Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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500.000 Krebstote zusätzlich: Gefährliche Finanzkrise

krebs,krebszelleHohe Arbeitslosigkeit könnte während der Finanzkrise weltweit zu einer halben Million Krebstoten zusätzlich geführt haben. Besonders groß scheint das Problem da, wo es keine allgemeine Krankenversicherung gibt. Die globale Wirtschaftskrise hat einer Studie zufolge zwischen 2008 und 2010 weltweit zum Tod von zusätzlich einer halben Million Menschen durch Krebs beigetragen. Zahlreiche Patienten hätten nicht mehr angemessen behandelt werden können, weil sie arbeitslos geworden oder Einschnitte im Gesundheitswesen vorgenommen worden seien, heißt es in der im Magazin „The Lancet“ veröffentlichten Studie des Londoner Imperial College.

Die Wissenschaftler werteten Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank aus den Jahren 1990 bis 2010 aus. Daten aus 75 Ländern mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als zwei Milliarden Menschen flossen in die Analyse ein. Die Forscher wollten wissen, ob Arbeitslosigkeit und schwankende Ausgaben für das Gesundheitswesen die Krebssterblichkeit beeinflusst.

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Dank gezielter Übungen wieder kontinent werden – nach der OP beim Prostatakarzinom rasch mit einem Beckenbodentraining starten

prostata, krebsWer sofort nach oder sogar schon vor der Behandlung eines Prostatakarzinoms mit einem gezielten Beckenbodentraining startet, hat gute Chancen, rasch wieder kontinent zu werden. Das hat eine umfassende Untersuchung der vorliegenden Studienergebnisse zu dieser Frage durch die Deutsche Sporthochschule Köln ergeben. Die Wissenschaftler um Dr. Freerk Baumann haben dabei festgestellt, dass körperliches Training generell für Patienten mit Prostatakrebs hilfreich ist. „Es bessert die Tumormüdigkeit und stärkt die allgemeine Fitness und das Wohlbefinden der Patienten“, erklärt der Sportwissenschaftler.

Gleichzeitig lassen sich beim Prostatakrebs spezielle Nebenwirkungen der Operation,wie die Inkontinenz, bessern. Möglich ist dies durch ein so genanntes Beckenbodentraining, also durch Übungen, die speziell die Muskulatur des Beckenbodens kräftigen. „Die Effekte sind am besten, wenn diese Übungen direkt angeleitet durch einen geschulten Therapeuten erfolgen“, betont Baumann. Auch das Training zu Hause ist nach seinen Worten hilfreich, effektiver aber ist es, bei einem speziell angeleiteten Trainingsprogramm mitzumachen. „Dann bildet sich die Inkontinenz am schnellsten wieder zurück“, so Baumann.

Textquelle: lebenswege-forum.de

Krebsrisiko: Raucher sollten diese Fakten kennen

Zigaretten, Aschenbecker, Krebs„Rauchen verursacht tödlichen Lungenkrebs.“ Der Warnhinweis prangt groß auf vielen Zigarettenpackungen. Jeder vierte Deutsche raucht trotzdem. Doch wie hängen Krebs und der blaue Dunst genau zusammen? Tabakrauch besteht laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus knapp 5000 verschiedenen chemischen Substanzen. Etwa 90 Stoffe sind nachgewiesenermaßen krebserregend oder stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Sie werden sowohl über die Schleimhäute und die Lunge aufgenommen als auch geschluckt.

Ob sich menschliche Zellen vermehren oder nicht, obliegt einer strengen Kontrolle im Körper. Der Schlüssel dazu liegt im Erbgut. Krebserregende Substanzen im Tabakrauch können diese Kontrolle stören: Sie verändern die DNA und lassen dadurch die Zellteilung aus dem Ruder laufen. Es kann zu einer massiven Bildung von neuen Zellen kommen, Krebs entsteht.

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Sich körperlich besser fühlen

Krebs,Darm,DarmkrebsViel Bewegung verbessert nach einer Darmkrebserkrankung das körperliche Befinden: In einer Studie wurden getestet, wie es sich auswirkt, wenn Darmkrebspatienten weniger Zeit im Sitzen, dafür mehr Zeit im Stehen oder in Bewegung verbringen. Die Folgen einer Darmkrebserkrankung können langwierig und belastend sein – auch dann noch wenn die Erkrankung längst überstanden ist, sind Beschwerden wie anhaltende Erschöpfung (Fatigue) oder depressive Verstimmungen möglich.

Sie lassen sich durch einen gesunden Lebensstil, zu dem viel körperliche Bewegung gehört, positiv beeinflussen. Das geht einmal mehr aus den Ergebnissen einer kürzlich in der Fachzeitschrift Cancer Causes and Control veröffentlichten Studie hervor. An der Studie nahmen 145 Patienten teil, die nach der Diagnose Darmkrebs im Stadium I-III noch mindestens zwei Jahre lebten. Ihre körperlichen Aktivitäten im Alltag wurden mithilfe technischer Geräte gemessen und in Beziehung zu ihrem subjektiven Befinden gesetzt. Der Zeitraum der Untersuchung umfasste zwei bis zehn Jahre nach der Krebsdiagnose.

