Der Seniorenblog aus Sachsen

Verbraucher-Nachrichten

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Energy Drinks & Co: BfR-Film informiert über gesundheitliche Risiken durch koffeinhaltige Getränke

Energy DrinkEin neuer Webfilm aus der interaktiven Reihe „Verbraucher fragen – Das BfR antwortet“ des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) informiert über die gesundheitlichen Risiken durch den Konsum von Koffein, insbesondere durch Energy Drinks. „Es besteht in der Öffentlichkeit wenig Klarheit darüber, welche Auswirkungen koffeinhaltige Getränke auf die Gesundheit haben können“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.

„Wer übermäßig viel Energy Drinks in kurzer Zeit konsumiert, dazu erhöhte Mengen Alkohol trinkt, sich körperlich intensiv betätigt und/oder wenig schläft, kann unter Umständen schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen erleiden.“ Verbraucherinnen und Verbraucher hatten über das interaktive BfR-Online-Format die Möglichkeit, ihre Fragen zum Thema zu stellen und anschließend die für sie wichtigste Frage zu wählen. Die drei meistgewählten Fragen beantwortet das BfR in dem jetzt veröffentlichten Webfilm unter www.bfr.bund.de.

Energy drinks (deutsch Energiegetränke) sind Getränke, die oft in hohen Konzentrationen Koffein, meist zusammen mit den Stoffen Taurin, Inosit und Glucuronolacton, enthalten. In einigen Fallberichten wurden nach dem Konsum von Energy Drinks schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen beschrieben. Das in Energy Drinks enthaltene Koffein stimuliert das Herzkreislauf- und das zentrale Nervensystem. Bei hohen Koffeinzufuhren können unerwünschte Wirkungen, wie z. B. erhöhte Erregbarkeit, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen sowie ein erhöhter Blutdruck, auftreten.

Sie haben Interesse an diesem Verbraucherthema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei bfr.bund.de hier.

Stiftung Warentest: Darum können Sie sich Mineralwasser sparen

HaushaltstippsKistenschleppen adé: Laut neuen Ergebnissen der Stiftung Warentest kann Leitungswasser locker mit Mineralwasser mithalten. Das stille Wasser aus der Flasche kann in manchen Fällen sogar krank machen. Das Schleppen von schweren Mineralwasserkisten können sich die Deutschen sparen, zumindest wenn es nach den Testergebnissen geht, die die „Stiftung Warentest“ am Donnerstag veröffentlicht hat. Danach ist stilles Wasser in Deutschland von gleich guter Qualität – egal, ob es aus dem Wasserhahn oder aus der Flasche kommt.

Stiftung Warentest untersuchte Leitungswasserproben aus 28 Orten sowie von 30 stillen Mineralwassern. Insgesamt lässt sich sagen: Mineralwasser ist überbewertet. Leitungswasser ist laut den Testergebnissen von genauso gut, dafür aber viel billiger – es kostet im Schnitt einen halben Cent pro Liter. Und es ist umweltschonender, da es nicht abgefüllt, verpackt und transportiert werden muss. Was viele außerdem nicht wissen: Für Leitungswasser gelten sogar strengere Vorschrift.

Sie haben Interesse an diesem Verbraucherthema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei tz.de hier.

Weniger Strom fürs Waschen und Spülen!

Wann sich ein Warmwasseranschluss für Wasch- und Spülmaschine lohnt

intelligenter StromzhlerWasch- und Spülmaschine gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. In vielen Fällen lässt sich der Stromverbrauch der Geräte bis zu einem Drittel senken, wenn sie direkt ans Warmwasser angeschlossen werden. Stephan Tannhäuser, Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen, erklärt, wann sich der Wechsel lohnt. „Das Aufheizen des Wassers macht den Großteil des Stromverbrauchs von Wasch- und Spülmaschinen aus. Dabei ist die Wassererwärmung mit Strom besonders teuer“, erläutert Stephan Tannhäuser. Es liegt daher nahe, das Wasser anders zu erwärmen und erst dann in die Geräte fließen zu lassen. Doch Vorsicht: Das hat in vielen, aber nicht in allen Fällen Sinn.

„Ist sowieso die gesamte Warmwasserbereitung elektrisch, zum Beispiel bei einem Elektroboiler, bringt natürlich auch der Wechsel des Anschlusses für die Geräte keine Einsparung“, sagt Tannhäuser. Empfehlenswert ist dagegen Warmwasser aus einer thermischen Solaranlage – das erhält der Betreiber im Sommer ohne Mehrkosten. Auch bei Gas- und Ölheizungen ist die Wärme oft preisgünstiger als bei elektrischer Aufheizung.

Außerdem muss geklärt werden, ob die vorhandenen Geräte überhaupt mit Warmwasser betrieben werden können. Einzelne Waschmaschinen verfügen über einen gesonderten Warmwasseranschluss. Bei anderen Modellen ist ein spezielles Vorschaltgerät erforderlich. Die meisten Spülmaschinen können hingegen ohne Umrüstung an die Warmwasserleitung angeschlossen werden. Allerdings droht hier eventuell ein Verlust der Gewährleistung. Stephan Tannhäuser fasst zusammen: „Ist eine Solaranlage vorhanden und sind Wasch- und Spülmaschine dafür geeignet, lohnt sich der Betrieb am Warmwasseranschluss meistens. Alles andere lässt sich nur im Einzelfall entscheiden.“

Bei allen Fragen zu Energieeffizienz im Haushalt hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Mietern und Eigentümern: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch, zu einem symbolischen Entgelt von 5 € pro halbe Stunde. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de, Termine unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Schluss mit dem Router-Zwang!

