Der Seniorenblog aus Sachsen

Verbraucher-Nachrichten

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Bildquelle:© kreizihorse – Fotolia.com.

Verbraucher-Nachrichten

Heizen mit Holz ist aktiver Klimaschutz!

Moderne Kachelöfen, Heizkamine und Kaminöfen schonen effektiv Ressourcen

Persönliches Engagement für die Umwelt und die Gesellschaft bekommt einen immer höheren Stellenwert. Wer zu Hause beispielsweise erneuerbare Energien konsequent nutzt, übernimmt aktiv Verantwortung und tut sich und der Umwelt etwas Gutes. Regenerative Heizsysteme wie Kachelofen, Heizkamin oder Kaminofen lassen sich beispielsweise mit der Solarthermie intelligent kombinieren. So können die fossile Heizung entlastet und die Effizienz der Wärmeerzeugung gesteigert werden, es kommt zu deutlichen CO2-Einsparungen. Moderne Holzfeuerstätten erreichen hohe Wirkungsgrade und entsprechen den neuesten gesetzlichen Umweltvorschriften (BImSchV). Zugleich schafft eine Holzfeuerstätte ein gemütliches Wohngefühl mit einzigartiger Strahlungswärme, die etwa durch die hochwertige Ofenkeramik eines Kachelofens besonders lange abgegeben wird. Moderne Systeme sind durch den Fachmann individuell nach Wunsch konfigurierbar. Mit ihnen gewinnt man mehr Unabhängigkeit von Öl und Gas.

Holz ist CO2-neutral

Holz hat als ältester Energieträger der Menschheit in Zukunft eine wachsende Bedeutung für die Energiewende. Es verbrennt in modernen Kachelöfen, Heizkaminen oder Kaminöfen umweltfreundlich, emissionsarm und CO2-neutral. Es wird also nur die Menge an CO2 frei, die der Baum während des Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen und per Fotosynthese umgewandelt hat, und die auch bei der natürlichen Verrottung anfallen würde. Für Holz aus heimischen Wäldern spricht zudem, dass die regionale Energiequelle nahezu risikofrei gefördert und gelagert werden kann, jederzeit zur Verfügung steht und ihre kurzen Transportwege sich zusätzlich positiv auf die Klimabilanz auswirken. Durch nachhaltige Forstwirtschaft wächst seit über 200 Jahren jedes Jahr mehr Holz nach, als geerntet wird.

Flexibel, modular vernetzt und zukunftssicher

Wer mit Holz heizt, macht sich unabhängig, ist flexibel und hat das gute Gefühl, die umweltfreundliche Wärme zu jeder Zeit nutzen zu können. Moderne Kachelöfen, Heizkamine oder Kaminöfen bieten alle Möglichkeiten, ein Haus energietechnisch auf den neuesten Stand zu bringen, die Heizeffizienz zu steigern und damit das Klima und die Ressourcen zu schonen. Besonders effizient ist es, wenn die Holzfeuerung mit Wassertechnik und Solarthermie kombiniert wird. Für ein optimales Holzheizungs-Konzept sollte man die individuelle Beratung eines Ofen- und Luftheizungsbauers nutzen. Adressen qualifizierter Ofenbauer-Fachbetriebe und weitere Informationen rund um den Kachelofen, Heizkamin und Kaminofen gibt es bei der AdK, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V., unter www.kachelofenwelt.de.

Text: djd / Bilder: djd/www.kachelofenwelt.de

Herbstpflege für den Rasen: Mähen, düngen, kalken: Das gehört zur Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit dazu

Bevor das Grün im heimischen Garten den Winterschlaf antritt, muss der Freizeitgärtner noch einmal hellwach sein: In den Herbstwochen wartet eine Menge an Arbeit auf ihn, um Hecken, Beete und Stauden auf die nahende kalte Jahreszeit vorzubereiten. Vor allem der Rasen benötigt jetzt ein paar Pflegeeinheiten, um im kommenden Frühjahr wieder sattgrün sprießen zu können. Hier gibt es die passenden Tipps dazu.

Mit einem Fassonschnitt in den Winter

In keinem Fall sollte man den Rasen mit allzu langen Halmen in den Winter schicken. „Kurz und knackig“, so lautet stattdessen das Motto. Ein gründlicher Rückschnitt rechtzeitig vor der ersten Frostnacht der Saison ist ein Muss. Sind die Halme zu lang, könnten sie sonst von Laub oder Schnee buchstäblich plattgedrückt werden. Das Schnittgut sollte man gerade im Herbst mit dem Fangkorb des Rasenmähers sorgfältig einsammeln – verbleibt es auf dem Grün, kann sich bei der nasskalten Witterung schnell Schimmel bilden. Hilfreich sind dabei leistungsstarke Rasenmäher wie etwa aus der Viking Serie 6. Sie sind mit einem ergonomischen Mono-Komfortlenker mit nur einem Holm ausgestattet. Somit lässt sich der Grasfangkorb besonders einfach entnehmen. Ebenso leicht geht es von der Hand, den Rasenmäher um ausladende Büsche herumzulenken. Unter www.viking-garten.de gibt es mehr Details zu der Serie, die mit ihrem Benzinantrieb auch für größere Rasenflächen zwischen 1.000 und 2.500 Quadratmetern sehr gut geeignet ist.

Laubsammeln leicht gemacht

Ein Rasenmäher ist nicht allein zum Mähen da – dies bewahrheitet sich ebenfalls im Herbst. Denn erfahrene Freizeitgärtner wissen, dass der motorgetriebene Helfer auch das sonst mühevolle Laubsammeln vom Rasen deutlich vereinfachen kann. Dazu den Mäher auf die höchste Schnitthöhe einstellen und über die Rasenfläche fahren. So wird das Herbstlaub, das andernfalls den Rasen beschweren und beschädigen kann, im Fangkorb besonders komfortabel und zeitsparend aufgenommen. Damit er gut durch den Winter kommt, erhält der Rasen zum Abschluss noch die passende Nährstoffversorgung in Form eines speziellen, kaliumreichen Herbstdüngers. Bei starker Moosbildung, die meist auf zu saure Bodenverhältnisse hindeutet, kann der Hobbygärtner nach einem ph-Bodentest schließlich noch Kalk ausbringen.

