Der Seniorenblog aus Sachsen

Verbraucher-Nachrichten

It's only fair to share...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on RedditDigg thisFlattr the authorShare on StumbleUpon

Stromverschwender in den Griff bekommen!

Richtige Beleuchtung trägt dazu bei, Energie und Geld zu sparen

Frau mit Computer

Alternativen zur klassischen Glühbirne gibt es inzwischen viele. Und das aus gutem Grund: Glühlampen sind echte Energieverschwender, weil 95 Prozent des Stroms als Wärme verpuffen. Die Stromkosten für ein helles Zuhause lassen sich mit LED und Energiesparlampen deutlich reduzieren. Das nützt nicht nur der Umwelt, sondern auch der Haushaltskasse. Doch worauf sollten Verbraucher bei einer energiesparenden Beleuchtung achten?

Ein Junge malt eine Sonne, die mit einer Glühbirne verbunden ist

Energiesparende Beleuchtung und Strom aus erneuerbaren Energien

Auf der Website von LichtBlick, Deutschlands größtem, unabhängigen Ökostromversorger, finden Verbraucher zum Thema Beleuchtung viel Wissenswertes. Denn besonders umweltfreundlich wird eine energiesparende Beleuchtung, wenn sie mit reinem Ökostrom aus erneuerbarer Energie versorgt wird.

– Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Helligkeit bis zu 80 Prozent weniger Energie als normale Glühlampen. Eine Energiesparlampe mit elf oder zwölf Watt kann man also mit einer 60-Watt-Glühlampe vergleichen.

– LED-Lampen sind aktuell die effektivste Variante, bei der Beleuchtung Strom zu sparen. Gute Modelle sind sogar heller als vergleichbare Glühlampen und haben ein besseres Lichtspektrum als Energiesparlampen. Eine LED-Lampe mit 10 Watt entspricht einer Glühbirne mit 60 Watt. Auch die Lebensdauer der LED ist, je nach Herstellerangaben, mit rund 25.000 Stunden sehr hoch.

– Farbtemperatur: Verbraucher sollten auf die Lichtfarbe achten, sie wird in Kelvin gemessen. Die Lichtfarbe Warmweiß entspricht 2.700 bis 2.900 Kelvin, Kaltweiß 3.300 bis 5.000 Kelvin und Tageslichtweiß mehr als 5.000 Kelvin. Während in Wohnräumen warmweiße Lampen zum Einsatz kommen, sind es in Büros häufig tageslichtweiße Lampen.

– Dimmbarkeit: Spezielle LED und Energiesparlampen sind auch dimmbar. Entweder stufenlos mit einem Drehdimmer oder in zwei oder vier Stufen mit dem normalen Lichtschalter, der dafür mehrmals hintereinander betätigt wird.

– Helligkeit: Der Lumen-Wert gibt an, wie stark eine LED leuchtet. Je größer der Wert, desto heller strahlt die Lampe. Eine LED mit rund 700 Lumen leuchtet so stark wie eine 60-Watt-Glühbirne.

Textquelle: djd Textnummer: 54820s /  Bildquelle: djd/LichtBlick SE/panthermedia/ djd/LichtBlick SE

Geschirr­spül­mittel: Die Phosphatfreien können‘s jetzt auch!

GeschirrspülmaschineJahre­lang galten phosphatfreie Pulver und Mono­tabs als unausgereift. Oft fehlte die Reinigungs­kraft. Das hat sich deutlich geändert. Über­raschendes Ergebnis unseres aktuellen Tests: Von zwölf Mitteln, die keine oder nur sehr geringe Mengen an Phosphat enthalten, schneidet eines sehr gut ab, weitere sieben gut. Die besten Phosphatfreien spülen sauber, schonen Umwelt und Geschirr und sind oben­drein günstig − das beste Pulver kostet gerade einmal 4 Cent, der beste Tab 5 Cent pro Spülgang.

Klarspüler und Regeneriersalz extra

Bei den geprüften Produkten handelt es sich um vier Pulver und neun Tabs, genauer gesagt Mono­tabs. Bei ihnen müssen Klarspüler und Regeneriersalz immer separat in die Spül­maschine gegeben werden − im Unterschied zu Multi­funk­tions­tabs, die diese Zusatz­stoffe bereits enthalten. Klarspüler lässt das Wasser am Ende des Spülgangs gleich­mäßig am Geschirr ablaufen, das verhindert häss­liche Flecken. Die Enthärtungs­anlage der Maschine benötigt Regeneriersalz, um im Leitungs­wasser gelöstes Magnesium und Kalzium zu binden, das sich sonst als Kalkbelag auf dem Geschirr absetzen könnte.

