Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Flüssigbiopsie als „heiliger Gral“ in der Krebsmedizin?

News,InfoDer US-Gensequenzierungs-Gigant Illumina hat eine neue junge Firma namens Grail ins Leben gerufen. Namentlich angelehnt an den heiligen Gral entwickelt Grail einen Bluttest, welcher den Nachweis von Krebs bereits im Anfangsstadium ermöglicht. Das Grail-Management geht davon aus, dass der Bluttest einen Wendepunkt im Kampf gegen den Krebs darstellt. „Dadurch, dass die Früherkennung von Krebs bei Individuen durch einen einfachen Bluttest erfolgt, hoffen wir, die Krebssterblichkeit massiv zu verringern“, so die Aussage von Jay Flatley von Illumina. Es gehe darum, den Krebs zu entdecken, solange er sich noch in einem heilbaren Stadium befinde.

Höchst interessant: Der Schnelltest von Grail lehnt sich an die Flüssigbiopsie-Methode („Liquid Biopsy“) an. Damit können im Blut extrem kleine Teilchen mutierter Krebszellen nachgewiesen werden. Illumina ist Mehrheitseigner von Grail. Wenig bekannt ist allerdings, dass sich zusätzlich noch weitere sehr gut vernetzte Insider und kapitalstarke Supermilliardäre an Grail beteiligt haben. So gehören zu den Eignern etwa ARCH Venture Partners und Sutter Hill Ventures.

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Urothelkarzinom der Harnblase: Harnblasenkrebs

Krebs,Blasenkrebs,Nierenkrebs,KrebsHarnblasenkrebs, auch Harnblasenkarzinom genannt, ist ein bösartiger Tumor in der Harnblase und der neunthäufigste Tumor weltweit. Im Jahr 2012 wurden weltweit rund 430.000 Neuerkrankungen diagnostiziert. In Deutschland erkrankten in 2010 laut Information des Robert-Koch-Instituts etwa 11.350 Männer und 4.150 Frauen an einem Harnblasenkarzinom. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, an Blasenkrebs zu erkranken, bei Männern doppelt so hoch wie bei Frauen.

Die bösartigen Tumore entstehen meist im Urothel, der inneren Auskleidung der Harnblase (Urothelkarzinom). Hier kommt es bei betroffenen Patienten zu einem unkontrollierten Wachstum veränderter (entarteter) Zellen. Harnblasenkrebs geht in den meisten Fällen mit einem blutigen (bräunlich verfärbten) Urin einher und wird daher bei den meisten Patienten in einem frühen Stadium diagnostiziert. Zu ca. 90% tritt das Urothelkarzinom in der Harnblase auf (Harnblasenkrebs).

Harnblasenkrebs kann, je nachdem von welchem Gewebe dieser ausgeht, in verschiedene (histologische) Typen eingeteilt werden. Die häufigste Form ist mit rund 95 % Harnblasenkrebs des Urothels (Urothelkarzinom der Harnblase).

Die genaue Ursache für die Entstehung von Harnblasenkarzinomen ist Wissenschaftlern bis heute nicht bekannt. Es sind allerdings Risikofaktoren identifiziert worden, die mit Harnblasenkrebs in Verbindung gebracht werden können.

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Lungenkrebs: Basisinformation für Patienten und Angehörige

Krebs,Lunge,LungenkrebsLungenkrebs, auch Lungenkarzinom oder Bronchialkarzinom genannt, kann in allen Abschnitten der Lunge entstehen. Mehr als die Hälfte der Tumoren entwickeln sich in den oberen Teilen der Lungenflügel. Hier finden Patienten, Angehörige und Interessierte ausführliche Informationen zu Symptomen, Diagnose und Therapie von Lungenkrebs.

 

Lungenkrebs, Bronchialkarzinom: Definition und Häufigkeit

In über 80% der Fälle sind Tumoren der Lunge bösartig. Lungenkrebs, auch Lungenkarzinom oder Bronchialkarzinom genannt, kann in allen Abschnitten der Lunge entstehen. Mehr als die Hälfte der Tumoren entwickeln sich in den oberen Teilen der Lungenflügel. Das hängt damit zusammen, dass diese Lungenbereiche bei der Atmung stärker belüftet werden und somit auch schädigenden Substanzen in stärkerem Maße ausgesetzt sind.

Die Mehrzahl der Lungentumoren entwickelt sich aus den Zellen der Schleimhaut, die die Bronchien auskleidet. Die Entartung der Schleimhautzellen ist ein schrittweiser Prozess. Gelegentlich treten in einer frühen Phase der Krebsentwicklung Veränderungen in der Schleimhaut auf, die als Krebsvorläufer erkannt werden können.

Es gibt verschiedene Arten von Lungenkarzinomen. Besonders aggressiv ist das kleinzellige Lungenkarzinom, das sehr schnell wächst und sich rasch im Körper ausbreitet. Lungenkrebs-ArtenDie nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome – dazu gehören das Plattenepithelkarzinom, das Adenokarzinom und das großzellige Karzinom – wachsen in der Regel langsamer. Mehr als 80 % aller Lungenkarzinome sind nicht-kleinzellige Lungentumoren. Kleinzellige Lungenkarzinome treten in weniger als 20 % der Fälle auf. Um welche Art von Tumor es sich handelt, lässt sich nur durch die mikroskopische (feingewebliche) Untersuchung des Krebsgewebes durch einen Pathologen feststellen.

