Der Seniorenblog aus Sachsen

Verbraucher-Nachrichten

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Essen und Trinken zur Weihnachtszeit

k1024_mulled-wine-1034861_640Traditionen haben im Advent einen hohen Stellenwert: Glühweintreff mit den Kollegen, Weihnachtsmarktbummel mit Freunden, Adventskaffee im Kreis der Familie. Häufiges ausgiebiges Schlemmen kann dem Magen ganz schön zusetzen und Völlegefühl, Unwohlsein oder Schmerzen auslösen. Wer ein paar Dinge beachtet, muss auf adventliche Genüsse nicht verzichten und schont dennoch seinen Magen.

Es sind weniger die adventlichen Spezialitäten selbst, die dem Magen zu schaffen machen. Im Gegenteil: Die traditionellen Gewürze wie Zimt, Anis und Nelken, Ingwer und Koriander sind besonders magenfreundlich und verdauungsfördernd. Das Problem sind eher die zahlreichen Gelegenheiten, zu denen ausgiebig gegessen und getrunken wird, sowie die Fülle an Leckereien, die probiert werden wollen. Zu viel Fett, Zucker und Alkohol reizen den Magen und führen zu Bauchschmerzen, Völlegefühl und Sodbrennen. Damit es nicht soweit kommt, ist es wichtig, so oft wie möglich eine leichte Mahlzeit einzuplanen, in Ruhe zu essen, ausgiebig zu kauen und sich so viel wie möglich zu bewegen. Sind das Kuchenbuffet oder das Adventsmenü dennoch zu üppig ausgefallen, so können rein pflanzliche Magen-Darm-Präparate den überforderten Magen beruhigen un d seine Funktionen wieder ins Gleichgewicht bringen. Zu empfehlen sind vor allem Wirkstoffkombinationen, die Bitterstoffe aus Iberis amara (Bittere Schleifenblume) enthalten. Sie wirken im gesamten Verdauungssystem und regen die Verdauungssäfte an. Dadurch kann die Nahrung schneller und besser verarbeitet werden.

Bekömmliche Alternativen wählen

Darüber hinaus ist es eine gute Idee, bei der Auswahl an Leckereien und Getränken auf Bekömmlichkeit zu achten. Auf dem Weihnachtsmarkt ist das nicht schwer, denn das Angebot ist groß. So vertragen Menschen mit empfindlichem Magen anstelle einer Portion Backfisch oder einer Bratwurst mit Pommes frites möglicherweise besser ein Brötchen mit Backschinken oder eine Gemüsepfanne. Eine leichtere Alternative zu Schmalzgebäck ist zum Beispiel Lebkuchen. Auch beliebte vorweihnachtliche Fleischgerichte müssen den Magen nicht belasten. Ein Gänsebraten ist nur dann ein fettreiches Gericht, wenn man allzu viel von der knusprigen Haut isst. Kombiniert mit einem leichten Jus anstelle einer Sahnesoße muss ein solches Festessen nicht mit Magendrücken enden. Gegen ein Glas Wein oder ein Bier zum Essen ist nichts einzuwenden. Zu viel Alkohol reizt j edoch den Magen. Nicht nur dem Kopf und der Leber, sondern auch dem Magen zuliebe ist es daher sinnvoll, zusätzlich reichlich Wasser oder Schorle zu trinken. Wichtig ist es, heiße Getränke wie Glühwein, Tee oder Kaffee vor dem ersten Schluck ausreichend abkühlen zu lassen.

Warum rebelliert der Magen, wenn das Essen zu üppig ausgefallen ist? Warum haben vor allem ältere Menschen Probleme damit? Was kann man tun, damit der Magen gesund und funktionstüchtig bleibt? Diese und weitere Fragen beantwortet die Broschüre „Magenbeschwerden im Alter“, die mit Unterstützung von Bayer erstellt wurde. Sie ist kostenfrei und kann telefonisch, postalisch oder über das Internet bei der Seniorenliga angefordert werden: DSL e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn; www.dsl‑magenbeschwerden.de. Bestell-Hotline 01805 – 001 905 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend).

Textquelle: Deutsche Seniorenliga e.V.

