Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren-Nachrichten

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Bildquelle: fotoliah

Senioren-Nachrichten

Influenza: Die Pflast-Minute-Impfung

Entgegen der ärztlichen Empfehlung lassen sich nur 50 Prozent der über 60-Jährigen gegen Influenza impfen. Ein Pflaster, das selbst appliziert werden kann, soll die Impfverdrossenen umstimmen. Im Falle einer Pandemie ließe sich die Impfung sogar per Post versenden.

Kurz nach Weihnachten ist es gewöhnlich wieder so weit: Die Grippewelle überrollt Deutschland. Sie beginnt meistens im Januar und dauert drei bis vier Monate. Im Winter fühlen sich die Influenza­viren besonders wohl. Die wandlungsfähigen Viren lieben niedrige Tempe­ra­turen und sind in trockener Luft außer­halb ihres Wirts besonders stabil.

Grippeviren lieben trockene Winterluft

Gleichzeitig ist die menschliche Schleimhaut der oberen Atemwege in der trockenen Winterluft anfälliger für Infektionen. So erkranken in Deutschland während einer Grippewelle nach Schätzungen des RobertKoch-Instituts (RKI) zwischen 2 und 10 Millionen Menschen an Influenza. Da nach Daten des RKI-Bürgerportals GrippeWeb nur etwa jeder zweite Erkrankte mit typischen Grippesymptomen zum Arzt geht, lässt sich eine genaue Anzahl der Erkrankten nur schwer beziffern.

Impfmüder als die EU erlaubt

Während die Europäische Union eine Impf­quote von 75 % bei älteren Personen anrät, lassen sich in Deutschland nur etwa 50 % der über 60-Jährigen gegen Grippe impfen (Angaben des RKI nach telefonischen Befragungen). Bei Medizinern liegt die Impfbereitschaft etwas höher: Nach einer 2010 durch­ge­führten Studie unter nieder­ge­lassenen Ärzten gaben 61 % an, sich regel­mäßig gegen saisonale Influenza impfen zu lassen.

Zu schmerzhaft, zu kompliziert oder einfach nur doof?

Doch woran liegt die Impfverdrossenheit der Deutschen? Am Pieks in den Arm? Am Gang in die Arztpraxis mit langen Wartezeiten und hoher Ansteckungsgefahr? An den Kosten? An der Angst vor Nebenwirkungen oder an einer generellen Ablehnung der Grippe-Impfung? Gegen letztes Argument kann das neu entwickelte Mikronadelpflaster wahrscheinlich nicht ankämpfen. Impfmuffel, die aus Bequemlichkeit oder wegen einer Nadelphobie die Grippeimpfung scheuen, haben in Zukunft aber gute Chancen, sich gegen eine drohende Influenzawelle zu wappnen.

Impfpflaster mit selbstauflösenden Nadeln

Das Impf-Tool der (nahen) Zukunft ist ein etwa 10-Cent-Münzen großes Pflaster mit hundert feinen Nadeln auf der Oberfläche, die 0,65 mm lang sind. Mit bloßem Auge sind sie kaum erkennbar. In diese Nadeln lässt sich ein Impfstoff einschließen. Und das nicht, wie gewohnt, in flüssiger Form, sondern in fester. Drückt man das Mikronadelpflaster auf die Haut auf, verschwinden die winzigen Nadeln kaum spürbar, und nach Angaben der Hersteller garantiert schmerzfrei, in der Haut. Dort lösen sie sich bereits nach wenigen Minuten auf und geben den festen Impfstoff an den Körper ab. Zurück bleibt ein Pflaster, das über den normalen Hausmüll entsorgt werden kann.

Der große Vorteil des festen Impfstoffes gegenüber dem flüssigen: Er lässt sich problemlos ohne Kühlung bei bis zu 40 °C lagern. In Versuchen war der Impfstoff bei einer solchen Lagerung auch nach einem Jahr noch stabil. Ein solcher Impfstoff ließe sich in Regalen von Apotheken anpreisen, mit der Post verschicken und wäre auch für Entwicklungsländer attraktiv in der Handhabung.

Die Vorteile des Mikronadel-Impfpflasters auf einen Blick:

Schmerzfreie Anwendung
Lagerung und Transport ohne Kühlung bei bis zu 40 °C bis zu einem Jahr möglich
Anwendung ohne ärztliches Personal zu Hause möglich
Kein potenziell gefährlicher Müll wie bei Spritzen
Könnte im Falle einer Pandemie rasch in der Bevölkerung verteilt werden, z.B. über den Postweg

Sich selbst auflösende Mikronadeln sind nichts grundsätzlich Neues, da sie bereits in der Kosmetikbranche im Einsatz sind – beispielsweise in der Anwendung von Botox. Wissenschaftler haben die Technik nun für Impfungen im Zuge einer Phase-I-Studie untersucht. Dabei verglichen sie die herkömmliche Impfmethode mit Hilfe einer Einmalspritze mit der Anwendung des Mikronadelpflasters, dessen Nadeln aus Saccharose und Polyvinylalkohol bestehen. Die Untersuchungen liefen bereits im Jahr 2015 und wurden nun in „The Lancet“ veröffentlicht.

Studie an 100 Erwachsenen durchgeführt

An der Studie nahmen 100 Erwachsene zwischen 18 und 49 Jahren teil, die zuvor nicht gegen Grippe geimpft worden waren. Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in vier Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt die Grippeimpfung auf herkömmliche Weise per Spritze in die Muskulatur des Oberarms, die anderen drei Gruppen über das Mikronadelpflaster, das für 20 Minuten auf dem Handgelenk appliziert wurde. Von den drei Gruppen, in denen das Pflaster angewendet wurde, erhielt eine Gruppe ein Placebo, die anderen beiden Gruppen den Grippeimpfstoff. Das Mikronadelpflaster wurde in einer Gruppe durch medizinisches Personal aufgebracht, in den anderen beiden Gruppen von den Probanden selbst.

Mikronadelpflaster beliebt bei Anwendern

Im Beobachtungszeitraum von 180 Tagen wurden bei allen Teilnehmern Nebenwirkungen und Antikörper gegen drei verschiedene Grippeviren erfasst. Schwere Nebenwirkungen traten in keiner Gruppe auf, leichte Nebenwirkungen wie eine gerötete Einstich- bzw. Behandlungsstelle waren auf alle Gruppenmitglieder, die den Impfstoff erhalten hatten, unabhängig von der Methode der Applikation gleichmäßig verteilt.

Die Wirksamkeit der Impfung, gemessen am Antikörper-Titer, war in allen drei Gruppen gleich gut – unabhängig davon, ob das Pflaster von medizinischen Fachpersonal oder von den Probanden selbst angewendet wurde. Die intramuskuläre Injektion verursachte bei 60 % ein Spannen in der Einstichregion, 44 % der so geimpften Probanden empfanden ein Schmerzgefühl. Das Mikronadelpflaster verursachte bei 66 % der Anwender ein Spannungsgefühl, bei 82 % Juckreiz und bei 40 % eine Rötung. 96 % der Mikronadelpflaster-Anwender empfanden die Impfung allerdings als schmerzfrei. 70 % der Mikronadelpflaster-Anwender gaben in einer Befragung an, diese Art der Impfung vor der herkömmlichen zu bevorzugen.