Text: djd / Bilder:  djd/Viking

Frische Luft bei jedem Wetter: Für ein gesundes Raumklima sorgen und die Wärme im Raum halten!

Egal ob Neubau oder energetisch sanierter Haus, Wohngebäude werden aus Gründen der Energieeffizienz heute nahezu luftdicht realisiert. Dies ist gut für die Heizkosten, aber schlecht für die Raumlufthygiene. Denn Feuchtigkeit und Schadstoffe müssen durch gezieltes Lüften mehrmals am Tag entfernt werden. Andernfalls können Schimmelbildung oder gesundheitliche Beeinträchtigungen durch zu hohe CO2- oder Schadstoffbelastungen in der Luft drohen. Aber wer öffnet schon drei bis fünf Mal täglich alle Fenster weit – zum Beispiel tagsüber, wenn niemand daheim ist, oder an frostig kalten Wintertagen? Eine Alternative dazu sind automatische Lüftungslösungen, die für konstant gute Luft sorgen, ohne dass sich die Bewohner darum kümmern müssen und ohne dass übermäßig Heizwärme verloren geht.

Lüften mit Wärmerückgewinnung

Für jede bauliche Situation sind heute geeignete Lüftungslösungen verfügbar, auf die man im Neubau oder bei der energetischen Altbausanierung nicht verzichten sollte. Für Dachfenster bietet sich beispielsweise das System „Velux Smart Ventilation“ an. Der Fensterlüfter mit Wärmerückgewinnung sorgt nicht nur kontinuierlich für frische Luft, sondern speichert zudem die Wärme aus der abziehenden Raumluft und nutzt sie zum Erwärmen der von außen eindringenden Luft. Besonders in den Wintermonaten wird so das Haus zuverlässig belüftet, zugleich werden Wärmeverluste minimiert und Zugluft vermieden. Da 81 Prozent der Wärme aus der Raumluft zurückgewonnen werden, wirkt sich das positiv auf die Heizkosten aus. Unter www.velux.de gibt es mehr Informationen und Adressen von Fachbetrieben in der Nähe.

Das Fenster bleibt beim Lüften geschlossen

Da die Luft über die Standard-Lüftungsklappe des Dachfensters in den Innenraum strömt, bleibt das Fenster geschlossen und man muss sich keine Sorgen um Lärm, Regen oder Einbruch machen. Das Eigengeräusch des Lüftungssystems ist so gering, dass es sich auch für Schlafräume eignet. Der Einbau ist durch einen Handwerker in einer knappen Dreiviertelstunde erledigt und kann bei neueren Fenstern auch noch nachträglich erfolgen. Der Lüfter wird außen oberhalb des Dachfensters montiert und ist von innen nicht sichtbar.

Text: djd / Bilder: VELUX

Mit der Dunkelheit kommen auch die Einbrecher

Hausbesitzer sollten an allen Eingängen auf wirksamen Einbruchschutz achten

Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen und mehr als jeder zehnte Einbrecher kommt dabei durch die Haustür. Schon diese zwei Zahlen machen deutlich, wie wichtig ein wirksamer Einbruchschutz für das eigene Zuhause ist. Schließlich kann jedermann heutzutage Opfer werden – erst recht in der dunklen Jahreszeit, wenn die Täter wieder vermehrt zuschlagen. Die früh einsetzende Dämmerung gibt ihnen einen zusätzlichen Schutz, wenn sie sich an der Haustür oder den Nebeneingängen, etwa zum Keller oder zur Garage, zu schaffen machen.

Auf Widerstandsklasse der Haustür achten

Bei einem Neu- oder Umbau ist es unbedingt empfehlenswert, auf eine einbruchhemmende Ausstattung zu achten. Entscheidend dafür sind die sogenannten Widerstandsklassen, die beschreiben, wie lange eine Tür verschiedenen Einbruchversuchen standhält. Für Haustüren beispielsweise wird die Widerstandsklasse RC 2 oder 3 empfohlen. Sie müssen einem Versuch mit definiertem Werkzeug fünf Minuten standhalten. Im Rahmen einer Sicherheitsoffensive stattet etwa der Hersteller Hörmann alle Aluminium-Haustüren serienmäßig mit der Widerstandsklasse RC 3 aus. Mit einem fünf- oder neunfachen Sicherheitsschloss machen es die Türen den Tätern schwer. Die Erfahrung zeigt: Gelangen die Einbrecher nicht in wenigen Augenblicken ins Haus, suchen sie meist das Weite, um nicht auf frischer Tat erwischt zu werden. Optional sind passend zu den Aluminium-Haustüren ThermoSafe und ThermoCarbon auch Seitenteile und Oberlichter in dieser hohen Sicherheitsausstattung erhältlich.

Auch die Nebeneingänge sichern

Neben Haustüren mit veralteter Sicherheitstechnik haben Verbrecher oft aber auch an Keller- und Nebentüren leichtes Spiel. Dabei gelten Keller-, Garagen- und Nebentüren neben Terrassentüren als die am häufigsten von Einbrechern genutzten Eingänge. Deshalb sollten auch diese mindestens über eine einbruchhemmende RC 2-Ausstattung verfügen. Angenehmer Zusatzeffekt: Neben dem Einbruchschutz verhindern neue Türen das Entweichen teurer Heizenergie. Mit einer thermischen Trennung von Türblatt, Zarge und Schwelle sowie zusätzlichen Dichtungen können gute Wärmedurchgangswerte (U-Werte) wie bei der KSI Thermo46 von Hörmann erreicht werden. Eine individuelle Beratung für Neubau oder Modernisierung gibt es im Fachhandel vor Ort, unter www.hoermann.de findet man Ansprechpartner.

