Der Seniorenblog aus Sachsen

Verbraucher-Nachrichten

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Rohrverstopfung mit teuren Folgen

Rohrreinigungsbetriebe warnen: Verbraucher tappen oft in die Falle unseriöser Anbieter

Der Abfluss der Toilette ist verstopft, das Abwasser sickert über den Badezimmerboden bereits bis in den Flur – in dieser Situation ist natürlich schnelle Hilfe gefragt. Verbraucher wenden sich in ihrer Not oft an den erstbesten Anbieter, den sie online oder im Telefonbuch finden können. Und erleben anschließend womöglich ein böses, weil teures Erwachen: „Anbieter mit nur einem einzigen Firmensitz in Deutschland haben es zu ihrem Geschäftsmodell gemacht, sich in zahlreichen Orten als regionales Unternehmen darzustellen und damit die Verbraucher in die Irre zu führen“, schildert Ralph Sluke, Geschäftsführer des Verbandes der Rohr- und Kanal-Technik-Unternehmen: „Subunternehmer, die dann vor Ort losgeschickt werden, leisten oft fragwürdige Arbeit zu überhöhten Preisen.“

Vorsicht vor überhöhten Preisen

deutsche journalisten dienste Bild: 59460Der Verband warnt davor, bei einem Rohrbruch oder einem verstopften Abschluss in der ersten Panik einen x-beliebigen Anbieter zu beauftragen. Denn die Masche der „schwarzen Schafe“ sei immer dieselbe, sagt Sluke: „In Telefonbuch-Anzeigen oder Internet-Einträgen werden Telefonnummern mit verschiedenen Ortsvorwahlen veröffentlicht, so dass der Hilfesuchende denkt, er rufe ein ortsansässiges Unternehmen an.“ Stattdessen werden die Verbraucher aber per Rufweiterleitung an ein Unternehmen mit nur einem Betriebssitz in Deutschland weitergeleitet, der den Auftrag dann gar nicht selbst ausführt. „Nicht selten werden für eine Stunde Arbeit rund 900 Euro und mehr abgerechnet. Und natürlich wollen die Monteure das Geld sofort und in bar“, so Sluke weiter. Auf jeden Fall sollte man vor der Auftragserteilung die zu erwartenden Kosten beziehungsweise die Stundensätze des Unternehmens erfragen.

Örtliche Anbieter finden

Besondere Vorsicht sollte man auch bei Einträgen an den Tag legen, deren Telefonnummern mit Sternchen gekennzeichnet sind, so Ralph Sluke weiter: „Kleingedruckt findet sich oft der Hinweis: „Weiterleitung an den Firmensitz in xy – oder ein ähnlicher Wortlaut.“ Der Fachmann empfiehlt, auch bei akuten Abwasserproblemen kühlen Kopf zu bewahren und seriöse Fachbetriebe vor Ort zu beauftragen. Ein genauer Blick auf Telefonbuch-Einträge genügt meist bereits. „Zudem können Hauseigentümer oder Mieter in der Kommune oder beim Entwässerungsbetrieb nachfragen. Dort kennt man in aller Regel die zuverlässigen Kanalfachbetriebe vor Ort“, sagt Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Und auch auf der Verbandshomepage unter www.suche.vdrk.de findet man örtliche Anbieter – inklusive einer Entfernungsangabe vom tatsächlichen Betriebssitz zum eigenen Wohnort.

Text: djd Textnummer: 54452pn – Foto: djd/VDRK

General, Meister Proper und Co.- nur drei Reiniger sind wirklich nötig

Button rot - Tipps und TricksSchon drei Putzmittel reichen nach Ansicht von Haushalts- und Umweltexperten völlig aus, um eine Wohnung sauber zu halten. Bei hartnäckigen Flecken helfe Kraft und das richtige Putztuch. In vielen Haushalten platzt der Putzschrank aus allen Fugen. Aber eigentlich reicht weniger als eine Handvoll Reiniger aus, um Fenster, Böden und Bad zu putzen.

