Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Glioblastom – häufigster bösartiger Hirntumor

Diagnose, KrebsHirntumore sind sehr vielgestaltig, man unterscheidet 130 verschiedene Arten. Meist handelt es sich um gutartige Tumore, deutlich seltener sind zum Glück bösartige Varianten. Abzugrenzen von den Hirntumoren sind zudem Hirnmetastasen, also Tumore, die sich als Tochtergeschwulst von Krebswucherungen in anderen Organen ins Gehirn abgesiedelt haben.

Hoffnung auf Therapiefortschritte

Treten bösartige Tumore im Gehirn auf, so sind die Heilungschancen leider bislang gering. Zunächst wird versucht, den Tumor durch eine Operation zu entfernen, was jedoch oft nicht möglich ist. Es folgen eine Strahlentherapie und auch Chemotherapie.
Bei rund 8.000 Menschen jährlich wird hierzulande die Diagnose „Hirntumor“ gestellt. Der häufigste bösartige Tumor im Gehirn ist beim Erwachsenen das Glioblastom. Es entwickelt sich aus so genannten Gliazellen, die das Stützgewebe des Gehirns bilden.
Das Glioblastom ist durch eine rasche Zellteilung gekennzeichnet und wächst daher schnell. Der Tumor tritt meist zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf, Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen, wie die Deutsche Hirntumorhilfe mitteilt.
Trotz Operation, Strahlen- und Chemotherapie stellt das Glioblastom nach Angaben der Patientenorganisation bislang ein ungelöstes therapeutisches Problem dar. Denn eine Heilung ist kaum möglich. Hoffnung auf Behandlungsfortschritte nähren jedoch neue Studienergebnisse, wie sie beim amerikanischen Krebskongress in Chicago in diesem Jahr vorgestellt wurden. Demnach hat sich auch beim Glioblastom wie zuvor schon bei anderen Tumoren ein Wirkstoff als wirksam erwiesen, der die Bildung neuer Blutgefäße (die Angiogenese) hemmt. Über solche Blutgefäße versorgen sich Tumore mit Nährstoffen und Sauerstoff. Die Behandlung mit einem so genannten Angiogenesehemmer führt nicht zur Heilung der Patienten, kann aber für gewisse Zeit den Tumor am weiteren Wachstum hindern.
Auch unabhängig von diesem Ansatz der Angiogenesehemmung gibt es Hoffnung auf Therapiefortschritte. Denn die Forschungsaktivitäten zu Hirntumoren sind sehr groß. Derzeit laufen nach Angaben der Deutschen Hirntumorhilfe mehr als 100 klinische Studien, die die Wirksamkeit neuer Behandlungsansätze bei bösartigen Hirntumoren prüfen.

Textquelle: lebenswege-forum.de

Neue Immuntherapie bei metastasiertem Darmkrebs nutzt erstmals das angeborene Immunsystem

DarmkrebsEine Darmkrebserkrankung mit Metastasen ist schwer zu behandeln. Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) und des Universitätsklinikums Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben jetzt herausgefunden, dass sich die Metastasen das Immunsystem zum Komplizen machen.

Dabei spielen die Makrophagen, auch Fresszellen genannt, eine zentrale Rolle. Offenbar werden sie in der Leber von den Metastasen derart beeinflusst, dass sie Tumorzellen helfen zu wachsen und sich zu verbreiten. Ursache ist ein Signalweg, den auch das HI-Virus als Eintrittspforte in menschliche Zellen nutzt. Ein Hemmstoff wird bereits bei HIV-Infizierten therapeutisch eingesetzt. Die Wissenschaftler und Ärzte haben die Wirkung des Medikaments nun in präklinischen Laborversuchen und in einer anschließenden Studie an 14 Patienten mit metastasiertem Darmkrebs erfolgreich getestet. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Cancer Cell publiziert.

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Brustkrebs: Forscher finden schuldige Genmutationen

93 Gene können mutieren

Krebs,KrebszelleRauchen ist nicht nur allgemein ungesund, sondern kann auch mehrere Krebsarten auslösen: Blasenkrebs, Lungenkrebs und Kehlkopfkrebs. Genauso ist es bei Hautkrebs. Hier wissen wir auch, dass es unter anderem durch zu starke UV-Einstrahlung und zu wenig Schutz ausgelöst werden kann. Doch wie sieht das bei Brustkrebs aus? Wieso erkranken Frauen, die eine gesunde Lebensweise haben?

