Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

It's only fair to share...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on RedditDigg thisFlattr the authorShare on StumbleUpon

Patientenleitlinien zum Nierenkrebs

NierenDie Patientenleitlinien richten sich an Menschen, bei denen Nierenkrebs festgestellt wurde oder bei denen der Verdacht darauf besteht. Mit der Situation umzugehen, ist oft nicht leicht. Die Erkrankung wirft viele Fragen auf und wirkt sich auf das gewohnte Leben der Betroffenen und Angehörige aus. Damit Patienten kompetent an ihrer Behandlung mitwirken können, hat ein Redaktionsteam die Patientenleitlinien „Nierenkrebs im frühen und lokal fortgeschrittenen Stadium“ und „Nierenkrebs im metastasierten Stadium“ erarbeitet. So erhalten Betroffene genaue Informationen darüber, nach welchen Kriterien und Maßgaben ihre Krankheit idealerweise behandelt werden sollte.

Die Broschüre beruht auf den Handlungsempfehlungen der ärztlichen S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Nierenzellkarzinoms“ des Leitlinienprogramms Onkologie und damit auf dem besten derzeit verfügbaren medizinischen Wissen.

Entwickelt wird die Patientenleitlinie im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie, das gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Krebshilfe (DKH) getragen wird und die Verbesserung der Versorgung krebskranker Menschen zum Ziel hat. Patientenvertreter und Ärzte aus dem Kreis der Leitlinienautoren haben die Patientenleitlinie gemeinsam erstellt. Betreuung und Redaktion erfolgten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin.

Textquelle: onkologie-aspekte.de

So sichern Tumore ihr Überleben: Krebs ist bei Muscheln ansteckend

MuschelnBei Menschen ist das nicht so, aber bei einigen Tieren ist Krebs ansteckend, unter anderem bei Muscheln. Mitunter werden Krebszellen sogar über Artgrenzen hinweg übertragen. Was bedeutet das für die Ansteckung von Krebs beim Menschen? Bei Muscheln ist Krebs mitunter ansteckend. Eine Leukämie-ähnliche Erkrankung kann bei den Meerestieren von einem Exemplar auf ein anderes übertragen werden, berichten Forscher im Fachblatt „Nature“. Mitunter könne der Krebs gar auf eine andere Art wechseln. Die Ergebnisse zeigten eine bemerkenswerte Fähigkeit von Tumoren, ihr eigenes Überleben und ihre Verbreitung sicherzustellen, schreiben die Wissenschaftler.

Michael Metzger von der Columbia University in New York und sein Team hatte drei Arten von Muscheln genauer untersucht: eine Miesmuschel-Art (Mytilus trossulus), die Gemeine Herzmuschel (Cerastoderma edule) sowie die Goldene Teppichmuschel (Polititapes aureus). Eine Krebserkrankung äußert sich bei den Tieren durch einen Überschuss an großen, veränderten Zellen im Kreislaufsystem. Die Hämolymphe – ein Gemisch aus Blutzellen und Lymphflüssigkeit – der erkrankten Tiere erscheint verdickt und undurchsichtig, das Gewebe der Tiere verstopft nach und nach mit Krebszellen.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei n-tv.de hier.

Natürliche Killerzellen verfügen über ein Gedächtnis

krebs,krebszelleForscher der Universität Bonn und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben einen neuen Mechanismus entschlüsselt, wie das Immunsystem spezifisch die Pigmentzellen der Haut angreifen kann. Sogenannten Natürlichen Killerzellen wurde bislang in Abrede gestellt, über ein immunologisches Gedächtnis für das körpereigene Gewebe zu verfügen. Die Wissenschaftler konnten jedoch jetzt nachweisen, dass sich diese Abwehrzellen bei häufigerem Kontakt mit einem spezifischen Kontaktallergen an die Pigmentzellen „erinnern“. Die Ergebnisse liefern womöglich neue Einblicke in das Entstehen der Weißfleckenkrankheit Vitiligo, eröffnen aber auch neue Optionen für die Behandlung des gefährlichen schwarzen Hautkrebses.

Die Pigmentzellen der Haut sind als Schutzschild vor UV-Strahlung unentbehrlich. Die häufig erwünschte Sommerbräune kann sich aber nur durch das Pigmentzell-Enzym Tyrosinase bilden. Je mehr die Sonne vom Himmel brennt, desto mehr Pigmente werden durch dieses Enzym gebildet. Der Wirkstoff Monobenzon kann dieses Enzym spezifisch blockieren und dadurch eine Stressreaktion auslösen. Daraufhin greift das Immunsystem die betroffenen Pigmentzellen an. Eine häufige Folge ist die „Weißfleckenkrankheit“ (Vitiligo), die zu pigmentfreien Flächen auf der Haut führt.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei uni-bonn.de hier.

Krebsrisiko! „Begrenzte Evidenz“ für Krebs durch heißes Wasser

Getränk,HeißHeiße Getränke können vermutlich Speiseröhrenkrebs verursachen – Kaffee dagegen entlastet die IARC in ihrer neuen Publikation. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat in einer neuen Monografie das Krebs erregende Potenzial von Kaffee, Matetee und sehr heißen Getränken bewertet. Demnach sind heiße Getränke, die bereits bei Temperaturen von mehr als 70 Grad Celsius getrunken werden, vermutlich Krebs erregend, Gruppe 2A in der IARC-Klassifikation. Es gebe begrenzte Belege für einen Zusammenhang mit dem Speiseröhrenkarzinom.

Die Organisation weist darauf hin, dass ihre Einstufung nur das grundsätzliche Potenzial wiedergibt, Krebs zu erzeugen. Wie groß der Effekt ist und ob tatsächlich eine Gesundheitsgefahr im Alltag besteht, geht daraus nicht hervor. Die ebenfalls bewerteten Getränke Matetee und Kaffee dagegen sind (nicht zu heiß getrunken) laut IARC nicht klassifizierbar – Letzterer galt der Organisation seit 1991 als möglicherweise karzinogen.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei spektrum.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia

Schreibe einen Kommentar