Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Invasiver Brustkrebs: Krebszellen passen sich neuem Wirkstoff an

Brust Abtastung,Vorsorge, BrustkrebsUm die Invasion von Brustkrebszellen in umliegendes Gewebe zu stoppen, haben Krebsforscher vom Helmholtz Zentrum München versucht, diesen Prozess mit einem Inhibitor aufzuhalten. Passiert ist jedoch genau das Gegenteil.

Die Krebszellen schienen sich anzupassen und teilten sich sogar deutlich häufiger, auch wenn der Inhibitor die entscheidende Signalkette erfolgreich unterbrochen hatte. Die überraschenden Ergebnisse der Studie wurden in Oncotarget (DOI: 10.18632/oncotarget.8878 ) publiziert.

Der getestete Wirkstoff blockiert das Molekül TGFBR1 (TGF-beta Receptor Type I) und somit auch den Transkriptionsfaktor Twist1, welcher entscheidend dafür ist, dass Brustkrebszellen die Fähigkeit zur Invasion erlangen. „Anfangs zeigten unsere Ergebnisse mit herkömmlichen Zellkulturmethoden, dass wir durch die Blockade von TGFBR1 tatsächlich viele der gezeigten Effekte von Twist1 verhindern konnten“, sagt Diana Dragoi, Doktorandin am Institut für Stammzellforschung (ISF) und Erstautorin der Studie. Als die Forscher allerdings die Brustkrebszellen aus der zweidimensionalen Petrischale in eine körperähnliche 3D-Umgebung umsetzten, erlebten sie eine Überraschung.

Textquelle: Deutsches Ärzteblatt

Antworten finden: Neuer Informationsordner für Patienten mit Lungenkrebs 

krebs,lungenkrebsFür Menschen mit Lungenkrebs gibt es jetzt den neuen Informationsordner „Antworten finden“. Er soll sie im Umgang mit der Erkrankung unterstützen und ihnen als nützlicher Begleiter zur Seite stehen. Die Patienten finden im Ordner zum einen wichtige Informationen rund um die Diagnose, die Behandlung, die Rehabilitation und die Nachsorge nach Lungenkrebs.

Sie können außerdem die persönlichen Informationen zu Untersuchungen und zum Krankheitsverlauf notieren und haben diese damit stets gesammelt parat. Der Ordner enthält außerdem eine Checkliste für den Arztbesuch und hilft so auch dabei, im Arztgespräch keine wichtigen Fragen zu vergessen. Als weiteres Aktivelement bietet „Antworten finden“ ein Bewegungstagebuch. Ein Lexikon sowie eine Vielzahl an hilfreichen Adressen ergänzen das Serviceangebot.

Der Informationsordner hilft Betroffenen, ihre Erkrankung zu verstehen und sich mit ihren Fragen und Unsicherheiten auseinanderzusetzen. Er kann kostenfrei bestellt werden unter Tel.: 07624/14-2255.

Textquelle: lebenswege-forum.de

Gegen Hautkrebs: Clever in Sonne und Schatten

Kinderhaut schützen!

Krebs,HautkrebsSchutz vor Hautkrebs muss bei den Kleinsten beginnen. Im Freibad, auf dem Spiel – und Sportplatz oder am Strand: Der Anblick von Kindern mit Sonnenbrand ist an diesen Orten keine Seltenheit. Experten warnen vor den Folgen. Denn jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko in späteren Jahren.

Das Projekt „Clever in Sonne und Schatten“ der Deutschen Krebshilfe unterstützt daher Eltern, Kitas und Schulen durch kostenlose Informations – und Aktionsmaterialien dabei, bereits die Jüngsten zu richtigem Sonnenverhalten anzuleiten. Es wurde gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention, der Universitäts – Hautklinik Köln, dem Zentrum für Molekulare Medizin der Universität zu Köln sowie dem Präventionszentrum des Universitäts KrebsCentrums Dresden erarbeitet.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten weiter informiert werden? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei mensch-und-krebs.de hier.

