Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren-Nachrichten

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Bildquelle: fotoliah

Senioren-Nachrichten

Auf Auslandsreisen sicher mobil surfen!

Egal wohin es im Urlaub geht – internetfähige Mobilgeräte sind für die meisten Reisenden unverzichtbar gewordenIm Herbst- und Winterurlaub die Daten auf Smartphone und Tablet richtig schützen

Wenn es in heimischen Gefilden nasser und kühler wird, brechen viele Bundesbürger in die Ferne auf, um noch etwas Sonne zu tanken. Ebenso beliebt sind im Herbst und Winter Städtereisen in europäische Metropolen wie London, Paris oder Barcelona. Egal wohin es geht – internetfähige Mobilgeräte sind für die meisten Urlauber unverzichtbar geworden. Sie bieten eine Vielzahl praktischer Funktionen und erleichtern damit die Orientierung und Mobilität vor Ort. Wer zu Hause eine Daten- oder Telefonflatrate hat, kann diese seit Juni 2017 auch im EU-Ausland ohne Extrakosten nutzen, die Roaming-Gebühren sind weggefallen. Freiminuten und das Datenvolumen aus Deutschland kann man jetzt also auch in Österreich oder Spanien nutzen, bei Reisen außerhalb der EU dagegen sollte man das Roaming abschalten, sonst kann es schnell zur Kostenfalle werden.

Auf verschlüsselte Verbindung achten

Persönliche Daten auf Smartphones und Tablets sollte man auf Reisen stets gut schützen. Wer sich in ein öffentliches WLAN-Netzwerk einwählt, etwa am Flughafen oder im Hotel, sollte wissen, dass der Datenverkehr meist gering oder gar nicht verschlüsselt ist – somit könnten Fremde unbefugt auf das eigene Gerät zugreifen. „Man sollte auf eine verschlüsselte Verbindung achten, etwa durch ein Passwort und die automatische Suche nach WLAN-Netzwerken nur bei Gebrauch aktivieren“, so Celina Kranich, Expertin von der Computerhilfe der Telekom. Von der Nutzung einer komplett ungeschützten Verbindung rät sie ab. „In jedem Fall sollten Betriebssystem und Apps des mobilen Endgeräts auf dem aktuellen Stand und ein Virenschutzprogramm installiert sein“, rät die Expertin. Apps könnten nützliche Dienste leisten, sie sollten aber vor Urlaubsantritt heruntergeladen werden. Auch durch Diebstahl des Geräts werden persönliche Daten gefährdet. Die Aktivierung einer Bildschirmsperre verhindert bei Verlust einen sofortigen Zugriff auf die gespeicherten Daten. Zudem sollte man die Gerätenummer notieren, um ein wiedergefundenes Gerät identifizieren zu können. „Vor Reiseantritt ist außerdem eine Datensicherung sinnvoll“, so Kranich.

Kompetente und schnelle Hilfe

Bei der Aktualisierung des Betriebssystems, Installation von Apps oder Sicherheitsupdates und bei allen Fragen rund um Computer, Tablet und Smartphone können beispielsweise die Profis von der Computerhilfe der Telekom unterstützen – unabhängig von Betriebssystem und Internetanbieter. Unter der gebührenfreien Hotline 0800-330-1472 sind drei preiswerte Pakete buchbar, auch für Nicht-Telekom-Kunden. Die Experten der Computerhilfe stehen bei Fragen und im Ernstfall schnell und kompetent zur Seite. Mehr Informationen gibt es unter www.telekom.de/computerhilfe.

Text: djd/ Bilder: djd/Deutsche Telekom Technischer Service

Hilfe bei Nasenspray-Sucht

Bei verstopfter Nase verhelfen Nasensprays zum Durchatmen und verschaffen so schnelle Erleichterung bei akutem Schnupfen. Doch bei zu langer regelmäßiger Anwendung droht eine Nasenspray-Sucht: Die Nasenschleimhaut gewöhnt sich an den Wirkstoff und das Spray muss häufiger angewendet werden, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Dieser Teufelskreis schädigt auf Dauer die Nasenschleimhaut und kann so zu Nasenbluten und im Extremfall zu einer sogenannten „Stinknase“ (Rhinitis atrophicans) führen. Bei uns erfahren Sie, woran Sie eine Nasenspray-Sucht erkennen und was Sie gegen die Abhängigkeit tun können.

Warum Nasensprays süchtig machen

Abschwellende Nasensprays enthalten in der Regel die Wirkstoffe Xylometazolin oder Oxymetazolin. Diese binden an Rezeptoren der Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und bewirken eine Gefäßverengung. Dadurch schwillt die Nasenschleimhaut ab und die Nase ist wieder „frei“.

Bei längerer Anwendung von Nasenspray kommt es jedoch zu einer Toleranzentwicklung: Es werden vermehrt Rezeptoren gebildet, die zudem unempfindlicher gegen den Wirkstoff werden. Dadurch lässt die Wirkung schneller nach. Unter Umständen schwillt die Nasenschleimhaut bei Nachlassen der Wirkung sogar vermehrt an – dies wird dann Rebound-Phänomen genannt.
Symptome einer Nasenspray-Sucht

Eine Abhängigkeit von Nasenspray äußert sich durch eine sowohl immer häufigere als auch zunehmend erfolglose Anwendung des Sprays. Damit einher geht eine chronisch verstopfte Nase.

Im Extremfall können im Rahmen des Rebound-Phänomens sogar Erstickungsängste auftreten. Durch die nachlassende Wirkung wenden Betroffene das Nasenspray häufiger an oder wechseln zu einem Präparat mit höherer Dosierung.

Sie haben Interesse an diesem medizinischen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei gesundheit.de hier.

Bluthochdruck und der Salzkonsum

Futtern wir uns mit salzhaltiger Kost tatsächlich ins eigene Grab oder ist alles nur Hysterie? Die Fachpresse ist sich hier selbst nicht ganz einig, doch dass es Zusammenhänge zwischen Bluthochdruck und dem Salzkonsum gibt, wurde mittlerweile mehrfach durch Studien belegt.

Wie wirkt sich Salz auf den Blutdruck aus?

Wenn zu viel Salz konsumiert wird und ins Blut gelangt, benötigt das Blut auch mehr Wasser. Dadurch vergrößert sich insgesamt das Blutvolumen in den Adern. Darauf reagieren die Gefäße dann wiederum mit Gegendruck – und schon entsteht Bluthochdruck. Allerdings hängt es ganz davon ab, wie viel Salz konsumiert wird.

So erklärten Forscher Anfang 2014, dass die Schlussfolgerung Salz = Bluthochdruck aus einem falsch durchgeführten Experiment stammte: 1972 hatte der US-Wissenschaftler Lewis Dahl Ratten Salz ins Futter gemischt und einen Anstieg des Blutdrucks gemerkt. Allerdings handelte sich auf den Menschen und sein Durchschnittsgewicht umgerechnet um gut ein Pfund Salz! Eine spätere Studie widerlegte diese Theorie dann auch.

Blutdruck senken mit reduziertem Salzkonsum

Allerdings gibt es Einschränkungen: Ein hoher Salzkonsum alleine lässt den Blutdruck zwar nicht ansteigen, doch eine salzarme Ernährung kann einen zu hohen Blutdruck reduzieren.

Sie haben Interesse an diesem medizinischen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei blutdruck-und-bluthochdruck.de hier.

Nochmal die große Liebe finden

Singles ab 50 können auf speziellen Dating-Portalen auf Partnersuche gehen.

