Der Seniorenblog aus Sachsen

Verbraucher-Nachrichten

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Steigende Einbruchszahlen: Der Staat schützt mit

Expertentipp: So sichert man sich die neue Förderung zur Einbruchsabwehr

deutsche journalisten dienste Bild: 73134Die Einbruchzahlen in Deutschland sind so hoch wie lange nicht mehr, alle zwei Minuten wird in Häuser und Wohnungen eingebrochen. Der Staat hat darauf reagiert: Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt das Bundesbauministerium bis 2017 insgesamt 30 Millionen Euro in Form von Zuschüssen zum Einbruchschutz bereit. Wie hoch kann der Zuschuss ausfallen und wie kann man ihn sich sichern?

Angebot muss vom Fachunternehmen stammen

K800_53293etbild2Foto-djdABUS„Förderfähig sind zehn Prozent der Investitionskosten bei Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz, der maximale staatliche Zuschuss beträgt 1.500 Euro“, so Florian Lauw, Sicherheitsexperte bei ABUS. Die Mindestinvestition, um an einen Zuschuss zu gelangen, liege bei 2.000 Euro. Gefördert würden zum Beispiel der Einbau von Alarmanlagen und Gegensprechanlagen, Videoüberwachung sowie der Einbau und die Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen oder Fenstern. Wer eine förderfähige Maßnahme im Zusammenhang mit einer Modernisierung zum KfW-Standard „Altersgerechtes Haus“ durchführe, für den seien insgesamt sogar über 6.000 Euro vom Staat drin.

K800_53293etbild4Foto-djdABUSVoraussetzung für den Investitionszuschuss ist, dass das entsprechende Angebot von einem Fachunternehmen stammt und die Systeme bestimmte DIN-Normen erfüllen. „Das Angebot muss deshalb zunächst bei der KfW eingereicht und von dieser genehmigt werden, erst dann kann die Maßnahme durchgeführt werden“, so Lauw. Eine Liste förderfähiger Maßnahmen findet man etwa unter www.abus.com oder unter www.kfw.de/einbruchschutz.

Mechatronischer Einbruchschutz ist förderfähig

K800_53293etbild5Foto-djdABUSFörderfähig sind beispielsweise Maßnahmen zum sogenannten mechatronischen Einbruchschutz, der dem Versuch des Eindringens mechanischen Widerstand entgegensetzt, ihn elektronisch detektiert und meldet. „Im Gegensatz zu herkömmlichen Alarmanlagen kann ein mechatronisches System verhindern, dass der Einbrecher überhaupt ins Innere des Gebäudes gelangt“, so Lauw. Setze der Eindringling an einem mechatronisch geschützten Fenster oder an einer Tür einen Hebelversuch an, würden spezielle Präventionsmelder sofort Alarm auslösen und dem Angreifer zugleich einen Widerstand von etwa 1,5 Tonnen entgegensetzen.

Text: djd Textnummer: 53293et / Bildquelle:  djd/ABUS

Weizenunverträglichkeit: Forscher suchen Ursachen und Grundlage für verträglichere Sorten

WeizenVon Durchfall bis zur Depression: Bis zu fünf Prozent aller Weizenkonsumenten leiden an einer Unverträglichkeit von Weizen, die körperliche und psychische Krankheiten verursachen kann. Als ein möglicher Auslöser gelten bestimmte Proteine im Weizen. Jetzt haben sich Mediziner, Analytiker und Agrarwissenschaftler der Universitäten Mainz und Hohenheim zusammengetan, um das Phänomen zu erforschen.

Ihre Erkenntnisse könnten dazu beitragen neue Weizensorten zu züchten, die gut verträglich sind und außerdem noch gute Backeigenschaften besitzen.

Es ist eine geheimnisvolle Krankheit, die die Wissenschaft lange vor ein Rätsel stellte. Die genaue Bezeichnung lautet „Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität“ (NCWS) und sie beschreibt eine bislang kaum bekannte Weizenunverträglichkeit. Ursache ist eine angeborene Immunabwehr, die durch Weizenproteine ausgelöst wird. Lesen Sie zu diesem interessanten Thema den kompletten Artikel bei uni-hohenheim.de hier.