Die Wissenschaftler sehen großes Potenzial in ihrem Impfpflaster und haben bereits eine Firma namens Micron Biomedical gegründet, die Patentrechte auf das Impfpflaster hält und die Technologie vorantreiben soll. Sollten sich die Impfstoffhersteller für die Technologie interessieren, sind vor der Zulassung aber noch weitere klinische Studien nötig. Erhält das Pflaster die Zulassung, könnte die Bevölkerung im Falle einer Pandemie mit Impfstoffen über den Postweg versorgt werden.

Textquelle: docckeck.com / Bild: Georgia Institute of Technology

Kaugummi erkennt Infektionen im Mund!

Mit einem Kaugummi könnten demnächst gefährliche Entzündungen im Mund innerhalb weniger Minuten zweifelsfrei erkannt werden. Das könnte vor allem für Träger von Zahnimplantaten wichtig sein. 

Ein neuer Kaugummi-Schnelltest soll künftig dabei helfen, bakterielle Entzündungen früh im Mund zu erkennen. Die Idee ist so einfach wie hilfreich: Durch einfaches Kauen erkennt der Patient selbst, ob es ein Problem gibt. Denn im Falle einer Entzündung schmeckt der Kaugummi im Mund nach wenigen Minuten bitter.

Diese neue Möglichkeit der Schnelldiagnose mithilfe der eigenen Zunge könnte vor allem für Träger von Zahnimplantaten sinnvoll sein. „Das Hauptproblem mit Implantaten ist, dass sich nach fünf oder zehn Jahren Bakterien dort entwickeln können. Und der Patient merkt die Entzündungen im Mundraum nicht, weil durch die Implantate die Nerven komplett zerstört sind“, erklärt Studienautor Professor Lorenz Meinel vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie der Universität Würzburg. Eine Entzündung könne dann im schlimmsten Fall schon viel Gewebe und Knochen zerstört haben, bevor sie entdeckt werde.

Meinel und sein Team haben das neue Diagnosemittel mit Forschern der Universität Düsseldorf sowie von Forschungseinrichtungen aus Berlin und Jena entwickelt.

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Bluthochdruck: Blutdruck senken ohne Medikamente – diese Hausmittel helfen wirklich

Alle Pillen, die den Blutdruck senken sollen, können schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Daher ist es sinnvoll, sich zunächst der Hausmittel zu bedienen, mit denen sich weitgehend nebenwirkungsfrei der Blutdruck senken lässt. Bluthochdruck  ist eine der großen Volkskrankheiten. Medizinisch wird ihre Krankheit als „Hypertonie“, bezeichnet.

Blutdruck senken – dafür werden die meisten Pillen in Deutschland verschrieben: Betablocker, mit denen die übermäßige Pumpleistung des Herzens vermindert wird, Calcium-Antagonisten, mit denen die Blutgefäße erweitert werden, AT1-Blocker und ACE-Hemmer, die auf jene Hormone einwirken, die den Blutdruck einstellen und Diuretika zur Entwässerung und damit einer Verminderung der Flüssigkeitsmenge im Körper und der dafür nötigen Pumpleistung.

Jeder zweite erwachsene Mann und jede zehnte erwachsene Frau haben Bluthochdruck-Symptome. Insgesamt müssen mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland ihren Blutdruck senken.

Wie natürliche Entwässerungsmittel den Blutdruck senken

Entwässerungsmittel sind die ältesten Mittel zum Blutdruck senken. Sie haben die geringsten Nebenwirkungen und sie kommen auch als natürliche Wirkstoffe seit Jahrhunderten zum Einsatz. Zum Beispiel Brennnesselblätter, die nicht nur den Blutdruck senken: Sie wirken wasserausscheidend und spülen in Form von Tee besonders gut die Nieren durch, so dass sie bei Harnwegserkrankungen aller Art zum Einsatz kommen. So werden zum Beispiel bei Blasenentzündungen die krankmachenden Keine ausgespült und sogar Nierengrieß kann mit Brennnesselblättertee ausgeschwemmt werden.

Aber dieses Naturheilmittel kann eben noch mehr. Der hohe Kaliumgehalt der Brennnessel sorgt mit seiner harntreibenden Wirkung dafür, dass ein zu hoher Blutdruck durch vermehrte Wasserausscheidung auf ganz natürliche Weise gesenkt wird. Übermäßige Wassereinlagerungen bilden sich zurück. Den Blutdruck senken kann man auch durch Brennnesselsaft. Ihn gibt es, wie auch die getrockneten Blätter für Tee, in Reformhäusern und Apotheken. Brennnesselwirkstoffe gibt es zudem auch als Tropfen, in Tablettenform oder als Kapseln.

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Kontaktlinsen erhöhen das Risiko für Pilzinfektionen im Auge!

Wer weiche Kontaktlinsen benutzt, sollte sich strikt an die Hygieneregeln halten – sonst kann es zu gefährlichen Pilzinfektionen am Auge kommen. Darauf weisen Mediziner der Julius-Maximilians-Universität (JMU) in Würzburg zur „Woche der Pilzerkrankungen“ hin.

Eine Pilzinfektion des Auges ist besonders kompliziert, weil die Pilze oft resistent gegen Medikamente sind. „Anders als bei vielen anderen Pilzinfektionen sind hier oft junge, gesunde Patienten betroffen“, sagt Professor Oliver Kurzai von der Universität Würzburg. Die Folgen können laut dem Experten dramatisch sein: Sehr häufig seien Hornhaut-Transplantationen nötig, in schlimmen Fällen bestehe der letzte Ausweg darin, das infizierte Auge operativ zu entfernen und durch ein Glasauge zu ersetzen. Erstmals liegen jetzt für Deutschland Daten über Hornhaut-Infektionen durch Pilze vor. Kurzais Team hat sie Ende Juli 2017 mit Partnern aus ganz Deutschland im Journal of Clinical Microbiology veröffentlicht. Ein klares Ergebnis daraus: „Der wichtigste Risikofaktor ist das Tragen weicher Kontaktlinsen“, sagt Kurzai.

Der Experte rät daher eindringlich, die Hygieneregeln im Umgang mit weichen Kontaktlinsen zu beachten. Ansonsten könnten Schimmelpilze die Linsen kontaminieren und die Hornhaut des Auges infizieren…….

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Säure abbauen – leichter abnehmen!

Mit den richtigen Rezepten ohne Diätkrisen zum Wunschgewicht!

Fast die Hälfte aller Deutschen möchte abspecken. Tatsächlich gelingt es aber nur etwa fünf Prozent, ihr Idealgewicht zu erreichen. Neben mangelndem Durchhaltevermögen bremst oft eine Übersäuerung den Stoffwechsel aus. Dabei ist inzwischen bekannt, wie sich Diätkrisen und Jojo-Effekte wirksam vermeiden lassen. Die Mitarbeiter der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben im Rahmen einer placebokontrollierten Doppelblindstudie eine höchst erfolgreiche Abnehmstrategie erarbeitet. Dabei nahmen die Probanden am stärksten ab, wenn sie drei Faktoren kombinierten: regelmäßige Bewegung, basenreiche Ernährung mit dazwischengeschalteten Fastentagen sowie einen Säureabbau mit basischen Mineralstoffen.

Die Studienergebnisse wurden in einem neuen Diätprogramm alltagstauglich umgesetzt. Grundlage ist eine basenbildende Ernährung mit einem vermehrten Verzehr von Obst, Gemüse und Salat. Im Rahmen der Studie wurde diese mit der Einnahme von basischen Mineralstoffen – wie „Basica Direkt“ – ergänzt. Das Apothekenpräparat kann zum Abbau von überschüssiger Säure beitragen, die häufig beim Fettabbau entsteht. So kann das Auftreten von Diätkrisen verhindert und die Gewichtsreduktion unterstützt werden. Unter www.basica.de steht eine kostenlose Broschüre zum Download bereit, die leckere basische Rezepte für eine Woche enthält. Die Mahlzeiten erfordern keine außergewöhnlichen Zutaten und sind ohne großen Aufwand zuzubereiten. Praktische Unterstützung beim Abnehmen bieten ein Trainingsplan und ein Tagebuch in der Broschüre.