Gut jeder dritte Deutsche ist in der zweiten Lebenshälfte Single – davon hoffen 41 Prozent, die große Liebe im Leben noch einmal zu finden. Das ergab eine aktuelle Ipsos-Studie unter 45- bis 75-jährigen Bundesbürgern im Auftrag des neuen Portals Zweisam.de. „Wie man sich verliebt, hat nichts mit dem Alter zu tun. Auch eine 60-Jährige kann Schmetterlinge im Bauch haben wie mit 17“, erklärt der Münchner Beziehungsexperte Dr. Stefan Woinoff. Wichtig sei, dass man sich auf das neue Verlieben einlasse. „Treue, Ehrlichkeit, Vertrauen und das gemeinsame Lachen sind für junge und ältere Menschen gleichermaßen am allerwichtigsten in einer Beziehung“, so Woinoff weiter. Das habe auch die neue Studie bestätigt. Die Liebe 50plus besitze sogar viele Vorteile: „Was in der Regel wegfällt, sind Großprojekte wie Familiengründung oder Hausbau. Das nimmt den Druck und ist für die Partnersuche sehr befreiend. Die Beziehung steht im Mittelpunkt, es geht darum, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsam alt zu werden.“

Neues Portal spricht Generation 50plus an

Für die Liebe ab 50 gibt es mit Zweisam.de nun eine neue Internet-Plattform, in der man sich präsentieren und Gleichgesinnte treffen kann. „In ihrem Profil gehen die Mitglieder individuell auf ihren Lebensstil, ihr kulturelles Interesse, ihre Ausgehgewohnheiten, ihre Hobbys, ihren Lieblingssport und ihr Aussehen ein“, erklärt Geschäftsführer Michael Pilzek. Beziehungsexperte Woinoff hält ein solches Portal für sinnvoll: „Hier kann man jemanden auf Augenhöhe finden, mit dem man vielleicht ähnliche Lebenssituationen, Interessen und Werte teilt.“ Wer erstmals Onlinedating mache, solle vor allem ehrlich zu sich und anderen sein: „Beim Alter etwa wird gerne mal geschummelt. Aber das bringt nichts, außer einer ersten Enttäuschung, wenn man sich dann später kennenlernt.“ Das Anmelden und die Profilerstellung sind auf dem neuen Portal kostenfrei, man kann sich also zunächst einmal unverbindlich und gratis umschauen.

Die neue Freiheit lustvoll genießen

Die aktuelle Umfrage ergab auch, dass sich fast jeder zweite Single in der befragten Altersgruppe erfüllenden Sex wünscht, jeder vierte bezeichnet sich in dieser Hinsicht sogar als neugierig und experimentierfreudig. „Beruflicher Stress und Alltagstrubel mit Kindern sind ein Lustkiller und fallen mit zunehmendem Alter immer mehr weg. Das wirkt sich positiv aufs Liebesleben aus“, erklärt Stefan Woinoff. Vor allem Frauen jenseits der 50 würden sich frei von Konventionen machen und sich sich sexuell nochmal ganz neu entdecken. Mit einem neuen Partner fühlten sie sich dann viel freier und hätten Lust, Neues auszuprobieren.

Text: djd / Bild:  djd/Zweisam.de/thx

Tropische Schönheiten

Orchideen sind die beliebtesten Zimmerpflanzen in Deutschland

Sie ist die beliebteste Zimmerpflanze der Deutschen – und eigentlich doch in den Tropen zu Hause: Orchideen begeistern mit ihren filigranen Formen und ihrer Farbenpracht. Botaniker unterscheiden über 30.000 Orchideenarten. Die Wurzeln der exotischen Schönheit reichen rund 60 Millionen Jahre zurück. Heute dürfen Orchideen auf kaum einem Fensterbrett fehlen. Massenprodukte unterschiedlicher Qualität sind schon für wenige Euro beim Discounter zu haben, während Pflanzenliebhaber für seltene Arten durchaus drei- bis vierstellige Beträge investieren.

Blühende Vielfalt erleben

Was so viele an Orchideen fasziniert, dürfte ihre Vielfalt und Individualität sein, weiß Sven Koch, Technischer Leiter bei Bayer Garten: „Manche Pflanzen blühen monatelang, andere nur ein, zwei Tage. Es lohnt sich also, nicht nur die gängigen Sorten ins eigene Zuhause zu holen, sondern gezielt seltenere Varianten auszuwählen.“ Das Angebot an Orchideen im Fachhandel, aber auch in Bau- und Supermärkten ist riesig. Ein wichtiger Tipp des Experten für den Einkauf: Gesunde Wurzeln sind an der hellgrünen bis dunkelgrünen Farbe zu erkennen. Bei trockenen oder braunen Wurzeln hingegen ist Vorsicht geboten. Auch ein Blick auf die Blätter ist empfehlenswert. „Braune Stellen oder kleine Löcher sind Anzeichen für einen Schädlingsbefall. Gesunde Orchideen hingegen begeistern mit festem Blattwerk und einem satten Grün“, erklärt Sven Koch. Unter www.bayergarten.de gibt es viele weitere Tipps für Freizeitgärtner.

Schädlingsfreie Orchideen: Die richtige Pflege zu Hause

Zu Hause fühlen sich Orchideen wohl, wenn sie Verhältnisse fast wie im Regenwald vorfinden – mäßig sonnig und mäßig feucht. Um die sensiblen Pflanzen vor Schädlingen zu schützen, bieten sich Produkte wie etwa das „Orchideen Schädlingsfrei Lizetan AZ“ an: Es sorgt nicht nur für schädlingsfreie Orchideen und Zierpflanzen, sondern trägt als Nebeneffekt auch zu einem strahlenden Blattglanz durch Rapsöl bei. In jedem Fall sollte der Orchideentopf transparent sein, da die Luftwurzeln Chlorophyll enthalten und neben den Blättern zur Photosynthese beitragen.

Text: djd / Bilder: djd/SBM Life Science

Frost und Kälte trotzen!

Fünf Tipps, wie der Rosengarten winterfest wird

Rosen können sehr alt werden und bei richtiger Pflege den Gartenbesitzern über Jahrzehnte Freude bereiten – wenn dafür gesorgt ist, dass sie den Winter im Freien auch unbeschadet überstehen. Dazu müssen die Rosen rechtzeitig, also vor dem ersten Frost, winterfest gemacht werden. Wie das geht und was man dabei beachten muss, verraten diese fünf Tipps:

– Die Triebe vor dem Winter radikal zurückzuschneiden ist keine gute Idee. Ein leichtes Einkürzen dagegen vermindert die Vertrocknungsgefahr.

– Zum Schutz gegen Frost sollten Rosen vor dem Wintereinbruch um die Veredelungsstelle herum mit gut gelockerter Erde angehäufelt werden. Zusätzlich ist eine Abdeckung mit Nadelholzreisig empfehlenswert.

– Gerade Stamm- und Kletterrosen bedürfen oftmals eines zusätzlichen Winterschutzes. Dafür eignen sich Gärtnervlies und Jutesäcke besonders, weil das Material luftdurchlässig ist und so verhindert wird, dass sich unter dem Schutz Kondenswasser bildet, das der Rose schaden könnte. Sie werden möglichst lose über die blattlose Rosenkrone gestülpt und am Stamm unterhalb der Veredelungsstelle leicht zusammengebunden. Auch dachziegelartig gebundene Tannenzweige bieten einen guten Winterschutz. Der Stamm selbst aber muss nur in kalten Regionen eingepackt werden.

– Rosen sollten keinesfalls nach Ende Juli gedüngt werden. Das könnte ein erneutes starkes Wachstum auslösen, sodass die noch jungen Triebe beim ersten Frost gleich wieder abfrieren.

– Im Frühjahr – am besten zur Zeit der Forsythienblüte – muss der Winterschutz wieder gründlich entfernt werden, damit sich die Rose optimal entfalten kann.

Rosen im Topf überwintern

Die Kübelrosen müssen im Garten bleiben und sollten vor strengem Frost geschützt werden. Man wählt einen geschützten Standort und behandelt sie ebenso wie die Rosen im Beet. Zusätzlich wird der Kübel mit Vlies, Jute, Noppenfolie, Styropor oder Kokosmatten verkleidet. Sie dürfen nicht im Keller überwintern. Im Kübel brauchen die Rosen auch im Winter gelegentlich Wasser, man sollte aber auf einen guten Wasserabfluss achten, zum Beispiel indem man den Kübel auf kleine Füßchen stellt. Noch mehr Pflegetipps gibt es unter www.rosen-tantau.com.

Text: djd / Bild: djd/www.rosen-tantau.com

Das Gedenken wird individuell!

Trauerzeit Herbst: Kristalle und Skulpturen als besondere Form der Erinnerung

Wenn im späten Herbst die Bäume ihre Blätter verlieren und die Natur zur Ruhe kommt, wird vielen Menschen auch die Vergänglichkeit des Lebens bewusst. Mehr als sonst richten sich deshalb in der dunklen Jahreszeit die Gedanken auf das Ende des Lebens.

Das gilt besonders für den Trauermonat November mit seiner Tradition, an verschiedenen Tagen der verstorbenen Angehörigen zu gedenken. Ein schön geschmücktes Grab drückt die Verbundenheit zum Verstorbenen aus. Wichtig ist den meisten Menschen dabei auch, dass das Gedenken nicht zur Routine wird, sondern dass es persönlich erfolgt und das Besondere des Verstorbenen widerspiegelt.

