Der Seniorenblog aus Sachsen

Krebs-Nachrichten

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Krebspatienten sind zu oft allein mit ihrer Angst

Vor allem außerhalb der Großstädte fühlen sich viele Betroffene orientierungslos. Dabei sind regelmäßige Arztgespräche und Untersuchungen lebenswichtig. 

Diagnose, KrebsKurt Wagenlehner hatte sich für die Zeit nach seiner Pensionierung viel vorgenommen: Er wollte seiner Frau die Länder zeigen, in denen er beruflich unterwegs war. Wegen einer Kleinigkeit ging er zum Arzt: häufiger Harndrang. Die Diagnose vor zehn Jahren war niederschmetternd: Blasenkrebs. Aber Wagenlehner ist keiner, der leicht aufgibt. Die Tumorzellen wurden ausgeschabt, der heute 75-Jährige ging danach alle drei Monate zur Krebsnachsorge. Fünf Jahre lang waren die Befunde gut, dann aber sah Wagenlehner mit eigenen Augen in der Praxis seines Urologen auf dem Monitor diesen kleinen Zapfen, der sich in seiner Blase gebildet hatte. Die Blase musste entfernt werden.

In einem ist sich Kurt Wagenlehner sicher: Die Krebsnachsorge hat ihm das Leben gerettet. Im Münchner Presseclub legte er am Dienstag dar, dass er auch jetzt regelmäßig zur Nachsorge gehe. Die besteht aus Kontrolluntersuchungen und soll sicherstellen, dass eine wiederkehrende Krebserkrankung möglichst früh erkannt und behandelt wird. Aber zur Nachsorge gehört weit mehr. Sie dient auch dazu, Beschwerden, Folgeerkrankungen und Nebenwirkungen wie etwa Zyklus-Störungen bei Frauen therapieren zu können. Haben die Patienten zudem psychische oder soziale Probleme, so kann der betreuende Arzt auch sogenannte Psychoonkologen hinzuziehen.

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Grünes Licht für neue Krebsmittel

Wissenschaft, Medizin, Krebs, Labor, ForschungDie Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat vier neue Wirkstoffe zur Zulassung empfohlen, darunter sind drei Krebsmedikamente. Außerdem kann Empagliflozin als Kombination auf den Markt kommen; für Stelara und Novorapid gibt es Indikationserweiterungen.  Die EMA empfahl unter Vorbehalt das Präparat Lartruvo (Olaratumab) von Lilly für die Behandlung von Erwachsenen mit fortgeschrittenen Weichteilsarkom.

Betroffene Patienten sollen Lartruvo in Kombination mit dem Zytostatikum Doxorubicin verwenden, wenn ein operativer Eingriff oder eine Chemotherapie nicht in Frage kommen. Lartruvo wurde in einem beschleunigten Verfahren begutachtet und erhielt den Status „Arzneimittel gegen eine seltene Krankheit“ (Orphan drug).

Außerdem könnte Ibrance (Palbociclib) von Hersteller Pfizer zur Behandlung von Frauen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs auf den Markt kommen. In einer Phase-2-Studie hat Ibrance laut Pfizer die Progression von Krebs im fortgeschrittenen Stadium deutlich verlangsamt.

Das Krebsmedikament Ninlaro (Ixazomib) von Takeda hat im zweiten Anlauf eine positive Einschätzung bekommen. Ninlaro soll zur Behandlung des multiplen Myeloms eingesetzt werden. Das Präparat wird oral eingenommen und gilt als Orphan drug. Es kann in Kombination mit Lenalidomid und Demethason den Wachstum multipler Myelome verzögern.

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Chronische myeloische Leukämie (CML): Wechselwirkungen von Medikamenten ein Problem

Leukämie , zellen, KrebsBei älteren Patienten, die viele Medikamente einnehmen müssen, kann es bei der Therapie der CML zu Wechselwirkungen kommen. Doch scheint dies die Prognose nicht zu beeinflussen.  Ältere Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) leiden nicht selten an weiteren Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus, gegen die sie Medikamente einnehmen müssen. In einer Studie untersuchten italienische Wissenschaftler, wie sich dies mit der Einnahme von Imatinib, der Tyrosinkinasehemmertherapie gegen CML, verträgt. Die Ergebnisse der Studie, die in der Fachzeitschrift Oncotarget veröffentlicht wurden, bestätigen zwar, dass Aufmerksamkeit bei der Behandlung älterer CML-Patienten geboten ist, geben aber gleichzeitig in gewisser Weise auch Entwarnung.

