Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Darum fördert Übergewicht Krebs

Dicke Menschen haben ein schwerwiegendes Problem: Neben Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Schlaganfall ist auch ihr Risiko für bestimmte Krebsarten erhöht. Welche Tumoren begünstigt werden und was dabei im Körper passiert, ist wissenschaftlich belegt.

Im Rahmen einer Meta-Studie stellten Wissenschaftler der zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehörenden International Agency for Research on Cancer (IARC) fest: Viele Krebsarten treten bei stark Übergewichtigen öfter auf als bei Normalgewichtigen – einige sogar doppelt so häufig.

Bereits 2002 hatte das Institut den Einfluss von Übergewicht auf das Krebsrisiko bewertet und Zusammenhänge zwischen hohem Body-Mass-Index (BMI) und der Entstehung von fünf Krebsarten festgestellt. Zu diesen gehörten Darmkrebs, Speiseröhrenkrebs und Nierenkrebs. Bei Frauen erhöht Übergewicht zudem das Risiko für Gebärmutter- und Brustkrebs in und nach den Wechseljahren.

Für diese Tumorarten sind dicke Menschen anfälliger

Die IARC-Studie von 2016, die sich auf 1000 Publikationen stützt, konnte den Kanon der durch Übergewicht hervorgerufenen Krebsarten um acht weitere erweitern: Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gallenblasenkrebs, Eierstockkrebs, Krebs des Mageneingangs, Schilddrüsenkrebs, Tumoren der Hinhaut und B-Zell-Lymphome, eine spezielle Krebsform des Lymphsystems.

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Psychotherapie bei Krebs – das ändert sich ab April 2017

Sprechstunde und Akutbehandlung soll Wartezeit verkürzen

Die Diagnose Krebs löst bei vielen Betroffenen Angst und ein Gefühl der Hilflosigkeit aus. Das ist mehr als verständlich, kann auf Dauer aber zur großen Belastung werden. Symptome psychischer Beschwerden können zum Beispiel über längere Zeit anhaltende Schlaflosigkeit, niedergeschlagene Stimmung oder fortwährendes Grübeln sein. Auch Angehörige sind mitunter betroffen. Wer über längere Zeit unter entsprechenden Beschwerden leidet, dem kann eine psychotherapeutische Behandlung helfen.

Neue Angebote für Kassenpatienten

Eine Therapie kann helfen, psychische Beschwerden bei Krebs zu lindern. Doch einen Termin bei einem von den Krankenkassen anerkannten Psychotherapeuten zu bekommen, gestaltet sich mitunter schwierig. Patienten müssen mit langen Wartezeiten rechnen. Jetzt schaltet sich der Gesetzgeber ein. Er möchte die Wartezeiten verkürzen.

Ab 1. April 2017 steht gesetzlich Versicherten die Möglichkeit offen, eine psychotherapeutische Sprechstunde zu besuchen und bei Bedarf auch eine Akutbehandlung wahrzunehmen. Dafür wurde die Psychotherapie-Richtlinie im Zuge des Versorgungsstärkungsgesetzes überarbeitet.

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Große Furcht vor Krebs: Der Feind im eigenen Körper

Die Angst vor Krebs sitzt bei sehr vielen Menschen tief: Nach den Angaben einer repräsentativen Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit fürchten sich 70 Prozent der deutschen Bevölkerung am meisten davor, dass diese Krankheit bei ihnen diagnostiziert wird.

Allerdings hat sich die Medizin in den vergangenen Jahren weiterentwickelt, und in Heidelberg gibt es mit dem Krebsinformationsdienst (KID) ein umfassendes Hilfs- und Informationsangebot. „Krebs wird von den meisten Menschen mit einer tödlichen Bedrohung assoziiert“, erklärt KID-Leiterin Susanne Weg-Remers.

Krankheit mit perfidem Charakter

Hinzu kommt der perfide Charakter des Krebses. „Bei der Krankheit wird der Körper von den eigenen Zellen angegriffen“, sagt Weg-Remers. In Deutschland ist der Wunsch nach Beratung groß: Nach den Angaben einer wissenschaftlichen Studie erkranken über 40 Prozent der Frauen und mehr als die Hälfte der Männer im Laufe ihres Lebens an Krebs.

„Bei uns melden sich viele Patienten oder Angehörige kurz nach einer Krebs-Diagnose, weil sie sich orientieren und wissen wollen, wie es weitergeht“, erzählt Weg-Remers. Denn auch die Angst vor den Nebenwirkungen der Therapie sei groß. Aber die Leute bäten auch darum, ihnen etwa bei sozialrechtlichen Problemen zu helfen.

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Darmkrebs: Wann sich der Tumor ins Gehirn ausbreitet

Lungenmetastasen und ein langer Krankheitsverlauf machen die Ausbreitung ins Gehirn wahrscheinlicher. Nur selten breitet sich Darmkrebs ins Gehirn aus und bildet dort Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen. Doch je länger die Krankheit andauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie auch das Gehirn erreicht. Dies geht aus einem Bericht in der Fachzeitschrift Acta Oncologica hervor.

In der Studie analysierten die Forscher rückblickend die Daten von 480 Darmkrebspatienten, die wegen metastasierter Erkrankung bereits mit einer dritten Therapie behandelt wurden. Zuvor hatten sie nicht oder nicht ausreichend auf zwei Chemotherapien angesprochen, sodass sie nun mit dem Antikörper Cetuximab und dem Chemotherapeutikum Irinotecan behandelt wurden.

Neun Prozent der Patienten entwickelten Hirnmetastasen. Diese Patienten lebten im Durchschnitt vier Monate länger als diejenigen, bei denen keine Hirnmetastasen auftraten. Ein erhöhtes Risiko dafür, Hirnmetastasen zu entwickeln, hatten Patienten, bei denen bereits Metastasen in der Lunge vorlagen…..