Vitamine und Mineralstoffe

Rote Beete roh oder gekocht: Wie gesund ist das Gemüse?

Rote Beete, Rote Bete, GemüseAuf die Frage, ob Rote Bete (alternative Schreibweise: Rote Beete) gesund ist, lautet die Antwort: Ja! Welche wertvollen Inhaltsstoffe in dem Wintergemüse enthalten sind und ob Sie Rote Bete besser gegart oder roh essen sollten.

Fit durch den Winter mit Roter Bete

Rote Bete ist ein Wintergemüse, das durch seine rote Farbe auffällt. Verantwortlich für das Rot ist das Polyphenol Betanin. Der Stoff stärkt das Immunsystem nachweislich und wirkt entzündungshemmend – vor allem, wenn man Rote Bete roh isst. Deshalb ist das Wintergemüse bestens geeignet, um Erkältungen vorzubeugen oder zu behandeln, versichert das Magazin „EatSmarter!“. Zudem wirkt sich Betanin positiv auf die Blutgerinnung aus.

Doch Betanin ist nicht der einzige Grund dafür, dass Rote Bete gesund ist. Wenn Sie das Wintergemüse roh essen, versorgen Sie Ihren Körper mit Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und Folsäure. Die Kombination aus Vitamin C, Folsäure und Eisen unterstützt den Körper bei der Blutbildung. Laut „Spiegel online“ enthält das Wintergemüse rund ein Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Rote Bete ist daher auch bei Eisenmangel gesund, einer der häufigsten Mangelerscheinungen überhaupt. Mit nur 41 Kilokalorien pro 100 Gramm eignet sich Rote Beete auch perfekt zum Abnehmen und für Figurbewusste.

Diese Stoffe können schädlich sein

Allerdings ist Rote Bete nicht für alle Menschen gesund. Die enthaltene Oxalsäure kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Die „Apotheken Umschau“ empfiehlt aus diesem Grund Menschen, die zu Nierensteinen neigen, den Genuss des Wintergemüses stark einzuschränken oder ganz vom Speiseplan zu streichen. Oxalsäurereiche Lebensmittel verschlechtern die Aufnahme von Calcium und erhöhen das Risiko von Harnsteinbildung.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei t-online.de hier.

Keine Kohlenhydrate? 

Ketogene Diät: Alles außer Kohlenhydrate!

Abnehmen,Diät,Die ketogene Diät gilt als Wunderdiät für all jene, die schnell Gewicht verlieren wollen. Bei dieser Diätform steht der fast vollständige Verzicht auf Kohlenhydrate im Mittelpunkt. An deren Stelle treten Fette und Proteine in Form von Fleisch, Milchprodukten, Eiern und Nüssen. Erfahren Sie mehr zu Vorteilen und Risiken dieser extremen Ernährungsform.

 

Das Prinzip der ketogenen Diät

Kohlenhydrate sind die wichtigsten Energieträger der menschlichen Ernährung. Sie machen in Form von Getreide, Obst und Gemüse normalerweise den Großteil unserer Nahrung aus. Kohlenhydrate werden im Körper zu Glukose umgewandelt und dienen so als unmittelbare Energiequelle. Insbesondere das Gehirn benötigt fast ausschließlich Kohlenhydrate für eine optimale Leistungsfähigkeit.

Bei der ketogenen Diät als besondere Form der Low-Carb-Ernährung werden dem Körper besonders wenig Kohlenhydrate zugeführt. Dadurch soll der Stoffwechsel umgestellt werden, sodass der Körper in den Zustand der sogenannten Ketose versetzt wird. Aufgrund des Mangels an Kohlenhydraten, steigt der Körper dann darauf um, die benötigte Energie aus Fetten zu gewinnen. Es bilden sich sogenannte Ketone, die die Zellen mit Energie versorgen. Dies soll zur gewünschten Gewichtsreduktion führen.

Sie haben Interesse an diesem Ernährungsthema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei t-online.de hier.

Risiken künstlicher Fingernägel – französische Behörde warnt!