Text: djd / Bilder: djd/Hörmann

Warnung!

Holunderbeeren nicht roh essen! Vorsicht ist bei vielen weiteren Früchten geboten!

Herbstzeit, Erntezeit. In Gärten, Wäldern und an Wegesrändern locken  Beeren und Früchte zum spontanen Verzehr. Aber Obacht: Manche Beeren  sind giftig. Wer zum Beispiel Holunderbeeren roh und in großen Mengen isst, muss mit Magenbeschwerden, Erbrechen, Schüttelfrost und Durchfall rechnen.

Gekocht oder zu Marmelade und Gelee verarbeitet, sind Holunderbeeren allerdings eine gesunde Köstlichkeit. Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) hin. Ganz und gar die Finger lassen sollte man von Früchten und/oder Samen der Tollkirsche, Zwergmispel (Cotoneaster), des Pfaffenhütchens, Geißblattes, Ilex und Efeus (Hedera Helix). Abhängig von der verzehrten Menge können die Folgen lebensbedrohend sein.

Giftpflanzendatenbank der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH)

Weitere Informationen zu giftigen Zimmer-, Balkon- und Gartenpflanzen bietet die Aktion DASSICHERE HAUS (DSH) in ihrer Giftpflanzendatenbank: http://bit.ly/2xqgN5s. Diese Datenbank erweitert seit kurzem das Informationsangebot der DSH und wird ständig erweitert.
Gedruckte Informationen rund um Vergiftungsrisiken für Kinder enthält die kostenlose Broschüre „Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern“: https://das-sichere-haus.de/broschueren/kinder/cache/nc/, die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der DSH gemeinsam herausgegeben wird.

Textquelle: das-sichere-haus.de

Wenn Telefonwerbung zum Terror wird

Ungebetene Anrufe, bei denen Ihnen Geldanlagen, Versicherungen oder Zeitungsabos aufgeschwatzt werden, müssen Sie sich nicht bieten lassen.  Seit August 2009 gilt das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung, seit Oktober 2013 das Anti-Abzocke-Gesetz. Dennoch reißt der Strom unerwünschter Anrufe unseriöser Firmen nicht ab, die am Telefon Geldanlagen oder Versicherungen, Haushaltsgeräte oder Zeitungsabonnement anbieten. Zunehmend segeln zwielichtige Firmen auch unter falscher Flagge. Sie geben sich als „Verbraucherzentrale“ oder „Verbraucherschutzservice“ aus – in der Hoffnung, den guten Ruf der Verbraucherzentralen für ihre Abzockereien nutzen zu könnnen.

Anrufe ohne Einverständnis

Ruft ein Ihnen unbekanntes Unternehmen zu Werbezwecken an, ist der Telefonanruf unzulässig. Sie können ihn sich verbitten.

Anrufe mit Einverständnis

Möchte eine Firma zu Verkaufszwecken telefonisch Kontakt zu Ihnen aufnehmen, ist dies nur erlaubt, wenn Sie sich hiermit vorher ausdrücklich einverstanden erklärt haben. Grundsätzlich kann eine solche Einwilligung auch durch Ankreuzen einer vom Unternehmen vorformulierten Erklärung erteilt werden. Allerdings muss diese Erklärung dann deutlich als solche erkennbar sein. Im Rahmen Allgemeiner Geschäftsbedingungen muss sie in einem gesonderten Textabschnitt ohne anderen Inhalt enthalten sein. Hierauf hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 25.10.2012 – Az.: I ZR 169/10 – nochmals ausdrücklich hingewiesen. Zusätzlich muss die Erklärung sehr konkret gefasst sein. Das heißt, der Kreis der werbenden Unternehmen muss darin abschließend festgelegt und auch die Produkte, für die geworben werden soll, müssen genannt werden. Nur dann ist eine solche Erklärung wirksam und führt dazu, dass Unternehmen Sie zu Werbezwecken anrufen können. Viele Unternehmen verstecken jedoch nach wie vor derartige Einwilligungserklärungen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen und berufen sich anschließend auf diese Klauseln. Lesen Sie deshalb auch das Kleingedruckte und streichen Sie die entsprechenden Passagen, wenn Sie eine telefonische Betreuung ausschließen wollen.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei verbraucherzentrale-brandenburg.de hier.

Wenn der Vermieter mehr Geld will:  Um Mieterhöhungen gibt es häufig Streit zwischen den Parteien

Wohnen ist oft teuer in Deutschland – besonders in Ballungszentren treibt Wohnungsmangel die Mietpreise in die Höhe. Flattert dann mit einem Schreiben des Vermieters eine saftige Mieterhöhung ins Haus, fühlt sich so mancher übervorteilt, wenn er noch mehr zahlen soll. Den Betroffenen stellt sich die Frage, was sie tun und ob sie sich dagegen wehren können. Dazu sollte man wissen, dass der Bewohner einer ordnungsgemäßen Mieterhöhung zustimmen muss – allerdings kann der Vermieter dies auch verlangen, sofern alle Kriterien erfüllt sind.

