Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Anzahl der Prostatektomien in Deutschland rückläufig

OperationImmer mehr niedergelassene Urologen akzeptieren in Deutschland die „Aktive Überwachung“ (AS) bei Männern mit einem Niedrig-Risiko-Karzinom der Prostata. Sie sehen darin eine vertretbare, d. h. ausreichend sichere Alternative zu invasiven Behandlungen (radikale Prostatektomie oder Strahlentherapie).

Die Überwachung hat das Ziel, die invasive Behandlung bis zum Zeitpunkt einer möglichen Progression hinauszuschieben bzw. sie im günstigsten Fall ganz zu vermeiden, um den Betroffenen die Lebensqualität (normale Blasenentleerung und Potenz) zu erhalten. Schreitet der Tumor fort oder steigert er den Grad seiner Bösartigkeit, muss invasiv behandelt werden.

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Bewegung in die Therapie einbeziehen – Sport wirkt gegen Krebszellen

Sport, REHAWer schwer krank ist, sollte sich schonen. Dieser Grundsatz scheint nun nicht für Krebspatienten zu gelten, denn Bewegung kann den Tumorwachstum bremsen und Immunzellen stärken. Zumindest bei Mäusen. Bewegung kann bei einer Krebserkrankung helfen – das bestätigt eine neue Studie an Mäusen eindrücklich.

Liefen die Tiere regelmäßig im Hamsterrad, schrumpften ihre Tumore verglichen mit denen untätiger Artgenossen um etwa die Hälfte, berichten dänische Forscher im Fachmagazin „Cell Metabolism“. Das bei intensiver Bewegung freigesetzte Adrenalin mobilisiert demnach krebsbekämpfende Immunzellen und lässt sie über den Blutstrom an jene Stelle im Körper gelangen, an der der Tumor wächst. Deutsche Forscher gehen davon aus, dass es vergleichbare Effekte auch beim Menschen gibt.

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Rauchen bei Prostatakrebs: Warum wird die Prognose schlechter?

prostata, krebsBestimmte Veränderungen im Erbgut der Krebszellen, die spezifisch durch das Rauchen ausgelöst werden, sind offenbar für den ungünstigeren Krankheitsverlauf mit einem erhöhten Rückfallrisiko verantwortlich. Rauchen erhöht nicht nur das Risiko für diverse Krebsarten, es kann im Falle einer Krebserkrankung auch zu einer ungünstigeren Prognose beitragen. So bei Prostatakrebs, wie bereits seit längerem bekannt ist.

Als Ursache dafür werden bestimmte Veränderungen im Erbgut der Krebszellen, der sogenannten DNA, vermutet, Experten sprechen von Methylierungsprozessen. Diese Vermutung wurde nun durch neuere Ergebnisse einer Studie bekräftigt, die in der Fachzeitschrift Cancer veröffentlicht worden sind.

An der Studie hatten 523 Patienten teilgenommen, die sich wegen Prostatakrebs einer Prostataentfernung durch Operation unterzogen hatten. Sie gaben u.a. Auskunft über ihr Rauchverhalten, zudem wurden Gewebeproben aus ihren Tumoren auf DNA-Methylierungen untersucht.

40 methylierte Regionen in der DNA der Tumoren wiesen einen Zusammenhang mit dem Rauche nach. Patienten, bei denen solche rauchbedingten Methylierungen in hoher Zahl vorkamen, hatten ein erhöhtes Risiko für einen Rückfall der Erkrankung nach der Operation und ein erhöhtes Risiko, am Prostatakrebs zu versterben.

Nach Ansicht der Studienautoren konnte durch die Ergebnisse der Untersuchung bestätigt werden, dass die rauchbedingte Methylierung der Tumor-DNA für die ungünstigere Prognose bei Rauchern mit Prostatakrebs verantwortlich sei. In weiteren Studien müsse der Zusammenhang noch eingehender untersucht werden – auch um zu verstehen, mithilfe welcher Maßnahmen die Aussichten für die Betroffenen wieder verbessert werden könnten.

Textquelle: krebsgesellschaft.de 

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