Fingernägel,künstlichMehr als nur ein Modeaccessoire: Das Aufbringen und Entfernen künstlicher Fingernägel ist mit Risiken verbunden. Die französische Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) hat ein Informationsblatt veröffentlicht, in dem sie warnt, dass aggressive Füllmaterialien den natürlichen Nagel schwächen und sogar ablösen können.

Zudem könnten sich lokale Entzündungen, Missempfindungen und Allergien gegen Gel, Kleber oder Acrylatkunststoffe entwickeln. Unter der künstlichen Schicht könne sich der natürliche Nagel durch eine Pilzinfektion sogar verfärben.

Für alle, die nicht auf Kunstnägel verzichten wollen, hat die ANSM einige Hinweise:

  • Waschen Sie Ihre Hände vor der Behandlung gründlich und bürsten Sie Ihre Nägel sorgfältig.
  • Wählen Sie kurze Kunstnägel, um mechanischen Beschädigungen am Nagelbett und am natürlichen Nagel vorzubeugen.
  • Versuchen Sie, Hautkontakt mit Produkten und Geräten während der Behandlung zu vermeiden.
  • Wenn bei einer Operation ein Fingerclip zur Überwachung des Blutsauerstoffgehalts angelegt werden muss, stören künstliche Nägel.
  • Unter 16-Jährige sollten keine künstlichen Nägel anbringen lassen.
  •  In der Schwangerschaft sollten Frauen auf künstliche Nägel verzichten.

Textquelle: http://www.oekotest.de/

Es werde Licht! Einkaufshilfe für die Auswahl der richtigen Lampe

Strom,Energie,Haus,BeleuchtungGlühbirnen, Halogenlampen, Energiesparlampen oder LEDs: Welche ist nun richtig fürs Arbeitszimmer, fürs Wohnzimmer oder auch schon für die Weihnachtsbeleuchtung? Viele Verbraucher stehen ratlos vor den Regalmetern in Bau- oder Supermarkt, denn die Unterschiede, was Atmosphäre, Helligkeit und Energieverbrauch betrifft, sind enorm.

Damit Verbraucher die notwendigen Informationen zu den neuen Lampen genau dann zur Hand haben, wenn sie sie benötigen, gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale das „Lampenkärtchen“, eine praktischen Kaufhilfe für unterwegs. Das Kärtchen ist ab 20. Oktober kostenfrei in allen Beratungseinrichtungen der Verbraucherzentrale Sachsen erhältlich (solange der Vorrat reicht).

„Die meisten Verbraucher denken in Watt, wenn sie eine Lampe kaufen wollen“, sagt Juliane Dorn, Leiterin der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen. „60 Watt für den Schreibtisch, 25 Watt für die Tischlampe, damit sind die meisten vertraut.“ Diese Angaben sind für die neuen Energiesparlampen und LEDs jedoch nur bedingt aussagekräftig: Da die viel weniger Strom benötigen, erreichen sie die gleiche Helligkeit mit einer viel niedrigeren Wattzahl. „Relevant für die Auswahl des passenden Leuchtmittels sind deshalb mittlerweile zwei andere Angaben“, erläutert Juliane Dorn: „Lumen und Kelvin“.

Die Lumen-Zahl ist das Maß für die Helligkeit der Lampe. 700 Lumen entsprechen in etwa der Helligkeit der alten 60-Watt-Glühbirne. Die Kelvin-Angabe hingegen gibt Auskunft über die Lichtfarbe: Lampen mit 2.700 Kelvin leuchten ähnlich wie die herkömmliche Glühbirne warmweiß und sorgen für ein gemütliches Licht zuhause. Tageslichtweiße Lampen mit zirka 6.000 K erzeugen ein sachliches Licht, das eher für den Arbeitsplatz geeignet ist. „Diese Angaben bedeuten bei allen Lampentypen das gleiche“, informiert Juliane Dorn weiter. „Am wichtigsten ist jedoch: Sowohl Energiesparlampen als auch LEDs verbrauchen deutlich weniger Strom als die alten Glühbirnen, bis über 90 % weniger. Gleichzeitig halten sie deutlich länger. Die Anschaffung lohnt sich also doppelt.“ Halogenlampen sind nur wenig energieeffizienter als Glühlampen, halten also auch im Vergleich mit LED und Energiesparlampe nicht stand.