Freie Routerwahl ab 1. August 2016: Netzbetreiber dürfen Kunden keinen Router mehr vorsetzen

Router, InternetBisher konnten Netzbetreiber den Kunden die Nutzung eines bestimmten Routers vorschreiben und ließen damit fast ausschließlich die eigenen Router zu. Das ändert sich nun zum 1. August 2016 mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Routerfreiheit, das auch mehr Wettbewerb ermöglichen soll.

„Verbraucher haben bei Neuverträgen nun die Wahl, ob sie den vom Telekommunikationsanbieter angebotenen Router oder ein eigenes Endgerät verwenden“, erklärt Janine Hartmann von der Verbraucherzentrale Sachsen. Das ist aber nicht der einzige Vorteil. „Möglicherweise verlangte Mietkosten für den Router fallen damit flach und auch die Weiterverwendung des Routers bei einem Umzug oder Providerwechsel sollte damit kein Problem mehr sein“, so die Juristin.

Die zum Anschluss des eigenen Endgerätes erforderlichen Zugangsdaten und Informationen müssen die Anbieter ihren Kunden bei Vertragsschluss unaufgefordert und kostenlos zur Verfügung stellen. „Abzuwarten bleibt, wie die Telekommunikationsanbieter im Einzelfall mit Bestandskunden umgehen und wie sie sich bei Problemen und in Störungsfällen verhalten werden“, erklärt Hartmann.

Für bestehende Verträge gilt die Routerfreiheit nicht automatisch. Zu überprüfen wäre jedoch, ob man den Mietvertrag des Routers zeitnah kündigen kann. „Der Kauf eines eigenen Routers kann nämlich durchaus günstiger sein“, so Hartmann.

Verbraucher mit Fragen und Problemen rund um das Thema Telekommunikations- und Internetanschluss können sich an die Verbraucherzentrale Sachsen wenden. Unter 0341-696 29 29 können sie telefonisch immer montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr einen Termin vereinbaren sowie Öffnungszeiten und Leistungen der Beratungseinrichtungen erfragen. Eine Übersicht über unser Beratungsangebot findet man unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de.

Strom bleibt für Verbraucher teuer

intelligenter StromzhlerAn der Strombörse sind die Preise schon lange im Tiefflug. Aber viele Endkunden müssen für ihre Energie weiter tief in die Tasche greifen. Das liegt unter anderem am teuren Ausbau der Netze. Oft geben Versorger Preisvorteile aber auch nicht weiter. Die Einkaufspreise für Strom an der Börse sind seit Jahren im Tiefflug, beim Endverbraucher kommt davon aber kaum etwas an. Viele Privatkunden müssen weiter annähernd 30 Cent pro Kilowattstunde oder knapp 100 Euro im Monat für den Strom einer vierköpfigen Familie zahlen. Das sind nach Dänemark die zweithöchsten Strompreise Europas.

Auch für die zweite Jahreshälfte und 2017 erwarten Fachleute keine spürbare Entlastung. Sinkenden Beschaffungspreisen stünden voraussichtlich Erhöhungen bei den staatlich regulierten Lasten wie EEG-Umlage und Netzentgelten gegenüber, sagte Verivox-Geschäftsführungsmitglied Jan Lengerke.

Sie haben Interesse an diesem Verbraucherthema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei ntv.de hier.

Warmwasserkosten explodieren

Verbraucherzentrale Sachsen appelliert an Vermieter

WasseruhrHausverwaltungen, Eigentümern und Vermietern fällt es meist nicht auf. Erst die Mieter erschrecken beim Blick auf die Heizkostenabrechnung: Warmwasser ist teurer geworden. Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle und auch nicht um Kleinstbeträge, sondern um ein Phänomen, das viele Wohngebäude mit zentraler Warmwasserversorgung betrifft und vielfach zur Verdopplung der Warmwasserkosten führt.

„Weil seit 2014 der Energieverbrauch für die Wassererwärmung exakt gemessen werden muss, kommen gerade jetzt Verbraucher zur Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen, deren Heizkostenabrechnung besonders ineffiziente oder gar unwirtschaftliche Anlagen sichtbar machen“, schildert Carla Groß von der Verbraucherzentrale Sachsen. Hauptursache des hohen Energieaufwandes zur Warmwasserbereitung sind die Wärmeverluste der Rohrleitungen, des Warmwasserspeichers und des sogenannten Zirkulationsnetzes. So zwingen beispielsweise die Bestimmungen der Trinkwasserverordnung Gebäudeeigentümer zu hygienischen Maßnahmen zum Schutz gegen schädliche Bakterien. Häufig wird aber pauschal die Warmwassertemperatur erhöht, was folglich den Energieverbrauch in die Höhe treibt.

„In erster Linie können Vermieter und Installateure gegen die gestiegenen Warmwasserkosten etwas tun, denn auf Anlageneffizienz und -betrieb haben Mieter keinen Einfluss“, schildert Carla Groß.

Verantwortungsvoll muss daher vom Betreiber zwischen Hygiene, Wirtschaftlichkeit und Komfort abgewogen werden. Für sinnvolle Schritte können sich auch Eigentümer an die Energieberatung der Verbraucherzentrale wenden. Die anbieterunabhängige, individuelle Beratung, auch verbunden mit einer Ortsbegehung, verschafft nicht nur Durchblick, sondern legt auch die Handlungsmöglichkeiten offen.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft Mietern und Eigentümern: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch, für 5 Euro pro halbe Stunde.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf

 Textquelle: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de, 

Bildquelle: CC0/fotolia