Sie haben Interesse an diesem Verbraucherthema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei test.de hier.

Aus der Rubrik „Sinnlose Produkte“: Ballaststoffangereicherte Lebensmittel

Gesundheit,MedizinEs vergeht kein Tag im Vorabendprogramm des Fernsehens, an dem nicht eine gutaussehende Dame fortgeschrittenen Alters mit Leidensmine verkündet, dass sie Probleme mit Verstopfung hätte. Wenig später – nun lächelnd – meldet die Dame, dass das beworbene Produkt, den Leidensdruck genommen hätte.

Unbestritten ist, dass sich mit dem Alter auch der Verdauungstrakt verändert. Die Muskelschichten des Dickdarms, die den Speisebrei transportieren, bilden sich zurück und die Darmflora ändert ihre Zusammensetzung. Beides führt dazu, dass ältere Menschen häufiger zu Verstopfung neigen als jüngere. Ein Ausgleich kann mit ballaststoffreicher Ernährung, reichlich Flüssigkeit und viel Bewegung herbeigeführt werden. Zusätzlicher teurer Produkte, die speziell auf die Zielgruppe der „Best Ager“ zugeschnitten sind, bedarf es nicht.

„In den meisten Fällen ist eine höhere Ballaststoffzufuhr die wichtigste vorbeugende Maßnahme gegen Verstopfung“, meint Dr. Birgit Brendel, Verbraucherzentrale. Das macht sich auch die Lebensmittelindustrie zunutze und reichert Lebensmittel mit Ballaststoffen an. Angefangen bei Brot, Backwaren und Frühstücksgetreide über Milchprodukte bis hin zu Säften und Smoothies. Ein Lebensmittel darf sich dann „Ballaststoffquelle“ nennen, wenn es mindestens 3 g Ballaststoffe pro 100 g oder mindestens 1,5 g Ballaststoffe pro 100 kcal enthält. Es ist – lebensmittelrechtlich gesehen – „reich an Ballaststoffen“, wenn 6 g Ballaststoffe pro 100 g oder mindestens 3 g Ballaststoffe pro 100 kcal enthalten sind. Allerdings sollte man wie immer, das gesamte Produkt mit seiner Nährstoffzusammensetzung im Blick behalten. Ein gezuckerter Frühstücksdrink mit Aroma und Farbstoffen beispielsweise wird durch den Zusatz von Ballaststoffen nicht besser. Hier wäre ein Frühstücksbrot oder Müsli die bessere Alternative.

„Verbraucher sollten auch bedenken, dass frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte sowie Vollkornerzeugnisse in den meisten Fällen gute Ballaststoffquellen sind, ohne dass dies werblich herausgestellt wird“, führt Brendel aus. Salate oder auch Suppen und Eintöpfe aus Gemüse und Hülsenfrüchten sind gute Möglichkeiten für Senioren sich einerseits gut mit Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien zu versorgen und andererseits altersangepasst energiereduziert zu essen.

Textquelle: verbraucherzentrale-sachsen.de

Geld weg und Ware nicht geliefert

Fake-Shops: So entlarven Sie die Tricks der Abzocker!

Geld,Internet,Ein gut gemachter Internetauftritt, Ware zu tollen Schnäppchenpreisen und gute Bewertungen. Was soll bei der Bestellung da noch schief gehen? „Schief gehen kann jede Menge“, sagt Janine Hartmann von der Verbraucherzentrale Sachsen. Bei der Online-Jagd nach Schnäppchen landen viele Verbraucher immer wieder auf Seiten sogenannter Fake Shops. „Sie bestellen dort Ware, die anschließend gar nicht oder nur in minderwertiger Qualität geliefert wird. Dabei haben die Konsumenten bereits per Vorkasse bezahlt“, weiß die Rechtsexpertin.

Die Betreiber der Fake-Shops gehen äußerst raffiniert vor und nutzen die gewachsene Komplexität des Online-Shoppings schamlos aus. Manchmal stellen Abzocker sogar identische Kopien von Internetseiten echter Anbieter ins Netz. „Fake-Shops bieten Produkte meistens extrem günstig an, sodass man den Eindruck bekommt, man könne ein echtes Schnäppchen schießen. Zudem erlauben Fake-Shops oft verschiedene Bezahlmöglichkeiten. Aus scheinbar technischen Gründen funktioniert häufig jedoch nur die Vorauskasse. Bezahlen die Kunden, ist ihr Geld weg“, weiß Hartmann.