Es gibt drei Arten von Mieterhöhungen

„Zunächst einmal gilt es zu unterscheiden, um was für eine Mieterhöhung es sich handelt“, erklärt Chrysanthi Petkou vom Interessenverband Mieterschutz. Es gebe im Grunde drei Arten. Die sogenannte Mieterhöhung auf ortsübliche Vergleichsmiete ist eine Erhöhung der Kaltmiete. „Sie ist auf maximal 20 Prozent innerhalb von drei Jahren begrenzt“, so die Expertin. Eine solche Erhöhung muss immer begründet werden – beispielsweise mittels eines Mietspiegels oder mithilfe von Vergleichswohnungen.
Bei der Modernisierungsmieterhöhung wird ebenfalls die Kaltmiete hochgestuft. Das darf erst nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten erfolgen und ist nicht erlaubt, wenn der Abschluss bereits vor Mietbeginn stattgefunden hat. „Wie hoch die Miete steigen darf, ist hier nicht klar begrenzt, die Grenze liegt bei Mietwucher, die jedoch nur selten vorkommt“, weiß Petkou. Allerdings seien Reparaturen und Instandsetzungen nicht auf den Mieter umlegbar. Im Zweifel sollte man sich zeitnah fachkundig beraten lassen – Experten findet man etwa unter www.iv-mieterschutz.de. Denn Einwendungen gegen die Erhöhung muss der Mieter fristgerecht schriftlich mitteilen, sonst droht Klage auf Zustimmung.

Steigende Nebenkosten

Als dritte Variante bleibt noch die Anhebung der Nebenkostenvorauszahlung, was keine Mieterhöhung im klassischen Sinne ist, aber oft so benannt wird. Sie erfolgt meist nach Erstellung und Zusendung einer Betriebskostenabrechnung und resultiert aus dem Nachzahlungsbetrag geteilt durch zwölf Monate. Bei unberechtigter Nichtzahlung droht schlimmstenfalls die Kündigung, darum sollte der Betrag notfalls noch vor Prüfung der Abrechnung mit der monatlichen Miete überwiesen werden.

Textquelle: djd/ Bilder: Interessenverband Mieterschutz e.V.

Gekauft wie gesehen? Warum eine Absicherung beim Hundekauf sinnvoll ist.

Die Anschaffung eines Hundes ist eine große Entscheidung. Immerhin sind damit viel Zeit, Verantwortung und nicht zuletzt auch Geld verbunden. Wer einen Hund kauft – egal, ob vom Züchter, aus dem Tierheim oder von privat – sollte daher auch vertraglich auf Nummer sicher gehen.

Kaufvertrag schützt bei unliebsamen Überraschungen

„Kaufverträge schützen Käufer und Verkäufer“, erklärt Franziska Obert, Expertin der Agila Haustierversicherung. „Sie dienen als eine Art Garantie, aus der sich für beide Seiten Ansprüche über den Umgang mit dem Hund ableiten lassen.“ Die zentralen Vertragsdaten sind Name und Anschrift von Käufer und Verkäufer. So können beide jederzeit in Kontakt treten. Genauso wichtig sind Informationen über den Gesundheitszustand des Tieres. Werden gravierende Krankheiten verschwiegen, steht der Verkäufer in der Pflicht, die Tierarztkosten zu übernehmen. Daneben sollte der Kaufvertrag gerade bei Rassehunden auch Auskunft über die Eigenschaften des Tieres geben. Zeigt ein Jagdhund beispielsweise keinen Jagdtrieb, obwohl dieser im Kaufvertrag zugesichert wurde, hat der Käufer ein Anrecht auf eine Preisminderung oder Schadensersatz. Für den Verkäufer ergibt sich über den Vertrag beispielsweise die Möglichkeit, die Haltungsbedingungen des Hundes zu beeinflussen: Zwingerhaltung etwa ist so auszuschließen. Handelt der Käufer dieser Abmachung zuwider, kann der Verkäufer den Hund zurückfordern. „Musterverträge gibt es im Internet kostenlos. Diese Vorlagen sollten die Vertragspartner dann individuell anpassen, um alle relevanten Punkte aufzunehmen“, empfiehlt Expertin Obert.

Heimtierpass gibt Auskunft über Impfungen

Mindestens ebenso wichtig wie der Kaufvertrag ist der sogenannte EU-Heimtierpass, der neben dem Tierarztkontakt auch den Nachweis bereits erfolgter Impfungen enthält. Käufer sollten insbesondere bei Welpen darauf achten, dass die ersten empfohlenen Teilimpfungen vermerkt sind. Denn sie schützen die Tiere vor hochansteckenden und mitunter tödlichen Krankheiten wie Staupe, Hepatitis oder Tollwut. Verantwortungsvolle Züchter lassen diese Grundimmunisierung in den ersten drei Lebensmonaten ihrer Welpen vornehmen, auch wenn in Deutschland keine gesetzliche Impfpflicht für Hunde besteht. Selbst ein beim Kauf gesunder Hund kann im Laufe seines Lebens jedoch krank werden oder Verletzungen erleiden. Um sich auch für diesen Fall finanziell abzusichern, empfiehlt sich ein Tierkrankenschutz, den Spezialversicherer wie Agila anbieten. Sind dann alle versicherungstechnischen Hürden genommen, steht einem sorglosen Start ins Leben mit Hund nichts mehr im Wege.

Text: djd/ Bilder: djd/Agila/ilya – Fotolia

Kleine Wasserbetten-Kunde

Die wichtigsten Fakten zu der gesunden Schlafalternative

Wasserbetten werden viele positive Effekte auf die Gesundheit zugeschrieben: rücken- und gelenkschonend dank drucklosem Liegen, nahezu frei von Allergie auslösenden Hausstaubmilben und wohltuend bei Muskelverspannungen und Stress. Wer sich daher für ein Wasserbett – beispielsweise von Savorana oder Aqua Comfort – interessiert, sollte die wichtigsten Fachbegriffe kennen:

– Softside: Bei den heutigen und modernen Softside-Betten ist die Wassermatratze von einem seitlichen, meist angeschrägten Schaumstoffrahmen umgeben. Dies erleichtert das Einsteigen und spart durch die Wärmedämmung Energie. Die Softside-Variante kann vollständig freistehend ohne Bettrahmen genutzt werden, lässt sich aber auch in fast alle gängigen Bettgestelle einbauen.