„Man braucht ein Spülmittel, um fettige Verschmutzungen zu lösen“, erklärt Monika Wittkowski vom DHB-Netzwerk Haushalt.“Dann braucht man einen Allzweckreiniger, damit kann ich alle Oberflächen, auch die Toilette, reinigen.“ Und für stärkere Verschmutzungen braucht man ein Scheuermittel. „Wenn ich diese drei Reiniger im Haus habe, kann ich alle Oberflächen im Haus säubern.“ Lesen Sie dazu den vollständigen Berichte bei n24.de hier.

maps-24.info: Vorsicht Kostenfalle – Routenplaner will 500 Euro abzocken.

Die gesetzliche Regelung ist eindeutig: Wer im Internet verkaufen möchte, muss den Bestellvorgang mit einem Button „Kaufen“ beenden. Für den Kunden muss unmissverständlich erkennbar sein, dass er mit seinem Klick zahlungspflichtig bestellt.

Notizzettel - Achtung Abzocke!Anders bei „maps-24.info“. Dort können Verbraucher, die ihre Route planen lassen möchten, in eine Kostenfalle tappen. Den Geleimten, die sich derzeit landauf, landab bei Verbraucherzentralen beschweren, wird das häufig erst bewusst, wenn sie Rechnungen und Mahnungen der Service 24 GmbH aus Frankfurt erhalten.

Um den Routenplaner nutzen zu können, müssen sich Interessierte registrieren. Bereits durch diese Anmeldung per Klick auf den Button „Registrieren“ kommt nach Ansicht der Firma ein kostenpflichtiger Vertragsabschluss zustande. Perfide geradezu: Gleich auf der Startseite lockt unübersehbar ein „kostenloses Gewinnspiel“. Wer klickt, der landet auf einer Seite, auf der er seine E-Mail-Adresse angeben muss, um damit nicht nur am Gewinnspiel teilzunehmen, sondern zugleich – wieder per Klick auf den Button „Registrieren“- auch „den Routenplaner zu nutzen“.

Zwar findet sich bei „maps-24.info“ direkt auf der Startseite, grau unterlegt am unteren rechten Rand, der Hinweis, dass der angebotene Service 500 Euro für 24 Monate kostet. Und auch in den Nutzungsbedingungen wird dieser Betrag, der im Voraus zu zahlen ist, durchaus erwähnt. Aber ohne den gesetzlich geforderten Button, dass der Klick Kaufen bzw. kostenpflichtig Bestellen bedeutet, reichen diese Angaben nicht.

Mit fast identischem Online-Auftritt wollen auch „routenplaner24.info“ der Cerberus Development GmbH in Berlin und routenplaner-24.info der ODV Online Content Limited in München Verbraucher ausnehmen.

Die Verbraucherzentralen raten, sich von Rechnungen und Mahnungen keineswegs einschüchtern zu lassen und den verlangten Betrag nicht zu zahlen. Unser Musterbrief hilft, den Vertragsabschluss und die Forderung zu bestreiten.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen

Miete wird monatlich abgebucht: Kündigung vergessen? Jetzt checken, ob Sie immer noch für ein Uralt-Telefon zahlen

Telefon, Wählscheibe,Wer noch einen alten Telefon-Anschluss aus Bundespostzeiten nutzt, zahlt unter Umständen seit Jahren Miete für altes Wählscheibentelefon – auch wenn er es nicht nutzt. Denn die Kündigung des Mietvertrages vergessen viele. Jetzt bei sich, Eltern und Großeltern checken.

Sie heißen FeTAp 61(1), Actron B oder Dallas und haben eine Sache gemeinsam: Die meisten ihrer Mieter haben diese Uralt-Telefone wohl schon seit Jahren nicht mehr gesehen – geschweige denn benutzt. Trotzdem zahlen manche Telekomkunden nach wie vor monatlich Miete für die Geräte. Lesen Sie diesen Beitrag vollständig bei focus.de hier.