Erinnerungsskulpturen aus der Asche des Verstorbenen

Eine neue Form des Gedenkens an den Verstorbenen sind Erinnerungskristalle oder Gedenkskulpturen. Dabei wird ein Teil der Kremationsasche des Verstorbenen in eine Glasskulptur eingeschmolzen und bildet zusammen mit der Skulptur eine Einheit. Auf diese Art entstehen etwa bei der Immer & Ewig AG in sorgsamer Zusammenführung aus Glas und den Lebensspuren des geliebten Menschen Objekte, Figuren und Formen. Diese kann man mit nach Hause nehmen oder bei sich tragen. Die Kunstwerke aus Glas sind Unikate und werden in der Schweiz in Zusammenarbeit mit renommierten Glaskünstlern als Einzelstück gefertigt. So entsteht für die Angehörigen eine ganz individuelle Form der Erinnerung für Zuhause oder Unterwegs. Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu dieser Erinnerungsform gibt es unter www.immerundewig.com.

Eigene Erinnerungskristalle entwerfen

Die Erinnerungskristalle – also die Skulpturen aus Kristallglas – ebenso wie die Glasskulpturen enthalten jeweils eine kleine Menge an Asche. Die Restasche kann inmitten der Schweizer Alpen oder in einem Urnengrab in Deutschland beigesetzt werden. Neben der Auswahl aus den Kollektionen von Gedenkskulpturen können in Zusammenarbeit mit dem Anbieter auch ganz individuelle Erinnerungsskulpturen entsprechend den persönlichen Wünschen entworfen werden.

Text: djd / djd/immerundewig

Alopezie: Haarfollikel, wacht auf!

Haarausfall ist mehr als nur ein kosmetisches Problem. Menschen leiden psychisch stark unter fehlenden Haaren. Aktuell gibt es nur wenige Pharmaka zur Behandlung. Biologen versuchen jetzt, den Stoffwechsel gezielt zu steuern und Implantate aus Stammzellen zu entwickeln.

Schätzungsweise 80 Prozent aller Männer und 42 Prozent aller Frauen haben mit androgenetischen Alopezien unterschiedlicher Ausprägung zu kämpfen. Während bei Männern zu Beginn meist Geheimratsecken auffallen, verlieren Frauen vor allem im Bereich des Mittelscheitels Haare.

Dermatologen haben in ihrer bereits leicht angestaubten S3-Leitlinie zur Behandlung der androgenetischen Alopezie diverse Therapiemöglichkeiten kritisch unter die Lupe genommen. Bei der Auswertung von Literaturquellen fanden die Autoren 396 Artikel, davon erfüllten 85 Papers die methodischen Einschlusskriterien. Letztlich bekamen nur Minoxidil und Finasterid gute Bewertungen.

Minoxidil eignet sich gleichermaßen für Frauen und Männer. Aus dem Prodrug entsteht durch das Enzym Sulfotransfrease in Follikeln während der Anaphase Minoxidilsulfat. Die Durchblutung verbessert sich und Zellen schütten vermehrt Wachstumsfaktoren wie den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) und den Hepatozyten-Wachstumsfaktor (HGF) aus. Zudem werden vermehrt schützende Prostaglandine gebildet. Bei Männern ist die 5%ige Formulierung wirksamer, bei Frauen brachte diese im Vergleich zu 2%igem Minoxidil keinen signifikanten Mehrwert. Falls Patienten ihr Präparat wieder absetzen, fallen ihre Haare mittelfristig wieder vermehrt aus.

Für von Haarausfall geplagte Männer gibt es noch eine weitere Option. Im männlichen Stoffwechsel ist Dihydrotestosteron (DHT) ein zentrales Molekül. DHT-sensitive Follikel reagieren, indem sich ihre Anagenphase verkürzt, und das Haar fällt schneller aus. Zudem gibt es Hinweise auf eine Hochregulierung des Insulin-like Growth Factor 1 (IGF-1). Hier kommt Finasterid zum Einsatz. Es senkt als 5α-Reduktasehemmer den DHT-Spiegel im Blut. Dutasterid wirkt ähnlich, hat aber keine Zulassung bei androgenetischen Alopezien. 

Sie haben Interesse an diesem medizinischen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei docckeck.com hier.

Herzmuskel: Eine Revolution aus Spinat!

Der Stiel eines Spinatblatts erinnerte Biotechniker Joshua Gershlak an eine Aorta. Gemeinsam mit seinem Kollegen fand er einen Weg, funktionsfähiges Herzgewebe aus Spinat zu züchten. Dies wird die zukünftige Medizin revolutionieren. Warum?

Wissenschaftler des Worcester Polytechnic Institute (WPI) erregten kürzlich Aufsehen mit einem unglaublich klingenden Experiment. Sie transformierten ein normales Spinatblatt aus dem Supermarkt in funktionsfähiges Herzgewebe. Das Ziel des Teams war es, menschliches Organgewebe bis hin zu dem feinen Gewebe von Blutgefäßen nachzubauen, ohne die es nicht existieren kann.

Normalerweise sollte man ja mit solchen als „Durchbruch“ angepriesenen Meldungen in der Medizin eher skeptisch sein. Häufig geht es darum, Aufmerksamkeit auf ein Projekt zu lenken, doch eine realistische Umsetzung scheitert allzu oft an der Reproduzierbarkeit der Daten oder der Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf den menschlichen Körper. Doch bei diesem einzigartigen Experiment könnte es sich tatsächlich um ein Verfahren handeln, das die zukünftige Medizin der Organzüchtung revolutionieren könnte. Warum? Dazu muss man sich einmal genauer ansehen, was die Wissenschaftler eigentlich gemacht haben.

Faszination Spinat

Spinat galt zu Großmutters Zeiten als Lebensmittel, das gesund und stark macht. Doch damals wäre noch niemand auf die Idee gekommen, dass er eines Tages dazu verwendet werden würde, Herzgewebe zu erzeugen. Natürlich kann Spinat alleine niemandem Muskeln schenken, auch nicht den wohl wichtigsten Muskel unseres Körpers – das Herz. Doch das Gemüse hat ein paar physikalische Eigenschaften, die Biomedizintechniker begeistern. Beispielsweise bildet der Spinat ein hauchdünnes feines Netzwerk aus kleinen Venen aus, die sich durch das Blatt fädeln, um es mit Nährstoffen zu versorgen, ähnlich wie das Blutgefäßsystem in unserem Körper.

Das brachte die amerikanischen Biotechniker Glenn Gaudette und Joshua Gershlak auf eine ungewöhnliche Idee. Die beiden Forscher arbeiteten in ihrem Labor an der Züchtung von menschlichem Gewebe auf der Suche nach einer Lösung für den Mangel an Spenderorganen bei medizinisch notwendigen Transplantationen. Eines Tages beim Mittagessen – es gab natürlich Spinat – fiel Joshua Gershlak etwas auf: „Als ich das Spinatblatt ansah, erinnerte mich der Stiel an eine Aorta“. Er begann, das fein verästelte Venengeflecht des Spinatblatts mit menschlichen Gefäßen zu vergleichen und fasste einen Entschluss. „Ich dachte, lass uns probieren, das Blatt durch den Stiel mit Blut zu perfundieren“. Aus der verrückten Idee entwickelte der junge Doktorand am WPI ein ausgereiftes Experiment.

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Zehn Tipps gegen Kopfschmerzen!

Schmerzkiller von Bewegung bis Baden, von Wasser bis Teebaumöl

 

Ob häufig oder nur gelegentlich, ziehend, pochend oder stechend – Kopfschmerzen erwischen jeden einmal. Häufig handelt es sich um sogenannte Spannungskopfschmerzen, die von Muskelverspannungen kommen und harmlos, aber lästig sind. Hier sind zehn Tipps für einen freien Kopf:

 

1. Bei akuten Schmerzen hilft Bewegung an der frischen Luft. Ein Spaziergang erfrischt und versorgt das Gehirn mit Sauerstoff. Zudem hilft Bewegung, Verspannungen im Nacken-Rücken-Bereich vorzubeugen, die oft Auslöser für Spannungskopfschmerzen sind.

2. Ein warmes Vollbad lockert ebenfalls die Muskulatur. Ideal ist eine Wassertemperatur von 38 Grad. Badezusätze wie Rosmarin sorgen für eine noch bessere Durchblutung.

3. Wasser kann auch auf andere Weise helfen, etwa als kalter Waschlappen auf der Stirn oder schlicht als Getränk. Denn Kopfschmerzen können auch die Folge von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme sein.