– Hardside: Hierbei handelt es sich um das herkömmliche erste Wasserbett-System, das je auf dem Markt war. Der Wasserkern liegt dabei mit Sicherheitswanne, Wärmesystem und Bezug in einem stabilen Bettrahmen. Dadurch hat es eine größere Liegefläche, aber das Ein- und Aussteigen über die harte Kante kann ein wenig unbequem sein, da die Matratze dabei gegenüber der Bettkante etwas einsinkt.

– Duales System: In diesem Fall gibt es zwei getrennte Wasserkerne in einem Doppelbett – sie werden durch eine Trennwand oder einen weichen Schaumstoffkeil getrennt und haben den Vorteil, dass große Gewichtsunterschiede sowie Bewegungen des Partners sich kaum bemerkbar machen und jeder für sich eine eigene Temperatur wählen kann. Unter www.aqua-comfort.net gibt es weitere Informationen.

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– Wärmesysteme: Sie dienen dazu, das Wasser in der Matratze auf eine Temperatur von etwa 27 bis 29 Grad zu bringen, was etwa der normalen Außenhaut-Temperatur entspricht. So herrscht stets ein ideales Schlafklima ohne Schwitzen oder Frieren. Moderne Wärmesysteme wie etwa von TBD Carbon Heater sorgen für gleichmäßige Wärmeverteilung und verbrauchen sehr wenig Energie.

– Beruhigungssysteme: Es liegt in der Natur des Wassers, dass es zu Wellenbewegungen oder leichtem Wabern kommen kann. Manche Menschen finden gerade dies besonders angenehm, aber die Bewegungen lassen sich auch durch ein integriertes Beruhigungssystem im Wasserkern dämpfen. Neben leicht und mittelstark beruhigten Wassermatratzen gibt es stark bewegungsberuhigte, bei denen im Prinzip gar nicht bemerkt wird, dass es sich um ein Wasserbett handelt.

Text: djd/ Bilder: www.akva.com/Fachverband Wasserbett

Kontaktloses Bezahlen wird zum Standard!

Immer mehr Bundesbürger verfügen über die entsprechenden Bankkarten

Ob Aldi, Lidl oder REWE – mittlerweile kann bei vielen großen Lebensmitteleinzelhändlern, aber auch an Tankstellen, in Baumärkten und Drogerien kontaktlos gezahlt werden. Und immer mehr Bundesbürger haben die entsprechenden Karten im Portemonnaie: Seit Anfang 2017 geben einige Banken nur noch die „girocard kontaktlos“ aus. „Dank moderner NFC-Technik wird die Karte nicht mehr in das Bezahlterminal an der Ladenkasse eingesteckt, sondern die Karte baut eine Funkverbindung mit dem Terminal auf“, erklärt Dr. Andreas Martin, Vorstand im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

 

Bei geringen Beträgen geht es sogar ohne Geheimzahl

Wenn das Kassenterminal den zu zahlenden Betrag anzeigt, hält der Kunde seine girocard in kurzer Entfernung an das Lesegerät. Sofort tauschen Chip und Lesegerät die für den Bezahlvorgang notwendigen Daten aus: die Nummer der Karte, ihr Gültigkeitsdatum und den Betrag. Bestätigt wird die Zahlung durch einen kurzen Piepton oder durch ein optisches Signal. Danach wird der Betrag wie üblich dem Kreditinstitut des Kunden gemeldet, seinem Konto belastet und dem Händler gutgeschrieben. Bei Beträgen bis 25 Euro sind beim kontaktlosen Bezahlen nicht einmal Geheimzahl und Unterschrift notwendig.

Die neuen kontaktlosen Karten werden aktuell von Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken ausgegeben, weitere Banken wollen folgen. Karten, mit denen kontaktloses Bezahlen möglich ist, tragen ein Funkwellen-Symbol. „Kontaktloses Bezahlen ist genauso sicher wie das Einstecken der Karte in das Terminal. Hier werden nur solche Daten übertragen, die zur Ausführung der Transaktion erforderlich sind, also beispielsweise nicht Name oder Adresse des Karteninhabers“, erläutert Dr. Andreas Martin. Zudem könnten nur Terminals mit der Karte kommunizieren, die von der Kreditwirtschaft zugelassen seien.

Bezahlen mit Bargeld, Karte oder Smartphone

Der nächste Schritt im modernen Zahlungsverkehr ist im Übrigen bereits in der aktiven Testphase: das Bezahlen mit dem Smartphone auf Basis der girocard. Dr. Andreas Martin ist sich sicher: „Letztendlich kann der Kunde einfach auswählen: Will er mit Bargeld bezahlen, mit Karte oder künftig per Smartphone.“ Weitere Informationen zum kontaktlosen Bezahlen per Funk mit Karte und über das Pilotprojekt mit der girocard mobile gibt es unter www.bvr.de.

Textquelle: djd Textnummer: 59006n / djd/BVR

Routenplaner-Abzocke geht in eine neue Runde!

Inkassobüro droht mit Pfändung / Verbraucherzentrale bietet Musterbrief

Zahlreiche Verbraucher registrierten sich auf unlauteren Routenplaner-Webseiten, wie routenplaner-map.com, maps-routenplaner-24.com oder maps-24.info. Anschließend erhielten sie eine saftige Rechnung von rund 500 Euro, obwohl der Anbieter nicht transparent über die Kosten aufgeklärt und sich an die gesetzlichen Bestimmungen gehalten hatte. Die Verbraucherzentrale Brandenburg riet daher, nicht zu zahlen.

