Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren Wohngemeinschaften

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Gemeinsam statt einsam alt werden in einer „Senioren – Wohngemeinschaft“ (WG)

Schild 1607

Wohngemeinschaften waren lange Zeit ein Privileg der jungen Menschen. Insbesondere Studenten nutzten diese Wohnform, um kostengünstig zu leben. Wohngemeinschaften als Alternative für das Wohnen im Alter werden aber heute immer beliebter, da viele ältere Menschen nicht mehr allein leben wollen.

 

Bildquelle: © ufotopixl10 – Fotolia.com

In Deutschland steigt die Zahl der über 65 jährigen in den nächsten zwei Jahrzehnten um zusätzlich 5 Millionen an. Schon heute leben 55 Prozent der Frauen und 18 Prozent der Männer über 55 Jahren alleine.

Eine Senioren-WG bietet älteren Menschen die Gelegenheit, zusammen mit Menschen gleichen Alters in einer familienähnlichen Gemeinschaft zu leben.In einer klassischen WG hat jeder Mitbewohner sein eigenes Zimmer – Gemeinschaftseinrichtungen sind Küche, Bad, Wohnzimmer und Balkon (soweit vorhanden).

Die Bewohner einer Senioren WG gestalten ihren Alltag je nach Wunsch individuell oder gemeinsam. Eine Eignung für eine Senioren WG haben vor allem Senioren, welche kontaktfreudig und tolerant gegenüber Mitmenschen sind. Diese Art der Wohnform für Senioren schützt gegen die Vereinsamung von alten Menschen.

Wie muss man sich eine Senioren-WG nun real vorstellen?

Dazu hat das Erste Deutsche Fernsehen vor einiger Zeit einen sehr schönen Beitrag gebracht. Die Autorin Susanne Heim hat in diesem Beitrag auch die Probleme aufgezeigt, welche auftreten können, wenn Menschen sich entschließen zusammen zu leben.

Inhalt:

In der Alten-WG von Brigitte Ponstein kriselt es. Vor zwei Jahren ist die 71-Jährige mit drei Freundinnen in eine große Altbauwohnung in Berlin-Steglitz gezogen, um ihren Traum vom gemeinsamen Wohnen im Alter zu verwirklichen.

Doch von Anfang an gab es Probleme. Schließlich gibt eine Frau auf und zieht nach den vielen heftigen Streitereien aus. Brigitte Ponstein ist desillusioniert, aber will trotzdem weitermachen. Sie findet eine neue Mitbewohnerin, Ingrid.

Doch die WG-Bewohnerinnen sind vorsichtig geworden. Sie haben Angst, dass es wieder schlecht enden könnte. Was können sie anders machen? Was ist, wenn es erneut nicht klappt? Und tatsächlich: Auch mit Ingrid gibt es Stress.

Brigitte Ponstein wird sich entscheiden müssen, ob sie weiter ihren Traum vom gemeinsamen Zusammenleben verfolgt oder das Experiment für gescheitert erklärt.
 
Schon zweimal ließ die Alten-WG die Filmemacherin Susanne Heim und mit ihr überdurchschnittlich viele ARD-Zuschauer/-innen an ihrem Alltag teilnehmen.
 
Nun öffnen die Damen ein drittes Mal ihre WG-Türen und stellen sich der Frage: Wie wollen wir im Alter leben?

Den Beitrag können Sie hier ansehen:

 

Was tun, wenn in einer Senioren WG jemand pflegebedürftig ist oder wird?

In einem solchen Falle muss mit den Mitbewohnern geklärt werden, welche Pflegeleistungen von diesen geleistet werden können und zu welchen Pflegeleistungen man einen externen Pflegedienst beauftragt. Sind mehrere Personen einer Senioren WG pflegebedürftig, so hat es sich als Vorteil heraus gestellt, wenn man gemeinsam einen Pflegedienst beauftragt.

Wie sieht es mit den Kosten einer Senioren WG aus?

Die anfallenden Kosten setzten sich aus den Kosten der WG (Miete, Strom, etc.) und eventuell anfallenden Pflegekosten zusammen.

Je nachdem wie hoch die Gesamtkosten sind, können diese die Kosten für einen Pflegeheimplatz erreichen. Es kommt immer darauf an wie hoch die Pflegekosten als Zusatzkosten sind.

Wie sieht eine Senioren WG rechtlich aus?

Der Mietvertrag einer Senioren WG muss rechtlich klare Abmachungen (Miete, Nebenkosten Auszug) enthalten – nur so kann späteren Differenzen vorgebeugt werden.

Unter bestimmten Umständen kann es vorkommen, dass eine Senioren WG rechtlich als Heim eingeordnet werden kann. Dieser Fall kann dann eintreten, wenn die Senioren WG von Anfang an als Betreuungs – und Pflege –  WG eingerichtet wurde.

Um eine Anerkennung als vollwertige Pflegeeinrichtung zu erhalten, müssen die gesetzlichen Vorschriften dafür gegeben sein. Nur dann ist eine Anerkennung für eine Vollpflegeeinrichtung zu erhalten.

 

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