4. Nicht selten lässt ein zu niedriger Blutzuckerspiegel den Kopf brummen. Dann sollte man etwas essen, am besten Vollkornprodukte, da sie den Blutzucker lange stabil halten.

5. Kaffee steigert die Durchblutung des Gehirns und kann so Schmerzen lindern. Als besonders wirksam gelten starke Sorten wie Espresso oder Mokka. Tipp: einen Spritzer Zitrone zugeben.

6. Rezeptfreie Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen wie „Ibuflam akut“ können bei leichten bis mäßigen Schmerzen schnell Abhilfe bringen – gerade, wenn man im Alltag leistungsfähig sein muss. Unter www.ibuflam.de gibt es mehr Informationen dazu.

7. Vielen Betroffenen hilft es, Pfefferminz- oder Teebaumöl auf die Stirn zu tupfen. So kann Studien zufolge etwa Pfefferminzöl unter anderem die Wirkung der Schmerzbotenstoffe Serotonin und Substanz P hemmen, die bei der Kopfschmerzentstehung mitwirken.

8. Eine sanfte Druckmassage kann erleichtern: Finger auf die Schmerzpunkte an Schläfen oder Stirn legen, den Druck für mindestens 30 Sekunden aufrechterhalten. Auch der Druckpunkt zwischen den Augen kann massiert werden.

9. Wenn Stress die Kopfschmerzen verursacht, können Entspannungstechniken wie Meditation, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung ein Gegenmittel sein.

10. Treten begleitend Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost, Fieber, Gleichgewichtsstörungen oder Schwindel auf oder halten die Schmerzattacken über mehrere Tage an, sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

Text: djd / Bilder: djd/Sanofi

Einfach selber machen: Mit Komplettsets können auch Näh-Laien individuelle Leder-Accessoires zaubern!

Ob Möbel, Schmuck, Accessoires oder Kleidung: Do it yourself liegt im Trend. Es wird genäht, gestrickt, gebastelt und gewerkelt. Der Reiz des Selbermachens liegt für viele vor allem darin, etwas Eigenes zu erschaffen. Zudem macht der kreative Schaffensprozess Spaß und entspannt. Doch ohne Grundausrüstung und gewisse Vorkenntnisse ist es oft schwierig, am Ende ein wirklich schönes Produkt in den Händen zu halten. Und auch die zeitraubende Materialsuche schreckt den einen oder anderen ab, für sich selber, Freunde oder die Familie etwas Individuelles zu zaubern – beispielsweise einen schicken Leder-Geldbeutel.

Leder-Accessoires nähen ohne Vorkenntnisse

Ganz einfach gelingt das hingegen mit einem Komplettset wie von sueco, das bereits alles Notwendige enthält, was für die Anfertigung von Geldbeuteln, Handtaschen und anderen Accessoires benötigt wird: das zugeschnittene Leder, Garn, Nadeln, Verschlüsse oder Kleber. Eine Nähmaschine ist überflüssig, da die Schnittteile einfach von Hand vernäht werden. Die DIY-Kits sind so konzipiert, dass keinerlei Vorkenntnisse nötig sind. Die gelaserten Schnittlöcher und die einfache Anleitung, in der jeder Schritt detailliert beschrieben ist, sorgen dafür, dass die Leder-Accessoires problemlos angefertigt werden können. Ihren neuen Geldbeutel können die Hobby-Handwerker so bereits nach einer knappen Stunde in den Händen halten, für eine Tasche benötigt man etwa vier Stunden. Im Onlineshop unter www.sueco.de können die Komplettsets zum Selbermachen individuell zusammengestellt werden.

Taschen und Geldbeutel personalisieren

Ganz nach persönlicher Vorliebe kann man zwischen unterschiedlichen Leder- und Garnfarben wählen. Auch eine eigene Gravur oder eine Illustration auf den Lederteilen ist möglich. Nach dem Bestellen dauert es in der Regel zwei bis drei Werktage, bis das Set mit allen liebevoll verpackten Einzelteilen versendet wird. Das hochwertige Leder für die Handtaschen, Geldbeutel, Visitenkartenetuis und Co. stammt im Übrigen aus einer kleinen Gerberei in Baden-Württemberg, die seit über 125 Jahren natürlich und vegetabil verarbeitet.

Textquelle: djd/ Bilder: djd/suec

Schutzimpfungen – soll ich mich impfen lassen?

Schutzimpfungen gegen übertragbare Krankheiten schützen den Einzelnen vor Ansteckung und Erkrankung und die Allgemeinheit vor der Ausbreitung einer Krankheit. Geimpfte Personen bauen gegen die betreffende Krankheit einen Immunschutz auf und erkranken in der Regel nicht. Die Infektionskette von Mensch zu Mensch wird unterbrochen. Schutzimpfungen gehören zu den wirksamsten, sichersten und kostengünstigsten Vorsorgemaßnahmen der Krankheitsverhütung.

Die Teilnahme an Schutzimpfungen ist grundsätzlich freiwillig. Der sächsische Impfkalender für Kinder, Jugendliche und Erwachsene enthält öffentlich empfohlene Schutzimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuchhusten), Haemophilus-influenzae-Typ-b-Infektionen, Hepatitis A, Hepatitis B, Herpes zoster (Gürtelrose), Humane Papillomaviren-Infektionen, Influenza (Virusgrippe), Masern, Meningokokkeninfektionen, Mumps, Pneumokokkenkrankheiten, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Röteln, Rotaviruserkrankungen, Varizellen (Windpocken) und Herpes Zoster (Gürtelrose). Öffentlich empfohlen sind auch Schutzimpfungen, die bei besonderem Anlass, zum Beispiel bei bestimmten chronischen Erkrankungen, Auslandsreisen oder bei beruflicher Gefährdung, angezeigt sind. Dazu zählen Schutzimpfungen gegen Cholera, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Gelbfieber, Japanische Enzephalitis, Tollwut, Tuberkulose und Typhus.

Impfungen nach dem sächsischen Impfkalender sind als Kassenleistung beim Hausarzt oder bei anderen zum Impfen qualifizierten Ärzten in der Regel kostenfrei. Das Gesundheitsamt bietet die meisten öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen unentgeltlich an. Die Kosten für Schutzimpfungen bei berufsbedingtem Risiko hat im Allgemeinen der Arbeitgeber zu tragen. Reiseimpfungen sind in der Regel kostenpflichtig.

Zu jeder Impfung gehört eine Impfberatung. Der Impfling oder dessen Sorgeberechtigter muss ausreichend über den Zweck und die Risiken der Impfung informiert werden. Impfungen werden im Impfbuch dokumentiert. Es empfiehlt sich, das Impfbuch zu jeder Vorstellung beim Arzt (behandelnder Arzt, Schularzt, Betriebsarzt, Impfarzt) mitzubringen. Bei Fragen zu Impfungen kann sich jeder auch an die Impfstelle des zuständigen Gesundheitsamtes oder seinen Hausarzt wenden.

Wer durch eine öffentlich empfohlene Impfung oder eine andere öffentlich empfohlene Maßnahme der spezifischen Prophylaxe einen Gesundheitsschaden erleidet, kann einen Antrag auf Versorgung gemäß §§ 60 ff. Infektionsschutzgesetz beim Kommunalen Sozialverband Sachsen zu stellen.

Textquelle: gesunde-sachsen.de

Gelenkbeschwerden unterscheiden – wie sich die verschiedenen Erkrankungen erkennen lassen

Schmerzen, Schwellungen, Bewegungseinschränkungen – Gelenkerkrankungen sind weit verbreitet. Oft wird hierbei von „Rheuma“ gesprochen. Unter diesem Begriff fassen Mediziner jedoch mehrere verschiedene Erkrankungen mit vielfältigen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zusammen.

– Arthrose: Sie ist die häufigste Form der Gelenkerkrankungen – eine zunehmende Abnutzung des Gelenkknorpels. In fortgeschrittenem Stadium kann der Knorpel so weit zerstört werden, dass die Knochen direkt aufeinander reiben, was zu Schmerzen und Verlust der Beweglichkeit führt. Neben dem Alter können Faktoren wie Übergewicht, Fehlstellungen, Verletzungen oder einseitige Belastungen die Entstehung einer Arthrose begünstigen. Zu den Therapieoptionen gehören Physiotherapie, Schmerzmittel sowie eine gezielte Nährstoffversorgung des Knorpels. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Strukturprotein Kollagen, aus dem gesunder Knorpel zu rund 70 Prozent besteht. „Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebutten-Extrakt enthalten, wie beispielsweise in CH-Alpha Plus“, erklärt dazu Dr. med. Werner Lehner, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner aus München. Obwohl Arthrose grundsätzlich keine Entzündung ist, kann es im Verlauf zu Entzündungsreaktionen kommen, der sogenannten aktivierten Arthrose. Mehr unter www.ch-alpha.de.

