Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Fortschritte beim Nierenkrebs – Hemmung der Blutgefäßbildung hat sich bewährt

Nieren,Krebs,Seit rund fünf Jahren gibt es beim Nierenkrebs ein neues Behandlungsprinzip, das sich laut Expertenangaben mittlerweile gut etabliert hat: Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung erhalten dabei neben der üblichen Interferon-Gabe einen Wirkstoff, der den Tumor daran hindert, neue Blutgefäße zu bilden, über die er sich selbst mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Fehlen diese Blutgefäße, wird das Tumorwachstum gehemmt. Die Krebserkrankung wird zwar nicht geheilt, die Patienten können aber deutlich länger tumorfrei leben, wie Studien belegen. Das Behandlungskonzept hat sich bewährt: Es hat, wie Professor Dr. Christian Doehn aus Lübeck kürzlich berichtete, „einen hohen Stellenwert bei der Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom erlangt“.

Textquelle: lebenswege-forum.de

Die Strategien des Krebs: Hirntumorzellen bilden Seilschaften

KrebsForscher haben in hochaggressiven Hirntumoren mysteriöse Netzwerke entdeckt. Durch eine Art Nachbarschaftshilfe widersetzen sich die Tumorzellen Bestrahlung und Chemotherapie. Glioblastome sind die häufigsten Hirntumoren bei Erwachsenen. Für die Betroffenen ist die Prognose meist außerordentlich schlecht, die Heilungschancen sind minimal.

Glioblastome sind hochinvasiv, die Primärtumoren breiten sich schnell nach allen Seiten aus und infiltrieren das umliegende gesunde Hirngewebe. Das feine Geäst von Wucherungen lässt sich kaum mehr chirurgisch entfernen. Aber auch mit den anderen bewährten Methoden aus dem Arsenal der Krebsbekämpfung ist den Tumoren nicht beizukommen, denn gegen Bestrahlung und Zytostatika sind die meisten Hirntumorarten resistent. Die Ursache für diese enorme Widerstandskraft war bisher ein Rätsel. Neue Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern um Matthias Osswald vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg könnten dies nun ändern. Lesen Sie zum Thema Krebsforschung den aktuellen Artikel bei spektrum.de hier.

Was kann Krebs auslösen?

krebs tagcloud krebsartenWir kennen mittlerweile viele Faktoren, die unterschiedliche Krebserkrankungen auslösen können – aber nicht zwangsläufig müssen; etwa Asbest oder andere Umweltgifte, Acrylamid, Feinstaub, radioaktive Strahlen, Weichmacher in Plastik, Elektrosmog oder auch Viren, wie humane Papillomviren (HPV) oder Hepatitisviren (HBV/HCV). Alle diese bekannten potenziellen Auslöser werden in drei Risikogruppen eingeteilt: Chemische Substanzen, Viren und Strahlen.

Es gibt aber nach wie vor zahlreiche Krebsarten, deren Auslöser nicht bekannt sind. Dies hat keine Auswirkung auf die Therapiefähigkeit, aber anders als bei den bekannten Auslösern, gibt es keine Möglichkeit der Prävention oder Risikominimierung. Lesen Sie diesen wichtigen Artikel in voller Länge bei bayrische-krebsgesellschaft.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia

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