Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Eigentlich ein Cholesterinsenker: Selbstzerstörungsmodus aktiviert – ein Alltags-Medikament vernichtet Krebszellen

krebs,zelleStatine, Inhaltsstoffe von Cholesterinsenkern, lösten im Laborversuch in Hautkrebszellen einen Selbstzerstörungsmodus aus. Wissenschaftler forschen jetzt weiter, ob sich das Medikament als Krebstherapie eignen könnte. 

Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Die Fallzahlen für schwarzen Hautkrebs sind um das Siebenfache gestiegen.Aber ein Cholesterinsenker könnte Melanome künftig bekämpfen.

Wer Probleme mit den Cholesterinwerten hat, kennt sie: Statine. Der Wirkstoff ist in Cholesterinsenkern enthalten. Nun haben Forscher eine ganz andere Wirkung spezieller Statine entdeckt.In bestimmten Fällen können sie das Wachstum metastasierender Melanomzellen einschränken. Der schwarze Hautkrebs ist ein besonders aggressives Karzinom, das innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen kann.

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Zeichen setzen zum Welthirntumortag am 8. Juni!

gehirn,alzheimer,demenzWir wollen Zeichen setzen und mit verschiedenen Aktionen an einen Tag erinnern, der in diesem Jahr bereits zum siebzehnten Mal begangen wird: der Welthirntumortag am 8. Juni. Dieser Aktions- und Gedenktag wurde im Jahr 2000 von der Deutschen Hirntumorhilfe initiiert, deren Mitglieder und Freunde aus mehr als 15 Nationen sich gemeinsam für die Belange von Hirntumorpatienten einsetzen. Ziel des Welthirntumortages ist es, die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit für diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung zu gewinnen.

Weil Hirntumoren im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten sind, werden sie in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Die Diagnose kann jedoch jeden von uns treffen. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 8000 Menschen an einem primären Hirntumor, weltweit sind es täglich 650 neue Fälle. Um ein Vielfaches höher ist die Zahl der Patienten mit Hirnmetastasen, die sich infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden entwickeln. Bei Kindern sind Hirntumoren die zweithäufigste Krebserkrankung.

Im Kampf gegen Tumoren des Gehirns werden neurochirurgische Maßnahmen, Chemo- und Strahlentherapie, Immun- und Antikörpertherapie eingesetzt. Doch trotz großer Fortschritte in der medizinischen Behandlung ist Heilung für Patienten mit bösartigen Hirntumoren nach wie vor nur selten möglich, weil die Lokalisation und die Biologie des Tumors die Therapie besonders schwierig macht. Umso wichtiger ist es, Hirntumoren genauer zu erforschen und Behandlungsmöglichkeiten ständig weiterzuentwickeln. Jede kleine wissenschaftliche Innovation ist ein Erfolg im Kampf gegen diese Krankheit und kann helfen, Überlebenschancen und Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

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Einen kostenlosen Flyer zum Welthirntumortag können Sie hier downloaden.

Kein Zusammenhang zwischen Smartphone und Krebs?

Strahlung, HandyGibt es einen Zusammenhang zwischen der Mikrowellenstrahlung von Smartphones und Krebserkrankungen? Australische Forscher haben genau das untersucht und hier sind ihre Ergebnisse. Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher der Universitäten von Sidney und Neusüdwales Daten der letzten 29 Jahre, vom Beginn der Handys bis heute. Sie untersuchten, ob eine Korrelation zwischen Handyverbreitung, Handynutzung und dem Auftreten von Hirntumoren und anderen Krebsarten hergestellt werden kann.

Aufgrund früherer Untersuchungen stellten sie die Hypothese auf, dass Handystrahlung das Hirntumorrisiko um 50 Prozent steigern könnte, bei Vielnutzern um 150 Prozent. Für eine Beurteilung nahmen die Wissenschaftler einen zehnjährigen Zeitverzug zwischen Strahlenbelastung und Krebsbildung an. In ihrer Untersuchung konnten sie die aufgestellte Hypothese allerdings nicht bestätigen.

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Mit ASS weniger Krebsgeschwülste

krebs,krebszelleVor allem für gastrointestinale Tumore soll eine regelmäßige ASS-Einnahme präventiv wirken. Auch nach Teilnahme am Koloskopiescreening auf Darmkrebs ist ein positiver Effekt zu verzeichnen. Die regelmäßige Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) senkt das Risiko, an Krebs zu erkranken. Der Effekt beruht wesentlich auf der reduzierten Inzidenz von gastrointestinalen und hier vor allem von kolorektalen Tumoren.

Die Erkenntnisse gehen auf die Daten der Nurses‘ Health Study und der Health Professionals Follow-up Study zurück. Daran hatten sich über 135.000 Frauen und Männer beteiligt, die auch Auskunft über ihren ASS-Konsum gaben. Wie Forscher um Andrew Chan vom Massachusetts General Hospital berichten, erkrankten während der 32-jährigen Nachbeobachtungszeit knapp 21 Prozent der Studienteilnehmer an Krebs.

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Chemotherapie mit Nanopartikel-Generator zerstört Lungenmetastasen

krebs,lungenkrebsEinem Forscherteam ist es gelungen, den Wirkungsgrad von Chemotherapien durch Nanopartikel deutlich zu erhöhen. Weil das injizierte Krebsmittel meist nicht in der optimalen Menge in die Krebstumor-Zellen eindringen kann, bleibt die Wirksamkeit von einer klassischen Chemotherapie meist begrenzt.

Doch amerikanischen Forschern um Mauro Ferrari vom Houston Methodist Research Institute ist nun offenbar der Durchbruch gelungen. Sie haben mikroskopisch kleine, aber poröse Silikonscheiben verwendet, um das Krebsmittel Doxorubicin mit einer weitaus höheren Effizienz in Lungentumore transportieren zu können.

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Neuartige Krebsimpfung zeigt erste Wirkung bei Melanom-Patienten

Arzt, Impfen,SpritzeEin neuartiger Impfstoff, der die Immunabwehr gegen Viruserkrankungen auf Tumore lenken soll, hat bei Mäusen Melanome im fortgeschrittenen Stadium gestoppt. Erste Behandlungsversuche bei drei Patienten zeigten laut einer Studie in Nature (2016; doi: 10.1038/nature18300) eine erste Wirkung.

Dendritische Zellen haben eine Schlüsselstellung in der Abwehr von Infektionskrankheiten. Als Vorposten des Immunsystems nehmen sie Krankheitserreger auf, erlegen sie und leiten dann als antigen-präsentierende Zellen die Information über einen Angriff auf den Körper an T-Zellen weiter. Die T-Zellen töten dann alle Zellen ab, die von Viren oder auch Bakterien befallen sind. Dieselben T-Zellen können auch Tumore vernichten, wenn sie die geeigneten Informationen erhalten. Diese Information kann aus Genen bestehen, die bestimmte Bestandteile von Tumorzellen kodieren, die es auf normalen Zellen nicht gibt und die deshalb auch als Neoantigene bezeichnet werden.

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Bildquelle: CC0/fotolia

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