Mittags: Avocado-Salat

Zu den einfachen Rezepten für kalorienreduzierte, basische Gerichte gehört ein köstlicher Avocado-Spinat-Salat. Mit nur 330 kcal ist er ein leichtes Mittagessen.

Zutaten:
Für 2 Personen: 300 g junger Blattspinat,
 200 g weiße Champignons, 
1 Avocado, 300 g Kirschtomaten, 1 Apfel, 1 TL Sesamöl, 2 EL Sonnenblumenkerne
Dressing:1/2 Bund glatte Petersilie, Saft von 1/2 Zitrone, 2 EL Apfelsaft, 1 EL Agavendicksaft, 
4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Spinat waschen und trocken schleudern. Champignons in Scheiben schneiden. Den Kern aus der Avocado lösen, diese schälen und in Spalten schneiden. Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und fein würfeln. Für das Dressing Zitronensaft, Apfelsaft, Agavendicksaft und Öl in einer großen Salatschüssel verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie fein hacken und untermischen. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen, Sonnenblumenkerne darin ca. 2 Min. rösten, dann herausnehmen. Spinat, Pilze, Avocado, Tomaten und Apfel mit Dressing mischen. Mit Sonnenblumenkernen bestreuen.

Nährwerte: Brennwerte 3330kcal/1381 KJ, Eiweiß 6 g, Fett 29 g, Kohlenhydrate 11g

Textquelle: djd / Bilder:  djd/Säure-Basen-Kochbuch „Jeden Tag basisch genießen“/Gräfe und Unzer/Coco Lang

Vorsicht bei ASS und Vitamin E!

Nahrungsergänzungsmittel und Vitamin-Präparate stehen bei vielen Patienten hoch im Kurs, auch wenn der Einsatz der Supplemente umstritten ist. Sicher ist jedoch, dass die Gesundheit aus dem Blister auch Gefahren bergen kann – bei der Einnahme sollte auf Wechselwirkungen mit Dauermedikationen geachtet werden. Vorsicht ist beispielsweise bei Acetylsalicylsäure (ASS) zur Blutgerinnungshemmung und Vitamin E geboten.

Vitamin E kann die Wirkung von Arzneimitteln, die zur Blutgerinnungshemmung eingesetzt werden, verstärken und so das Blutungsrisiko erhöhen. Dies gilt sowohl für Thrombozytenaggregationshemmer als auch für Antikoagulantien.

ASS zählt zur Gruppe der nicht-steroidalen-Antirheumatika (NSAR) und hemmt die Cyclooxygenase-1 (COX-1). In der Dosierung zu 100 mg wird das Arzneimittel zur Standardtherapie von instabiler Angina pectoris oder akutem Myokardinfarkt eingesetzt. Außerdem können ASS-Präparate ebenfalls zur Reinfarktprophylaxe oder nach arteriellen gefäßchirurgischen Eingriffen eingesetzt werden. Patienten nehmen die Tabletten einmal täglich nach einer Mahlzeit ein, sofern diese nicht magensaftresistent überzogen sind.

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Gewinnspiel-Abzocke am Telefon – So schützen Sie sich vor Betrug!

Immer wieder fallen Ahnungslose auf die Gewinnspiel-Abzocke dreister Telefonbetrüger rein. FOCUS-Online-Redakteur Sebastian Viehmann hat jetzt den Gesprächsverlauf mit einem Callcenter-Angestellten aufgenommen und gezeigt, wie schnell man die Betrüger los wird.Immer wieder ärgern sich Verbraucher über angebliche Gewinnspielversprechen.

Trotz der Warnungen von Polizei und Verbraucherzentralen fallen jährlich Tausende der Telefon-Abzocke zum Opfer. Häufig wollen die Betrüger an die Kontodaten ihrer Opfer ran oder die Betroffenen werden teure Abos für eine wertlose Gewinnspiel-Teilnahme untergeschoben. Auch FOCUS-Online-Redakteur Sebastian Viehmann wurde jetzt mehrfach von einer Firma namens „Deutsche Verlagsgruppen“ angerufen. Auf die Nachfrage mit dem Datenschutzbeauftragten sprechen zu wollen, erwiderte der Callcenter-Angestellte mit „Sie können mich mal“ und legte auf.

Doch wie reagiert man richtig auf die Abzocke am Telefon? Denn nicht selten liegen die Kontodaten den Callcentern vor und trotz ausdrücklicher Ablehnung einer Spielteilnahme, wird den Betroffenen Geld abgebucht. In einem solch dreisten Fall können Sie die Abbuchung einfach rückgängig machen. Zum Teil werden dann sogar noch freche Inkassobriefe verschickt, schreibt Antispam e.V., ein gemeinnütziger Verbraucherschutzverein. Doch Schriftverkehr mit den Briefkastenfirmen führen in der Regel zu nichts. Diese Phantomfirmen verwenden zudem häufig eine sogenannte „Call ID-Spoofing“-Technik, die auf den Displays der Opfer vermeintlich seriöse Nummern erscheinen lassen.

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Versender müssen Arzneimittel zurücknehmen!

Versandapotheken sind in der Zwickmühle: Einerseits müssen sie zurückgeschickte Arzneimittel vernichten, andererseits dürfen sie eine Rücknahme aus diesem Grund auch nicht kategorisch ausschließen. Das Oberlandesgericht Naumburg (OLG) hat jetzt entschieden, dass ein genereller Ausschluss des Widerrufsrechts bei apotheken- und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln unzulässig ist. Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). Die Verbraucherschützer hatten auch die mangelnde Beratung kritisiert.

Insgesamt 20 Versandapotheken hat der VZBV unter die Lupe genommen. Geprüft wurde unter anderem die kostenfreie Beratungsmöglichkeit am Telefon, die gesetzlich vorgeschrieben ist. In den meisten Fällen hätten sich die abgemahnten Versender einsichtig gezeigt und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben. Doch in vier Fällen musste der VZBV erst vor Gericht ziehen.

Betroffen war unter anderem die Versandapotheke ipill (Adler-Apotheke, Gräfenhainichen). Diese hatte in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) folgenden Passus: „Bei apotheken- und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln besteht nach Übergabe an den Kunden kein Widerrufsrecht, da diese aufgrund der Vorschriften die Arzneimittelsicherheit wegen ihrer Beschaffenheit nicht für die Rücksendung geeignet sind und schnell verderben können.“

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Magnesium kann Diabetes Risiko senken!