Forscher des Sanger Institutes in Cambridge haben nun eine Entdeckung gemacht und erreichen damit einen Meilenstein in der Krebsforschung. Insgesamt wurden 560 Brustkrebs-Fälle untersucht und dafür die genetischen Codes ausgewertet…..

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Neue Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs: Was sollen Frauen wählen – PAP-Abstrich oder HPV-Test?

Krebs,Frauen,Zum Internationalen Frauentag informiert die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. über die neue Gebärmutterhals-Früherkennung: Ab 2017 erhalten Frauen im Alter von 30 bis 60 Jahren eine persönliche Einladung zur neuen Gebärmutterhals-Früherkennung (Screening).

Darin werden sie aufgefordert zu wählen, ob sie einmal im Jahr einen sogenannten PAP-Abstrich vom Gebärmutterhals oder alle fünf Jahre einen Test auf humane Papillomviren (HPV-Test) vornehmen lassen. Das Einladungsschreiben enthält auch Informationen über das Früherkennungsprogramm und die Untersuchungsmethoden. Die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. bezweifelt aber, dass diese für Frauen ausreichend sind, um eine gute Entscheidung treffen zu können.

„Frauen müssen in Kürze zwischen PAP-Abstrich und HPV-Test wählen, ohne die Vor- und Nachteile beider Methoden ausreichend zu kennen und ohne die Möglichkeit, ihre Wahl in den nächsten fünf Jahren zu revidieren. Damit werden sie ungewollt Teil eines großangelegten Experiments mit ungewissem Ausgang“, kritisiert Professor Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der TU München. „Da es bisher keine wissenschaftlichen Studien gibt, die den HPV-Test als alleinige und sichere Untersuchungsmethode zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs bestätigen, rate ich allen Frauen bei dieser Entscheidung ihren Frauenarzt einzubeziehen und vorerst beim jährlichen PAP-Abstrich zu bleiben“, empfiehlt Marion Kiechle, Expertin für Frauenheilkunde.

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Fachgesellschaft kritisiert Unterversorgung mit schonender Therapie bei Blasenkrebs

Krebs,Blasenkrebs,Nierenkrebs,KrebsEine organerhaltende Operation in Kombination mit einer Radiochemotherapie ist auch bei muskelinvasivem Blasenkrebs eine Alternative zur kompletten operativen Entfernung der Harnblase. Diese schonende Therapie kommt laut der Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) in Deutschland aber zu selten zum Einsatz, obwohl Leitlinien dieses Vorgehen empfehlen. 

In Deutschland erkranken jährlich knapp 16.000 Menschen an Blasenkrebs. Bei drei von vier Patienten beschränkt sich der Tumor auf die Schleimhaut. Diese Frühfälle haben gute Heilungsaussichten, denn Ärzte können diese Tumoren fast immer durch eine transurethrale Resektion entfernen.

Anders sieht es aus, wenn der Tumor größer und bereits in die Blasenwand eingedrungen ist: In der Regel entfernen die Ärzte dann die gesamte Blase, was die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigt. Die Patienten erhalten eine Ersatzblase oder einen künstlichen Harnausgang.

Textquelle: aerzteblatt.de

Spezielles Gen im Tumor beeinflusst die Wirksamkeit der Krebsbehandlung

Tumor,KrebsEine Krebstherapie kann grundsätzlich wirksam sein, sie kann aber auch negative Folgen haben. Bis jetzt war es nicht möglich, bereits vor der Therapie festzustellen, ob der/die PatientIn von der Standard-Krebsbehandlung profitieren wird, oder nicht. Ein spezielles Gen, das bei Krebs sehr häufig verändert ist, scheint die Wirksamkeit der Therapie aber entscheidend zu beeinflussen.

Das konnte die Forschungsgruppe der Krebschirurgin Daniela Kandioler von der Universitätsklinik für Chirurgie der MedUni Wien in einer großen Studie mit Dickdarmkrebs-PatientInnen zeigen. Das zentrale Ergebnis:  Die Wirkung der Standardchemotherapie war davon abhängig, ob das TP53-Gen im Tumor verändert war…….

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Bildquelle: CC0/fotolia

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