Der Seniorenblog aus Sachsen

Verbraucher-Nachrichten

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Billig-Medikamente: Russisch Roulette im Internet

Medikamenten-Dosierer zum Einnehmen von Tabletten (auch Anabox genannt). Fokus auf die Tabletten in der offenen Tagesbox. Unscharf im Hintergrund die dazugehörigen Medikamentenpackungen.

fotolia.com

Die Hälfte aller aus dem Ausland bestellten ­Medikamente ist gefälscht oder von schlechter Qualität. Dies zeigen regelmäßige Stichproben von Swissmedic. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht das ebenso. Ob man ein gutes oder ein gesundheitsgefährdendes Präparat erhält, gleicht offenbar einem russischen Roulette.

Zu den Fakes zählen nicht nur Markenfälschungen, sondern auch Produkte, bei denen der Internet-Besteller schlicht getäuscht wird. Beispielweise weil ein Medikament einen anderen Wirkstoff oder eine andere Dosierung enthält als auf Packung und Beipackzettel angegeben. Lesen Sie diesen wichtigen Artikel zum Thema Medikamentenkauf im Internet bei portavitalia.com hier.

Kosmetik: Sind teure Cremes wirklich besser?

makeup-603731_640Die Millionenbeträge, die Kosmetikkonzerne in die Forschung stecken, sollen sich natürlich bezahlt machen. Und so setzt jede Produktlinie auf eine andere Zauberformel für junge Haut und preist sie als Nonplusultra. Schließlich gibt es zahllose Substanzen, die den Stoffwechsel der Haut beeinflussen können.

„Die neuen Kosmetika arbeiten nicht nur mit chemischen Neuerfindungen, sondern ziehen aus altbekannten natürlichen Quellen Stoffe mit einem neuen Wirkziel“, erklärt Tilmann Reuther, Dermatologe und Mitarbeiter am Institut von Martina Kerscher. „Zum Beispiel sollen Saponine aus Soja die Bildung wasserspeichernder Hyaluronsäure anstoßen.“ Lesen Sie diesen aktuellen Verbraucherartikel vollständig bei focus.de hier.

US-Behörden lassen Genlachs zu

seafood-809864_640Erstmals darf genetisch veränderter Fisch in den USA auf den Teller: Die Lebensmittelaufsicht erlaubt den Handel mit schneller wachsendem Lachs – auch ohne Kennzeichnung. Er ist das erste genetisch veränderte Tier, das die US-Lebensmittelaufsicht (FDA) für den Verzehr und Verkauf freigegeben hat: Lachs, der dank der Eingriffe in sein Erbgut schneller wächst und weniger Futter braucht. Seit diesem Donnerstag darf er in den USA verkauft werden – auch ohne spezielle Kennzeichnung der Verpackungen.

Zahlreiche Verbraucher- und Umweltorganisationen kritisierten die Entscheidung und kündigten an, dagegen vorzugehen. Ihre Einwände zielen dabei zum einen auf gesundheitliche Risiken: So seien die langfristigen Effekte von gentechnisch veränderten Lebensmitteln noch nicht ausreichend erforscht; zum anderen befürchten die Kritiker ökologische Folgen. Den ganzen Artikel zum Thema Genveränderung bei Lebensmitteln finden sie bei zeit.de hier.

Das digitale Erbe: Datenspuren im Netz verschwinden nicht einfach mit dem Tod – Verträge, Rechte, Mitgliedschaften oder Onlinekonten auch nicht.

monitor-862135_640Schon in der sog. „analogen“ Welt ist es als Erbe nicht immer einfach, alle bestehenden Verbindlichkeiten, Verträge oder gar Rechte des Erblassers ausfindig zu machen. Als noch schwieriger kann sich die Recherche zum digitalen Nachlass erweisen. Als Erbe muss man sich die Fragen stellen, ob es noch laufende Onlineverträge gibt, die erfüllt oder beendet werden müssen, ob der Verstorbene eine besondere Form des Andenkens wünscht und was mit den gespeicherten Daten geschehen soll. „Hilfreich ist es dann, wenn der Erblasser dazu bereits Vorsorge getroffen hat“, so Janine Hartmann von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Zwar regelt das Erbrecht, dass die Erben in Verträge eintreten und Forderungen erfüllen müssen. Es bleibt aber oft unklar, wie sie überhaupt an die online gespeicherten Daten gelangen. Bestehende Accounts und Mitgliedschaften müssen meist erst ermittelt werden. Die Online-Aktivitäten des Verstorbenen lassen sich von Laien auch nicht immer ohne Weiteres nachverfolgen. Oft sind auch die Zugangsdaten oder Passwörter unbekannt. Für das Vorgehen in einem solchen Fall gibt es keine einheitlichen Regelungen, so dass Online-Shops, soziale Netzwerke oder E-Mail-Provider in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen jeweils unterschiedliche Bestimmungen im Falle des Versterbens eines Kunden bzw. Mitglieds vorsehen. Manche Anbieter geben die Nutzerdaten nur gegen Vorlage eines Erbscheins heraus, manche wiederum verlangen nur die Sterbeurkunde. Ob diese Regelungen wirksam sind, ist nicht abschließend entschieden. Uneinigkeit besteht bei den Juristen auch darüber, ob die Online-Daten eines Verstorbenen überhaupt an die Erben übergehen.
Es ist auch nicht in jedem Fall im Interesse des Erblassers, dass die gesetzlichen Erben – wie die eigenen Kinder und bei Kinderlosen die Eltern bzw. Geschwister – Zugang beispielsweise zu den gesamten persönlichen E-Mails oder Einträgen in sozialen Netzwerken haben.

Deshalb ist es sinnvoll, seinen Wunsch zum Umgang mit dem digitalen Nachlass schriftlich festzuhalten. „Möglich ist das beispielsweise mithilfe eines Testaments oder einer Vorsorgevollmacht“, erläutert Hartmann.
Es sollte darin ein Bevollmächtigter bestimmt werden, der sich um den digitalen Nachlass kümmert. Es sollte klargestellt werden, was mit den Accounts und den Daten passieren soll und wie mit dem Andenken zu verfahren ist. Es empfiehlt sich auch, gesondert eine Passwortliste für wichtige Online-Zugänge zu führen und in der Vorsorgevollmacht deren Ablageort anzugeben. (Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen)