Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Besonders lichtempfindlich während der Krebstherapie?

Haut und Augen schützen

Sonne, UrlaubManche Krebsmedikamente können licht- und sonnenempfindlich machen: Dazu gehören einige Chemotherapeutika, aber auch einige zielgerichtete Arzneimittel. Bestimmte Antibiotika oder Mittel gegen seelische Belastungen und Depression können diese Nebenwirkung ebenfalls haben.  Selbst Menschen, die bisher leicht braun wurden, risikieren dann auf einmal einen Sonnenbrand. Ebenfalls möglich: auffallende Pigmentflecken oder Nagelveränderungen. Wichtig: Manche Arzneimittel wirken sich sogar auf die Augen aus – zu viel Licht und Sonne können im schlimmsten Fall die Netzhaut schädigen.

Krebspatientinnen und Krebspatienten, die sich jetzt im Hochsommer in Therapiepausen gerne draußen aufhalten möchten, sollten sich daher bei den behandelnden Ärzten erkundigen:
Erhalte ich Medikamente, die meine Haut oder meine Augen lichtempfindlicher machen können? Darf ich mit einem guten Sonnenschutz trotzdem nach draußen? Oder sollte ich besser nur in den Abendstunden ins Freie gehen?

Sie haben Interesse an diesem medizinischen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei krebsinformationsdienst.de hier.

Als Krebspatient Arztbriefe und Befunde verstehen

TNM-System, Prognose, Erstlinientherapie: Was bedeuten die Begriffe?

Medizin, Arzt,Patient„Ich verstehe die Begriffe in meinen Arztbrief nicht. Was bedeutet die Tumorformel: pT3N1M0 pL0 pV0 pR0 G1? Und was heißt das konkret für mich?“ Immer wieder wenden sich Krebspatienten und ihre Angehörigen mit solchen und ähnlichen Fragen an den Krebsinformationsdienst. Arztbriefe und Berichte richten sich an Fachleute. Sie sind daher oft in einer Sprache geschrieben, die man als Patient nicht immer versteht. Unser neuer Text „Arztbriefe, Krankenakte: Befunde und Abkürzungen verstehen“ erklärt den Aufbau von Arztbriefen sowie häufig verwendete Fachbegriffe zu den Themen Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen.

Ein Schwerpunkt des Textes betrifft die Tumorklassifikation nach dem sogenannten TNM-System: Ein Code aus Zahlen und Buchstaben beschreibt, wie sich der Krebs im Körper ausgebreitet hat. Was bedeutet beispielsweise eine Kombination wie T4N3M0? Wozu werden Krebserkrankungen in Stadien eingeteilt? Was steht hinter englischen Begriffen wie „Staging“ oder „Grading“? Auch auf rechtliche Fragen geht der Text ein: Wem gehören die Patientenunterlagen? Darf man seine Röntgen- und CT-Bilder einem weiterbehandelnden Arzt mitbringen? Was passiert mit der eigenen Krankenakte, wenn der Hausarzt in Rente geht?
Die Übersicht kann helfen, sich auf Gespräche mit den behandelnden Ärzten vorzubereiten und gezielt Rückfragen zu stellen.

Textquelle: www.krebsinformationsdienst.de

Mit Hochspannung und Chemotherapie

So schrumpfen Hauttumoren!

Krebs,HautkrebsHochspannung kombiniert mit einer Chemotherapie bekommt Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich nicht gut: Mehr als drei Viertel schrumpfen oder verschwinden ganz. Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich stellen Chirurgen gelegentlich vor große Herausforderungen: Eine Operation ist nicht immer möglich, wenn Augen, Nase oder der Mundbereich betroffen ist, zum einen, weil diese Strukturen dabei irreparablen Schaden nehmen können, zum anderen, weil die Patienten Bedenken wegen des zu erwartenden kosmetischen Ergebnisses haben. Ähnliche Überlegungen können auch zum Verzicht auf eine Radiochemotherapie führen. Es sind für solche kritischen Bereiche also dringend bessere Therapieverfahren nötig.

Tumorzellen unter Spannung

Seit einiger Zeit prüfen Ärzte die Elektrochemotherapie zur lokalen Tumorkontrolle. Die Idee dahinter: Werden Tumorzellen unter hohe Spannung gesetzt, begünstigt dies den Eintritt von Zytostatika in die Zellen (Elektroporation). Die Wirkung einer Chemotherapie lässt sich damit verbessern. Das Verfahren hat den Vorteil, umliegendes Gewebe kaum zu schädigen.