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale Mietern und Eigentümern: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Beratungsangebote kostenfrei.

Textquelle: verbraucherzentrale-energieberatung.de

Verivox prime: Wechselservice für Strom und Co. nicht unbedacht nutzen!

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Mit einem automatischen Preisvergleich sowie Vertrags- oder Tarifwechsel lockt das Internetportal Verivox in sein neues „prime“-Programm. Doch der bestmögliche Vertrag ist hier nicht unbedingt garantiert.

Das Internetportal Verivox möchte die Verträge von Kunden im Blick behalten: Strom, Gas, Kfz-Versicherung und Internetanschluss würden dann mit Angeboten der Konkurrenz verglichen. Bei Verivox heißt es: „Und das Beste: Sie müssen sich um nichts kümmern, wir übernehmen den gesamten Wechselprozess.“ Teilnehmer an dem „prime“ genannten Programm sollen zudem Erinnerungen bekommen, sobald die Verträge wieder gekündigt werden können. Außerdem möchte Verivox auch dann wieder neue Anbieter vorschlagen. Für den Service will das Unternehmen knapp 30 Euro im Jahr verlangen.

Mit einem Anbietervergleich Geld zu sparen und Verträge mit Energieversorgern und Co. nicht einfach weiterlaufen zu lassen, kann sich durchaus lohnen. Angebote, Kunden an die Fristen zu erinnern, können den Markt beleben und für bessere Preise sorgen. Die Verbraucherzentrale NRW hält das derzeitige Modell von Verivox allerdings für intransparent. Zum einen ist aus Sicht der Verbraucherschützer nicht klar, welche Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im Detail gelten sollen. Zum anderen sind auch Einzelheiten des Angebotes nicht klar beschrieben. Ein weiterer Minuspunkt: Verivox behält sich vor, „den Leistungsumfang der Verivox prime jederzeit nach eigenem Ermessen zu ändern.“ oder das Angebot sogar komplett ohne Begründung einzustellen.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei verbraucherzentrale-sachsen.de hier.

Die im Dunkeln sieht man nicht…

Verkehr: Ältere Menschen sind in der dunklen Jahreszeit besonders gefährdet

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Der demographische Wandel hat Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen in Deutschland: Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 2015 über die Hälfte der im Straßenverkehr getöteten zu Fuß Gehenden und Rad Fahrenden mindestens 65 Jahre alt. Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), appelliert: „In der dunklen Jahreszeit sind ältere Menschen besonders gefährdet – jetzt ist es beispielsweise enorm wichtig, sich möglichst sichtbar zu kleiden.“

Tipps für mehr Sicherheit in der dunklen Jahreszeit:

– Gerade ältere Menschen sollten sichere Überwege nutzen und vor dem Überqueren einer Straße mit anderen Verkehrsteilnehmenden durch Blickkontakt oder Handzeichen kommunizieren. Auf keinen Fall sollten schlecht einsehbare Stellen – etwa zwischen geparkten Autos oder hinter Kurven – zum Überqueren genutzt werden. Seniorinnen und Senioren sollten sich nicht darauf verlassen, gesehen zu werden, sondern den Verkehr aufmerksam beobachten. Das gilt auch dann, wenn die Fußgängerampel Grün zeigt.

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– Ältere Menschen sollten zur eigenen Sicherheit auf eine Rundum-Sichtbarkeit achten. Helle Kleidung ist von Vorteil, reicht aber alleine nicht aus. Deshalb sollte man Kleidung wählen, in die retroreflektierendes Material eingearbeitet wurde. Um auch im Dunkeln von anderen Verkehrsteilnehmenden gesehen zu werden, sollten grundsätzlich Reflexstreifen an Armen und Beinen getragen werden. In Fahrrad- und Sportgeschäften erhält man EN-zertifizierte retroreflektierende oder fluoreszierende Produkte. Keine Ausrede mehr: Reflexstreifen sind leicht und passen in jede Tasche, sodass man sie immer dabei haben kann. Machen Sie sich im Dunkeln sichtbar! Nutzen Sie sie auch zum Sichtbarmachen von Einkaufstrolleys, Taschen oder Rollatoren.

