Der Seniorenblog aus Sachsen

Verbraucher-Nachrichten

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Heiße Grillkohle, verbrannte Füße: Unfallgefahren nach dem Grillen

GrillenAllerorten wird jetzt gegrillt – hoffentlich auf sicheren Grills mit geeigneter Kohle, soliden Anzündern und im ausreichenden Abstand von Kindern. Doch auch nach dem Grillen gibt es Gesundheitsrisiken, die
es zu verhindern gilt. Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, hin.

 

So dürfen heiße Einmalgrills nicht im Sand oder in der Erde vergraben
werden. Die Kohle heizt noch lange nach und sorgt für eine glühend
heiße Oberfläche. Wer dort arglos hintritt, kann schwere
Verbrennungen an den Fußsohlen erleiden.
Doch nicht nur die heißen Reste eines Einmalgrills sind ein Risiko:
Auch beim „normalen“ Grillen zu Hause sollte die glühende Holzkohle
immer vollständig im Grillgerät auskühlen – und nicht auf dem Rasen,
im Beet oder auf einem Acker: Kinder erleiden immer wieder schwere
Verbrennungen, weil sie in die Glut hineinkrabbeln oder -treten.
Restglut darf wegen der Brandgefahr auch nicht in den Abfalleimer
gekippt werden.

Ersticken durch Kohlenmonoxid

Wer einen Grill mit Restglut zum Ausglühen oder Heizen in die Wohnung
stellt, spielt mit seinem Leben: Giftiges Kohlenmonoxid, das beim
Verbrennen der Holzkohle entsteht, zieht in Innenräumen nicht ab –
selbst wenn Fenster oder Türen geöffnet sind. Das tückische, da
geruch- und farblose Gas breitet sich unbemerkt im Raum aus, wird
rasch über die Lunge aufgenommen und kann lebensgefährlich sein.
Betroffene müssen umgehend vom Notarzt durch Sauerstoffgabe und
Beatmung behandelt werden.

TextquelleAktion DAS SICHERE HAUS
Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit (DSH)

Feuer und Flamme für sicheres Grillen

Faltblatt zum Download hier 

Vorsicht Falle: 120 Euro für angebliche Anmeldung bei Win24

Schreiben von Euro Inkasso verunsichern Verbraucher

Notizzettel - Achtung Abzocke!Der Unternehmenssitz in Berlin, registriert in der Schweiz, das Konto in Litauen und der angegebene Email-Kontakt nicht erreichbar: So versendet derzeit die Euro Inkasso AG aus Berlin massenhaft Forderungsschreiben in Höhe von 120 Euro. „Verbraucher, die ein derartiges Schreiben erhalten, haben also allen Grund skeptisch zu sein und die Forderung nicht zu bezahlen“, warnt Beate Saupe von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Die offene Forderung soll angeblich durch eine telefonische Anmeldung für 300 Gewinnspiele bei Win24 zustande gekommen sein. An einen solchen Vertragsabschluss können sich viele Betroffene aber nicht erinnern. „Unseriöse Inkasso-Unternehmen wollen stets Geld, das ihnen absolut nicht zusteht“, weiß die Rechtsexpertin nur zu Genüge. Allein seit Anfang des Jahres zählt die Verbraucherzentrale Sachsen über 130 Verbraucheranfragen zu dreisten Inkassofirmen.

Dass es sich auch bei Euro Inkasso um Betrug handelt, macht auch das Schreiben des Inkassobüros deutlich. Im Schreiben ist eine Euro Inkasso GmbH als Postbevollmächtigter angegeben und eine AG als Absender. Als Registriergericht ist Bern in der Schweiz genannt. Jedoch ist weder dort noch im deutschen Rechtsdienstleistungsregister eine AG oder GmbH eingetragen. Die Friedrichstraße 88 in Berlin ist als Postadresse angegeben. Im dortigen Excellent Business Center kennt man die Firma allerdings nicht. Als Kontaktmöglichkeit ist lediglich eine falsche E-Mail-Adresse aufgeführt. Die Zustellung einer E-Mail ist somit nicht möglich. Zu guter Letzt ist dem Schreiben ist ein Überweisungsträger beigelegt, auf dem die Kontodaten von Euro Inkasso genannt werden. Die Firma hat ihr Konto laut IBAN-Kennung in Litauen.

Die Masche der betrügerischen Inkasso-Unternehmen ist einfach und erfolgreich. Massenhaft werden Rechnungen und Mahnungen von Inkassofirmen an Verbraucher versendet. Betroffene sind sich oft sicher, die Firmen gar nicht zu kennen und die Dienstleistungen nie in Anspruch genommen zu haben. „Es lohnt sich daher immer, Zahlungsaufforderungen zu prüfen“, rät Saupe.

Textquelle:  www.verbraucherzentrale-sachsen.de

Hohe Lebensgefahr für ungeschützte Säuglinge!

Impfung,impfenSäuglinge, die noch nicht gegen Keuchhusten geimpft werden können, haben bei der Infektion ein hohes Risiko für lebensbedrohliche Komplikationen. Das bestätigen Ärzte aus Australien. Säuglinge haben ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf von Keuchhusten, betonen Ärzte der Universität Brisbane. Sie appellieren daher an ihre Kollegen, die Impfempfehlungen konsequent umzusetzen.

