Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Mit Cannabis gegen Krebs: Hype oder Hoffnung?

Krebs ist eine tückische Krankheit: Sie lässt Menschen bangen, verzweifeln, aber auch hoffen. Hoffen auf die Wirkung von Chemotherapien, Bestrahlungen – und manchmal auch auf medizinisches Cannabis. Wer im Internet Informationen zu der Pflanze sucht, findet vor allem eines: Versprechen. Das Größte davon: Cannabis könne Krebs heilen. Das behauptet der Kanadier Rick Simpson.

In unzähligen Videos, Büchern und in den sozialen Netzwerken predigt der Rentner von der heilenden Wirkung eines durch Cannabis gewonnenen Öls. Ihn selbst habe es von Hautkrebs befreit, lässt Simpson die Welt wissen. Seine Geschichte spricht sich herum. Todkranke Menschen rund um den Globus behandeln sich in Eigenregie mit dem Hanf-Öl. Deutsche Mediziner sehen das kritisch.

„Rick Simpson ist kein Arzt, was er macht ist fahrlässig”, sagt Mediziner Franjo Grotenhermen im nordrhein-westfälischen Rüthen. Der Arzt ist Vorsitzender einer internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabis als Medizin und setzt sich seit Jahren für die Anwendung der Pflanze in der medizinischen Therapie ein. Grotenhermen ist sich sicher: „Cannabis ist kein Wundermittel, es ist eine Möglichkeit.”

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Schmerztherapie bei Krebspatienten

Was sollte man über Tumorschmerzen wissen? Was lässt sich dagegen tun?

Krebs – damit verbinden viele Menschen Schmerzen. Doch ist das immer so? Sind Schmerzen unvermeidlich, wenn man an einem Tumor erkrankt ist?  Die Antwortet lautet: nein. Nicht alle Betroffenen haben zwangsläufig Schmerzen.

Und wenn doch? Dann gibt es heute wirksame Abhilfe. Selbst bei starken Krebsschmerzen und fortgeschrittener Erkrankung können Fachleute zumindest eine Linderung erreichen und so die Lebensqualität Betroffener verbessern.

Manchmal sind es aber auch die alltäglichen Belastungen während der Therapie, die man als quälend empfindet: Schmerzen bei Injektionen und Blutabnahmen, Wundschmerzen, oder auch Rückenschmerzen vom Liegen.

Wie man Schmerz als Patient tatsächlich erlebt – das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die Krebsart und das Krankheitsstadium spielen eine Rolle. Auch die psychische Situation wirkt sich aus. Auf jeden Fall gilt: Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität. Wer Schmerzen hat, sollte mit seinen Ärzten sprechen. Sie können etwas dagegen tun.

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5 Tipps für Angehörige von krebskranken Menschen

Wie kann ich als Angehöriger einem krebskranken Menschen helfen, ohne dabei eigene Bedürfnisse zu vernachlässigen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. unter anderem in ihrer neuen Broschüre zu Krebserkrankungen bei jungen Erwachsenen und rät Angehörigen zu mehr Selbstfürsorge.

Eine Krebserkrankung belastet immer auch das Leben der Angehörigen. Ob der Partner, die Eltern, Kinder oder Geschwister – sie alle sind in unterschiedlicher Ausprägung von der Krankheit betroffen. Natürlich stellen sie sich zuerst die Frage: Was kann ich für den Erkrankten tun? Sie sollten aber zeitgleich fragen: Was kann ich für mich tun, um diese belastende Situation besser zu bewältigen? Denn viele Angehörige glauben, dass sie jetzt doppelt so stark sein müssten. Um den Erkrankten zu schonen, halten sie ihre Gefühle zurück oder verlieren eigene Bedürfnisse aus dem Blick. Das kann schnell überfordern.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, gibt die Sächsische Krebsgesellschaft Angehörigen im Umgang mit dem Erkrankten und der Situation folgende Tipps….

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Seltene Krebsarten – Stiefkind der Krebsforschung

Eine seltene Krebsart bringt nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte an ihre Grenzen. Dabei sind seltene Krebsarten gar nicht so selten wie die Bezeichnung vermuten lässt. Rund 100.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an einer seltenen Krebserkrankung. Praktisch alle Krebserkrankungen bei Kindern gelten als selten. Diagnose und Therapie dieser Krankheiten gestalten sich allerdings oft schwierig.

Welche Probleme und welche Lösungsansätze es hier gibt, erfahren Sie in unserem Schwerpunkt-Thema. Außerdem stellen wir die wichtigsten seltenen Krebsarten sowie unterstützende Initiativen für Patienten mit einer seltenen Krebsart vor.

Was sind seltene Krebsarten?

Obwohl seltene Krebsarten rund 20 Prozent aller Krebserkrankungen ausmachen, ist die Anzahl der Patienten mit einer bestimmten seltenen Krebserkrankung wiederum sehr klein. Denn die Erkrankungen teilen sich in über 198 einzelne Krebsarten auf. In einer Auflistung des US-Gesundheitsministeriums finden sich sogar über 500 seltene Krebsarten (inklusive ihrer Unter-Arten) wieder.

Als „selten“ gelten nach einer EU-Definition alle Krebsarten, an denen jährlich weniger als 5 von 10.000 Menschen erkranken. Somit gehören praktisch alle Fälle von Krebs bei Kindern zu den seltenen Krebsarten.

Zu den seltenen Krebserkrankungen gehören unter anderem:

Weichteilsarkome, die zum Beispiel aus Fett- oder Bindegewebe hervorgehen
viele Formen von Blutkrebs (Leukämien), darunter auch die so genannte Haarzell-Leukämie
Speiseröhrenkrebs
Schilddrüsenkrebs
Kehlkopfkrebs
Morbus Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymphome (bösartige Tumoren des Lymphsystems

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Krebsbekämpfung mit Diabetes- und Bluthochdruck-Medikamenten

Mit einer Kombination aus einem Diabetesmedikament und einem Blutdrucksenker können Krebszellen effektiv bekämpft werden. Wie das Forscherteam unter der Leitung von Prof. Michael Hall vom Biozentrum der Universität Basel im Fachjournal «Science Advances» zudem berichtet, sprechen spezifisch Krebszellen auf diese Wirkstoffkombination an.

Der Wirkstoff Metformin ist das am häufigsten verschriebene Mittel zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. Neben seiner blutzuckersenkenden Wirkung zeigt es aber auch krebshemmende Eigenschaften. Die übliche therapeutische Dosis ist jedoch zu gering für eine effektive Krebsbekämpfung. Ein Forscherteam unter der Leitung von Prof. Michael Hall vom Biozentrum der Universität Basel hat nun eine unerwartete Entdeckung gemacht: Die krebshemmende Wirkung von Metformin entfaltet sich bereits bei geringen Dosen, wenn gleichzeitig der Blutdrucksenker Syrosingopine verabreicht wird. Wie sich herausstellte, treibt die Wirkstoffkombination Krebszellen in den «Selbstmord».

Arzneistoff-Cocktail tötet Tumorzellen

In höheren Dosen bremst das Antidiabetikum zwar das Wachstum von Krebszellen, damit gehen aber auch unerwünschte Nebenwirkungen einher. Deshalb haben die Forscher über tausend Wirkstoffe dahingehend untersucht, ob sie die krebshemmende Wirkung von Metformin verstärken können. Bei diesem Screening kristallisierte sich ein Favorit heraus: Syrosingopine, ein Mittel gegen Bluthochdruck. Wie die Studie zeigte, wirkte der Cocktail aus beiden Arzneistoffen bei einem breiten Spektrum von Krebsarten.,

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