– Aufgrund der schmalen Silhouette sind Rad Fahrende besonders gefährdet. Achten Sie auf Rundum-Sichtbarkeit, etwa durch das Tragen einer Warnweste. Gleichzeitig sollten Sie für optimale lichttechnische Einrichtungen am Rad sorgen. Dazu zählen ausreichend Speichenreflektoren an Hinter- und Vorderrad und eine funktionierende Beleuchtung.

Textquelle: djd Textnummer: 56963s / Bild: djd/Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)

Lebens­mittel­trends im Check: Birkensaft, Algen, Kokosöl und Co.

Salat,Vegetarier,Diät,abnehmen,Viele neue Ernährungs­stile bewegen sich in die Richtung: vegetarisch, natürlich, nährstoffreich. Hier zeigen wir Ihnen fünf Trends, die einen Versuch wert sind. Lesen Sie, was dahintersteckt und was die Experten davon halten. Und dann testen Sie ruhig einmal Meeres­algen und dazu ein Glas Birkensaft. Oder braten Sie mit Kokosöl – und entdecken Sie Blumenkohl ganz neu. Oder brühen Sie Ihren Kaffee kalt. Das dauert zwar sehr lange. Schmeckt aber toll und ist bekömm­lich.

Gemüse der Zukunft: Meeres­algen

Was steckt dahinter? Algen gelten als unglaublich nähr­stoff­reich: Sie punkten mit hoch­wertigem Eiweiß, viel Kalzium, Eisen und Vitaminen.

Wie zubereiten? Meist werden sie als getrock­nete Blätter angeboten, die in heißem Wasser ziehen müssen. Braun­algen wie Kombu und Wakame schme­cken intensiv. Sie verfeinern etwa Salate und Suppen, sind ein prima Salz­ersatz. Grün­algen wie Meeressalat und Seegras schme­cken mild-süßlich und ergeben aromatische Salate.

Unser Rat. Die salzige Meeresnote passt zu Speisen mit Fisch und Meeresfrüchten. Essen Sie Algen nicht in rauen Mengen: Einige Arten enthalten sehr viel Jod – das bringt die Schild­drüse aus dem Takt. Kaum enthalten oder schlecht verwert­bar ist das für Veganer wichtige Vitamin B12.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei test.de hier.

Test: Zahnpflegekaugummis – das zieht sich!

Zähne,Starker Kariesschutz! Für ein strahlendes Lächeln! Hilft Zahnverfärbungen zu vermindern! Wahr oder falsch? Wir haben Werbeaussagen und vollmundige Versprechen zu Zahnpflegekaugummis gecheckt und zahlreiche Produkte getestet. Unser Ergebnis: Alle sind wirksam, aber nur knapp ein Drittel empfehlenswert. Strahlend weiße und gesunde Zähne sind das Ideal – und das lassen sich Patienten einiges kosten! Je nach Aufwand kostet eine professionelle Zahnreinigung zwischen 50 und 150 Euro.

Zahn-Bleeching, also das Aufhellen der Zähne mit der Chemiekeule, gibt es in der Drogerie und in der Apotheke schon für wenige Euro, beim Zahnarzt kostet es ein Vielfaches. Viele Verbraucher vertrauen außerdem auf die Versprechen der Hersteller von Zahnpflegekaugummis. ÖKO-TEST wollte wissen, ob Werbeaussagen wie „Für strahlend weiße Zähne“ oder „Hilft Plaquesäuren zu neutralisieren“ stimmen oder ins Reich der Mythen gehören.

Zuckerfreie Kaugummis sind eine gute Ergänzung zum Zähneputzen!