Die Infektiologen und Intensivmediziner haben Krankenhausdaten aus Australien analysiert. Danach sind knapp 85 Prozent der Kinder mit Keuchhusten auf Intensivstationen unter vier Monate alt. Die Impfempfehlungen für Pertussis sind dabei in Australien weiterreichender als in Deutschland: Wie hierzulande wird empfohlen, alle Kontaktpersonen von Neugeborenen zu impfen. Anders als in Deutschland ist jedoch die erste Impfung ins Alter von sechs Wochen vorverlegt worden und zudem wird in Australien auch allen Schwangeren zur Pertussis-Impfung geraten.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei aerztezeitung.de hier.

Ernährung im Alter: So stark sinkt der Kalorienverbrauch im Alter

Senioren,EssenÄltere Menschen haben im Alter einen geringeren Energieumsatz als Jugendliche und junge Menschen. Grund dafür ist, dass die Muskelmasse im Alter abnimmt – zum Beispiel weil sich Menschen mit zunehmendem Alter weniger bewegen. Dadurch braucht der Körper auch weniger Energie. Auch Hormone spielen eine Rolle beim Kalorienverbrauch. 

Das hat nicht alleine etwas mit dem Geburtsdatum zu tun: „Im Alter bewegen sich die meisten weniger, dadurch nimmt die Muskelmasse ab“, erläutert Achim Bub vom Max-Rubner-Institut (MRI), dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe. Auch Veränderungen im Hormonhaushalt würden dazu beitragen, dass weniger Muskeln aufgebaut werden. Weniger Muskelmasse bedeutet aber einen sinkenden Grundumsatz – also der Energiebedarf, den der Körper im völligen Ruhezustand für Atmung, Herzschlag und den Erhalt der Körpertemperatur hat. 

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Vegetarische / vegane Fleischersatzprodukte

Römertopf,VegetarischDer Markt für fleischfreie Schnitzel, Burger und Co. boomt. Die Qualität ist jedoch dürftig, wie unser Test zeigt. So enthalten etliche Produkte hohe Mineralölrückstände und zu viel Salz. Letztlich können wir nur ein Produkt wirklich empfehlen. Wer im Laden nach vegetarischen oder veganen Fertigprodukten sucht, stößt schnell auf die sogenannten Fleischersatzprodukte: Produkte, die rein äußerlich panierten Schnitzeln zum Verwechseln ähnlich sehen, Aufschnitt, der im Kühlregal gleich neben herkömmlichen Wurstwaren liegt und kaum einen Unterschied erkennen lässt, braun gebratene Hackbällchen, die auf den ersten Blick Fleisch vermuten lassen, jedoch aus Soja oder Weizen gefertigt sind.

Die Produktbezeichnungen tun ein Übriges: vegetarische Fleischwurst, vegetarischer Schinkenspicker, vegetarische Minifrikadellen. Wer vor allem auf den zweiten Begriff achtet und Hinweise wie „fleischfrei“ oder „auf Basis von Soja“ übersieht, könnte zum vermeintlich falschen Produkt greifen. Fakt ist, derzeit herrscht in Sachen Kennzeichnung noch Regellosigkeit.

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Vollwertig versorgt im Alter

Vollwert, BrötchenEine ausgewogene Ernährung ist gerade für ältere Menschen wichtig. Denn sie benötigen weniger Energie, aber dennoch die gleiche Menge an Nährstoffen wie in jungen Jahren. Die Vollwert-Ernährung berücksichtigt beide Kriterien. Wird sie an altersbedingte Veränderungen angepaßt, ist sie auch für Senioren optimal geeignet. Bei vielen Senioren lassen die Ernährungsgewohnheiten zu wünschen übrig.

Durch Verzehrserhebungen und biochemische Untersuchungen wurde ermittelt, daß hochmolekulare Kohlenhydrate, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren und pflanzliches Eiweiß viel zu selten auf den Tisch kommen. Auch von den meisten Vitaminen und den Mineralstoffen Calcium, Jod und Zink nehmen Senioren häufig zu wenig auf. Dagegen ist die Energiezufuhr und der Fettanteil der Nahrung eindeutig zu hoch. Was bei uns auf dem Speiseplan steht, wird allerdings nicht nur von biologischen Faktoren beeinflußt; auch soziale, psychologische und wirtschaftliche Umstände wirken sich in gleicher Weise auf das Ernährungsverhalten aus. Fleisch, Auszugsmehl und größere Mengen an Butter sind zum Beispiel für die Kriegsgeneration, die viele Entbehrungen erleiden mußte, oft ein Statussymbol.

Für zukünftige Generationen werden dies vielleicht Fast Food und Fertigprodukte sein. Hier gilt es, bereits heute vorbeugend tätig zu werden. Denn jeder hat es selbst in der Hand, durch eine gesunde Lebensweise und ausgewogene Ernährung sein Leben voll auszukosten. Voraussetzung ist aber, daß man sich der körperlichen Veränderungen im Alter bewußt ist, diese akzeptiert und die Ernährung an diese Veränderungen anpaßt.

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Bildquelle: CC0/fotolia