Der Seniorenblog aus Sachsen

Wichtige Gerichtsurteile – Rechtswissen

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Reisepreisminderung: Galadinner am Heilgabend – Das fehlende Highlight der Reise

450456_web_R_by_Thorben Wengert_pixelio.deÜber die Weihnachtszeit buchte ein Ehepaar eine Pauschalreise nach Dubai. Highlight der Reise sollte ein Galadinner am Heiligen Abend sein, welches allerdings durch ein Dinner-Buffet ersetzt wurde und extra bezahlt werden musste. Das Ehepaar verlangt u.a. eine Reisepreisminderung.

 

Der Sachverhalt

Ein Ehepaar buchte bei einem Münchner Reiseveranstalter für die Weihnachtszeit eine Flugpauschalreise nach Dubai für 3196 Euro. Im Reiseprospekt des Veranstalters war darauf hingewiesen, dass an Weihnachten für ein obligatorisch zu buchendes Galadinner ein Festzuschlag von 350 Euro pro Person zu zahlen ist. Vor Reiseantritt wurde alles bezahlt.

Lesen Sie den ganzen Artikel mit dem Urteil bei rechtsindex.de hier.

Amtsgericht München, Urteil vom 01.12.2014 – 213 C 18887/14

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Keine Geldübergabe an Unsterbliche – Spiritueller Meister muss Geld zurückzahlen

450456_web_R_by_Thorben Wengert_pixelio.deEin Ehepaar überwies regelmäßig einen Teil ihres Einkommens an einen „spirituellen Meister“, damit dieser es an die „Unsterblichen“ weiterleiten könne. Allerdings wurde das Geld nicht weitergeleitet, sondern selbst ausgegeben. Die Eheleute klagen auf Rückzahlung von rund 109.000 Euro.
Wer andere um Geld betrügt, muss den Betrogenen die entsprechenden Beträge zurückzahlen, so die übliche Rechtsauffassung. Ganz so einfach stellt sich die Sache in Wirklichkeit jedoch nicht immer dar. Denn ein Betrug bedeutet rechtlich, dass der Betrüger beim Opfer durch seine Täuschung einen Irrtum hervorruft, aufgrund dessen das Opfer eine Zahlung tätigt. Liegt aber auch ein Betrug vor, wenn der Betrüger etwas behauptet, das ganz und gar unmöglich ist – und wenn das Opfer ihm trotzdem glaubt?

Lesen Sie den ganzen Artikel mit dem Urteil bei rechtsindex.de hier.

Oberlandesgericht München, Urteil vom 10.12.2015 – 14 U 915/15

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Urteil: Der heimlich gefilmte Geschlechtsverkehr

450456_web_R_by_Thorben Wengert_pixelio.deDas erste Date zwischen einer 18-Jährigen und einem 21-Jährigen endete mit einer heimlichen Aufnahme des Geschlechtsverkehrs. Der 21-Jährige stellte das Handy-Video auf Facebook online und drohte ihr dabei an, das Video ihrem Vater zu schicken und ihr Leben zu zerstören, wenn sie nicht wieder mit ihm fi**e.

Der verurteilte Täter lernte die geschädigte 18-Jährige im Frühjahr 2014 über Facebook kennen. Bereits kurze Zeit darauf trafen sich die beiden auf einem Bahnhof im Großraum von München, mieteten auf Vorschlag des Täters ein Hotelzimmer und führten dort den Geschlechtsverkehr durch.

Lesen Sie den ganzen Artikel mit dem Urteil bei rechtsindex.de hier.

Amtsgericht München, Urteil vom 09.07.2015

Bildquelle: Thorben Wengert – pixelio.de