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Gefahr Passivrauchen! Zigarettenrauch kann Krebs bei Haustieren auslösen

Wer raucht, der schadet nicht nur der eigenen Gesundheit und der seiner Familie, sondern bringt auch seine Haustiere in Gefahr: An Passivrauchen können sie sogar sterben, alarmiert die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel.

Giftstoffe auf Möbeln und Teppichen

„Rauchen schadet nicht nur Menschen, es ist auch schädlich für Haustiere,“ sagt Carmela Stamper, Veterinärmedizinerin der FDA. Im Haushalt von Rauchern befinden sich die schädlichen Bestandteile von Zigarettenqualm nicht nur in der Atemluft. Sie setzen sich auch auf Kleidungsstücken, Möbeln und Teppichen ab.

„Wie Kinder verbringen auch Hunde und Katzen viel Zeit auf dem Boden, wo sich die Rückstände von Zigarettenrauch konzentrieren,“ erklärt Stamper. Die schädlichen Stoffe gelangen dann auch in das Fell. Wenn Haustiere sich putzen oder das Haar, die Haut oder die Kleidung des Herrchens ablecken, dann nehmen sie die schädlichen Substanzen auf.

Erhöhtes Krebsrisiko für Hunde

Wie sich Zigarettenrauch auf den Hund auswirkt, hängt mit seiner Nasengröße zusammen, erklärt die FDA. Bei Hunden mit einer großen Nase bleiben die schädlichen Partikel in der Nase hängen. Sie haben dadurch ein doppelt so großes Risiko, an Nasenkrebs zu erkranken.

Bei Hunden mit kleineren Nasen gelangen die krebserregenden Partikel nahezu ungefiltert in die Lunge und können dort Lungenkrebs verursachen.

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Mit Genen gegen Blutkrebs?

In der Medizin wird schon „gekrispert“, was die Gentechnik hergibt. Kann mit dem neuen Verfahren Blukrebs kontrolliert werden? Forscher haben in die Trickkiste gegriffen. Im Kampf gegen Leukämien könnte die Gentechnik eine entscheidende Rolle spielen. Im Mittelpunkt dabei sogenannte CAR-T-Zellen. Das sind Immunzellen des Patienten, die im Labor mit einem sehr potenten gegen Leukämie gerichteten „CAR-Rezeptor“ ausgestattet werden. Bis jetzt wurde der genetische Bauplan für den CAR-Rezeptor mit modifizierten Viren an einer zufälligen Stelle im Erbgut der Immunzelle eingebaut. Die Sequenz für den auf den Zellen natürlich vorkommenden Rezeptor (den sogenannten TCR) blieb dabei unverändert.

Nun konnten Forscher vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York die TCR-Sequenz gezielt durch den CAR-Bauplan ersetzen. Sie machten sich dafür das Genom-Editing-Werkzeug namens CRISPR-Cas9 zunutze, das es ermöglicht, ein Gen an jeder beliebigen Stelle des Genoms einzubauen. In erkrankten Mäusen blieben die neuen CAR-T-Zellen viel länger aktiv als ihre Vorgänger und konnten eine tödliche Form von Leukämie fünfmal länger unter Kontrolle halten als mit herkömmlichen Ansätzen. Wie die Forscher um Justin Eyquem in „Nature“ berichten, liege das daran, dass das eingeführte CAR-Gen nicht wie sonst üblich mit zusätzlichen Sequenzteilen zur ständigen Aktivierung gezwungen wird, sondern ausschließlich der wohldosierten Regulierung des natürlichen Rezeptors unterliegt. Dadurch vermeidet man, dass die CAR-T-Zelle sich in andauernder Angriffsbereitschaft befindet und eine Art Lethargie übergeht.

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Wir haben Krebs – Hilfe für Angehörige. Wo findet man Hilfe?

Eine Krebsdiagnose ist für Patienten und ihre Angehörigen ein Schlag, der den Alltag und die Lebensplanung völlig verändert. Trauer und Sorge mischen sich mit Hilflosigkeit oder sogar Wut. Anfangs verleugnen vor allem Angehörige oft die neue Realität. Zu groß ist die Angst, einen geliebten Menschen zu verlieren, zu überwältigend sind die Informationsflut und unlösbar erscheinenden Probleme.

Mitgefühl ist in einer solchen Situation wichtig. Eine Umarmung oder eine zarte Berührung sind dabei oft hilfreicher als der Versuch, mit Worten zu trösten. Während der Kranke in diagnostische und therapeutische Abläufe eingebunden ist, kommen Angehörige sich oft überflüssig vor. Doch das Gegenteil ist richtig: Ein vertrautes Gesicht ist für den Patienten in jeder Phase seiner Erkrankung eine enorme Stütze.

Den Patienten verstehen
Krebspatienten erfahren die Auswirkungen des Tumors und der Therapie ganz direkt. Zu Schmerzen, Übelkeit, Haarausfall oder Hautirritationen kommen häufig Erschöpfungszustände und Gedächtnisstörungen. Ihre Gedanken kreisen um existenzielle Themen. Viele Patienten reagieren auf die hohe Belastung mit Verhaltensänderungen, die Angehörige anfänglich nur schwer einordnen können. Dabei sind Stimmungsschwankungen, Aggressionen, erhöhte Empfindsamkeit oder auch sozialer Rückzug Ausdruck großer Unsicherheit und zeigen, wie schwer es ist, die Diagnose zu verarbeiten. Als Angehöriger dürfen Sie in dieser Phase nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen – der Kranke ist nicht auf Sie wütend, sondern auf seine Krankheit.

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