Eine ausreichende Versorgung mit dem Mineralstoff beeinflusst Krankheitsverlauf

Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund sechs bis acht Millionen Menschen an der Zuckerkrankheit. Bei den meisten handelt es sich um Diabetes mellitus Typ 2, der im Laufe des Lebens erworben wird. Früher als Altersdiabetes bekannt, trifft die Erkrankung inzwischen auch immer öfter jüngere Menschen. Daran ist nicht zuletzt unser moderner Lebensstil Schuld. Denn bei der Diabetesentstehung spielen Bewegungsmangel und Übergewicht eine entscheidende Rolle. Auch ein Magnesiummangel kann zur Entwicklung von Diabetes beitragen: Eine niedrige Magnesiumkonzentration im Blut erhöht das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Versorgung überprüfen

Wie Untersuchungen zeigen, hat etwa die Hälfte aller Typ-2-Diabetiker einen zu niedrigen Magnesiumspiegel im Blut. Einer der Gründe dafür ist eine veränderte Nierenfunktion, die zu einer verstärkten Ausscheidung des Mineralstoffs über den Urin führt. Nehmen Diabetiker zusätzlich noch bestimmte Medikamente wie entwässernde Mittel (Diuretika), Magensäureblocker (Protonenpumpenhemmer) oder Abführmittel (Laxanzien) ein, kann dies den Magnesiummangel nochmals deutlich verstärken. Daher sollten Diabetes-Patienten auf eine ausreichende Versorgung mit dem Powermineral achten. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 300 bis 400 mg Magnesium pro Tag. Unter www.diasporal.de steht ein Test zur Verfügung, der eine erste Einschätzung zum Status der aktuellen Magnesiumversorgung erlaubt. Mit einem Bedarfsrechner lässt sich zudem ermitteln, wie hoch die persönliche Zufuhr pro Tag sein sollte.

Verbesserte Insulinwirkung

Experten haben inzwischen festgestellt, dass eine ausreichende Magnesiumzufuhr nicht nur das Diabetes-Risiko verringern, sondern auch den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann. Denn Typ-2-Diabetes geht mit einer sogenannten Insulinresistenz einher. Da der Mineralstoff an der Funktion des Insulinrezeptors beteiligt ist, kann eine ausreichende Magnesiumeinnahme dem Wirkverlust entgegenwirken. So kann die Blutzuckereinstellung verbessert und das Risiko für die Entwicklung von diabetischen Folgeerkrankungen vermindert werden. Da in den heute üblichen Ernährungsmustern oft nur unzureichende Mengen an dem Powermineral enthalten sind, kann die Einnahme von gut bioverfügbarem Magnesiumcitrat, wie in Magnesium-Diasporal 300 mg aus der Apotheke, für Diabetiker sinnvoll sein. Zusätzlich kann der regelmäßige Verzehr von geeigneten magnesiumreichen Lebensmitteln zu einer ausreichenden Versorgung beitragen.

Textquelle: djd / Bilder: djd/Magnesium-Diasporal/PantherMedia

Ruhe bewahren und aktiv werden!

Haarausfall: Einem schütter werdenden Schopf lässt sich einiges entgegensetzen

Schönes, volles Haar wünschen sich Frauen und Männer gleichermaßen – und so reagieren die meisten Menschen entsetzt, wenn sich die Mähne auf dem Kopf lichtet. Dabei sollte man dann erst einmal Ruhe bewahren. Denn dass wir zeitweilig bis zu 100 Haare pro Tag verlieren, ist völlig normal. Hält dieser Zustand allerdings an und wird die Menge deutlich größer, sollte man einen Dermatologen zu Rate ziehen. Mittels einer gründlichen Anamnese kann er die Gründe für den gesteigerten Haarverlust herausfinden.

Stress und Hormonmangel können Gründe für Haarausfall sein

Diese Gründe können ganz unterschiedlich sein – etwa erbliche Veranlagung, Stress, Hormon- oder Nährstoffmangel sowie Infektionskrankheiten. Manche Menschen leiden auch unter periodisch bedingtem Haarausfall, der besonders häufig ab Hochsommer und Herbst für einige Wochen auftritt, dies ergab eine Studie. Als Ursache wird hier eine Überlastung der Haarwurzeln durch verstärkte Sonneneinstrahlung vermutet. Dann und auch in vielen anderen Fällen kann man selbst aktiv gegen das Schütterwerden des Schopfes angehen, etwa mit der „Eriis“-Behandlung gegen Haarausfall, die es sowohl speziell für Männer als auch für Frauen gibt. Die Ampullenkur mit zwei unterschiedlichen Wirkstoffkomplexen sorgte in einer Anwendungsstudie für Zufriedenheit bei 90 Prozent der Probanden. Die Zugfestigkeit wurde signifikant verbessert, die Anzahl der verlorenen Haare beim Waschen nahm deutlich ab. Unter www.dermokosmetik.org gibt es weitere Informationen.

Die richtige Pflege kann helfen

Um die Haare nicht noch weiter zu strapazieren, sollte man zudem einige Pflegetipps beherzigen. So ist es ratsam, ein sehr mildes Shampoo – etwa ein Baby-Shampoo – zu verwenden und es nur kurz einzuschäumen und gut auszuspülen. Zum Schluss kaltes Wasser nehmen, weil dies die Durchblutung anregt und die Poren schließt. Beim Föhnen sollte man eine niedrige Temperatur wählen oder die Haare am besten gleich an der Luft trocknen lassen. Außerdem sollte man sparsam mit Pflege- und Styling-Produkten umgehen, weil diese dünnes Haar oft erschweren und schlaffer aussehen lassen.

Textquelle: djd / Bilder: Functional Cosmetics Company AG / ERiiS®

Greifen bei Gefahr automatisch ein: Notbremssysteme können viele Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern verhindern!

Fußgänger und Radfahrer haben keine Knautschzone. Kommt es zu einem Unfall, erleiden sie oft gravierende Verletzungen. Gerade auf den quirligen Straßen der Innenstädte sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer gefährdet – einmal kurz nicht aufgepasst und schon kommt es zum Zusammenprall.

An jedem vierten Unfall mit Personenschaden auf Deutschlands Straßen ist ein Fahrrad beteiligt. Wenn etwa der Radfahrer plötzlich die Straße kreuzt, können Autofahrer häufig ihren Pkw kaum noch zum Stehen bringen. Automatische Notbremssysteme reagieren in derartigen brenzligen Situationen schneller als der Mensch: Die elektronischen Schutzengel können dabei helfen, viele Unfälle zu verhindern.

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

Um rechtzeitig reagieren zu können, verfügen die vorausschauenden Notbremssysteme über einen Radarsensor oder eine Videokamera oder eine Kombination aus Radar und Videokamera. Auf diese Weise wird permanent das Geschehen vor dem Auto überwacht. Die Daten werden analysiert, um mögliche Gefahren zu erkennen. Wenn beispielsweise ein Frontalzusammenstoß mit einem Fußgänger oder Radfahrer droht, bremst das System das Auto automatisch bis zum Stillstand ab – Unfälle werden auf diese Weise vermieden oder die Folgen abgeschwächt und das Verletzungsrisiko signifikant reduziert. Fachleute unterscheiden dabei zwischen Lösungen für den Fußgängerschutz oder den Radfahrerschutz. Diese Systeme sind aktiv bei Fahrzeuggeschwindigkeiten von bis zu etwa 60 Stundenkilometern. In vielen Fahrzeugen sind vorausschauende Notbremssysteme bereits verfügbar, serienmäßig oder als Extra.

Fast jeder zweite Fahrradunfall wäre vermeidbar

Der Sicherheitsgewinn ist in jedem Fall groß, unterstreicht Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereich Chassis Systems Control: „Wenn jeder Pkw in Deutschland mit einem Radfahrerschutz ausgestattet wäre, könnte fast jeder zweite Unfall zwischen Pkw und Fahrrad mit Personenschaden (43 Prozent) vermieden oder in seiner Schwere gemindert werden.“ Aus diesem Grund berücksichtigt die Europäische Verbraucherschutzvereinigung Euro NCAP ab 2018 die Notbremsung auf Fahrradfahrer in den Bewertungskriterien für besonders sichere Fahrzeuge. Notbremssysteme zum Fußgängerschutz gehören schon seit längerem zu den Bewertungskriterien für die Sternevergabe.

