Der Seniorenblog aus Sachsen

Zahnerkrankungen

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Senior man at dentist surgery have operation

 

 

Zahnersatz für Senioren

 

 

 

 

 

Bildrechte: © CandyBox Images – Fotolia.com

Besonders bei Senioren spielt Zahnersatz eine wesentliche Rolle. Obwohl Best Ager immer aktiver werden, sich gesund ernähren und die Mundpflege nicht vernachlässigen, können Zähne altersbedingt oftmals nicht gesund erhalten werden. Trotz Prophylaxe nimmt die Anzahl der Zähne mit zunehmendem Alter ab. Auch alterstypische Krankheitsbilder lösen Zahnprobleme aus und führen zum Verlust. Daher haben bereits viele Senioren einen reduzierten Zahnbestand oder sind völlig zahnlos, wodurch Zahnersatz erforderlich wird.

Zahnerhaltung steht vor Zahnersatz

Selbst wenn der Zahnbestand reduziert ist, muss das nicht bedeuten, dass Sie sich für eine Vollprothese entscheiden müssen. Unterschieden wird in der Zahnmedizin zwischen Voll- und Teilprothese. Letzteres ist auch eine gute Alternative: Zu dieser kostengünstigen Methode zählt in erster Linie die Modellgussprothese (Klammerprothese), bei der der Zahnersatz an Drahtklammern oder an Klammern aus Kunststoff befestigt wird. Außerdem können gesunde und noch vorhandene Zähne mit Doppelkronen versehen und zur Verankerung sowie Stabilisierung einer Teilprothese genutzt werden.

Zahnarzt und Seniorin mit GebissDas klassische Therapiemittel bei totalem Zahnverlust ist die Vollprothese. Dabei muss der Zahntechniker die Prothese ohne Modell anfertigen, was handwerkliches Geschick erfordert. Eine Voll- oder Totalprothese macht jedoch nur dann Sinn, wenn das Prothesenlager (Mundgewebe im Kieferknochen) ausreichend vorhanden ist. Ergeben sich im Mundraum Probleme, können Sie Implantate (künstliche Zahnwurzeln) in Erwägung ziehen.

Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Implantatgetragener Zahnersatz gewinnt unter Senioren immer mehr an Bedeutung. Er bietet die optimale Lösung, wenn Pfeilerzähne fehlen oder beschädigte Zähne nicht mehr als Anker für Prothesen dienen können. Die künstlichen Zahnwurzeln bestehen aus Titan und werden operativ in den Kieferknochen gebohrt. Nach der Einheilungsphase werden die Verbindungsstücke und zuletzt der gewünschte Zahnersatz aufgesetzt. Für die Versorgung mit künstlichen Zahnwurzeln gibt es kaum Einschränkungen. Selbst dann nicht, wenn Knochensubstanz fehlt. Dank moderner oralchirurgischer Techniken kann diese kompensiert werden.

Provisorium während Einheilungsphase

Ein Provisorium wird eingesetzt, um die Ästhetik und die Kaufunktion nicht zu beeinträchtigen und einen Übergang zur Vollprothese ohne Komplikationen zu schaffen. Dafür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Kann die Teilprothese nicht direkt eingesetzt werden, kommt als Übergang eine Interimsprothese zum Einsatz. Hier handelt es sich um eine kostengünstige Kunststoffprothese, bei der gebogene Drahtklammern an den restlichen Zähnen befestigt werden.
Eine komfortablere Lösung bieten Klammerprothesen mit Stahlbasis. Sie sind stabiler und können genauer gefertigt werden. Provisorien haben eine Nutzungsdauer von knapp zwei Monaten und können dann in Beratung mit dem Zahnarzt durch eine Vollprothese ersetzt werden.

 

Autorenteam Sonja Bode & Harry Bode

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