Nun versuchen die Betreiber der Routenplaner-Seiten, mit härteren Maßnahmen an das Geld zu kommen. „In der Beratung melden sich derzeit viele Ratsuchende, denen nach Nicht-Zahlung ein Hausbesuch und die Pfändung ihrer Wertgegenstände angedroht wurde“, berichtet Michèle Scherer von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Das vermeintliche Inkassounternehmen habe einen Vollstreckungstitel vor Gericht erwirkt und werde nun persönlich vorbeikommen, um diesen zu vollziehen. Nur die Zahlung von 750 Euro könne dies noch abwenden, so lautet der Inhalt der E-Mails.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt Betroffenen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und den geforderten Betrag keinesfalls zu zahlen. Stattdessen sollte man der Forderung widersprechen. Hierzu stellt die Verbraucherzentrale einen Musterbrief bereit. „Wir halten bereits die ursprüngliche Forderung des Routenplaner-Anbieters für höchst zweifelhaft, da die Zahlungspflichtigkeit des Angebots nicht erkennbar war“, erklärt Scherer. Zudem gibt es weder gerichtliche Vollstreckungstitel noch ist ein Inkassounternehmen befugt, Wertgegenstände zu pfänden. Das darf nur ein Gerichtsvollzieher. Betroffene können zusätzlich Strafanzeige bei der Polizei stellen.

Textquelle: vbz.de

Sommer, Sonne, Stromsparen

Energiesparen: Mit kleinen Maßnahmen in der Summe viel erreichen!

Noch immer meinen viele Bundesbürger, dass man sich nur im Herbst und Winter mit dem wichtigen Thema Energiesparen auseinandersetzen sollte. Tatsächlich aber lohnt es sich auch im Sommer und zur Urlaubszeit, einen kritischen Blick auf den eigenen Stromverbrauch zu werfen. Wir haben Tipps, wie man auch mit kleinen Maßnahmen in der Summe einiges erreichen kann.

Vor dem Urlaub alle Elektrogeräte ausschalten

Vor dem Start in den Urlaub sollten alle Elektrogeräte ausgeschaltet beziehungsweise vom Netz genommen werden. „Dabei ist vor allem auf den Standby-Modus zu achten, der einen erheblichen Energiefaktor darstellt“, so Ralph Kampwirth vom Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick. Sei man längere Zeit im Urlaub, sollte auch der Wasserboiler vom Netz genommen werden. Nach dem Urlaub müsste er einmal auf über 60 Grad erhitzt werden, um mögliche Bakterien abzutöten.

Im Kühlschrank Ordnung halten

Kühlschrank und Gefriertruhe laufen im Sommer auf Hochtouren. Schon eine zwei Millimeter dicke Eisschicht kann ihren Strombedarf um 15 Prozent erhöhen, daher sollte man die Geräte rechtzeitig abtauen. In der warmen Jahreszeit ist es zudem besonders wichtig, den Kühlschrank bewusst zu nutzen und Ordnung zu halten. Denn bei jedem Öffnen geht Energie unnötig verloren. „Auch bei sehr hohen Außentemperaturen ist eine Kühltemperatur von sieben Grad Celsius völlig ausreichend“, so Kampwirth. Für Gefrierschränke werde eine Temperatur von minus 18 Grad empfohlen. Je weiter Kühl- oder Gefrierschränke herunterkühlen müssten, desto mehr Energie werde unnütz verbraucht.

Wäsche auf der Leine trocknen

Bei warmen Temperaturen trocknet die Wäsche auf dem Balkon oder im Garten energiesparend und schnell. „Der Wäschetrockner zählt zu den größten Energiefressern im Haushalt. Er verbraucht meist mehr als eine Waschmaschine oder ein Kühlschrank“, erläutert Ralph Kampwirth. Um diese Energie zu sparen, sollte man sobald wie möglich auf die natürliche Wärme und die Kraft der Sonne setzen und die Wäsche auf der Leine trocknen lassen.

Sonnenschutz statt Klimaanlage

In den warmen Monaten können Räume auch ohne Klimaanlage kühl gehalten werden. Vorhänge, Fensterläden und Rollos sorgen dafür, dass die Wärme gar nicht erst im Raum gespeichert wird. Wer mittags die Fenster offen lässt oder auch nur kippt, lässt unnötig Wärme herein, die in den Wänden und im Boden gespeichert bleibt. Die Luftzirkulation durch einen Ventilator senkt zwar die gefühlte Temperatur, zu einer tatsächlichen Abkühlung der Raumluft kommt es aber nicht.

Textquelle: djd Textnummer: 58499n / Bilder: djd/LichtBlick AG

Räucherlachs: König im Käfig

Lachse werden in Aquakulturen gemästet wie Schweine. Zu Hunderttausenden werden die „Könige der Fische“ in den Netzkäfigen gehalten. Immerhin: Der Fisch ist sauber, fast immer.  Wenn’s Fisch sein soll greifen die Deutschen gerne zum Lachs.

Wir haben 15 Mal Räucherlachs eingekauft, ins Labor geschickt und auf Keime, Schadstoffe und Arzneimittelrückstände untersuchen lassen. Zudem wollten wir wissen, unter welchen Bedingungen die Fische gelebt haben.

Das Testergebnis

Was die Inhaltsstoffe und bedenkliche Keime in und auf den Räucherlachsen angeht, schneiden die meisten Produkte im Test mit „gut“ oder „sehr gut“ ab. Die Ergebnisse von Tierhaltung, Ökologie und Transparenz in der konventionellen Aquakultur zeigen allerdings ein konträres Bild. Da schaffen es nur zwei Produkte auf ein „ausreichend“, bei den anderen hagelt es „mangelhaft“ und „ungenügend“.

Die meisten Hersteller haben unseren umfangreichen Fragebogen ausführlich beantwortet. Nur bei den Nachweisen haperte es bei vielen – aber das führt genauso zu Punktabzug wie die Nichteinhaltung unserer Kriterien.

Sie haben Interesse an diesem Ernährungsthema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei oekotest.de hier.