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Erstzulassung eines Leukämie-Medikaments in den USA

Leukämie , zellenWissenschaftler des Ulmer Universitätsklinikums unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Stilgenbauer (Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin III) haben in einer internationalen Studie die Wirksamkeit eines neuen Medikaments bei einer besonders aggressiven Form der Chronisch Lymphatischen Leukämie (CLL) nachgewiesen. Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat für das Medikament aufgrund dieser Studie die Erstzulassung erteilt. Eine solche Erstzulassung in den USA durch eine in Deutschland geführte Studie ist selten. Die Studienergebnisse sind aktuell in der Fachzeitschrift Lancet Oncology erschienen und stellen einen Durchbruch in der Behandlung dar.

Das Medikament sorgt dafür, dass die Krebszellen sich nicht mehr mit Hilfe eines bestimmten Eiweißstoffs (B-Zell-Lymphom-2-Protein, BCL-2) vor dem natürlichen Absterben schützen können. Der Signalweg für das natürliche Absterben der Krebszellen wird durch Venetoclax, so der Name des Medikaments, wieder frei. Die Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin III ist als zentrales Referenzlabor der Deutschen CLL-Studiengruppe weltweit ein Zentrum für die Erforschung der Chronischen Lymphatischen Leukämie und hat große Erfahrung in der Entwicklung und Durchführung internationaler Studien zur Erforschung der Wirkungsweise neuer Krebsmedikamente.

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Bildrechte: Universitätsklinikum Ulm

Speiseröhrenkrebs: Prognose verbessert

Diagnose, KrebsBei metastasiertem Speiseröhrenkrebs sind die Überlebensaussichten in den Niederlanden seit Mitte der 1990er Jahre besser geworden. Hat sich Speiseröhrenkrebs bereits in andere Organe ausgebreitet und Metastasen gebildet, ist eine Heilung nahezu unmöglich, die verbleibende Lebenszeit bemisst sich trotz aller therapeutischer Bemühungen oft nur noch in wenigen Monaten. Allerdings haben sich die Überlebensaussichten für die Patienten seit Mitte der 1990er Jahre verbessert, wie niederländische Wissenschaftler nach Auswertung von Registerdaten in der Fachzeitschrift Acta Oncologica berichteten.

Einfluss darauf, welche Therapie angewendet wurde, hatten das Lebensalter der Patienten, ihr Geschlecht, der Gewebetyp der Tumoren und die jeweilige Anzahl der Metastasen. Das mediane Gesamtüberleben, also der letzte Zeitpunkt, zu dem die Hälfte der Patienten noch am Leben war, verbesserte sich von 18 Wochen (Ein-Jahres-Überlebensrate 14,4 Prozent) in den Jahren 1994-1998 auf 25 Wochen (Ein-Jahres-Überlebensrate 22,4 Prozent) in den Jahren 2009-2013. Patienten, die mit Chemo-Strahlentherapie behandelt worden waren, hatten die besten Überlebensaussichten, gefolgt von Patienten mit einer alleinigen Chemotherapie.

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Doppelter Angriff auf Chemotherapie-resistente Leukämiezellen

Tumor,KrebsDie akute lymphoblastische Leukämie (ALL) ist in der Schweiz die häufigste Krebsart bei Kindern. Trotz intensiver Chemotherapie erleidet ein Fünftel der behandelten Kinder einen Rückfall, der meist mit einer schlechten Prognose einhergeht. Forschende der Universität Zürich und des Kinderspitals Zürich haben nun einen neuen Weg gefunden, um resistente Leukämiezellen abzutöten: via Nekroptose.

Die akute Blutkrebsform ALL geht von bösartig entarteten Vorläuferzellen der Lymphozyten aus, den Abwehrzellen des Blutes. Vier von fünf jungen Leukämiepatienten können heute dank aggressiver Chemotherapie erfolgreich behandelt werden. Getrübt wird diese an sich positive Bilanz der Kinder-onkologie durch die Tatsache, dass die Krebszellen in rund 20 Prozent der Fälle eine Resistenz gegenüber den Medikamenten entwickeln. Für diese Patienten sucht die Medizin dringend neue Behandlungsoptionen, denn ihre Heilungschancen stehen schlecht.

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Chirurgie: Erste Penis-Transplantation in den USA

NewsErstmals in den USA ist in Boston einem Mann ein Penis transplantiert worden. Der 64-jährige Thomas Manning erhielt im Massachusetts General Hospital vergangene Woche das Organ eines verstorbenen Spenders, wie die Klinik und die «New York Times» mitteilten.

Dem Mann musste zuvor sein eigenes Geschlechtsteil wegen einer seltenen Krebserkrankung fast komplett amputiert werden. Vertreter der Klinik betonten, der Patient erhole sich gut, der Blutfluss funktioniere und es gebe bislang keine Anzeichen, dass das Organ abgestoßen werde.

Textquelle: t-online.de

Bildquelle: CC0/fotolia

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