Text: djd / Bilder:  djd/Bosch

Stil schlagt Style!

Umfrage: Beim Sommerflirt sind klassische Sonnenbrillen gefragt!

Ob beim sonnigen Open-Air-Lunch in der Stadt oder im Beachclub am Strand, nichts geht im Sommer ohne Sonnenbrille. Wenn mit den Temperaturen auch der Flirtfaktor steigt, spielt der erste Eindruck die entscheidende Rolle – und damit nicht zuletzt die Sonnenbrille. Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Apollo zeigt einen ganz klaren Trend: Wenn es um das Flirtpotential geht, bevorzugen 38 Prozent der Deutschen konventionelle Sonnenbrillenmodelle.

Wayfarer- oder Pilotenbrillen am attraktivsten

In der Umfrage waren sich Männer und Frauen einig: Extravagante Fassungen sind zwar individuelle Accessoires, die den persönlichen Style betonen. Wer aber jemanden für sich gewinnen möchte, hat mit klassischen Modellen bessere Chancen. 38 Prozent der Befragten finden deshalb Sonnenbrillen im zeitlosen Wayfarer- oder Piloten-Stil am attraktivsten – beide feierten in den letzten Jahren erfolgreiche Comebacks. Die Pilotenform ist besonders bei den 18- bis 34-Jährigen beliebt.

„Auch bei den Gläsern gilt das Motto ‚weniger ist mehr'“, so Anita Vogt, Augenoptikermeisterin bei Apollo. „Der Style-Effekt von verspiegelten Gläsern ist unbestritten, sie sind beim Flirten aber eher hinderlich.“ So wirken sie nur auf 27 Prozent der Befragten attraktiver, 59 Prozent bevorzugen normal getönte Gläser. Beim Date selbst sollte dann aber meist jede noch so schöne Sonnenbrille abgesetzt werden. Exakt ein Drittel der Befragten legt Wert auf direkten Augenkontakt, vor allem Frauen ist diese Form von Stil und Höflichkeit wichtiger als der Style-Aspekt.

Sonnenbrille muss zur Persönlichkeit passen

„Die Ergebnisse der Studie zeigen klar, wie stark Sonnenbrillen das Flirtpotential beeinflussen können“, erklärt Anita Vogt. Unabhängig davon komme es gerade bei diesem so auffälligen Accessoire ungemein darauf an, dass das Modell zur Persönlichkeit passt: Wenn die Kombination stimmt, kommt die richtige Ausstrahlung von ganz allein.

Textquelle: djd / Bilder: Foto: djd/Apollo Optik

Schwere Beine rechtzeitig behandeln!

Venenleiden: Entscheidend für den Therapieerfolg ist die richtige Strategie

Millionen Betroffene, deren Lebensqualität beeinträchtigt ist, dazu enorme Krankheitskosten: Venenprobleme sind eine Volkskrankheit. In Deutschland zeigen Schätzungen zufolge 90 Prozent der Erwachsenen Venenveränderungen, etwa 17 Prozent dürften unter einer chronischen Venenschwäche mit Beschwerden wie Spannungs- und Schweregefühl, Juckreiz, Muskelkrämpfen und Schmerzen in den Beinen leiden.

Venenschwäche – ein weltweites Problem

„Eine Auswertung internationaler Studien zur Epidemiologie der chronischen Venenerkrankungen kommt zu dem Ergebnis, dass Krampfadern und chronische Venenschwäche weltweit zu den häufigsten Erkrankungen zählen“, sagt Prof. Eberhard Rabe, Leiter des Funktionsbereichs Dermatologische Angiologie – Phlebologie am Uniklinikum Bonn. Überall lassen sich dieselben Risikofaktoren festmachen: höheres Alter, familiäre Vorbelastung, Übergewicht und bei Frauen die Anzahl der Schwangerschaften.

Behandlung beispielsweise mit Rotem Weinlaub-Extrakt

„Sobald die Venenveränderungen Beschwerden verursachen, ist eine Behandlung sinnvoll“, so Prof. Rabe. Denn schwere, geschwollene und schmerzende Beine sind ein Anzeichen dafür, dass im Inneren der Venen Entzündungsprozesse in Gang gesetzt wurden. Venenmedikamente sind eine anerkannte Behandlungsmöglichkeit, die eigenständig und in Kombination mit anderen Therapien eingesetzt werden kann. Gemäß einer Behandlungsleitlinie von Gefäßspezialisten sollten nur Präparate mit studienbelegter Wirksamkeit verwendet werden, etwa mit Rotem Weinlaub-Extrakt, das beispielsweise in Antistax extra-Venentabletten enthalten ist, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt.

Wichtig ist dabei eine längerfristige und regelmäßige Einnahme: Nur so kann sich die volle Wirkung entfalten und der Entzündungsprozess in den Venen gelindert werden. Da es sich um ein chronisches Krankheitsbild handelt, ist eine kontinuierliche Behandlung unausweichlich, weil die Beschwerden ansonsten zurückkehren und die Erkrankung weiter fortschreiten kann. Mit Rotem Weinlaub-Extrakt, der einen hohen Gehalt gefäßschützender Stoffe aufweist, lassen sich Schwere- und Spannungsgefühl, sowie Beinschmerzen effektiv lindern. Dies resultiert aus einer verbesserten Durchblutung und einer deutlichen Abnahme der Beinschwellung.

Auf Bewegung und Ernährung achten

Wer seinen Venen generell etwas Gutes tun will, sollte auf ausreichende Bewegung und gesunde Ernährung achten. Tipps für den Alltag gibt es beispielsweise im 12-Wochen-Programm für gesunde, leichte Beine unter www.antistax.de.

Textquelle: djd Textnummer: 58980 / Bilder: djd/Antistax/Sanofi

Keine Schuld und trotzdem Ärger!

Stress nach dem Unfall: Den Geschädigten kann eine langwierige Prozedur erwarten

Glück im Unglück haben Verkehrsteilnehmer, wenn es bei einem Crash nur zu einem Schaden am Fahrzeug kommt und keine Personen in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei der Mehrzahl der Unfälle ist dies der Fall: Obwohl 2016 das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung war, blieb es glücklicherweise meist bei Sachschäden. Unvermeidlich allerdings ist deren Regulierung – und da geht der Ärger für den Geschädigten oft schon los, bevor das Auto wieder in Ordnung gebracht ist. Denn bei unklarer Haftung kann auf ihn eine langwierige und komplizierte Prozedur zukommen: Er muss sich an die Versicherung des Schuldigen wenden und einen Kostenvoranschlag für die Reparatur präsentieren.

Auch die Anwaltskosten zahlt zunächst das Opfer

Mitunter reicht der Versicherung die Schätzung der Werkstatt nicht aus, dann muss der Geschädigte in einigen Fällen zunächst auf eigene Kosten einen Gutachter beauftragen. Schaltet die Versicherung dennoch auf stur und will die Reparaturkosten wegen möglicher Unklarheiten nicht oder nur teilweise übernehmen, bleibt nur der Gang zum Anwalt. Auch diese Kosten hat das Unfallopfer zunächst aus eigener Tasche zu zahlen. Mitunter vergehen Wochen und Monate, bis der Versicherte zu seinem Recht und Geld gekommen ist. Wer solche Scherereien vermeiden will, sollte sich bei Abschluss einer Kfz-Versicherung von vornherein für die Kasko-Direktregulierung entscheiden.

