Der Seniorenblog aus Sachsen

Starke Gelenke brauchen Bewegung und Ernährung

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Bewegung ist optimal für Gelenke

Im menschlichen Körper befinden sich mehr als 100 Gelenke. Gesundheitsexperten (und nicht nur sie) sprechen davon, dass Verschleißerkrankungen im Alter sehr oft auftreten und es sich genaugenommen sogar um eine der Volkskrankheiten handelt.

In der Altersgruppe 60 plus finden sich leider nur wenige Menschen, die nie Gelenkschmerzen haben. Durch die Abnützung der Knorpel kommt es nämlich zu (oft auch) starken Schmerzen, die meist im Kniebereich, bei der Hüfte oder in den Fingern auftreten. Es kann aber jedes Gelenk im Körper betroffen sein.

Lebensweise umstellen – auf die Ernährung achten

 

Die Umstellung der Lebensweise scheint hier am wichtigsten zu sein. Dabei ist die Ernährung ein wichtiger Faktor. Eine bewusste und gesunde Ernährung ist nämlich sowohl für die Behandlung bei akuten Schmerzen als auch als Vorbeugung von jeglichen Problemen wichtig.

Einen für starke Gelenke notwendigen Stoff stellt Chondroitinsulfat, der auch als Chondroitin bezeichnet wird, dar. Es handelt sich dabei um einen semi-essentiellen Zuckerbaustoff der vom Körper selbst produziert wird. Dies geschieht aber nur dann, wenn der Stoffwechsel in Ordnung ist und die richtigen Nährstoffe vorhanden sind. Es bindet die Gelenkflüssigkeit im Körper und führt dazu, dass die Knorpel besonders bei Belastung elastisch bleiben. Wenn er fehlt, treten Schmerzen auf. Eine mögliche Lösung dieses Problems können Kapsel-Präparate mit Chondroitin, die von guter Qualität auch im Internet zu finden sind, bieten.

Und was brauchen starke Gelenke sonst noch? Übergewicht ist für die Gelenke extrem schlecht, Experten empfehlen daher (neben viel Bewegung) grundsätzlich kalorienarme Nahrungsmittel: vorzugsweise Obst und Gemüse, Fisch und fettreduzierte (gegebenenfalls auch fermentierte) Milchprodukte.

Was den Konsum von Gemüse angeht, so scheinen folgende Gemüsesorten eine besonders positive Wirkung auf die Gelenke zu haben: Brokkoli, Grünkohl, Zwiebeln, Karfiol und Kohlrabi.

  • Bei Obst dagegen, werden für starke und gesunde Gelenke Sorten, die viel Vitamin C beinhalten, besonders empfohlen. Hervorragende Vitamin C Quellen sind dabei vor allem Orangen, Ananas und Kiwis.
  • Vitamin E findet sich in pflanzlichen Ölen, Sojabohnen und Nüssen und gilt als Rheuma-Vitamin.
  • Arachidonsäure ist häufig für Entzündungen der Gelenke verantwortlich und sollte vermieden werden. Sie gehört zu Omega 6 Fettsäuren und ist vor allem in Fleisch, Wurst und fettreichen Milchprodukten enthalten. Deshalb sollte der Konsum dieser Lebensmittel reduziert und eher durch Fisch und Meeresfrüchte ersetzt werden.

Muskeln kräftigen und Bänder stärken

Symbolbild, Gelenke,Arthrose

Neben einer Umstellung der Lebensweise ist auch eine ausreichende Bewegung zu empfehlen, da starke Bänder und kräftige Muskeln der wirksamste Schutz gegen Gelenkschmerzen sind. Gelenke werden durch Knorpel zusammengehalten und diese Knorpel sind von Blutgefäßen durchzogen, damit sie mit Nährstoffen versorgt werden können. Bewegungsmangel wirkt sich sehr negativ auf die Gelenke aus, denn wenn die Bewegung fehlt, fehlt auch die Durchblutung. Die Folge ist, dass die Muskelmasse abnimmt und die Gelenkkapsel weiter schrumpft. Dadurch nimmt die Beweglichkeit der Gelenke ab und die Beschwerden werden verstärkt.

Bewegung wirkt sich im Gegensatz positiv aus, man sollte es aber lieber nicht übertreiben. Nicht jede Sportart ist für Gelenke zu empfehlen. So wirkt sich etwa Laufen negativ auf die Kniegelenke aus, da es oft zu einer Überbelastung und Schmerzen führt. Radfahren und Schwimmen belasten die Kniegelenke deutlich weniger und können daher ideal sein. Die Muskulatur wird gestärkt und eine zu hohe Belastung der Gelenke kann vermieden werden, aber auch hier muss immer zuerst an die genaue Art des Problems gedacht werden.

Bilder: fotolia

 

 

 

 

 

Autorenteam Sonja und Harry Bode