– Arthritis: Bei dieser Erkrankung liegt von vornherein eine Entzündung des Gelenks vor. Sie äußert sich etwa durch Schwellungen, Schmerzen, Überwärmung, Bewegungseinschränkungen und Gelenkerguss. Ursache kann eine bakterielle Infektion sein, bei der Krankheitserreger direkt oder über Umwege ins Gelenk eindringen. Diese Form tritt allerdings eher selten auf. Viel verbreiteter ist die rheumatoide Arthritis.

– Rheumatoide Arthritis: Sie wird auch chronische Polyarthritis genannt. Hierbei entsteht die gelenkzerstörende Entzündung durch eine Autoimmunreaktion des Körpers – aus bisher ungeklärten Gründen beginnt das Abwehrsystem den Knorpel wie einen Fremdkörper zu behandeln und zu bekämpfen. Die Erkrankung verläuft in schmerzhaften Schüben und befällt symmetrisch immer beide Gelenke. Zur Behandlung werden Kälteanwendungen, Schmerzmittel sowie verschreibungspflichtige Antirheumatika und Cortison eingesetzt.

Textquelle: djd / Bilder: /CH Alpha-Forschung/Kurhan-Fotolia

Nervenschäden durch Diabetes – das kann man tun!

Blutzucker gut einstellen und Vitamin B1-Mangel beheben

Diabetikern ist oft nicht bewusst, dass ihre kribbelnden und schmerzenden oder taub werdenden Füße eine Folge der Zuckerkrankheit sein können. Das zeigen Ergebnisse der sogenannten Protect-Studie, die jetzt auf dem Deutschen Diabetes-Kongress vorgestellt wurden. Demnach leidet etwa jeder zweite Typ-2-Diabetiker unter einer Neuropathie.

Doch 70 Prozent der Betroffenen wussten gar nichts von ihrer Nervenschädigung. Besonders hoch war die Dunkelziffer bei denjenigen, bei denen die Erkrankung nicht zu Schmerzen, sondern zu einer nachlassenden Sensibilität in den Füßen führte. Dabei ist die Gefahr dieser Folgeerkrankung des Diabetes groß: Die Neuropathie ist die wichtigste Ursache für das diabetische Fußsyndrom, das oft zu einer Amputation führt.

 

Folgeschäden erfolgreich aufhalten

Es gibt aber gute Möglichkeiten, diese Entwicklung aufzuhalten: Experten betonen dabei vor allem, wie wichtig eine gute Einstellung des Blutzuckers ist. Auch ein erhöhter Blutdruck sollte behandelt werden. Studien zeigen außerdem, dass viele Diabetiker unter einem ausgeprägten Vitamin-B1-Mangel leiden. Dieses Vitamin wird in Folge des Diabetes vermehrt über die Nieren ausgeschieden, spielt aber für die Nerven und den Zuckerstoffwechsel eine große Rolle. Ein Mangel fördert Neuropathien und Schäden an den Blutgefäßen. Daher ist es wichtig, ein Defizit auszugleichen. Dazu wird eine Vorstufe des Vitamin B1, das Benfotiamin, angewendet. Es ist etwa in milgamma protekt enthalten, ein Präparat, das es ohne Rezept in der Apotheke gibt. Benfotiamin kann vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden als Vitamin B1 selbst. So kann es einen nervenschädigenden Vitamin-B1-Mangel effektiv ausgleichen und auch Symptome der diabetischen Neuropathie wie Brennen oder Taubheit spürbar lindern.

 

Der Lebensstil spielt eine große Rolle

Der Lebensstil eines Diabetikers trägt darüber hinaus wesentlich dazu bei, ob Folgeerkrankungen wie Nervenschäden entstehen. Wer reichlich frisches Gemüse auf seinen Speiseplan setzt und auf eine ausreichende Protein-Zufuhr achtet, beispielsweise durch Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen, kann seine Blutzuckerwerte auf diese Weise erheblich verbessern. Kommt man zusätzlich in Bewegung und radelt, schwimmt oder spaziert regelmäßig, hat man dem Diabetes und seinen Folgeerkrankungen aus Sicht von Experten erfolgreich den Kampf angesagt.

Text: djd / Bilder: djd/Wörwag Pharma

Kraftvoll in den Tag starten: So lassen sich Schlafkiller entlarven und ausschalten

Wer tief und ausreichend geschlafen hat, kann mit voller Kraft in den Tag starten. Durchwachte Nächte hingegen machen mürbe, mindern die Konzentration und sorgen für schlechte Laune. Wie Schlafforscher berichten, stört anhaltender Schlafmangel den Hormonhaushalt, lässt das Gewicht ansteigen und macht auf Dauer sogar krank.

Denn Schlaf ist kein tatenloses Dahindämmern, sondern eine lebenswichtige Regenerationsphase: Die Körperzellen erneuern sich, die Verdauung läuft auf Hochtouren, das Immunsystem wappnet sich gegen Angreifer und Erlebnisse des Tages werden im Gehirn verarbeitet. Doch nahezu jeder Mensch kennt Nächte, in denen er nicht gut schläft. So können üppige Abendmahlzeiten, sorgenvolle Gedanken oder ein schnarchender Bettgenosse für unruhigen Schlummer sorgen. Wer allerdings über einen Zeitraum von mehreren Wochen immer wieder nachts aufwacht, lange wach liegt oder nach dem Zubettgehen deutlich mehr als 30 Minuten zum Einschlafen benötigt, läuft Gefahr, eine Schlafstörung zu entwickeln.

Innere Unruhe als Schlafkiller

Halten einen kummervolle Gedanken, Nervosität oder die Angst vor weiterer Schlaflosigkeit wach, kann eine psychologische Beratung durch Experten, die sich auf Schlafstörungen spezialisiert haben, hilfreich sein. Auch Vitalpilze können in diesen Fällen unterstützen. Ein wichtiger Pilz ist in diesem Zusammenhang der Hericium: Er hat eine ausgleichende Wirkung, lindert innere Unruhe und wirkt Spannungszuständen entgegen. Der Reishi besitzt ebenfalls harmonisierende Effekte auf Körper und Psyche. Nicht zu unterschätzen ist sein regulierender Einfluss auf den Blutdruck, was wesentlich zur Verbesserung des Schlafes beitragen kann – nähere Informationen gibt es unter www.pilzshop.de. Zudem kann der Cordyceps Hormone wie etwa das Stresshormon Adrenalin regulieren und somit sensiblen Menschen helfen, mit den Herausforderungen des Alltags besser zurechtzukommen.

Maßnahmen für besseren Schlaf

Manchmal zeigen bei Schlafstörungen bereits einfache Maßnahmen eine große Wirkung, wie etwa die Anpassung der Raumtemperatur – etwa 18 Grad sind ideal. Auch Rituale wie die Tasse heißen Kakao, das Entspannungsbad oder der Spaziergang am Abend können schlafanstoßend wirken. Der Verzicht auf elektronische Geräte im Schlafzimmer und ausreichende Dunkelheit tragen in der Regel ebenfalls zu einem guten Schlummer bei. Halten die Schlafprobleme an, sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Tests im Schlaflabor können eine oftmals unbemerkte Schlafapnoe, also Atemaussetzer im Schlaf, diagnostizieren. Eine Behandlung ist wichtig, da die Luftnot gefährliche Langzeitfolgen haben kann.

Text: djd/  djd/pilzshop.de/Getty

Der Mythos vom Mann, der immer kann

Bei Libidoproblemen den Testosteronspiegel checken lassen

Männer sind allzeit bereit, haben ständig Lust und denken sowieso immer nur an das Eine – ein Mythos, der sich hartnäckig hält und auch gerne befeuert wird. Denn eine starke Libido gilt als besonders männlich, der Mann oft als toller Hecht. Die Realität sieht dabei häufig anders aus. Denn nicht selten macht die Libido auch beim starken Geschlecht schlapp. Gerade in der Altersgruppe 50plus leiden viele Männer unter sexueller Lustlosigkeit.

