selbstbehandlung oder als Grundlage für Selbstdiagnosen und -medikation verstanden werden.

Empfehlenswerte Links:

www.medizinfo.de

www.onmeda.de

www.nu3.de

Autorenteam Sonja Bode & Harry Bode

Textquellen auszugsweise: Wikipedia/spiegel.de/volkskrankheit.net/n-tv.de/huffingtonpost.de/navigator-medizin.de/onmeda.de/mangel-vitamin-d.info/test.de/http://ucc.ie/en/vitamind/