Mehr als 40 Prozent der Patienten mit CML sind bereits im höheren Lebensalter. Sie können wie jüngere Patienten auch wirksam mit Imatinib behandelt werden. Doch ob sich die Therapie mit der Einnahme anderer Medikamente verträgt, war bislang nur wenig untersucht. Für die aktuelle Studie wurden die Daten von 296 CML-Patienten jenseits des 75. Lebensjahres aus 35 italienischen Zentren ermittelt. 107 (36 Prozent) von ihnen nahmen mindestens fünf weitere Medikamente gegen Erkrankungen ein, darunter am häufigsten Mittel zur Blutverdünnung, Diuretika, blutdrucksenkende Mittel und blutzuckersenkende Tabletten.

Bei fast 60 Prozent der Patienten konnte durch die Imatinibtherapie ein komplettes zytogenetisches  Ansprechen erreicht werden, wobei in der Wirksamkeit kein Unterschied zwischen Patienten, die viele Begleitmedikamente (mindestens fünf) einnahmen, und jenen, die keine oder weniger Begleitmedikamente benötigten, festzustellen war. Auch bezüglich der Häufigkeit von Nebenwirkungen gab es keine Unterschiede.

Aufmerksamkeit sei bei der Behandlung älterer CML-Patienten, die viele Begleiterkrankungen haben und neben Imatinib zahlreiche weitere Medikamente einnehmen müssen, geboten. Jedoch hänge die Prognose für die CML-Erkrankung eher von der Zahl und Schwere der Begleiterkrankungen ab, als von der Einnahme weiterer Medikamente.

Textquelle: krebsgesellschaft.de

12 einfache Regeln schützen vor Krebs!

Krebs - Konzept Bild - Puzzle StyleDas Wissen darum, wie bestimmte Krebsarten verhindert werden können, ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Und: Experten sind sich mittlerweile einig, dass ein angemessener Lebensstil das Risiko, an Krebs zu erkranken, wesentlich reduzieren kann. Ein Patentrezept für ein Leben ohne Krebs gibt es nicht, aber allein durch eine Änderung der derzeit gängigen Ernährungsgewohnheiten könnte die Krebshäufigkeit vermutlich um 30 bis 40 Prozent gesenkt werden.

Krebsexperten aus ganz Europa stellten 1987 im Auftrag der Europäischen Gemeinschaft (heute EU) den so genannten Europäischen Kodex zur Krebsprävention zusammen. Durch möglichst einfache Regeln soll jedem die Chance gegeben werden, sein eigenes Krebsrisiko so gering wie möglich zu halten. Um immer wieder neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Empfehlungen einzubinden, werden diese regelmäßig überarbeitet. Mittlerweile enthält der Kodex zwölf Regeln zur Prävention und Früherkennung von Krebs:

-Rauchen Sie nicht. Verwenden Sie keinerlei Art von Tabak (also auch keinen Kau- oder Schnupftabak).
-Leben und arbeiten Sie in einer rauchfreien Umgebung.
-Halten Sie ein gesundes Körpergewicht.
-Bewegen Sie sich täglich. Üben Sie sowenig wie möglich Tätigkeiten im Sitzen aus.
-Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund: Essen Sie viel Getreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Trinken Sie wenig hochkalorische zuckerhaltige Getränke. Halten Sie den Anteil an verarbeitetem Fleisch, rotem Fleisch und salzhaltigen Speisen in Ihrer täglichen Ernährung gering.
-Begrenzen Sie Ihren Alkoholkonsum.
-Schützen Sie ihre Kinder und sich selbst vor der Sonne.
-Schützen Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz vor krebserregenden Stoffen.
-Halten Sie die Belastung durch Radon zu Hause gering.
-Für Frauen: Stillen schützt vor Brustkrebs, stillen Sie deshalb Ihr Baby, wenn Sie können. Wenden Sie eine Hormonersatztherapie gegen Wechseljahresbeschwerden maßvoll an.
-Lassen Sie Ihre Kinder gegen Hepatitis B (Neugeborene) und HPV (Mädchen) impfen.
Gehen Sie regelmäßig zur Krebsfrüherkennungsuntersuchung.

