Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Prostatakrebs: Noch präzisere Diagnose und Therapie

prostata, krebsDas Prostatakarzinom ist der zweithäufigste Tumor des Mannes. Ein neues, zielgerichtetes nuklearmedizinisches Verfahren kann wichtige Hinweise über die Ausdehnung dieser Tumorerkrankung geben und somit entscheidend zu ihrer genauen Diagnose beitragen. Mit diesem Verfahren können zudem bei der Therapie von Prostatakrebs bereits große Erfolge verbucht werden.

Voraussetzung jeder Tumortherapie ist eine präzise Bildgebung, mit der auch kleine Tumore exakt dargestellt, ihr Verhältnis zu anatomischen Nachbarstrukturen sicher definiert und Fernmetastasen ausgeschlossen werden können. Beim Prostatakrebs existiert in diesem Bereich jetzt ein neues, zielgerichtetes nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren, bei dem das prostataspezifische Membran-Antigen (PSMA) mittels einer PET/CT-Untersuchung dargestellt werden kann. Bei PSMA handelt es sich um einen Eiweißkörper, der auf der Zelloberfläche von Prostatakarzinomzellen verstärkt zu finden ist, im übrigen Körper hingegen kaum vorkommt. Den kompletten Artikel zu diesem Thema finden SIe bei mensch-und-krebs.de hier,

Einsatz von harmlosen Bakterien zur Krebsbekämpfung

krebsMehrere Bakterienarten haben das Potenzial, um im Kampf gegen Krebs zum Einsatz zu kommen. Die meisten dieser Bakterien sind allerdings für den Menschen schädlich. Um sie als Waffe gegen Krebs und andere Krankheiten einzusetzen, müssen die Forscher ein Gleichgewicht zwischen ihrer Aggressivität für therapeutische Zwecke und der Sicherheit des Patienten finden.

Um dieses Problem zu überwinden, setzen Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) nicht mehr auf pathogene Bakterien, sondern auf solche, mit einem nachgewiesenen Sicherheitsprofil: probiotische E. coli. Erste Tests bei Mäusen zeigen, dass die probiotischen Bakterien sich tatsächlich gegen Tumore wenden und das, ohne dabei einen toxischen Effekt zu erzeugen. Diese in der Fachzeitschrift „Oncotarget“ veröffentlichten Ergebnisse öffnen die Tür für einen neuen Ansatz im Kampf gegen Krebs. Zu diesem Thema finden Sie den vollständigen Artikel bei onkologie-aspekte.de hier.

Multiples Myelom: Was tun bei Nierenschäden

Empfehlungen für den Umgang mit Myelompatienten, bei denen die Nieren in Mitleidenschaft geraten.

Nieren,Krebs,Bei vielen Patienten mit multiplem Myelom kommt es im Laufe der Krankheit zu Nierenfunktionsstörungen bis hin zum Nierenversagen. Die International Myeloma Working Group veröffentlichte kürzlich in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology Empfehlungen für die Diagnose und Behandlung solcher Nierenschäden.

Die Empfehlungen basieren auf den Erkenntnissen aus klinischen Studien, die bis Ende 2015 publiziert worden waren. Demnach sollten alle Patienten mit multiplem Myelom bei der Diagnose sowie im weiteren Krankheitsverlauf regelmäßigen Blut- und Urinuntersuchungen unterzogen werden, wobei Serum-Kreatinin, die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate, Elektrolyte im Blut, freie leichte Ketten sowie eine Urin-Elektrophorese im 24-Stunden-Urin von Interesse sind. Lesen Sie diesen informativen medizinischen Artikel in ganzer Länge bei krebsgesellschaft.de hier.

DKFZ – Studie: Blutfette sagen Krebs voraus

News,Info,InformationWarum bekommen manche Menschen Krebs und andere nicht? Um den Einfluss der Ernährung zu untersuchen, wurde vor über 20 Jahren eine Langzeitstudie gestartet, die bis 2006 lief. Diese Blutproben haben Krebsforscher mit modernsten Methoden erneut untersucht und Erstaunliches entdeckt. Seit 1994 beteiligt sich Heidelberg an EPIC. Das ist eine europäische Langzeit-Studie über Krebs und Ernährung.

Warum gerade Heidelberg? Weil dort das DKFZ sitzt, das Deutsche Krebsforschungszentrum. Dort arbeitet auch der Mediziner und Epidemiologe Tilman Kühn: „Die EPIC-Studie in Heidelberg ging los mit 25.000 Heidelbergern. Erwachsene im Alter von 35 bis 65 Jahren, die zu dem Zeitpunkt gesund waren, also keine chronische Erkrankung hatten.“ Den Beitrag zur Krebsforschung finden Sie in voller Länge bei deutschlandfunk.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia

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