Direktregulierung: Eigene Versicherung kümmert sich um Schadensabwicklung

Die eigene Versicherung erstattet dann in streitigen Fällen umfassend über die übliche Kaskoleistung hinaus den gesamten Fahrzeugschaden. Der Versicherte ist somit in kurzer Zeit wieder mobil, ohne sich selbst mühsam um die Schadensregulierung kümmern zu müssen. Er meldet den Unfall der eigenen Versicherung – diese setzt sich dann mit der gegnerischen Versicherung auseinander. Zu den Vorreitern in Sachen Direktregulierung zählen beispielsweise die Itzehoer Versicherungen, mit ihrem Top-Drive-Tarif bieten sie einen entsprechenden Rundumservice an. „Der Geschädigte erspart sich so den gesamten bürokratischen Aufwand und den damit verbundenen Ärger“, betont Thiess Johannssen, Marketing-Leiter des Versicherers. Für die Zeit der Reparatur bekomme der Versicherte zudem einen Ersatzwagen gestellt. Unter www.itzehoer.de gibt es weitere Informationen.

Textquelle: djd Textnummer: 57975pn / Bilder: djd/Itzehoer Versicherungen/MEV

Verschuldete Senioren!

Umfrage: Jeder vierte Ältere schafft es nicht, sein Eigenheim abzubezahlen

23 Prozent der deutschen Immobilieneigentümer über 69 Jahre haben Haus oder Eigentumswohnung noch nicht abbezahlt. Wer es bis zu diesem Alter nicht geschafft hat, wird in der Regel bis an sein Lebensende verschuldet bleiben. Das zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten AG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswissenschaft an der Universität Köln.

Immobilienfinanzierung wird in guten Zeiten geplant

„Im Alter gelingt es Immobilieneigentümern nicht mehr, ihren Kredit abzubezahlen. Bei den 80- bis 92-Jährigen liegt der Anteil der verschuldeten Haushalte sogar ganz leicht höher bei 24 Prozent“, warnt Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten AG. Für Erben bedeute dies unter Umständen eine böse Überraschung. Meist seien es unerwartete Lebensereignisse, die dazu führen, dass der Immobilienkredit nicht bis zum Renteneintritt getilgt werden kann.

Viele Eigentümer planen ihre Immobilienfinanzierung in guten Zeiten. Ein regelmäßiges Einkommen scheint gesichert, der Lebenspartner ist gefunden. Doch die Entscheidung für die eigene Immobilie geht im Regelfall mit Verpflichtungen über Jahrzehnte einher. „Über einen solchen Zeitraum lassen sich unerwartete Wendungen nicht ausschließen: Vorübergehende Arbeitslosigkeit, Krankheit, Trennung oder Tod eines Partners, eine umfangreiche Renovierung – schnell scheitert dann der langfristige Finanzierungsplan“, erklärt Prof. Dr. Heinrich Schradin vom Institut für Versicherungswissenschaft an der Uni Köln.

Immobilien-Leibrente befreit von finanziellen Lasten

Für Senioren im Rentenalter stellen die laufenden Tilgungen für Haus oder Wohnung eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Dennoch wollen sie in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Dies ermöglicht beispielsweise eine Immobilien-Leibrente. Dabei wird das Wohneigentum verkauft, im Gegenzug erhalten die Senioren ein mietfreies Wohnrecht sowie eine lebenslange Rente. Informationen dazu gibt es unter www.deutsche-leibrenten.de. Beides – Wohnrecht und Rentenzahlungen – werden notariell abgesichert und im Grundbuch verankert, um Sicherheit für die Verkäufer zu schaffen. Möglich ist auch eine Einmalzahlung, um die Restschuld bei der Bank zu begleichen und die Senioren von finanziellen Verpflichtungen zu befreien. Informationen zur Immobilien-Leibrente bietet eine kostenlose Info-Broschüre. Sie kann bei der Deutschen Seniorenliga, Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn oder unter www.deutsche-seniorenliga.de bestellt werden und wird dann als Broschüre per Post oder als PDF per E-Mail zugesandt.

Text: djd Textnummer: 59232 / Bilder: djd/Deutsche Leibrenten/WavebreakmediaMicro-Fotolia

Kupfer, frisch auf den Tisch!

Warum das rote Metall als Spurenelement für unsere Ernährung so wichtig ist

„Moderne, von Fertigprodukten geprägte Ernährung ist arm an Kupfer – und Kupfer fehlt auch in vielen Vitaminpräparaten.“ Das sagt Prof. Dr. em. Marc Solioz, der als Professor für Biochemie an der Universität Bern über mehrere Jahre die Themen Kupfer und kupferbedingte Stoffwechselerkrankungen erforscht hat. Doch wofür benötigt der menschliche Organismus eigentlich Kupfer, das wir doch eher aus technischen Anwendungen etwa in der Elektro- oder Trinkwasserinstallation kennen?

Kupfer macht klug, schön und fit

Das rote Metall ist als Spurenelement an vielen Stoffwechselfunktionen in unserem Körper beteiligt. Eine Hauptaufgabe hat es zum Beispiel bei der Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und ist damit ein wichtiger Faktor für die einwandfreie Funktion unseres Herz-Kreislauf-Systems. Auch die mehr als 100 Millionen Neuronen unseres Gehirns sind untereinander mit der Hilfe von Kupfer verknüpft – man könnte also sagen, Kupfer macht klug. Zudem gilt das Element als Schön- und Fitmacher, da es an der Entstehung von Kollagen und Elastin im Bindegewebe mitwirkt. Es sorgt so für eine straffe, geschmeidige Haut und ist zudem für die Pigmentbildung der Haare sowie Melanin in der Haut mitverantwortlich.

Eine ausgewogene, frische Ernährung deckt den täglichen Kupferbedarf

Ein bis 1,5 Milligramm Kupferaufnahme pro Tag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), das Deutsche Kupferinstitut rät zu einem bis drei Milligramm täglich. Spezielle Präparate sind dafür nicht erforderlich, denn viele Nahrungsmittel enthalten von Natur aus Kupfer. Als Beispiele nennt die Ökotrophologin und gelernte Köchin Iris Lange-Fricke Stachelbeeren, Artischocken, Meerestiere wie Schellfisch und Krabben sowie Vollkornbrot, Rindfleisch, Geflügel, Weizenkleie oder dunkle Schokolade. Laut Lange-Fricke ist eine ausgewogene, frische und vielseitige Ernährung mit Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Vollkornprodukten, Kartoffeln und Nüssen der beste Weg zu einer gesunden Ernährung und einer ausreichenden Versorgung mit dem Spurenelement Kupfer. Weitere Infos dazu findet man unter www.copperalliance.de.

Textquelle: djd Textnummer: 58543n / Bilder: djd/Deutsches Kupferinstitut

Das Einmaleins der Wundversorgung!

Damit die Sommer-Aktivitäten in guter Erinnerung bleiben

Für die Meisten ist der Sommer die Jahreszeit der Outdoor-Aktivitäten, wie Wandern, Rad- oder Skateboardfahren oder auch Ausflüge zum See, Grillen oder Picknicken. Doch bei all diesen Freizeitaktivitäten kann es auch schnell mal zu einer kleinen Verletzung kommen. Um Infektionen oder unschöne Narbenbildung zu verhindern, sollten solche Wunden sofort sachgemäß behandelt werden. Diese Tipps helfen, die Art der Wunde zu erkennen und sie dann mit der passenden Behandlung zu versorgen.