Alkoholfrei – und trotzdem nicht ohne Alkohol

Was Verbraucher zum Thema alkoholfreies Bier wissen sollten

Als Erfrischung nach dem Sport oder als Getränk für alle, die nach der Party noch mit dem eigenen Auto nach Hause fahren möchten: Alkoholfreies Bier wird immer beliebter. Sportler etwa greifen gerne zu einem Weizen ohne Promille und schätzen dessen isotonische Wirkung. Doch was viele nicht wissen: „Alkoholfrei“ bedeutet nicht, dass der Gerstensaft komplett frei von Alkohol ist. Klingt paradox – ist aber schnell erklärt.

Bis zu 0,5 Volumenprozent sind möglich

Lebensmittelrechtlich ist bei sogenanntem alkoholfreien Bier ein Alkoholgehalt von immerhin bis zu 0,5 Volumenprozent erlaubt. Für ein Getränk, das hingegen die Kennzeichnung „ohne Alkohol“ tragen soll, muss der Hersteller einen Alkoholgehalt von 0,0 Volumenprozent belegen. Dass Bier noch Restmengen an Alkohol enthalten kann, hängt mit seiner Herstellung zusammen. Denn gebraut wird es zumeist als Vollbier mit Alkohol – schließlich ist dieser wesentlich für den späteren Geschmack verantwortlich. Anschließend muss dem Brauprodukt der Alkohol wieder mit aufwändigen Verfahren entzogen werden. „Häufig geschieht dies mit Hilfe von Filtrationstechniken. Sie entziehen den Alkohol, während die Inhaltsstoffe zurückbleiben, die für den Geschmack wichtig sind“, erläutert Maren Schwarz, Getränke-Expertin beim renommierten Lebensmittellabor SGS Institut Fresenius. Eine Alternative zur Filterung sei eine gestoppte Gärung: „Bei dieser minimieren niedrige Temperaturen im Gärtank bereits die Alkoholbildung“, so Schwarz.

Auch im Saft kann Alkohol sein

Im Idealfall führen beide Wege zum selben Ziel: einem alkoholfreien und geschmackvollen Bier. Bei der damit verbundenen Qualitätssicherung begleitet die SGS viele Brauereien, etwa mit Analysen sowie Untersuchungen von alkoholfreien Erfrischungsgetränken und deren Rohstoffen. In jedem Fall sollte dem Verbraucher bewusst sein, dass „alkoholfrei“ nicht immer 0,0 Prozent Alkohol entsprechen muss. „Dies kann man sich ähnlich vorstellen wie bei Fruchtsäften, die durch den natürlichen Prozess der Gärung ebenfalls nicht gänzlich frei von Alkohol sein müssen“, erklärt Maren Schwarz vom Prüfinstitut SGS. „Hier gilt rein rechtlich mit Ausnahme von Trauben- und Sauerkrautsaft ein Alkoholgehalt von bis zu 0,38 Volumenprozenten als tolerabel.“

Textquelle: djd Textnummer: 57747pn / Bilder: djd/AntonioDiaz – Fotolia/SGS/ djd/Syda Productions – Fotolia/SGS

Stiftung Warentest: Katzenfutter im Test

Katzen sind wählerische Wesen – ihre Halter meist auch. Futtermittel­hersteller wissen das zu nutzen. Ob „Feine Pastete Mousse mit Thun­fisch“ oder „Natur­kost Huhn mit Kürbis und Katzenminze“: Viele der 25 Feucht­futter im Test präsentieren sich als Delikatesse. Da kann die Tages­ration schon mal 1,88 Euro kosten. Doch etliche der teuren Produkte haben deutliche Schwächen. Zehn Produkte im Test sind gut oder sehr gut: Sie versorgen Katzen mit allen Nähr­stoffen. Und das schon ab 23 Cent pro Tag.

Der richtige Mix

Gleich sechs Feucht­futter im Test sind mangelhaft. Sie enthalten zu wenig oder zu viel der Schlüssel­nähr­stoffe für Katzen wie Fett, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Als Allein­futtermittel sollten sie aber den richtigen Mix bieten. Das Dilemma: Ob ein Futter ausgewogen ist, lässt sich nicht aus dem Zutaten­verzeichnis schließen, sondern nur aufwendig analysieren. Auch die Fütterungs­empfehlungen auf den Dosen helfen Katzen­besitzern nicht immer weiter. Oft sind sie falsch, nicht nur bei den mangelhaften Produkten. Dann hat die geliebte Samt­pfote schnell zu viel oder zu wenig auf den Rippen.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei test.de hier.

Vorsicht vor vermeintlichen Fahrzeug-Schnäppchen im Internet!

Verbraucherzentrale warnt: Betrüger tarnen sich als seriöse Unternehmer

Derzeit melden sich vermehrt Verbraucher, die über Gebrauchtwagen-Anzeigen auf Online-Marktplätzen an Abzocker geraten. Das Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrums (VIZ) der Verbraucherzentrale Brandenburg empfiehlt daher, vermeintliche Schnäppchen im Internet gründlich zu prüfen.

Die Masche ist einfach: Betrüger inserieren preisgünstige Gebrauchtwagen auf gängigen Online-Marktplätzen und geben sich dabei als etablierte polnische Unternehmen aus. Nimmt ein Kaufinteressent Kontakt auf, erhält er professionell verfasste E-Mails. „Die Mails enthalten eine tatsächlich existierende Postadresse eines etablierten Unternehmens, allerdings mit falscher Telefonnummer und leicht abgewandelter E-Mail-Adresse“, berichtet Katarzyna Guzenda, Juristin beim VIZ.

Bestellt der Kaufinteressent, soll er in der Regel eine Anzahlung per Vorkasse leisten. Dem Kunden wird angeboten, den Kauf über ein Treuhandkonto abzuwickeln, so die Erfahrungen des VIZ. „So etwas klingt erstmal vertrauenserweckend, doch Vorsicht. Sobald die Zahlung erfolgt ist, bricht der vermeintliche Verkäufer den Kontakt ab. Beim Kauf von Gebrauchtwagen sollte man generell erst bezahlen, nachdem man das Auto persönlich in Augenschein genommen hat“, rät Guzenda. „Und wenn Produkte im Internet zu sehr billigen Preisen angeboten werden, sollte man immer misstrauisch werden“, ergänzt die Juristin.