Wie häufig ist Lungenkrebs?

Lungenkrebs gehört in der Bundesrepublik Deutschland zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen. Im Jahr 2008 erkrankten nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts ca. 34.000 Männer und 15.600 Frauen an dieser Krebsart. Während die Neuerkrankungsrate bei Männern seit Ende der 1980er Jahre langsam zurückgeht, steigt sie bei Frauen kontinuierlich an. Sowohl unter Männern als auch bei Frauen ist Lungenkrebs die dritthäufigste bösartige Tumorerkrankung.

Lungenkrebs tritt überwiegend ab dem 40. Lebensjahr auf. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 69 Jahren, wobei der Altersdurchschnitt tendenziell steigt. Zum Teil erschwert dies die Behandlung, da bei älteren Menschen mehr Begleiterkrankungen vorliegen. Das Erkrankungsrisiko nimmt mit dem Alter zu und steht außerdem in direktem Zusammenhang mit dem Tabakkonsum.

Lungenkrebs ist in der Regel nur im Frühstadium heilbar. Im Jahr 2011 verstarben in Deutschland laut Statistischem Bundesamt 43.908 Patienten an einem Lungenkarzinom, darunter 29.627 Männer und 14.281 Frauen. Lungenkrebs stellt damit bei Männern die häufigste, bei Frauen die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache dar. Die Zahl der Todesfälle nimmt bei Frauen, bedingt durch die veränderten Rauchgewohnheiten, weiter zu, während sie bei Männern leicht zurückgeht.

Diese Zahlen zeigen: Da die über- wiegende Mehrheit der Lungenkrebserkrankungen durch Rauchen ausgelöst wird, ist die wirksamste Vorbeugung, das Rauchen aufzugeben oder erst gar nicht damit anzufangen.

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Krebs und Krebsvorsorge

KrebsWer bewusst gesund lebt, kann sein Krebs­risiko senken und so vorsorgen. Zu einem bewusst gesunden Leben gehört es zum Beispiel, aufs Rauchen zu verzichten und wenig Alkohol zu trinken. Dazu kommen gesunde Ernährung und viel Bewegung. Dagegen lässt sich durch medizi­nische Unter­suchungen die Entstehung von Krebs in der Regel nicht verhindern. Ein bösartiger Tumor kann dadurch aber früher erkannt werden. Der Begriff Krebsvorsorge für medizi­nische Maßnahmen der Krebsfrüh­erkennung ist also nicht ganz richtig. Viele Früh­erkennungs­unter­suchungen über­nehmen in Deutsch­land die Krankenkassen. Die Teil­nahme an jeder Krebs­früh­erkennung ist freiwil­lig. 

Vorsorge und Früh­erkennung – ein großer Unterschied

Wird Krebs früh erkannt, lässt er sich oft besser und schonender behandeln als große, bösartige Tumoren und solche, die schon gestreut haben. Im güns­tigsten Fall werden bei Früh­erkennungs­unter­suchungen bereits Vorstufen von Krebs erkannt, die dann entfernt werden können – wie zum Beispiel bei der Darm­spiegelung (Koloskopie) zur Darm­krebs­früh­erkennung. Bei dieser Unter­suchung können auch gutartige Gewächse entfernt werden, die sich möglicher­weise zu einem bösartigen Tumor entwickelt hätten. Bei vielen Krebs­arten ist eine Vorsorge durch medizi­nische Unter­suchungen aber nicht möglich.

Gesetzliche Früh­erkennungs­unter­suchungen

Diese Früh­erkennungs­unter­suchungen werden von den Krankenkassen angeboten:

Für Frauen ab 20 Jahren: Einmal jähr­liche Unter­suchung der inneren und äußeren Geschlechts­organe, inklusive Abstrich zur Früh­erkennung von Gebärmutterhals­krebs.
Für Frauen ab 30 Jahren: Einmal jähr­lich Abtasten der Brüste und Achselhöhlen zur Früh­erkennung von Brust­krebs.

Für Frauen ab 50 Jahren: Alle zwei Jahre eine Röntgen­unter­suchung der Brust im Rahmen des organisierten Mammografie-Screenings zur Früherkennung von Brustkrebs.

Für Männer ab 45 Jahren: Einmal jähr­lich Tast­unter­suchung zur Früh­erkennung von Prostata­krebs.

Für beide Geschlechter ab 35 Jahren: Alle zwei Jahre Inspektion der gesamten Körper­oberfläche zur Früherkennung von Hautkrebs.

Für beide Geschlechter ab 50 Jahren: Einmal jähr­lich Test auf Blut im Stuhl zur Früherkennung von Darmkrebs.

Für beide Geschlechter ab 55 Jahren: Stuhltest alle zwei Jahre oder zwei Darm­spiege­lungen im Abstand von mindestens zehn Jahren zur Früherkennung von Darmkrebs.

Es gibt auch individuelle Gesund­heits­leistungen (Igel) zur Früh­erkennung, die von den Kassen nicht bezahlt werden. Dazu gehört unter anderem der PSA-Test zur Früh­erkennung von Prostata­krebs. Krebs­früh­erkennungs­unter­suchungen – egal ob gesetzlich verankert oder nicht – sind keine Pflicht.

Textquelle: Stiftung Warentest (https://www.test.de/thema/krebs/)

Bildquelle: CC0/fotolia

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