Probleme in der Partnerschaft

Das Verb „leiden“ ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen, auch wenn Libidoprobleme die Gesundheit nicht direkt gefährden. Das hat mehrere Gründe: Zunächst sind sexuelle Fantasien und Aktivitäten normalerweise ein wichtiger Entspannungs- und Energiequell, nicht nur für Männer. Fehlt die Lust, bleibt der Zugang dazu verschlossen. Hinzu kommt psychischer Druck, weil Betroffene sich schnell als Versager fühlen. Und nicht zuletzt kann es zu Problemen in der Partnerschaft kommen, da Frauen das nicht mehr vorhandene Begehren oft auf sich beziehen und falsche Schlüsse ziehen. Aus Gedanken wie „Er will mich nicht mehr, findet mich nicht mehr schön oder „Er hat eine Andere“ können dann ernste Krisen entstehen. Dabei liegen die Ursachen meist ganz woanders: Neben Stress, chronischen Erkrankungen und psychischen Problemen ist häufig ein Testosteronmangel Schuld an der Flaute. Denn ab etwa 40 lässt die Produktion des Männerhormons kontinuierlich nach. Ist dies der Fall, kann ein vom Arzt verordnetes, äußerlich aufzutragendes Dosiergel wie Testogel den Hormonmangel auf einfache Art ausgleichen. Es lässt sich individuell dosieren und bringt den Testosteronspiegel wieder in den gesunden Bereich.

Anzeichen eines Testosteronmangels

Besonders wahrscheinlich ist ein Testosteronmangel, wenn sich außerdem noch weitere typische Symptome zeigen – wie etwa Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Leistungsschwäche, schwindende Muskeln, ein wachsendes Bäuchlein, reduzierte Körperbehaarung, Konzentrations- und Erektionsprobleme. Unter www.mannvital.de/selbsttest findet man einen Selbsttest dazu. Gibt dieser entsprechende Hinweise, sollte Mann einen Arzt aufsuchen.

Text: djd / Bilder: djd/Testogel/thx

Läuse durch Selfies!

Die Krabbeltiere gelangen durch direkten Kontakt auf den nächsten Kopf

Ein alltägliches Bild: Teenies nehmen sich in den Arm, stecken die Köpfe zusammen – und einer der beteiligten Jugendlichen macht mit seinem Smartphone von der Szene einen Schnappschuss. Die so beliebten Selfies bergen allerdings eine ganz besondere Gefahr, Läuse können dabei durch direkten Haarkontakt auf den nächsten Kopf wandern. Von den Krabbeltieren werden neben acht- bis elfjährigen Kindern deshalb zunehmend auch weibliche Teenager befallen, warnte Prof. Hermann Feldmeier vom Institut für Mikrobiologie und Hygiene an der Berliner Charité im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Eine Übertragung durch Textilien und Gegenstände sei zwar theoretisch ebenfalls denkbar, spiele aber praktisch keine Rolle, so der Experte.

Wenn die Köpfe von Jugendlichen oder Kindern von Läusen befallen sind, äußert sich dies in starkem Juckreiz, die Betroffenen kratzen sich permanent an der Kopfhaut. Die hellgrauen bis braunen Insekten werden bis zu sechs Millimeter lang. Sie können weder springen noch fliegen, mit ihren winzigen Klauen an den Beinen halten sie sich am Haar fest und bewegen sich krabbelnd fort. Läuse werden von einem Kopf zum anderen übertragen – beim Spielen, Schmusen oder eben beim Selfie-Machen suchen sie sich ein neues Zuhause.

Ansteckungsgefahr reduzieren: Vorbeugung mit Haarspray und Shampoo

Für Eltern bedeutet die Befreiung von den Krabbeltieren einigen Aufwand – umso sinnvoller ist es, einem Befall möglichst vorzubeugen. Wenn Eltern erfahren haben, dass es im Umfeld ihrer Kinder Kopfläuse gibt, können sie die Ansteckungsgefahr tatsächlich erheblich reduzieren – und zwar ganz ohne chemische Keule. Vom Anbieter Dr. phil. Gloystein etwa gibt es ein „Läuseschreck“-Haarspray und ein Shampoo. Beide Mittel wirken durch milde, ätherische Öle, die von Kopfläusen regelrecht „gehasst“ werden. Die Parasiten werden sich dann gar nicht erst auf dem Kopf einnisten. Haarspray und Shampoo gibt es in der Apotheke oder im Online-Shop unter www.laeuseschreck.de, beide Produkte sind im Übrigen keine Arzneimittel. Auf der Website findet man auch ein umfangreiches Läuse-Lexikon mit allen Informationen zum Ungezieferbefall und zur Vorbeugung.

Kopfläuse entdeckt? Dann ist der Gang zum Arzt unvermeidlich

Falls Eltern glauben, auf dem Kopf ihrer Kinder Kopfläuse entdeckt zu haben, ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Denn die Parasiten müssen mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln bekämpft werden. Experimente mit Hausmitteln sollte man gerade bei Kindern vermeiden, denn hier kommt es darauf an, dass der Läusebefall möglichst schnell und effektiv beseitigt wird – sonst steigt das Risiko einer Ansteckung anderer Kinder.

Text: djd/ Bilder: djd/www.laeuseschreck.de

Lungenkrebs: Erhöhtes Risiko mit B-Vitaminen!

Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind in jeder Altersgruppe beliebt: Mal wollen Menschen ihr Immunsystem stärken, mal wollen sie geistig fitter werden.

Doch bergen hochdosierte Vitamine auch Gefahren? US-Wissenschaftler haben in einer aktuellen Studie gezeigt, dass eine Langzeiteinnahme von Supplementen mit Vitamin B6 und B12 bei männlichen Erwachsenen mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko korreliert.

Die Vital-Kohortenstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen der Langzeiteinnahme von hochdosierten B-Vitaminen aus Nahrungsergänzungsmitteln und dem Auftreten von Lungenkrebs. Mehr als 77.000 Studienteilnehmer im Alter von 50 bis 76 Jahren wurden im Zeitraum Oktober 2000 und Dezember 2002 rekrutiert und über mehrere Jahre beobachtet.

Wissenschaftler des Krebszentrum der Ohio State University (OSUCCC-James), des Fred Hutchinson Krebsforschungszentrums und der National Taiwan University veröffentlichten die Ergebnisse im „Journal of Clinical Oncology“.

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Fahren ohne Promille

Beim Wein gibt es inzwischen auch alkoholfreie Varianten

Beim Thema Alkohol sollten Autofahrer zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer extrem vorsichtig sein, denn Alkohol kann die Leistungsfähigkeit des Gehirns erheblich beeinflussen. Ganz abgesehen von der Verantwortung drohen bei Alkohol am Steuer auch hohe Strafen – und zwar nicht erst bei einem Blutalkoholwert von 0,5 Promille. Auch darunter kann der Konsum von Alkohol Folgen haben, nämlich dann, wenn sich ein Kraftfahrer auffällig im Straßenverkehr verhält, andere gefährdet oder einen Unfall verursacht.

Autofahrer müssen auf Weingenuss nicht verzichten

Chronisch unterschätzt wird zudem das Thema Restalkohol. Der Alkoholabbau beginnt erst etwa ein bis zwei Stunden nach dem Alkoholgenuss – danach schafft es ein durchschnittlicher Körper, etwa 0,1 Promille pro Stunde abzubauen. Dieser Vorgang lässt sich auch durch literweise Kaffee oder eine kalte Dusche nicht beschleunigen. Wer als Autofahrer ohne Schwips und auch am nächsten Tag ohne Risiko unterwegs sein will, muss heute aber beispielsweise auf Weingenuss nicht mehr verzichten. Während sich alkoholfreier Sekt seit längerem großer Beliebtheit erfreut, müssen sich die Verbraucher in Deutschland an alkoholfreien Wein allerdings erst noch gewöhnen. Auf das typische Weinaroma müssen Genießer bei den alkoholfreien Varianten nicht verzichten.

Typischer Charakter des Ausgangsproduktes bleibt enthalten

Die Entalkoholisierung erfolgt auf besonders schonende Weise im Vakuum bei einer Temperatur von nur 28 Grad Celsius. Flüchtige Aromastoffe bleiben dem alkoholfreien Wein auf diese Weise erhalten. Bei der Aroma-Rückgewinnung werden jene Substanzen, die noch im verdampften Alkohol enthalten sind, aufgefangen und dem entalkoholisierten Wein wieder zugeführt. Bei diesem Prozess wird vor allem der typische Charakter des Ausgangsprodukts bewahrt. Im Durchschnitt liegen alkoholfreie Weine mit einem Restalkohol mit bis zu 0,2 Volumenprozenten im Übrigen deutlich unter den vorgeschriebenen Werten von 0,5 Volumenprozenten.