– Oberflächliche Schürfwunden:

Bei Schürfwunden sind in der Regel nur die oberen Hautschichten verletzt. Diese Wundart blutet wenig, klafft nicht und heilt von außen nach innen. Daher ist hier eine Heilung an der frischen Luft ohne speziellen Verband oder Pflaster angemessen. Zunächst gilt es, die betroffene Stelle gründlich mit Wasser zu reinigen. Wenn möglich, verwendet man dazu einen sauberen Schwamm sowie eine Pinzette, um kleine Steinchen zu entfernen. Anschließend wird die gesamte Wunde mit Desinfektionsspray unter Berücksichtigung der Einwirk- und Trockenzeit keimfrei gemacht. Sobald nichts mehr blutet oder nässt, kann man abschließend zum Beispiel die antiseptische Wundcreme von Bepanthen auftragen.

– Tiefere Schürfwunden und Schnittverletzungen:

Auch tiefere Schürfwunden und Schnittverletzungen werden zunächst gründlich gereinigt und desinfiziert. Doch weil hier auch die unteren Hautschichten verletzt sind, blutet die Wunde häufig zunächst etwas stärker. Hier empfiehlt es sich, nach der Blutungsstillung ein spezielles Pflaster anzubringen, das für ein feuchtes Milieu sorgt. So kann man die Wundheilung von innen nach außen unterstützen und einer Narbenbildung entgegenwirken.

– Dauerhaft sichtbare Spuren reduzieren:

Bei Wunden, die klaffen, bei denen Hautschichten wie weggeklappt aussehen oder die von Tieren stammen, sollte in jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, um Infektionen zu vermeiden.
Dem Entstehen von unschönen, roten, erhabenen Narben lässt sich zudem durch regelmäßige Massage, kombiniert mit speziellen Präparaten wie etwa einem Gel auf Silikonbasis, vorbeugen. Die Massage sollte jedoch frühestens beginnen, wenn der Schorf abgefallen ist und die vollständig geschlossene Wunde hellrosa und erhaben aussieht.

Textquelle:  djd Textnummer: 59214/  djd/Bayer AG

Die Herzgesundheit im Blick behalten!

Hochrisikopatienten: LDL-Cholesterin senken, Infarktrisiko reduzieren

Unser Herz pumpt jeden Tag rund 7.000 Liter Blut durch unser Gefäßsystem, um Organe und Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Um zu verhindern, dass es dabei zu Durchblutungsstörungen kommt, sollten Herz und Gefäße vor Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder zu hohem Cholesterin geschützt werden. Denn die gefäßschädigende Wirkung der „stillen Killer“ spürt man nicht. Deshalb bleiben sie oft unerkannt und unbehandelt.

So ahnen viele Betroffene gar nicht, dass sie einen zu hohen Cholesterinspiegel haben. Denn erhöhte Werte des schädlichen LDL-Cholesterins können auch erblich bedingt sein. Patienten mit Familiärer Hypercholesterinämie (FH) haben ein hohes Gesamtrisiko für kardio-vaskuläre Erkrankungen. Sieben Tipps, was Hochrisikopatienten – zu denen auch Diabetiker und Menschen mit schwerem Bluthochdruck zählen – tun können, um ihr Herz-Kreislauf-Risiko zu senken, hält das Verbraucherportal ratgeberzentrale.de unter www.rgz24.de/herz-kreislauferkrankungen bereit.

Cholesterinwerte kennen

Wer seine Herzgesundheit im Blick behalten möchte, sollte also nicht nur den Blutdruck kontrollieren. Nach der Empfehlung von der Berliner Lipid-Expertin Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen sollte man bereits in jungen Jahren auch seine Cholesterinwerte kennen. Dies gilt vor allem, wenn im engeren Familienkreis bereits früh Herz-Kreislaufkrisen aufgetreten sind, die auf eine familiäre Veranlagung hindeuten könnten. Je nachdem, wie viele weitere Risikofaktoren (Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt) bei den Betroffenen vorliegen, ist eine Senkung des LDL-Cholesterins auf bestimmte Zielwerte erforderlich. Dabei gilt: Je höher das Herz-Kreislauf-Gesamtrisiko desto niedriger die Zielwerte. Unter www.cholesterin-persönlich-nehmen.de gibt es konkrete Zielwertangaben und nähere Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten.

Herz-Kreislauf-Risiko verringern

Bei einem hohen Herz-Kreislauf-Gesamtrisiko gilt es, einen LDL-C-Zielwert unter 100 mg/dl (2,6 mmol/l) zu erreichen. Patienten mit sehr hohem Risiko sollten einen Wert unter 70mg/dl (1,8mmol/l) anstreben. Reichen gängige Therapien mit Statinen und/oder anderen lipidsenkenden Behandlungsmaßnahmen nicht aus, oder werden diese hochdosiert nicht vertragen, blieb Hochrisikopatienten bislang nur die regelmäßige Blutwäsche (Lipid-Apherese). Die neuen Wirkansätze der sogenannten PCSK9-Hemmer geben Betroffenen nun Hoffnung, künftig auf die belastende Behandlung verzichten zu können. Erste Studien zeigen zudem, dass die in der Regel mit Statinen kombinierte Antikörpertherapie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern kann.

Textquelle: djd Textnummer: 57808n / Bilder: djd/Sanofi

Aus der Asche kann sogar ein Diamant werden!

Bestattungskultur: Der Trend geht zum ganz individuellen Abschied

Die klassische Erdbestattung im Sarg wird in Deutschland immer seltener, an die Stelle der traditionellen Beerdigung mit ihrem religiösen Hintergrund treten sehr individuelle Formen des Abschieds. Inzwischen ist die Einäscherung die verbreitetste Form der Bestattung – sie bietet den Angehörigen auch viel mehr Möglichkeiten.

Der sogenannte Friedhofszwang gilt beispielsweise nicht, wenn die Asche auf hoher See bestattet wird oder an einem Baum in einem Friedwald. Eine einzigartige Option und eine besondere Form der Reminiszenz an einen lieben Verstorbenen ist etwa der Erinnerungsdiamant. Diese Variante des Abschieds ist mit deutschem Recht vereinbar, denn der Edelstein wird im Ausland hergestellt.

Asche wird zu synthetischem Diamanten transformiert

Vor über dreizehn Jahren wurde das Verfahren zur Umwandlung der Kremationsasche in einen synthetischen Diamanten in der Schweiz entwickelt. Die Firma Algordanza transformiert seither an ihrem Standort in der Schweiz die Kremationsasche von Verstorbenen in Edelstein-Unikate. „Die synthetischen Diamanten entstehen ausschließlich aus dem Kohlenstoff der Kremationsasche“, so Firmengründer Rinaldo Willy. Der Edelstein sei also kein Imitat, kein Zirkonia oder anderes Material.

