Der Seniorenblog aus Sachsen

Schnelle Hilfe bei Hörproblemen

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Mit zunehmenden Alter werden die Sinne des Menschen weniger empfindlich. Dies ist nicht nur beim Geschmack oder dem Sehen so, sondern auch das Hörvermögen reduziert sich nach und nach, denn es sterben immer mehr Sinneshaarzellen ab und damit wird das Gehör schlechter.

Viele Senioren geben es nicht gerne zu, wenn man Sie auf Schwerhörigkeit im Alter anspricht. Es kommt meistens der typische Satz in diesen Situationen „ich kann doch noch sehr gut hören“. Das Umfeld bemerkt einen Hörverlust eher, als der betroffene Mensch selbst.

Der Hörverlust im Alter tritt schleichend über einen längeren Zeitraum auf. Oft empfindet der Betroffene dies nicht so, weil er sich nach und nach an den Hörverlust gewöhnt hat. Dies kann zum Beispiel im Straßenverkehr gefährlich werden.

Der Betroffene sollte daher beim Feststellen eines Hörverlustes bei einem Hörgeräteakustiker oder bei einem HNO Arzt einen Hörtest (Audiometrie) durchführen lassen. Dieser Test zeigt aussagekräftig, wie weit der Hörverlust bereits fortgeschritten ist. 

Empfiehlt der Arzt oder der Hörgeräteakustiker ein Hörgerät, so steht der Betroffene vor einer großen Auswahl an Geräten. Das Angebot moderner Hörgeräte ist umfangreich und unterscheidet sich in der Leistung, im Design und im Preis. Hierzu empfehlen wir die Webseite von www.hoer24.de ,welche nach unserer Ansicht eine sehr gute Beratung zum Thema Hörgeräte anbietet. Auch findet man hier einen guten Überblick, welche Arten von Hörgeräten es gibt. Die Seite verweist auch auf qualifizierte HNO-Ärzte bzw. Hörgeräteakustiker in der Nähe des Betroffenen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer kostenlosen telefonischen Beratung.

Gesetzlich Krankenversicherte, die ein Hörgerät benötigen, erhalten nach einem Beschluss des Spitzenverbands der Krankenkassen von 2013 einen Festbetrag von bis zu 784,94 Euro. Dabei sollten man wissen, dass jeder einen Anspruch auf zuzahlungsfreie Hörhilfen hat.

Die Krankenkassen schreiben dabei genau vor, welchen Standard ein Hörgerät für Ihre Versicherten haben muss, damit es zuzahlungsfrei ist. So ist zum Beispiel geregelt, dass Hörgeräte für Kassenpatienten  mindestens mit Digitaltechnik ausgestattet sein müssen. Diese Geräte moderner Bauart haben nämlich den Vorteil, dass sie sich individuell auf den Benutzer einstellen. In der Regel genügen diese Geräte dem Anspruch der Versicherten.

Sollte jedoch ein medizinisch notwendiges aber teureres Hörgerät  – etwa mit einem höheren Frequenzbereich – erforderlich sein, zahlt die gesetzliche Krankenversicherung auch qualitativ hochwertigere Modelle. Es gibt auf dem Markt auch bei Hörgeräten Modelle, welche wesentlich teurer sind (bis zu 3.000€) und die weitergehende Funktionen haben. Sollte der Versicherte ein solches Modell wünschen, ist der Differenzbetrag zum Krankenkassenanteil selbst zu bezahlen.

Die Krankenkassen zahlen ihren Versicherten auch die Kosten der Beratung, Programmierung und Anpassung des Hörgeräts, sowie auch für notwendige Reparaturen.

 

 

 

 

 

Autorenteam Sonja und Harry Bode