Weine auch aus ökologischem Anbau

Die Weinkellerei „Weinkönig“ etwa übernimmt von ausgesuchten Winzern nur qualitativ hochwertige Weine, die dann im schonenden Vakuumverfahren entalkoholisiert werden. Das alkoholfreie Wein- und schäumende Spezialitätensortiment besteht inzwischen aus 16 verschiedenen Sorten – neun aus konventionellem und sieben aus ökologischem Anbau. Erhältlich sind sie im Online-Shop unter www.weinkoenig.de oder per Telefon unter 0261-82566. Für 42,50 Euro gibt es etwa ein Rosé-Probierpaket, bestehend aus zwei Roséweinen sowie zwei schäumenden Getränken aus Roséwein.

Text: djd/ Bilder: Weinkellerei Weinkönig/thx

Gerinnungswerte unterwegs selbst messen

Reisen mit Gerinnungshemmern – Werte immer im Blick

Reisen gehört zu den liebsten Hobbys zahlreicher Senioren. Fremde Städte erobern, Strand und Meer genießen oder ein Aufenthalt im Gebirge – solange die Gesundheit mitspielt, spricht nichts dagegen. Auch Patienten, die aufgrund einer Herzkrankheit dauerhaft auf gerinnungshemmende Medikamente in Form von Vitamin-K-Antagonisten angewiesen sind, können nach Rücksprache mit ihrem Arzt unbeschwert in die Ferne ziehen. Die auch als „Blutverdünner“ bezeichneten Medikamente sollen vermeiden, dass sich Blutgerinnsel – Thrombosen – bilden, die zu Schlaganfällen oder Lungenembolien führen können.

Gerinnungswerte unterwegs selbst prüfen

Die Wirkung des Vitamin-K-Antagonisten kann durch eine Blutabnahme kontrolliert werden. So ist ersichtlich, ob Faktoren wie Reisestress, ungewohntes Klima oder veränderte Ernährung die Blutgerinnung des Herzpatienten beeinflussen. Es kann dann sofort reagiert und die Dosis des „Blutverdünners“ jeweils individuell angepasst werden. Konventionell wird die Messung der Blutgerinnung in einer Arztpraxis durch Blutabnahme aus der Vene durchgeführt – das kann wertvolle Urlaubszeit kosten. Außerdem ist es im Ausland oft schwierig, einen geeigneten Arzt oder ein Labor zu finden, um die wichtige Messung durchführen zu lassen, ganz abgesehen von der Sprachbarriere. Aber es geht auch anders: Nicht nur reiselustige Patienten führen bereits Messung und Dosisanpassung selbstständig durch, etwa mithilfe praktischer Messgeräte wie dem CoaguChek INRange von Roche Diagnostics Deutschland. Ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe genügt, um den Gerinnungswert zu ermitteln. Das Verfahren ist vergleichbar mit der Blutzuckermessung bei Menschen mit Diabetes.

Schulung zum Gerinnungs-Selbstmanager

Auf Empfehlung ihres behandelnden Arztes lernen die Patienten in einer Schulung alles Wichtige zum sogenannten Gerinnungs-Selbstmanagement (GSM). Die Kosten für die Schulung und das Messsystem übernehmen in der Regel die Krankenkassen. Informationen zum Thema sind unter www.coaguchek.de sowie unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-0800855 (Mo-Fr von 8-18 Uhr) verfügbar. Laut der Deutschen Herzstiftung führt GSM dazu, dass Patienten in Alltag und Beruf mehr Sicherheit, Unabhängigkeit und Freiheit erlangen – die Gefahr einer Thrombose-Entstehung kann dadurch nachweislich deutlich reduziert werden.

Text: djd/ djd/Roche Diagnostics Deutschland GmbH

Aus dem Alltag einer Pflegekraft

Was die häusliche Betreuung für pflegebedürftige Menschen leistet

Pflege ist harte Arbeit. Das würde wohl niemand in Abrede stellen. Doch wie sieht der Alltag einer Betreuungskraft in der häuslichen Pflege eigentlich aus? Mit dieser Frage wird Marzena Brinkmann, Geschäftsführerin der gleichnamigen Pflegevermittlung, in ihren Beratungsgesprächen regelmäßig konfrontiert. „Viele Menschen können sich nur schwer ein Bild davon machen, wie die sogenannte 24-Stunden-Betreuung funktioniert, wenn die Pflegekraft, wie alle anderen Arbeitnehmer auch, nur 40 Stunden wöchentlich arbeiten darf“, erklärt sie. Wie ein ganz normaler Tag abläuft, zeigt das Beispiel von Ana und Xandra:

Ein ganz normaler Tag

– Für Ana beginnt der Tag um sieben Uhr mit einer Tasse Kaffee. Denn bevor ihre Patientin aufsteht, gönnt sich die Betreuungskraft aus Polen einige Minuten der Entspannung in der Küche. „Diese paar Minuten Ruhe geben mir Kraft für den Tag“, sagt sie.

– Xandra wird regelmäßig um Punkt acht wach. Beim Aufstehen und Anziehen benötigt die 80-Jährige Unterstützung. Danach wird gemeinsam gefrühstückt. Weil vor einiger Zeit barrierefrei umgebaut wurde, kann sich Xandra noch immer selbstständig in ihrer Wohnung bewegen.

– Nach dem Frühstück kümmert sich Ana zunächst um den Haushalt. Dabei geht ihr das ehemalige Top-Model im Rahmen ihrer Möglichkeiten noch gut zur Hand. Auch den Einkauf, der an zwei Tagen in der Woche auf dem Programm steht, erledigen die beiden meist gemeinsam.

– Nach dem Mittagessen, das sie oft zusammen zubereiten, braucht Xandra ihren Mittagsschlaf. Anschließend sieht sie gerne fern, sodass Ana bis zum Abend freimachen kann.

– Am Nachmittag kommt nämlich der ambulante Pflegedienst, um sich um die Medikamentengabe und andere medizinische Maßnahmen zu kümmern. An einigen Tagen wird die Rentnerin vom Fahrservice abgeholt und zur Physiotherapie gebracht. Einmal in der Woche und am Wochenende kümmert sich auch Tochter Isabell um ihre Mutter.

– Nach dem Abendessen machen es sich die beiden Frauen vor dem Fernseher gemütlich oder spielen eine Runde Karten. Aber auch wenn am Wochenende Freunde zu Besuch kommen, wird Ana integriert.

– Gegen zehn Uhr wird es Zeit, Xandra für die Nacht fertig zu machen. Ana muss beim Umziehen und dem Toilettengang unterstützen und Xandra daran erinnern, die richtigen Tabletten einzunehmen. Dann hat sie Feierabend, denn nachts muss sie nur selten raus und wenn, dann nur ab und zu, um Xandra bei Toilettengängen zu begleiten oder weil die alte Dame Durst hat und die Wasserflasche nicht findet.

Weitere Informationen gibt es unter www.brinkmann-pflegevermittlung.de.

Text: djd/ Bilder: brinkmann-Pflegevermittlung.de

Neuer Ansatz zur Bekämpfung von Helicobacter pylori

Helicobacter pylori ist der wichtigste Verursacher von Magenschleimhautentzündungen – und damit einer der größten Risikofaktoren für Magengeschwüre und Magenkrebs. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) berichten nun von einem Erfolg im Kampf gegen das Bakterium.

Bakterium schleust Teile der Hülle in die Magenschleimhaut ein

Wie die MHH in einer Pressemitteilung schreibt, hat eine Forschungsgruppe um Professorin Dr. Christine Josenhans vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene entdeckt, wie das Bakterium es schafft, sich in der Magenschleimhaut einzunisten. Demnach schleust Helicobacter pylori einen Teil seiner Zellhülle in die Zellen der Magenschleimhaut ein. Dort treffen die Bakterienzellen auf menschliche Eiweiße, die wiederum Entzündungssignale an den Zellkern weiterleiten.

Eiweiß für Entzündungsreaktion identifiziert

Die Forscher konnten nicht nur diesen Teil der Entstehung von chronischer Gastritis nachvollziehen. Laut MHH gelang es außerdem, eines der entzündungsvermittelnden Eiweiße zu identifizieren. Dieses sogenannte Adaptorprotein TIFA werde helfen, neue Therapieansätze gegen die chronische Magenschleimhautentzündung und den daraus möglicherweise entstehenden Magenkrebs zu finden, so Professorin Josenhans.