Stimmt – allerdings maximal als eine Art „kleine Lösung“ zur Zahnpflege zwischendurch, also nach dem Essen oder Naschen, wenn Zähneputzen gerade nicht möglich ist. Ein vollwertiger Ersatz fürs Zähneputzen sind zuckerfreie Kaugummis aber nicht. „Durch das Kaugummikauen wird primär der Speichelfluss angeregt, was beispielsweise unmittelbar nach Verzehr von Süßigkeiten oder gesüßten Getränken zu einer Verkürzung der Zeit führt, in der Säuren in der Zahnplaque gebildet werden“, erklärt der Zahnmediziner und Professor am Universitätsklinikum Aachen, Hendrik Meyer-Lückel. „Gleichwohl wird die Plaque an den entscheidenden Stellen aber nicht durch Kaugummikauen entfernt.“ Das erreiche man nur durch Zähneputzen und Zahnzwischenraumhygiene.

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Lebensversicherung widerrufen? Was Verbraucher wissen müssen

GeldMillionen Lebensversicherungen aus den Jahren 1994 bis 2007 können widerrufen werden. Versicherte erhalten so neben Beitragszahlungen auch Zinsen zurück. Das Verbraucherportal HELP-CHECK lässt Verträge auf Fehler kostenlos prüfen und kümmert sich um erfolgreichen Widerruf. Millionen Lebens- und Rentenversicherungen können widerrufen und Beitragszahlungen samt Zinsen von Versicherungen zurückgefordert werden. Darauf weist das Verbraucherportal helpcheck (www.helpcheck.de) hin und fasst zusammen, was Versicherte wissen müssen.

Worum geht es?

Lebens- und Rentenversicherungen, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden, kamen zumeist widerrechtlich zustande und können rückabgewickelt werden. Das entschied letzthin der Bundesgerichtshof. Grundlage für die Entscheidung waren fehlerhafte Widerrufsbelehrungen beim Abschluss der Versicherung.

Wer ist betroffen?

Jeder Versicherte, der seine Lebens- oder Rentenversicherung zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen und keine oder nur eine unzureichende Widerrufsbelehrung erhalten hat, kann seinen Widerruf nun geltend machen. Das gilt auch für Policen, die bereits gekündigt worden oder ausgelaufen sind. Die Allianz geht von insgesamt 108 Millionen betroffenen Policen mit einem Volumen von 400 Milliarden Euro aus.

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Kennen Sie schon das Brot als Ball?

Fermentieren statt Backen: In der Brotherstellung werden neue Wege gegangen

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Deutschland ist bekannt für seine Brotkultur – Umfragen zufolge verzehren mehr als 90 Prozent der Bundesbürger täglich Brot und Backwaren, der Pro-Kopf-Konsum liegt bei etwa 60 Kilogramm Brot jährlich. Mindestens 300 Brotsorten dürfte es hierzulande geben und noch viel mehr Varianten: Das Brotregister des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks weist alleine mehr als 3.200 Spezialitäten auf. Aus Österreich kommt nun eine weitere innovative Art der Brotherstellung nach Deutschland.

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Ohne Konservierungsstoffe lange frisch

Sogenannte Fermentationsprozesse werden seit jeher zur Herstellung von Milchprodukten, Tee und Kaffee genutzt. Das historische Wissen rund um diese natürlichen Vorgänge wendet beispielsweise der Hersteller Eat the Ball jetzt bei der Herstellung von Brot an: Es wird nicht gebacken, sondern fermentiert. Ein innovatives Herstellungsverfahren erhält die in den natürlichen Zutaten enthaltenen Vitamine sowie Mineralien und behält mehr Feuchtigkeit im Produkt als herkömmliches Brot. Das Brot bleibt ohne Konservierungsstoffe lange frisch und vereint Qualität und Geschmack in einer neuen Konstellation. Das Brot besteht aus natürlichen Zutaten wie Bio-Butter und hochwertigen Mehlsorten und ist aufgrund seines schonenden Herstellungsverfahrens besonders gesund. Als Tiefkühlprodukt wird es für das Brotregal zum sofortigen Verzehr einfach aufgetaut – oder in der Tiefkühlung selbst zur Bevorratung angeboten.