Textquelle: Verbraucherzentrale Brandenburg

BGH-Urteil: 0900-Nummern – Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder!

1250 Euro sollte eine Mutter zahlen, weil ihr Sohn über eine 0900er-Nummer Extras für ein Computerspiel kaufte. Sie wehrte sich, nun entschied der Bundesgerichtshof zugunsten der Frau. Wenn Kinder ohne das Wissen ihrer Eltern über teure 0900er-Telefonnummern einkaufen, müssen diese nicht die Rechnung bezahlen.

Dieses Urteil fällte am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (Az. III ZR 368/16). Grundsätzlich hafte der Dienstleister, solange die Eltern die Zahlung als Anschlussinhaber nicht autorisiert hätten, urteilte das Gericht.

Damit bleibt es einer Mutter erspart, eine Rechnung von rund 1250 Euro zu begleichen. Ihr 13-jähriger Sohn hatte ein weltweit millionenfach genutztes und zunächst kostenloses Computerspiel gespielt. Nach dem „kostenlosen Anfüttern“ wurden dem Jungen zusätzliche Ausrüstungsgegenstände für seinen Kämpfer angeboten, die allerdings kostenpflichtig waren, wie der Vorsitzende Richter Ulrich Herrmann erklärte.

Beim Kauf konnte das Kind dann am PC wählen, ob es etwa mit einer Kreditkarte zahlen wollte oder über das sogenannten Pay-by-Call-Verfahren mit einem Anruf bei einer bestimmten 0900-Nummer. Der Junge wählte diesen Weg, rief die Nummer des Bezahldiensts an und kaufte über Codes des Spieleanbieters in 21 Telefonaten für 1250 Euro weitere Ausrüstung für seinen Kämpfer. Der BGH entschied nun im Gegensatz zu den Vorinstanzen, dass die Mutter für die Kosten nicht aufkommen muss.

Das Gericht verwies darauf, dass die Freischaltung der Zusatzausrüstung nicht unmittelbar im Spiel, sondern über die Freischaltung durch den Dienstanbieter erfolgt sei. Deswegen gelte eine gesetzliche Sonderregel im Telekommunikationsgesetz, wonach Telefonanschlussinhaber nicht haften, wenn ihnen „die Inanspruchnahme von Leistungen des Anbieters nicht zugerechnet“ werden kann.

Anders sähe es aus, wenn etwa ein pubertierender Junge vom Telefon seiner Eltern eine 0900-Nummer für Telefonsex anwählt. Weil die Gegenleistung innerhalb des Telefonats erbracht wird, müssten die Eltern den Anruf bei solch einer Nummer bezahlen.

Textquelle: spiegel.de

Feldsalat – gesund und köstlich

Blattsalate werden oft überschätzt, was ihre Nährstoffe betrifft. Für Feldsalat trifft das nicht zu: Er liefert viel mehr Beta-Carotin und Vitamin C als alle anderen Sorten. 

Vogerlsalat, Rapunzel, Nüsslisalat oder Mausohrsalat – je nach Region wird die beliebte Salatsorte ganz unterschiedlich bezeichnet. Bei allen handelt es sich um den sogenannten Gewöhnlichen Feldsalat (Valerianella locusta).

In der Küchensprache wird Feldsalat zu den Blattsalaten gezählt. Botanisch ist er aber mit den Baldriangewächsen verwandt und enthält sogar ätherisches Baldrian-Öl. Die Bezeichnung Feldsalat ist dem salatähnliche Aussehen zuzuschreiben – grüne, kleine Laubblätter, die bis zu vier Zentimeter lang werden und als Rosette wachsen. Die Blätter können roh verzehrt werden.

Erst seit etwa 100 Jahren wird Feldsalat in Europa kultiviert. Vermutlich haben jedoch bereits die Menschen der Bronzezeit wild wachsenden Feldsalat gegessen. Darauf deuten Feldsalat-Samen hin, die bei archäologischen Grabungen gefunden wurden.

So gesund ist Feldsalat

Feldsalat ist also seit Jahrtausenden ein geschätzter kulinarischer Begleiter der Menschen. Das liegt nicht nur an seinem feinen, nussigen Geschmack, sondern auch an seinen wertvollen Inhaltsstoffen.

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Gesundheitliche Bewertung von Nahrungsergänzungsmitteln

Normalerweise sind sie überflüssig, nur in bestimmten Situationen kann es sinnvoll sein, Nahrungsergänzungsmittel mit bestimmten Nährstoffen zu sich zu nehmen. Das BfR berät die Bundesregierung und die Länder zur Sicherheit von Nahrungsergänzungsmitteln.

Nahrungsergänzungsmittel sind Produkte, die aus Nährstoffen oder sonstigen Stoffen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung in konzentrierter Form bestehen. Das können Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Aminosäuren, aber auch Ballaststoffe, Pflanzen oder Kräuterextrakte sein.

Nahrungsergänzungsmittel werden in dosierter Form, unter anderem in Form von Kapseln, Tabletten, Pulverbeuteln und anderen lebensmitteluntypischen Darreichungsformen in abgemessenen kleinen Mengen aufgenommen. Sie müssen mit einer Angabe über die empfohlene tägliche Verzehrmenge versehen sein, um Überdosierungen der Konzentrate zu vermeiden.

Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und keine Arznei

Obwohl Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten, Dragees oder Pulver angeboten werden, sind sie keine Arznei, sondern Lebensmittel, die dazu bestimmt sind, die normale Ernährung zu ergänzen. Als Lebensmittel müssen sie vor allem sicher sein und dürfen keine Nebenwirkungen haben.

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