Wenn Männer Brustkrebs bekommen

Krebs,Krebszellel620 Männer erkranken jährlich in Deutschland an Brustkrebs. Sie finden nur schwer einen Arzt, denn viele Gynäkologen weigern sich, sie zu behandeln. Für Dennis Riehle beginnt die Sache mit einem Verdacht. Sein Arzt entdeckt Veränderungen an seiner Brust und schickt ihn zu einem Frauenarzt – es könnte Krebs sein. Etwa ein Prozent aller Patienten mit der Diagnose Mammakarzinom ist männlich, jedes Jahr erkranken bundesweit 620 Männer daran. Riehle gehört also zu einer sehr kleinen Gruppe von Betroffenen. Und doch ist das deutsche Gesundheitssystem mit ihr oft überfordert.

Das hat etwas damit zu tun, wie das System funktioniert. Ein Grundsatz lautet: ambulant vor stationär. Wenn etwas bei einem niedergelassenen Arzt untersucht werden kann, dann soll das auch in der Praxis gemacht werden und nicht im Krankenhaus. Für Männer mit Brustkrebs beginnt das Problem bei einem zweiten Prinzip, das da lautet: Jeder Arzt soll das tun, für das er ausgebildet ist. Chirurgen sollen operieren, Radiologen durchleuchten und Frauenärzte eben Frauen behandeln. An diesem Punkt fallen Männer wie Riehle durch das Raster.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten weiter informiert werden? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei sueddeutsche.de hier.

Mit starken Stromstößen gegen Tumorzellen

Neues Verfahren wird beim Bauchspeicheldrüsenkrebs erprobt

Krebs,Bauchspeicheldrüse,GalleMit dem neuen Verfahren, der sogenannten „Irreversiblen Elektroporation“ (IRE), lassen sich Tumorzellen bei bestimmten Patienten mit fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs mittels starker Stromstöße zerstören. Die Methode ist noch als experimentell anzusehen und wird nur an wenigen Kliniken durchgeführt. „Die ersten Ergebnisse sind aber positiv zu bewerten“, teilte jetzt das HELIOS Hanseklinikum Stralsund mit, das die neue Methode seit Januar dieses Jahres unter bestimmten Voraussetzungen bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) anwendet.

Bei der IRE platziert der Arzt unter Vollnarkose im Tumor und um den Tumor herum Elektroden, die Stromstöße von mehr als 1000 Volt abgeben. Die Krebszellen verlieren durch die starken pulsartigen Stromstöße ihre Stabilität und werden so in den sogenannten programmierten Selbsttod (Apoptose) getrieben, damit zerstört und vom Körper quasi entsorgt. Den Tumor umgebendes Gewebe bleibt jedoch verschont. Die eigentliche Strombehandlung dauert nur wenige Minuten, nicht eingerechnet ist hierbei jedoch die Zeit für die Vorbereitung und die exakte Platzierung der bis zu sechs Elektroden.

Die Behandlung mit starken Stromstößen wird laut Professor Dr. Matthias Birth aus Stralsund derzeit angewandt bei Patienten mit einem Pankreaskarzinom, bei denen der Tumor aufgrund der ungünstigen Lage des Tumors und/oder einer Beteiligung der Blutgefäße operativ nicht entfernt werden kann. Die Tumore dürfen außerdem eine Größe von etwa vier Zentimetern noch nicht überschritten haben. Die Patienten erhalten begleitend zur Strombehandlung auch eine konventionelle Chemotherapie.

Textquelle. lebenswege-forum.de

9 Dinge, die Sie noch nicht über Krebs wussten

Interessante Fakten über eine der weltweit größten medizinischen Herausforderung

Verbraucher,Information1. Die Bezeichnung „Krebs“ ist auf das Aussehen bestimmter Tumoren zurückzuführen
Da bestimmte Tumoren von erweiterten Blutgefäßen umgeben waren, die an die Füße und Fangscheren von Krebsen erinnerten, wurden sie von Ärzten in früheren Zeiten als krebsartig oder „kanzerös“ (vom lateinischen Wort für Krebs) bezeichnet.

2. Krebs wurde erstmals von den alten Ägyptern beschrieben
Die früheste Beschreibung von Krebs wurde im Jahr 1.600 vor Christus im „Edwin Smith Papyrus“ gefunden. In dem Dokument wird die Entfernung von Brusttumoren mit einem als „Feuerbohrer“ bezeichneten Instrument geschildert. Gleichzeitig wird angegeben, dass es „keine Behandlung“ gebe. 

Lesen Sie die anderen Fakten über die Krebskrankheit bei lebenswege-forum.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia

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