Zu Lebzeiten besteht der menschliche Körper zu etwa 20 Prozent aus Kohlenstoff. Bei der Kremation entweicht ein Großteil davon als Kohlenstoffdioxid. Bei der gängigen Kremation jedoch verbleiben erfahrungsgemäß etwa ein bis fünf Prozent Kohlenstoff in der Kremationsasche. Im Labor wird dieser Kohlenstoff isoliert und gereinigt und bildet nun die Grundlage für das Diamantwachstum nach dem Vorbild der Natur. Mehr Informationen zum Verfahren gibt es unter www.algordanza.com

Mit allen deutschen Gesetzen vereinbar

Mit Hilfe von acht sogenannten HPHT-Pressen wird bei dem Schweizer Unternehmen die natürliche Umgebung simuliert: Unter hohem Druck und hohen Temperaturen wird der isolierte Kohlenstoff dabei in einen Diamanten transformiert. So wächst über mehrere Tage ein Rohdiamant heran. Dieser wird anschließend auf Wunsch des Kunden durch Experten in Handarbeit geschliffen. Die prozessbedingte Umwandlung der Asche führt dazu, dass keine nach deutschem Recht bestattungspflichtige Asche mehr vorliegt. „Der Herstellungsprozess selbst unterliegt schweizerischem Recht und ist mit allen deutschen Bestattungsgesetzen vereinbar“, betont Rinaldo Willy. Die Diamantbestattung kann in Deutschland im Übrigen grundsätzlich über jeden Bestatter bezogen werden. Der Schweizer Anbieter arbeitet mit mehr als 3.000 Bestattern direkt zusammen. Gleichzeitig können interessierte Angehörige wie auch Bestatter die Manufaktur in der Schweiz besuchen.

Textquelle: djd Textnummer: 57639n /  djd/Algordanza Erinngerungsdiamanten

Auf Tuchfühlung mit den weißen Wandern

Erlebnistouren zu Original-Drehorten der Kultserie „Game of Thrones“

Intrigen, Machtkämpfe und eine Welt voller Magie und Mythen: Die TV-Serie „Game of Thrones“ nach den Büchern von George R. R. Martin genießt echten Kultstatus. Fans konnten es gar nicht mehr erwarten, bis die siebte und zugleich vorletzte Staffel des Fantasy-Epos im Sommer 2017 im Fernsehen anlief. Wer gewinnt den Kampf um den eisernen Thron? Diese alles entscheidende Frage wird allerdings erst im kommenden Jahr mit dem großen Serienfinale beantwortet werden.

 

Bis dahin können die Liebhaber der Serie gar nicht genug von der kreativ gesponnenen Mittelalter-Welt bekommen. Ein besonderes Reiseerlebnis ist für sie sicherlich, auf den Spuren der Starks und Lannisters zu wandeln oder in die verzauberte Welt der Weißen Wanderer einzutauchen – Kurzreisen zu Originaldrehorten etwa in Nordirland und auf der Mittelmeer-Insel Malta machen es möglich.

Die geheimnisvolle Landschaft Nordirlands entdecken

Willkommen im Herz der Sieben Königslande: Eine viertägige Belfast-Reise führt zu spektakulären Drehorten der Erfolgsserie. Dort, wo sonst die Weißen Wanderer ihr Unwesen treiben, kriegerische Strategien ausgeheckt und Intrigen gesponnen werden, erwartet die Urlauber bei ihrer viertägigen Erlebnistour eine Landschaft, wie es sie wohl nur in Nordirland gibt. Das Zusammenspiel aus Wäldern, Bergen, Wiesen, Mooren und dem Meer machen diesen Teil der irischen Insel zur reizvollen Filmkulisse. Bei geführten Ausflügen zu Originaldrehplätzen kann man vor Ort mit etwas Fantasie einzelne Szenen nochmals im Geiste nachspielen. Zum Beispiel unter www.jochen-schweizer.de oder www.hip-trips.com gibt es ausführliche Informationen zu den Touren auf den Spuren von „Game of Thrones“.

Original-Schauplätze unter der Mittelmeer-Sonne besuchen

Nicht minder reizvoll ist ein Kurztrip ans Mittelmeer, auf die Insel Malta: Zwei Nebendarsteller aus dem Serien-Cast zeigen dort den Gästen bei einer dreitägigen Tour verschiedene Originalschauplätze. Je nach Verfügbarkeit entdeckt die Reisegruppe den Roten Bergfried, den Turm der Hand, die Gärten von Königsmund, das Königstor oder das Baelish-Bordell. Außerdem ist ein Abstecher in die rote Wüste und zu den Schattenklippen möglich. Nach erlebnisreichen Tagen machen es sich die Urlauber im 4-Sternehotel bequem und träumen sich garantiert zurück in die Königslande.

Textquelle: djd Textnummer: 59345 / Bilder: djd/Jochen Schweizer/Northern Ireland Tourist Board

Erlaubt ist alles, was nicht stört!

Ratgeber Recht: Tipps für Balkon- und Gartenbesitzer in der warmen Jahreszeit

Während der warmen Jahreszeit genießen die Bundesbürger ihre Freizeit am liebsten auf dem Balkon oder im eigenen Garten. Outdoor-Aktivitäten können aber auch immer dazu führen, dass sich Nachbarn davon belästigt fühlen. Was erlaubt ist und was nicht, steht oftmals im Mietvertrag oder in gesetzlichen Regelungen. Grundsätzlich sollte aber Rücksichtnahme das Motto sein: Erlaubt ist meistens, was nicht stört.

Beim Grillen Rücksicht auf die Nachbarn nehmen

Das Grillen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in der warmen Jahreszeit. Aber darf man qualmen, was das Zeug hält? „Das Grillen auf Balkon, Terrasse oder im angemieteten Garten ist grundsätzlich erlaubt, solange es nach dem Mietvertrag oder der Hausordnung nicht verboten ist und kein Dauerzustand daraus wird“, erläutert Roland-Partneranwalt Peter Sales Wagner. Jeder solle darauf achten, dass die Nachbarn nicht konstant durch herüberziehenden Rauch belästigt werden, so der Rechtsanwalt aus Overath. Eine eindeutige gesetzliche Regelung, wie oft ein Grillabend erlaubt ist, gibt es jedoch nicht: Je nach Gericht reichen die Einschränkungen von einmal im Monat mit Vorankündigung bis hin zu fünfmal im Monat.

Nächtliche Ruhestörung sollte die Ausnahme bleiben

An lauen Abenden kann es auf dem Balkon oder im Garten später und auch schon mal lauter werden als gewohnt. Ruhestörungen sorgen schnell für Zwist mit Nachbarn. Denn grundsätzlich gilt zwischen 22.00 und 6.00 Uhr in Deutschland Nachtruhe. „Einen Verstoß müssen Nachbarn nur dann hinnehmen, wenn er die Ausnahme bleibt. Als Faustregel gilt bis zu viermal pro Jahr“, so Peter Sales Wagner. Tätigkeiten wie Rasenmähen sollte man zu bestimmten Zeiten ebenfalls lieber bleiben lassen. Viele landesrechtliche Regelungen verbieten es zum Beispiel, laute Maschinen an Sonn- und Feiertagen oder während der Mittagszeit – in der Regel zwischen 12 und 15 Uhr – zu nutzen. Auch abends und an Wochenenden können strengere Einschränkungen gelten.

Bei Umgestaltung des Balkons Vermieter informieren

Dürfen Mieter einen Balkon, der ihnen nicht gefällt, umgestalten? „Der Vermieter kann bestimmte Einschränkungen im Mietvertrag oder in der Hausordnung festlegen, etwa eine einheitliche Gestaltung der Außenfassade“, so Peter Sales Wagner. Außerdem müssen Mieter bei größeren Maßnahmen das Einverständnis des Besitzers einholen, etwa wenn eine Markise angebracht werden soll. Der Vermieter kann zudem verlangen, dass alle Veränderungen beim Auszug wieder rückgängig gemacht werden. „Auf jeden Fall sollte man größere Eingriffe immer schriftlich genehmigen lassen“, rät der Rechtsexperte. Mehr Rechtstipps gibt es unter www.roland-rechtsschutz.de.

Textquelle: djd Textnummer: 57893n / Bilder: jd/Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG/stefanfister – Fotolia

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