Magenschleimhautentzündung und Magenkrebs

Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) sind häufig eine Vorstufe von Magengeschwüren, da die Magenschleimhaut durch eine Gastritis geschwächt wird. Bei 75 Prozent aller Magengeschwüre lässt sich im Magen das Bakterium Helicobacter pylori nachweisen. Man weiß zwar nicht genau, wie das Bakterium an der Entstehung von Magengeschwüren beteiligt ist, geht aber davon aus, dass es dabei eine zentrale Rolle spielt. Magengeschwüre wiederum sind einer der Hauptrisikofaktoren für Magenkrebs.

Textquelle: meine Gesundheit.de

Influenza: Die Pflast-Minute-Impfung

Entgegen der ärztlichen Empfehlung lassen sich nur 50 Prozent der über 60-Jährigen gegen Influenza impfen. Ein Pflaster, das selbst appliziert werden kann, soll die Impfverdrossenen umstimmen. Im Falle einer Pandemie ließe sich die Impfung sogar per Post versenden.

Kurz nach Weihnachten ist es gewöhnlich wieder so weit: Die Grippewelle überrollt Deutschland. Sie beginnt meistens im Januar und dauert drei bis vier Monate. Im Winter fühlen sich die Influenza­viren besonders wohl. Die wandlungsfähigen Viren lieben niedrige Tempe­ra­turen und sind in trockener Luft außer­halb ihres Wirts besonders stabil.

Grippeviren lieben trockene Winterluft

Gleichzeitig ist die menschliche Schleimhaut der oberen Atemwege in der trockenen Winterluft anfälliger für Infektionen. So erkranken in Deutschland während einer Grippewelle nach Schätzungen des RobertKoch-Instituts (RKI) zwischen 2 und 10 Millionen Menschen an Influenza. Da nach Daten des RKI-Bürgerportals GrippeWeb nur etwa jeder zweite Erkrankte mit typischen Grippesymptomen zum Arzt geht, lässt sich eine genaue Anzahl der Erkrankten nur schwer beziffern.

Impfmüder als die EU erlaubt

Während die Europäische Union eine Impf­quote von 75 % bei älteren Personen anrät, lassen sich in Deutschland nur etwa 50 % der über 60-Jährigen gegen Grippe impfen (Angaben des RKI nach telefonischen Befragungen). Bei Medizinern liegt die Impfbereitschaft etwas höher: Nach einer 2010 durch­ge­führten Studie unter nieder­ge­lassenen Ärzten gaben 61 % an, sich regel­mäßig gegen saisonale Influenza impfen zu lassen.

Zu schmerzhaft, zu kompliziert oder einfach nur doof?

Doch woran liegt die Impfverdrossenheit der Deutschen? Am Pieks in den Arm? Am Gang in die Arztpraxis mit langen Wartezeiten und hoher Ansteckungsgefahr? An den Kosten? An der Angst vor Nebenwirkungen oder an einer generellen Ablehnung der Grippe-Impfung? Gegen letztes Argument kann das neu entwickelte Mikronadelpflaster wahrscheinlich nicht ankämpfen. Impfmuffel, die aus Bequemlichkeit oder wegen einer Nadelphobie die Grippeimpfung scheuen, haben in Zukunft aber gute Chancen, sich gegen eine drohende Influenzawelle zu wappnen.

Impfpflaster mit selbstauflösenden Nadeln

Das Impf-Tool der (nahen) Zukunft ist ein etwa 10-Cent-Münzen großes Pflaster mit hundert feinen Nadeln auf der Oberfläche, die 0,65 mm lang sind. Mit bloßem Auge sind sie kaum erkennbar. In diese Nadeln lässt sich ein Impfstoff einschließen. Und das nicht, wie gewohnt, in flüssiger Form, sondern in fester. Drückt man das Mikronadelpflaster auf die Haut auf, verschwinden die winzigen Nadeln kaum spürbar, und nach Angaben der Hersteller garantiert schmerzfrei, in der Haut. Dort lösen sie sich bereits nach wenigen Minuten auf und geben den festen Impfstoff an den Körper ab. Zurück bleibt ein Pflaster, das über den normalen Hausmüll entsorgt werden kann.

Der große Vorteil des festen Impfstoffes gegenüber dem flüssigen: Er lässt sich problemlos ohne Kühlung bei bis zu 40 °C lagern. In Versuchen war der Impfstoff bei einer solchen Lagerung auch nach einem Jahr noch stabil. Ein solcher Impfstoff ließe sich in Regalen von Apotheken anpreisen, mit der Post verschicken und wäre auch für Entwicklungsländer attraktiv in der Handhabung.

Die Vorteile des Mikronadel-Impfpflasters auf einen Blick:

Schmerzfreie Anwendung
Lagerung und Transport ohne Kühlung bei bis zu 40 °C bis zu einem Jahr möglich
Anwendung ohne ärztliches Personal zu Hause möglich
Kein potenziell gefährlicher Müll wie bei Spritzen
Könnte im Falle einer Pandemie rasch in der Bevölkerung verteilt werden, z.B. über den Postweg

Sich selbst auflösende Mikronadeln sind nichts grundsätzlich Neues, da sie bereits in der Kosmetikbranche im Einsatz sind – beispielsweise in der Anwendung von Botox. Wissenschaftler haben die Technik nun für Impfungen im Zuge einer Phase-I-Studie untersucht. Dabei verglichen sie die herkömmliche Impfmethode mit Hilfe einer Einmalspritze mit der Anwendung des Mikronadelpflasters, dessen Nadeln aus Saccharose und Polyvinylalkohol bestehen. Die Untersuchungen liefen bereits im Jahr 2015 und wurden nun in „The Lancet“ veröffentlicht.

Studie an 100 Erwachsenen durchgeführt

An der Studie nahmen 100 Erwachsene zwischen 18 und 49 Jahren teil, die zuvor nicht gegen Grippe geimpft worden waren. Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in vier Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt die Grippeimpfung auf herkömmliche Weise per Spritze in die Muskulatur des Oberarms, die anderen drei Gruppen über das Mikronadelpflaster, das für 20 Minuten auf dem Handgelenk appliziert wurde. Von den drei Gruppen, in denen das Pflaster angewendet wurde, erhielt eine Gruppe ein Placebo, die anderen beiden Gruppen den Grippeimpfstoff. Das Mikronadelpflaster wurde in einer Gruppe durch medizinisches Personal aufgebracht, in den anderen beiden Gruppen von den Probanden selbst.

Mikronadelpflaster beliebt bei Anwendern

Im Beobachtungszeitraum von 180 Tagen wurden bei allen Teilnehmern Nebenwirkungen und Antikörper gegen drei verschiedene Grippeviren erfasst. Schwere Nebenwirkungen traten in keiner Gruppe auf, leichte Nebenwirkungen wie eine gerötete Einstich- bzw. Behandlungsstelle waren auf alle Gruppenmitglieder, die den Impfstoff erhalten hatten, unabhängig von der Methode der Applikation gleichmäßig verteilt.

Die Wirksamkeit der Impfung, gemessen am Antikörper-Titer, war in allen drei Gruppen gleich gut – unabhängig davon, ob das Pflaster von medizinischen Fachpersonal oder von den Probanden selbst angewendet wurde. Die intramuskuläre Injektion verursachte bei 60 % ein Spannen in der Einstichregion, 44 % der so geimpften Probanden empfanden ein Schmerzgefühl. Das Mikronadelpflaster verursachte bei 66 % der Anwender ein Spannungsgefühl, bei 82 % Juckreiz und bei 40 % eine Rötung. 96 % der Mikronadelpflaster-Anwender empfanden die Impfung allerdings als schmerzfrei. 70 % der Mikronadelpflaster-Anwender gaben in einer Befragung an, diese Art der Impfung vor der herkömmlichen zu bevorzugen.

Die Wissenschaftler sehen großes Potenzial in ihrem Impfpflaster und haben bereits eine Firma namens Micron Biomedical gegründet, die Patentrechte auf das Impfpflaster hält und die Technologie vorantreiben soll. Sollten sich die Impfstoffhersteller für die Technologie interessieren, sind vor der Zulassung aber noch weitere klinische Studien nötig. Erhält das Pflaster die Zulassung, könnte die Bevölkerung im Falle einer Pandemie mit Impfstoffen über den Postweg versorgt werden.

Textquelle: docckeck.com / Bild: Georgia Institute of Technology

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