Deshalb sollten Verbraucher äußerst vorsichtig sein, wenn einer der folgenden verdächtigen Punkte gegeben ist:

· Die Warenpreise sind weit unter dem marktüblichen Niveau.

· Es gibt kaum Kontaktmöglichkeiten und die Unternehmeridentität ist unklar.

· Das Impressum fehlt oder ist unvollständig. Die Seiten des Shops sehen hingegen ziemlich professionell aus.

· Im Browser fehlt in der Adresszeile das Kürzel „https://“ mit Vorhängeschloss.

· Die Kundenbewertungen auf der Internetseite sind immer „sehr gut“ und erwecken den Eindruck, es handele sich um einen anerkannten Shop.

· Von mehreren Bezahlmöglichkeiten bleiben während des Bestellvorganges nur die Vorauskasse, Direktüberweisung und der Versand per Nachnahme übrig.

· Wertvolle Vertrauenssiegel werden missbräuchlich verwendet.

· Der Bestellbutton kann falsch beschriftet (z. B. mit „einkaufen“ oder „weiter“) sein.

· Am Ende des Bestellprozesses erhält der Verbraucher keine oder eine ungenügende Bestellbestätigung.

Ein kurzer Erklärfilm fasst die Merkmale von Schein-Portalen zusammen:

www.youtube.com/VZSachsen

Textquelle: verbraucherzentrale-sachsen.de

Wasserfilter im Haushalt: eine meist überflüssige Investition

WasserKein Lebensmittel wird so gut kontrolliert wie das Trinkwasser. Deshalb ist die zusätzliche Aufbereitung im Haushalt mit Tischwasserfiltern oder Untertischgeräten meist überflüssig. Bei falschem Gebrauch kann sie sogar die Wasserqualität verschlechtern. Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer 1. Damit Menschen unbedenklich Wasser aus der Leitung trinken können, muss es frei von Schadstoffen und Krankheitserregern sein. Daher werden Grund-, Talsperren- oder Flusswasser durch verschiedene Aufbereitungsverfahren im Wasserwerk erst zu Trinkwasser gemacht. Wo Flüsse an Städten vorbeifließen, gelangen auch Haushaltschemikalien und Medikamente ins Wasser.

Aber deswegen ist das aus Flüssen gewonnene Trinkwasser nicht unbedingt schlechter. Denn die Qualität von Leitungswasser ist durch die Trinkwasserverordnung vorgegeben. Die Gesundheitsämter sorgen schließlich dafür, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Auch Stoffe ohne eigene Grenzwerte dürfen nicht in beliebiger Menge enthalten sein. Für sie gibt es den „Gesundheitlichen Orientierungswert“ (GOW) von 0,1 Mikrogramm pro Liter Wasser.

Das Umweltbundesamt hat nach einer Auswertung aller behördlichen Trinkwasseranalysen zwischen 2011 und 2013 festgestellt: Das Trinkwasser in Deutschland ist flächendeckend von exzellenter Qualität.

Sie haben Interesse an diesem Verbraucherthema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei verbraucherzentrale-sachsen.de hier.

Diät-Drinks: Keinen Schuss Pulver wert!

Shake,Diät,Abnehmen,SmoothieKalorienzählen, die komplizierte Zubereitung diättauglicher Mahlzeiten und ein schlechtes Gewissen, doch wieder zu viel gegessen zu haben … Wer dazu keine Lust hat, dem dürften Schlankheitsmittel wie Almased oder Slim-Fast! wie ein Traum erscheinen:

Einfach Pulver mit Wasser oder Milch zu einem cremigen Shake anrühren, einige Male am Tag trinken … und schon schmelzen überflüssige Pfunde dahin wie Butter in der Sonne.

Genährt wird der Traum vom problemlosen Abnehmen durch die Werbeversprechen der Hersteller. Die Firma Herbalife etwa beschreibt ihr Produkt als köstliche, gesunde Mahlzeit. Anbieter Weber & Weber wirbt für seinen Multan Figur-Former mit Aussagen wie „sich fit und belastbar fühlen“ und „gesund abnehmen“. Almased preist das einzigartige Almased-Phänomen und verspricht eine schnelle und dauerhafte Gewichtsabnahme. Anbieter Biomo Vital (Xlim Aktiv Mahlzeit) verkauft sein Produkt als „selbstbestimmtes Gewichtsmanagement“ ohne Jo-Jo-Effekt.

Sie haben Interesse an diesem Verbraucherthema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei oekotest.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia