Der Seniorenblog aus Sachsen

Kredite für Senioren

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Besonderheiten und Voraussetzung für Kreditgeschäfte im höheren Alter

Viele Arbeitnehmer um die 60 können es kaum erwarten – bald geht es in Rente. Endlich mehr Zeit für Hobbys, Reisen und die Familie. Doch manchmal reicht das Geld im Alter nicht aus, um sich noch ein paar lang gehegte Träume zu erfüllen. Die gesetzliche Rente ist verglichen mit den Lebenshaltungskosten geringer als früher und die wenigsten Menschen haben privat vorgesorgt. Doch soll man deshalb seine Wünsche aufgeben – wofür gibt es schließlich Kredite?

Hohes Alter ist Risiko für Banken

Lange Zeit galt die Generation 50+ als wenig kreditwürdig, doch deren Kaufkraft hat sich inzwischen verbessert. Solange Gehalt oder Rente eine Rückzahlung des Kredites ermöglichen, besteht für die Banken kein Grund zur Ablehnung. Doch mit zunehmendem Alter verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank das Geld vollständig und fristgerecht zurückbekommt. In der Regel gilt daher ein Alter von 75 Jahren als Obergrenze bei der Kreditvergabe über das Internet; bei Filialbanken vor Ort ist oft schon bei 65 Jahren Schluss. Wichtiger ist den Geldgebern allerdings der Zeitpunkt, zu dem der Kredit getilgt sein muss – meist liegt das maximale Alter bei 75 bis 80 Jahren. Danach wird den Banken das Risiko zu hoch.

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Viele Banken verlangen eine Sicherheit. Eine Restschuldversicherung kommt aus Altersgründen oft nicht in Frage – zudem sind die Beiträge hoch. Als Sicherheit kann der Bank die Abtretung der Rentenansprüche dienen. Auch eine Bürgschaft der Kinder, die den Kreditvertrag mitunterschreiben, ist möglich. Die können ihren Eltern auch dabei helfen, über einen Online Kreditvergleich die günstigsten Angebote zu recherchieren. Hier sind die Zinssätze in der Regel niedriger als bei den Bankfilialen. Ein Vergleich der Konditionen ist denkbar einfach: Kreditsumme und Laufzeit eingeben – fertig! Soll das Geld zur Finanzierung eines neuen Autos verwendet werden, lohnt sich ein PKW-Kredit. Hier stellt das Fahrzeug eine Sicherheit für die Bank dar – diese Kredite sind daher zinsgünstiger und für Senioren problemlos zu bekommen.

Gute Bonität erhöht Kreditchancen

Voraussetzung für die Gewährung eines Kredites ist in jedem Fall eine entsprechende Bonität. Dazu holen sich die Banken beim Interessenten die Genehmigung ein, bei der SCHUFA eine Bonitätsprüfung vornehmen zu dürfen. Liegen keine Negativmerkmale vor und bleibt nach Abzug aller Ausgaben genug Rente zur Abzahlung der Raten übrig, steht einem Kredit auch im höheren Alter in der Regel nichts im Wege. Zumal die Bonität der meisten Senioren durch die monatliche gesetzliche Rente sehr gut ist.

Sollte der Kredit für Rentner – aus welchen Gründen auch immer – nicht bewilligt werden, gibt es eine Alternative: Peer-to-Peer-Kredite. Auf speziellen Internetseiten kann jeder seinen Kreditwunsch einstellen. Private Kreditgeber haben dann die Möglichkeit, das Geld für die Finanzierung zur Verfügung zu stellen. Zwar sind die Zinssätze in der Regel höher als bei den Banken, aber das ist auch schon der einzige Nachteil.

Generell gilt: Je geringer die Kreditsumme und je kürzer die Laufzeit, desto besser stehen die Chancen auf einen Kredit. Wer eine Immobilie besitzt, die bestenfalls sogar schon komplett abbezahlt ist, kann diese als Sicherheit einbringen. Dann klappt es auch mit dem Kredit im höheren Alter.

Bildnachweis: moerschy/pixabay.de

Autorenteam Sonja und Harry Bode