Auch das Auto braucht den Frühjahrsputz

682082_web_R_by_BettinaF_pixelio.deSchmutz und Salz haben im Winter dem Auto zugesetzt. Deswegen kommen Autofahrer um einen Frühjahrsputz nicht herum. Der ADAC gibt dafür folgende Tipps.

Wäsche: Am einfachsten und umweltfreundlichsten arbeitet eine Waschanlage. Hartnäckiger Schmutz sollte mittels Hochdruckreiniger vorab entfernt werden, sonst wirkt er wie Schmirgelpapier.

Nach der Autowäsche gilt es die Lackierung auf Schäden und Steinschläge zu überprüfen und gegebenenfalls zu versiegeln, bevor Rost auftritt.

Sicht: Alle Scheiben sollten auch von innen gereinigt und beschädigte Wischerblätter ausgetauscht werden. Ratsam ist weiter ein Blick auf den Wisch- und Kühlwasserstand. Auch Licht und Bremsen sind zu prüfen.

Reifen: Wenn keine Gefahr mehr von Eis und Schnee droht, heißt es Sommerreifen aufzuziehen. Wenn die Winterreifen ein Restprofil von weniger als vier Millimeter aufweisen, sollten sie ersetzt werden. Vor der Lagerung ist der Fülldruck um ca. 0,5 bar zu erhöhen. Über den Sommer hinweg müssen die Winterpneus trocken, dunkel und kühl aufbewahrt werden. Für die Pflege von Leichtmetallrädern empfiehlt sich ein spezieller Felgenreiniger.

Innenraum: Auch der Luftfilter für den Motor sowie der Reinluftfilter für den Innenraum können im Winter leiden. Sind sie stark verschmutzt, sollten sie in der Werkstatt ausgetauscht werden. Um Feuchtigkeit und Wintermuff zu entfernen, ist das Fahrzeug ausgiebig zu lüften und die Heizung aufzudrehen. Die Klimaanlage unterstützt die Trocknung, jedoch nur solange die Außentemperatur nicht unter sechs Grad beträgt.

Motorraum: Autofahrer sollten auch die Schläuche und Leitungen überprüfen. Das gilt ebenso für Bremsen, Keilriemen, Motoröl und Licht.

Ladung: Jetzt heißt es raus mit unnötigem Ballast wie Schneeketten. Jedes Kilo kostet Kraftstoff, pro 100 Kilogramm sind es bis zu 0,3 Liter mehr auf 100 Kilometer. Auch spritfressende Dachaufbauten gehören entfernt, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Quelle: ADAC / Bild: BettinaF_pixelio.de

Preistreiber: Neue patentgeschützte Arzneimittel

Apotheke,Senioren,Beratung, Medikamente15 Mal teurer als der Durchschnitt aller Arzneimittel: So hoch lag der mittlere Apothekenverkaufspreis aller in den letzten 36 Monaten neu eingeführten Arzneimittel im patentgeschützten Markt im Januar 2016. Auf diese Entwicklung macht das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) mit dem aktuellen Preisindex für Arzneimittel aufmerksam. Der durchschnittliche Packungspreis patentgeschützter Neueinführungen der letzten 36 Monate lag vor zwei Jahren noch bei 2.751,16 Euro. Bis Januar 2016 hat er um mehr als 1.250 Euro je Arzneimittelpackung zugelegt.

Der durchschnittliche Packungspreis im Gesamtmarkt lag im Januar 2016 bei 261,94 Euro. „Sowohl im In- als auch im Ausland stehen die Krankenkassen zunehmend einer herausfordernden Preispolitik der pharmazeutischen Hersteller gegenüber. Ausreichende Regulierungsinstrumente fehlen jedoch“, so Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO. Lesen Sie diesen Beitrag zur Abzocke durch die Pharmaunternehmen bei aok-bv.de hier.

Bildquelle: CC0fotolia/Ute-Mulder_pixelio.de