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Zwei leckere Rezepturen

Das Brot hat ganz bewusst die Form einer Erdkugel erhalten – der „Earthball“ soll allein durch sein Aussehen mehr Bewusstsein für unsere Ernährung schaffen und zu weniger Lebensmittelverschwendung mahnen. Den leckeren Imbiss in verschiedenen Ballformen gibt es in zwei Rezepturen: Die „Original Line“ als besonders bekömmliche und hochwertige Alternative zu klassischem Weizengebäck und die „Multi Line“ als dunkles multivitamin- und mineralstoffreiches Mehrkornbrot. Neben dem „Earthball“ gibt es das Brot auch als Fußball, American Football und Hockey Puck.

Textquelle: djd Textnummer: 56918sx / Bildquelle: djd/Eat the Ball

Kein Weg zu „forever young“! Nahrungsergänzungsmittel für Senioren

Vitamine, PilleJugendlichkeit und Gesundheit bis ins hohe Alter – wer möchte das nicht? Von diesem verständlichen Wunsch beseelt, greift ein großer Teil der Frauen und Männer im Rentenalter zu zu Nahrungsergänzungsmitteln, um extra Vitamine, Mineralien und andere Stoffe aufzunehmen. „Außer Acht gelassen wird dabei meist, dass Nahrungsergänzungsmittel nur dazu dienen sollen, vorhandene Lücken in der Nährstoffversorgung zu schließen“, erklärt Dr. Birgit Brendel, Verbraucherzentrale Sachsen. Viele Nutzerinnen und Nutzer haben jedoch weitergehende Erwartungen an diese Produkte, die durch die Werbung fantasiereich befeuert werden: „Jugendlichkeit im Alter“, „Leistungskraft und Vitalität“, „gesteigerte Erinnerungsfähigkeit“ und anderes mehr.

In der Realität sollte man sich bewusst sein, dass Vitamin- und Mineralstoffpräparate keine Wundermittel sind. Sie sind nur dann sinnvoll, wenn tatsächlich eine Unterversorgung vorliegt. Das ist im Einzelfall konkret zu prüfen, und hängt vom Gesundheitszustand und der Lebenssituation des Einzelnen ab. Liegen Krankheiten vor, sollte die Einnahme mit dem behandelndem Arzt abgestimmt werden: Denn die Medikamenteneinnahme kann auf die Ernährung einwirken und umgekehrt können Nahrungsbestandteile die Medikamentenwirkung beeinflussen.

Nahrungsergänzungsmittel müssen immer genaue Angaben zur Dosierung enthalten wie „30 Tropfen am Tag“ oder „2 Kapseln täglich“. Gleichfalls muss die enthaltene Menge des Vitamins oder Mineralstoffs bezogen auf die empfohlene tägliche Verzehrmenge angegeben werden und welchem prozentualen Anteil an der empfohlenen Tageszufuhr, das heißt „Referenzmenge“, diese Dosis entspricht „entspricht X % der Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen“. „Diese Angaben sollen es den Konsumenten ermöglichen, eine sinnvolle Auswahl zu treffen. „Kritisch sind beispielsweise Produkte, die in der empfohlenen Dosierung deutlich mehr als die empfohlene tägliche Referenzmenge eines Stoffes liefern, da Überdosierungen problematisch sein können“, meint Brendel.

Grundsätzlich ist für ältere und alte Menschen ein Speisezettel, auf dem viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte sowie hochwertige Pflanzenöle stehen, sehr empfehlenswert.

Textquelle: verbraucherzentrale-sachsen.de

Hohe Erwartungen an vegetarische und vegane Ersatzprodukte

Zutatenliste wichtiger als Siegel

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Verbraucher haben hohe Ansprüche an die Inhaltsstoffe und Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Alternativen wie Seitan-Würstchen, Lupinen-Eis oder Tofu-Burger. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage der Verbraucherzentralen, an der fast 6.000 Verbraucherinnen und Verbraucher teilnahmen. Die Mehrheit der Befragten lehnt Spuren tierischer Bestandteile in den sogenannten Ersatzprodukten ab. Zudem gaben 90 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie sich kaum an Siegeln orientieren. Die meisten Verbraucher schauen auf die Zutatenliste.