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Diagnose Krebs – Bewegung ist die beste Medizin

Fitness, Sport,HometrainerWer krank ist, hat den Reflex, sich zu schonen. Studien zeigen: Bewegung hilft Krebspatienten während der Chemo und wirkt als Krebs-Prophylaxe. Krebs ist eine Krankheit, die Angst hervorruft und mit vielen Einschränkungen verbunden ist. Ab sofort ist der Alltag ein anderer. Viele sind müde, kraftlos und kämpfen mit den Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung wie Übelkeit, Taubheitsgefühlen in Händen und Füßen oder depressiven Phasen. Sich auszuruhen ist deshalb für viele die instinktive Reaktion.

Doch auch wenn es widersinnig erscheint: Mit einem individuellen Sportprogramm lassen sich diese Probleme in Angriff nehmen, teilweise sogar lösen. Das bestätigen immer mehr Studien. „Inaktivität ist das Schlimmste, das man einem Krebspatienten antun kann, denn sie generiert weitere Symptome“, sagt Freerk Baumann, Leiter der Arbeitsgemeinschaft „Bewegung Sport und Krebs“ an der Deutschen Sporthochschule Köln. „Nach fünf Tagen Bettlägerigkeit hat der Krebskranke 20 bis 30 Prozent seiner Kraft verloren. Erst ein Training von zwölf Wochen würde sie zurückbringen“, sagt er.

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Brustkrebs: So senken Sie ihr Tumor-Risiko

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Brustkrebs ist keine Frage des Alters. Rund 70.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich neu an der tückischen Krankheit – rund 30 Prozent unter 55 Jahren. Ärzte raten Frauen daher ab einem Alter von 25 zur regelmäßigen Selbstuntersuchung. In Deutschland erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens einmal an Brustkrebs. Jede vierte Krebserkrankung bei Frauen ist Brustkrebs. Frauen im Alter von 65 bis 69 Jahren haben das höchste Risiko. Wer beispielsweise mit der richtigen Ernährung vorbeugt, kann sein Brustkrebsrisiko aktiv senken.

Jährlich sterben rund 17.000 Frauen an Brustkrebs. Jede achte Deutsche erhält im Laufe ihres Lebens die Diagnose. Damit ist das sogenannte Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede zehnte Betroffene ist dabei jünger als 45 Jahre, belegen Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Bei einem Mammakarzinom handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Brustdrüse. Männer können auch an Brustkrebs erkranken, allerdings ist das sehr selten der Fall. Auf ungefähr 115 Erkrankungen bei Frauen kommt eine beim Mann.

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Bildquelle: CC0/fotolia

Abgelaufene Medikamente: Kostendruck zulasten von Krebspatienten

Apotheke,Senioren,Beratung, MedikamenteEine neue Sparmaßnahme der AOK führt offenbar zu einem Sicherheits-Risiko bei der Versorgung von Krebspatienten. Die Krankenkasse verlangt nach Recherchen des Politikmagazins „Panorama“ von Ärzten, bedenkliche Krebsmedikamente zu verabreichen. Karl Gruber hat Knochenmarkkrebs. Behandelt wird er mit einem noch recht neuen Medikament, das hochkomplex und teuer ist. Eine Dosis kostet mehr als 1000 Euro.

Für jeden Patienten wird es in Spezialapotheken individuell bemessen und frisch zubereitet. Dann muss das Mittel innerhalb von acht Stunden gespritzt werden. So schreibt es der Hersteller vor. Doch bei einer für Mitte August geplanten Behandlung stellte Irmhild Mönninghof, die Ärztin von Karl Gruber, fest, dass sein Medikament bereits am Vortag zubereitet worden war, 16 Stunden vor dem Termin. Sie sorgt sich nun um das Wohl ihrer Patienten. Denn bereits mehrfach hat sie seit Anfang August Krebsmedikamente zu spät geliefert bekommen.

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