Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Krebs und Alter: Ein Überblick über die Situation in Deutschland

krebsKrebs kann in jedem Alter auftreten. Die Mehrzahl der Patienten in Deutschland ist jedoch bereits im Rentenalter, wenn die Diagnose gestellt wird. Viele Betroffene fühlen sich in diesem Lebensabschnitt gesundheitlich noch fit und sind voller Pläne. Alt“ gleich „krank“: Diese Gleichsetzung ist eine Fehlannahme. Die Statistiken zeigen aber auch: Im Alter haben die meisten Menschen tatsächlich mit der ein oder anderen gesundheitlichen Einschränkung zu kämpfen.

Die Wahrscheinlichkeit für Bluthochdruck und weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Nierenprobleme steigt bereits ab dem Alter von 60 stark an. Viele haben Gelenk- und Knochenprobleme, etwa Arthritis oder Osteoporose. Nicht wenige ältere Menschen in Deutschland sind zuckerkrank. Die Folge: Betroffene benötigen entsprechende Medikamente, oft mehrere gleichzeitig. Lesen Sie dazu den informativen und vollständigen Artikel bei krebsinformationsdienst.de hier.

Schwarzer Hautkrebs: Bei älteren Menschen immer häufiger

Krebs,HautkrebsDänische Forscher verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Häufigkeit und Sterblichkeit unter älteren Menschen. Die Häufigkeit von schwarzem Hautkrebs, dem malignen Melanom, nimmt in Dänemark seit mehreren Jahrzehnten zu. Der größte Anstieg ist offenbar bei älteren Menschen jenseits des 70. Lebensjahres zu verzeichnen. Das geht aus einem Bericht in der Fachzeitschrift Acta Oncologica hervor.

Die Forscher werteten die Daten einer Dänemark-weiten Datenbank der Jahre 1980 bis 2012 aus. Von 1980 bis 2012 stieg demnach die Zahl der Melanomdiagnosen bei den über 70-Jährigen von 21,4 Prozent auf 28,4 Prozent. 70- bis 89-jährige Männer erkrankten zweimal so oft am Melanom wie gleichaltrige Frauen. Auch der Anteil der Älteren an den Sterbefällen nahm zu: Im Jahr 1980 lag er bei den über 69-Jährigen noch bei rund einem Drittel, 2012 schon bei mehr als der Hälfte (56,2 Prozent). Auch die Sterberate nahm unter der älteren Bevölkerung laut Bericht dramatisch zu, obwohl die Überlebenschancen bei der Erkrankung insgesamt stiegen.

Der deutliche Anstieg von schwarzem Hautkrebs in der älteren Bevölkerung und die damit verbundenen erhöhten Sterberaten müssten in der Therapieplanung und in künftigen Forschungen Berücksichtigung finden, so die Ansicht der Studienautoren.

Textquelle: http://www.krebsgesellschaft.de/

Blasenkrebs – oft ein Zufallsbefund

Nieren,BlaseHarnblasenkrebs ist die zweithäufigste urologische Tumorerkrankung. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) macht deshalb wiederholt darauf aufmerksam, dass ein Tumor in der Blase zunächst ohne charakteristische Symptome wächst. „Ein gesetzliches Früherkennungsprogramm gibt es zurzeit nicht“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. „Auch verschiedene Blasenkrebs-Schnelltests, die seit einiger Zeit Schlagzeilen machen, sind noch nicht weit genug entwickelt, um für ein generelles Screening in der Bevölkerung geeignet zu sein.“ Umso wichtiger sei eine risikoadaptierte Früherkennung für Personen mit einem erhöhten Gefährdungspotenzial, so der Neumünsteraner Urologe weiter.

Das Robert Koch-Instituts verzeichnet jährlich rund 29.000 Neuerkrankungen. 2010 erkrankten 21.550 Männer und 7.240 Frauen in Deutschland an Blasenkrebs. Damit sind Männer fast dreimal so oft betroffen wie Frauen. Blasenkrebs ist die vierthäufigste Krebsart des Mannes. Das durchschnittliche Erkrankungsalter beträgt bei Männern 72 Jahre, bei Frauen etwa 74 Jahre. Aber auch jüngere Männer und Frauen können erkranken. eSie diesen medizinischen Artikel bei urologenportal.de hier.

Trojanisches Pferd für Krebszellen: Vernichtung von Tumorzellen durch Nanopartikel aus glasartigem Eisen

krebs,krebszelleAmorphe Nanopartikel aus Eisen können in Tumorzellen eine tödliche Wirkung entfalten. Wie chinesische Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, setzen Nanopartikel, die aus Eisen in einem glasartig-amorphen, das heißt nicht metallischen Zustand bestehen, im sauren, wasserstoffperoxidreichen Milieu von Krebszellen selektiv reaktive Eisenionen frei.

Dies bietet neue Perspektiven für chemodynamische sowie theranostische Ansätze in der Krebstherapie.

Krebszellen haben im Vergleich zu gesunden Zellen einen leicht saureren pH-Wert, zudem produzieren sie Wasserstoffperoxid in nicht unbeträchtlicher Menge. Dies bietet die Möglichkeit, Eisenionen in der Zelle mit dem Wasserstoffperoxid reagieren zu lassen, um durch die bekannte Fenton-Reaktion reaktive Sauerstoffspezies (ROS) zu produzieren. Diese ROS können dann die Krebszellen angreifen und zerstören. Lesen Sie dazu den vollständigen Artikel bei mensch-und-krebs.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia

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