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Krebs-Nachrichten

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Tumore entwickeln sich langsam: Dieser Krebs ist heimtückisch, doch Früherkennung kann Leben retten

DarmkrebsDarmkrebs gehört zu den häufigsten Krebstodesursachen bei Frauen und Männern. Dabei kann eine rechtzeitige Diagnose die Heilungschancen enorm verbessern und somit Leben retten. Doch viele Deutsche nutzen die gesetzlichen Vorsorgeangebote nicht. Für alle Versicherten im Alter ab 55 Jahren ist eine Darmspiegelung vorgesehen. Kann der Tumor operativ entfernt werden, ist oft eine vollständige Heilung möglich. Erbliche Darmkrebsformen treten meist in jüngeren Jahren auf.

Bei der Bekämpfung von Darmkrebs spielt Früherkennung eine wichtige Rolle: Die Vorsorge kann Leben retten. Studien zeigen eine geringere Sterblichkeit bei Betroffenen, die Vorsorgeangebote nutzen. Kein Wunder: Die Tumore entwickeln sich nur langsam. Ein bösartiges Karzinom entsteht meist aus einem gutartigen Adenom – und das kann bis zu zehn Jahre lang dauern. Jeder sollte daher Früherkennungsangebote nutzen. Lesen Sie diesen wichtigen Artikel vollständig bei focus.de hier.

Gene, Hepatitis B, Alkohol und Leberkrebs: Wie hängt das alles miteinander zusammen?

Bestimmte genetische Veränderungen bei Patienten mit chronischer Hepatitis B senken das ansonsten erhöhte Risiko für Leberkrebs – offenbar vermittelt über ein geringeres Risiko für chronischen Alkoholismus.

Krebs, leberPatienten mit chronischer Hepatitis B haben ein erhöhtes Risiko, an Leberzellkrebs zu erkranken. Doch wie hoch dieses Risiko ist, hängt offenbar auch von den Genen ab. Verbindendes Element ist der Alkoholkonsum, wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention berichteten.

Untersucht wurden bestimmte genetische Veränderungen, deren Rolle bei Patienten mit chronischer Hepatitis B bislang unklar war: der sogenannte ADH1B and ALDH2-Polymorphismus. Für die Studie wurden 3.824 Teilnehmer gewonnen, von denen 602 an Leberzellkrebs erkrankt waren, die anderen nicht. Alle wurden auf bestimmte ADH1B- und ALDH2-Varianten untersucht. Personen, bei denen mindestens eine bestimmte Veränderung vorlag, hatten ein geringeres Risiko, sich zum Alkoholiker zu entwickeln, als Personen ohne diese Genvarianten. Ebenso war das Risiko, an Leberzellkrebs zu erkranken, geringer.

Bestimmte ADH1B- and ALDH2-Genveränderungen beeinflussen indirekt – vermittelt über den Alkoholkonsum – das Risiko für Leberzellkrebs, so die Interpretation der Studienautoren. Dies müsse in künftigen Studien zum Zusammenhang von chronischer Hepatitis B und Leberzellkrebs berücksichtigt werden. (Quelle: www.krebsgesellschaft.de/)

Nanomedizin eröffnet neue Wege in der Krebstherapie

Krebs - Konzept Bild - Puzzle StyleTrotz verbesserter Therapiemethoden bleibt Krebs eine der häufigsten Todesursachen. Kann die Nanomedizin das grundlegend ändern? Klar ist, dass sie neue Wege für die Diagnose und die Behandlung von Krebserkrankungen eröffnet. Bei einer Pressekonferenz anlässlich des weltweiten Nano World Cancer Day 2016 stellten Mediziner und Unternehmen in Frankfurt die neuesten Fortschritte vor. 

2012 sind 8 Millionen Menschen an Krebs gestorben und es wird erwartet, dass sich diese Zahl in den nächsten 20 Jahren um 70 % erhöht. Trotz verbesserter Diagnostik und Therapiemethoden sterben aber immer noch 50 % der Patienten. Der NanoWorld Cancer Day soll verdeutlichen, welche erfolgversprechenden Ansatzpunkte die Nanomedizin bietet, diese Zahlen zu reduzieren. Lesen Sie diesen medizinischen Artikel in ganzer Länge bei krebs-nachrichten.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia

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