„In vegetarischen Lebensmitteln erwarten 99 Prozent der Befragten kein Fleisch, 93 Prozent keinen Fisch und 88 Prozent keine sonstigen Zutaten vom geschlachteten Tier“, berichtet Veronika Wrobel, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Eine bekannte Zutat vom geschlachteten Tier ist zum Beispiel Gelatine, die meist aus Schweineschwarten oder Tierknochen hergestellt wird und unter anderem in manchen Fruchtgummisorten zu finden ist“, erklärt die Expertin.

Vegetarische und vegane Lebensmittel im Trend

Die überwiegende Mehrheit der Befragten hat schon einmal Fleischersatzprodukte probiert. Nicht nur Veganer (99 Prozent) und Vegetarier (96 Prozent), auch 82 Prozent der Flexitarier und 62 Prozent der Mischköstler haben diese schon gekauft. Am beliebtesten sind bei den Umfrageteilnehmern Fleisch-, Wurst- sowie Milchersatzprodukte.

Hauptgründe: Tierschutz, Ethik und Gesundheit

Die wesentlichen Kaufmotive für Alternativprodukte sind der Tierschutz (42 Prozent), ethische Gründe (28 Prozent) sowie die Gesundheit (11 Prozent). Die Priorität der Beweggründe für den Kauf von Ersatzprodukten unterscheidet sich jedoch je nach Ernährungsweise stark. Während Veganer und Vegetarier den Tierschutz (44 bzw. 51 Prozent) und ethische Gründe (36 bzw. 27 Prozent) am wichtigsten finden, spielt für Flexitarier zusätzlich der gesundheitliche Aspekt eine Rolle. Für Mischköstler ist die Gesundheit das hauptsächliche Kaufmotiv für Ersatzprodukte.

Mehrheit lehnt tierische Spuren ab

Die Umfrageteilnehmer wurden auch gefragt, ob ihrer Meinung nach Ersatzprodukte unbeabsichtigte Spuren von tierischen Lebensmitteln wie z. B. Fisch oder Milch enthalten dürften. Zwar stören solche Spuren eine knappe Mehrheit (54 Prozent) der Veganer nicht, bei den Vegetariern ist die Ablehnung jedoch umso deutlicher (74 Prozent). Auch bei Flexitariern und Mischköstlern ist eine deutliche Mehrheit (69 bzw. 60 Prozent) gegen unbeabsichtigte Spuren.

Siegel als Entscheidungshilfe? Fehlanzeige!

Vegane und vegetarische Produkte sind mit einer Vielzahl unterschiedlicher Siegel gekennzeichnet. Doch sind diese tatsächlich eine Entscheidungshilfe? Der Großteil der Befragten orientiert sich kaum an Siegeln. Die Mehrheit zieht die Zutatenliste zu Rate, wenn es um die „inneren Werte“ der Ersatzprodukte geht.

Hintergrund und Ausblick:

Knapp drei Viertel der Umfrageteilnehmer gaben eine überwiegend vegetarische oder vegane Ernährungsweise an. Die Gesamtergebnisse spiegeln also vor allem die Meinung dieser Verbrauchergruppen wider. In Abhängigkeit vom Alter fällt auf, dass sich vor allem jüngere Konsumenten vegan ernähren (55 Prozent der bis 30-jährigen Befragten). Der Anteil der Veganer nimmt in den höheren Altersgruppen immer mehr ab. Die Gründe für den Kauf von Ersatzprodukten sind vielfältig und unterschiedlich nach Ernährungsweise.

Die Verbraucherzentralen nehmen das Resultat der Umfrage zum Anlass, einen Marktcheck durchzuführen. Dabei sollen vegetarische und vegane Ersatzprodukte besonders im Hinblick auf die Spurenkennzeichnung, ihren Gesundheitswert sowie die Kennzeichnung der Haltungsform bei tierischen Zutaten wie Eiklar analysiert werden. „Wir wollen wissen, ob die Rezepturen die hohen Erwartungen der Verbraucher erfüllen und die Kennzeichnung aussagekräftig genug ist“, sagt Veronika Wrobel.

Der ausführliche Bericht zur Umfrage und die Infografiken zum Download unter www.vzb.de/vegetarische-und-vegane-ersatzprodukte

Textquelle: verbraucherzentrale

Bildquelle: CC0/fotolia