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Krebs-Nachrichten

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Substanzen für Medikamentenresistenz bei Krebs identifiziert

krebs tagcloud krebsartenSubstanzen aus dem Umfeld von Tumoren könnten die Ursache dafür sein, dass bestimmte Krebsmedikamente nicht mehr oder nicht so gut wirken.Im Fachjournal „Nature“ veröffentlichen US-Forscher ihre Erkenntnisse dazu. Die Gruppe um Todd Golub vom Broad Institute in Cambridge (US-Staat Massachusetts) identifizierte beispielsweise Wachstumsfaktoren als Resistenz-Kandidaten. Bei bestimmten Formen von schwarzem Hautkrebs hat dies womöglich Auswirkungen auf die Therapieempfehlungen: Das Team rät, dann eine Kombination zweier Behandlungen zu testen.

Konkret befassten sich die Wissenschaftler mit Tumoren mit einer Mutation im BRAF-Gen. Die von diesem Gen codierten Eiweiße spielen eine Rolle beim Zellwachstum, sie werden mit verschiedenen Krebsarten in Verbindung gebracht. In den vergangenen Jahren wurden Therapien dagegen entwickelt und beispielsweise bei schwarzem Hautkrebs eingesetzt. Laut Studienautoren sind die Präparate zwar wirksam, der Tumor komme aber oft nach sechs Monaten Behandlung zurück.

„Wir können Krebszellen von einem Hautkrebspatienten nehmen, sie in ein Behältnis geben, und meistens stellt sich heraus, dass sie extrem empfindlich gegen die zielgerichteten Substanzen sind, aber das ist nicht das, was wir bei Patienten beobachten“, wird Autor Ravid Straussman in einer Mitteilung zur Studie zitiert. Dass die meisten Patienten nur teilweise auf das Präparat reagierten, müsse an Stoffen liegen, die im Umfeld der Tumoren produziert würden.

Das Team untersuchte mehr als 500 Substanzen, die für eine solche Medikamentenresistenz infrage kommen. Als wahrscheinlichster Kandidat erwies sich der Wachstumsfaktor HGF (englisch, abgekürzt für Hepatocyte Growth Factor). Daraufhin untersuchten die Wissenschaftler 34 Gewebeproben von Patienten und stellten fest: Tumoren von Patienten mit hohen HGF-Werten waren bei der Therapie nicht so stark geschrumpft wie die Tumoren von Patienten mit wenig HGF.

Von der Substanz werde eine Kaskade in Gang gesetzt, die zu Krebswachstum führe, schreiben die Forscher. Dagegen wurden bereits Therapien entwickelt – die aber teils noch erprobt oder noch nicht bei Hautkrebs eingesetzt werden. Künftig sei eine Kombination mehrerer Medikamente ein denkbarer Lösungsweg.

Textquelle: kn-online.de/

Hautkrebs: Selbstcheck hilft bei der Früherkennung!

Krebs,HautkrebsWird Hautkrebs frühzeitig entdeckt, ist er fast immer heilbar. Umso wichtiger ist es, Hautveränderungen wahrzunehmen und kontrollieren zu lassen.  Dr. Sabine Bruckert ist Dermatologin an der Dermis Hautklinik Bülach und Oberärztin in der Dermatologischen Klinik am Universitätsspital Zürich.

 

Welches sind erste Warnzeichen, die auf Hautkrebs hindeuten können?

Hautkrebs ist generell etwas, das sich am Körper verändert. Ich empfehle deshalb die regelmässige Selbstkontrolle der Haut. Weisser Hautkrebs ist besonders tückisch, da er für den Laien schwer zu erkennen ist und sich manchmal nur in Form von einer schuppenden Stelle, knotigen Veränderungen der Haut oder einer Wunde, die nicht verheilt, zeigt.

Entgegen der Namensgebung kann diese Hautkrebsform verschiedene Farben, von Hellrot bis Dunkelbraun aufweisen. Beim schwarzen Hautkrebs kann sich ein Muttermal auffällig verändern oder es zeigt sich eine Neuentstehung, die zwar wie ein Muttermal aussieht, sich aber anders verhält.

Sie haben Interesse an diesem medizinischen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei kampfgegenkrebs.ch hier.

Mammographie-Screening-Programm bei Brustkrebs

Krebs,KrebszellelMammographie – Mit der flächendeckenden Durchführung des Screenings (ab 2009) ging die Diagnoserate für fortgeschrittenen Brustkrebs in den Altersgruppen signifikant zurück. Dies zeigte die Analyse des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und dem Epidemiologischen Krebsregister Nordrhein-Westfalen. Es wurden Frauen zum Mammographie-Screening eingeladen – im Jahr 2013 lag die Rate in dieser Gruppe deutlich niedriger als vor Einführung des Programms.

Bei jüngeren und älteren Frauen war dagegen ein solcher Trend nicht zu verzeichnen. Die Autoren deuten dies als Hinweis darauf, dass durch das Screening-Programm Tumoren rechtzeitig im Frühstadium „abgefischt“ werden, bevor sie aggressivere Formen annehmen können, und dass dies in einem bevölkerungsweit relevanten Umfang geschieht.

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Bildquelle: CC0/fotolia

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