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Krebs-Nachrichten

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Krebserkrankungen – Frühe und exakte Diagnose

Krebs - Konzept Bild - Puzzle StyleWeltweit steigt die Zahl der Krebserkrankungen, in Deutschland erkranken jährlich rund 500.000 Menschen neu. Eine frühe und vor allem exakte Diagnose kann für diese Patienten lebensrettend sein. Hier spielt die nuklearmedizinische Bildgebung eine Schlüsselrolle. Grundlage des Arbeitens der Nuklearmediziner ist die Anwendung von radioaktiven Substanzen (Radiopharmaka) im menschlichen Körper.

Diese Substanzen werden vorrangig für diagnostische Zwecke, zunehmend aber auch für die zielgenaue Bekämpfung von Tumoren eingesetzt.

Die Nuklearmedizin diagnostiziert Erkrankungen mithilfe radioaktiver Substanzen – so genannter Marker, die sich spezifisch an Tumorzellen binden. Um die betroffenen Zellen sichtbar machen zu können, werden dem Patienten spezielle, radioaktiv markierte Substanzen – so genannte Radiopharmaka – verabreicht. Das sind tumorsuchende Substanzen, an die ein radioaktives Atom (das Radionuklid) gebunden ist. Lesen Sie diesen aktuellen und informativen Artikel in voller Länge bei mensch-und-krebs.de hier.

Mit Hopfen gegen Krebs

NewsFür einige Inhaltsstoffe des Hopfens haben Wissenschaftler eine krebshemmende Wirkung nachgewiesen. Das Problem: Der menschliche Körper nimmt diese Stoffe nur in geringem Maße auf.

Basierend auf den Arbeiten zweier Tübinger Krebsforscher, die unter Laborbedingungen die Pflanzenstoffe untersucht haben, wollen nun Ernährungswissenschaftler der Universität Hohenheim die Bioverfügbarkeit dieser Substanzen untersuchen und verbessern. Professor Dr. Jan Frank greift dafür zu einem Trick – nach ganz natürlichem Vorbild.

In den letzten Jahren haben Wissenschaftler herausgefunden, dass bestimmte Hopfeninhaltsstoffe noch mehr können: „Hopfen enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe, die für die Pflanze selbst eher ein Nebenprodukt darstellen. Einige dieser Sekundärstoffe können sich potenziell positiv auf die Gesundheit auswirken“, erklärt Frank. Den vollständigen Artikel finden Sie bei apotheke-adhoc.de hier.

Lungenkrebs-Screening kann Leben retten

Krebs,Lunge,LungenkrebsRadiologen fordern Routinetests bei Risikopersonen. Der Lungenkrebs zeichnet für rund 18 Prozent aller Krebstodesfälle weltweit verantwortlich und kostet damit Jahr für Jahr rund 1,3 Millionen Menschenleben. Eine Ursache hierfür besteht darin, dass die Erkrankung meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird.

Um dies zu ändern, fordern die Europäische Gesellschaft für Radiologie (ESR) und die Europäische Gesellschaft für Atemwegserkrankungen (ERS) spezielle Programme zur Früherkennung (Screening-Programme), ähnlich wie beim Brustkrebs, auch beim Lungenkrebs.

Nach Vorstellung der beiden Fachgesellschaften, die dazu ein sogenanntes „White Paper“ formuliert haben, sollte ein spezielles Screening Personen mit erhöhtem Risiko für die Entwicklung eines Lungenkarzinoms angeboten werden. Zur Früherkennung sollen moderne Verfahren der Computertomographie eingesetzt werden, die mit einer besonders niedrigen Strahlendosis auskommen. „Eine große amerikanische Studie belegt einen deutlichen Rückgang der Sterblichkeit als Folge von Screeninguntersuchungen“, begründet Professor Dr. Hans-Ulrich Kauczor, Ärztlicher Direktor der Radiologischen Universitätsklinik Heidelberg, die in Deutschland federführend an der Erarbeitung des White Papers beteiligt war, die Forderung der Fachgesellschaften.

Textquelle: lebenswege-forum.de

Stress-Kardiomyopathie: „Broken Heart Syndrome“ könnte Frühzeichen für Krebs sein

stress-864141_640Krebs-Patienten haben ein erhöhtes Risiko für eine Stress-Kardiomyopathie (Tako-Tsubo-Kardiomyopathie, TTC), eine spezielle Funktionsstörung des Herzmuskels, die auch als „Broken Heart Syndrome“ geläufig ist. Umgekehrt gibt es Hinweise darauf, dass eine TTC ein Risikomarker für eine bislang nicht diagnostizierte Krebserkrankung sein kann.

Das berichtet Dr. Christian Möller (Universitätsklinikum Schleswig Holstein, Lübeck) auf der 82. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim, zu der mehr als 8.500 aktive Teilnehmer aus 25 Ländern zusammentreffen. Zu Beginn der Untersuchung wurde bei 18 Prozent der TTC-Patienten eine Krebs-Grunderkrankung festgestellt. „Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse halten wir es für sinnvoll, bei TTC-Patienten eine ‚kleine Tumorsuche‘ durchzuführen, bestehend aus Röntgen des Brustkorbs, Ultraschall der Bauchregion, großem Blutbild sowie einer allgemein empfohlenen altersabhängigen Krebsvorsorge“, so Dr. Möller. Lesen Sie diesen medizinischen Artikel vollständig bei onkologie-aspekte.de hier.

Bewegung in die Therapie einbeziehen: Sport wirkt gegen Krebszellen

Sport, REHAWer schwer krank ist, sollte sich schonen. Dieser Grundsatz scheint nun nicht für Krebspatienten zu gelten, denn Bewegung kann das Tumorwachstum bremsen und Immunzellen stärken, zumindest bei Mäusen. Bewegung kann bei einer Krebserkrankung helfen – das bestätigt eine neue Studie an Mäusen eindrücklich.

Liefen die Tiere regelmäßig im Hamsterrad, schrumpften ihre Tumore verglichen mit denen untätiger Artgenossen um etwa die Hälfte, berichten dänische Forscher im Fachmagazin „Cell Metabolism“. Das bei intensiver Bewegung freigesetzte Adrenalin mobilisiert demnach krebsbekämpfende Immunzellen und lässt sie über den Blutstrom an jene Stelle im Körper gelangen, an der der Tumor wächst. Deutsche Forscher gehen davon aus, dass es vergleichbare Effekte auch beim Menschen gibt. Den vollständigen Artikel zu diesem Thema finden Sie bei n-tv.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia

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