Studien ergaben Ansprechraten zwischen 70 und 80 Prozent bei gutem kosmetischem Ergebnis, berichten HNO-Ärzte um Dr. Giulia Bertino von der Universität in Padua.

Sie haben Interesse an diesem medizinischen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei aerztezeitung.de hier.

Forscher entdecken neues Gen für erblichen Darmkrebs

Krebs,Darm,DarmkrebsDickdarmpolypen wachsen als pilzförmige Geschwülste aus der Schleimhaut und werden einige Millimeter bis Zentimeter groß. Sie sind gutartig und verursachen meistens keine Beschwerden – allerdings können sie zu bösartigen Tumoren (Darmkrebs) entarten. Treten besonders viele Polypen im Dickdarm auf, sprechen Ärzte von „Polyposis“. Wissenschaftler haben bereits mehrere Gene entdeckt, die mit einer Polyposis zusammenhängen. „Rund ein Drittel der von der Erkrankung betroffenen Familien weist jedoch keine Auffälligkeiten in diesen Genen auf“, sagt Prof. Dr. Stefan Aretz, Arbeitsgruppenleiter am Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn. Deshalb müsse es noch mehr Gene geben, die an der Polypenbildung im Darm beteiligt sind.

Zusammen mit Pathologen des Universitätsklinikums Bonn, Wissenschaftlern der Yale University School of Medicine in New Haven (USA) und der Universitätsklinik Frankfurt hat das Team um Prof. Aretz das Erbgut von mehr als 100 Polyposis-Patienten anhand von Blutproben untersucht. Bei jedem Patient wurden alle bekannten, etwa 20.000 proteinkodierenden Erbanlagen gleichzeitig untersucht. Dabei filterten die Wissenschaftler aus der gigantischen Datenmenge die seltenen, möglicherweise relevanten genetischen Veränderungen wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen heraus. Bei zwei Patienten wurden Erbgutveränderungen (Mutationen) im MSH3-Gen auf Chromosom 5 entdeckt.

Sie haben Interesse an diesem medizinischen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel onkologie-aspekte.de hier.

Malignes Melanom: Lebensqualität bei Immuntherapie

Tumor,KrebsAuch die Lebensqualität ist langfristig besser, wenn Patienten mit fortgeschrittenem Melanom mit dem PD-1-Checkpoint-Hemmer Nivolumab statt mit einer Chemotherapie behandelt werden.  Hat sich schwarzer Hautkrebs, ein malignes Melanom, bereits in andere Organe ausgebreitet, kann eine Immuntherapie mit dem PD-1-Checkpoint-Hemmer Nivolumab im Vergleich zu einer Chemotherapie mit Dacarbazin Überlebensvorteile bringen. Doch wie steht es um die gesundheitsbezogene Lebensqualität – können die Patienten auch in diesem Punkt profitieren? Antwort auf diese Frage geben Wissenschaftler in einem Studienbericht in der Fachzeitschrift Annals of Oncology.

Die Forscher hatten in ihrer Studie nicht nur die Auswirkungen der Immuntherapie im Verhältnis zur Chemotherapie auf das Überleben untersucht, sondern mithilfe standardisierter Fragebögen zu verschiedenen Zeitpunkten auch die gesundheitsbezogene Lebensqualität unter den insgesamt 418 Patienten ermittelt: Zu Beginn der Studie und alle sechs Wochen im weiteren Verlauf. Diese Daten konnten von rund zwei Dritteln der Patienten beider Behandlungsgruppen – PD-1-Blocker Nivolumab (210 Patienten) und Chemotherapie mit Dacarbazin (208 Patienten) – erhoben werden.

Anfangs war die gesundheitsbezogene Lebensqualität in beiden Therapiegruppen vergleichbar. Im Verlaufe der Behandlung jedoch gingen die Kurven deutlich auseinander – mit Vorteilen für die Patienten, die mit Nivolumab behandelt wurden. Diese Patienten litten unter weniger Beschwerden und erzielten in den Lebensqualitätsscores höhere Punktzahlen.

Die Untersuchung zeige, dass Patienten mit metastasiertem Melanom von einer Immuntherapie mit dem PD-1-Hemmer Nivolumab nicht nur in Hinblick besserer Überlebenszeiten profitieren, sondern damit langfristig auch eine bessere gesundheitsbezogene Lebensqualität erreichen, schlussfolgerten die Studienautoren.

Textquelle: www.krebsgesellschaft.de

Bildquelle: CC0/fotolia

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