Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren-Nachrichten

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Medikamenteneinnahme sollte regelmäßig erfolgen!

Gesundheit, MedizinOb Rheuma, Bluthochdruck, Diabetes oder Vorhofflimmern: Zwischen 20 und 30 Prozent der Patienten mit chronischen Erkrankungen brechen die Medikamenten-Therapie nach kurzer Zeit ab und gehen damit ein hohes Risiko ein.

Menschen mit einer chronischen Erkrankung brauchen einen langen Atem, wenn es um die Einnahme von Medikamenten geht. Vor allem bei Arzneimitteln, die zur Vorbeugung eingesetzt werden, erschließt sich der Nutzen der Therapie nicht jedem. Denn eine verhinderte Erkrankung ist nicht spürbar. Oft spielt auch die Angst vor Nebenwirkungen eine Rolle. „Solche Sorgen kann der Arzt relativieren, indem er ausführlich über den Nutzen des Arzneimittels sowie den Umgang mit möglichen Nebenwirkungen aufklärt.“, rät Professor Dr. Thorsten Lewalter vom Peter Osypka Herzzentrum München. Darüber hinaus sollte der Patient sehr genau darüber Bescheid wissen, wie das Medikament richtig anzuwenden ist und welche Wechselwirkungen auftreten können. „Die Erfahrung zeigt: Je einfacher ein Arzneimittel anzuwenden ist, desto eher bleibt der Patient der Therapie treu.“

Entscheidend: Einfache Einnahme, Vertrauen in die Therapie

Wie wichtig die Therapietreue ist, wird am Beispiel Schlaganfallprophylaxe bei der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern deutlich. In verschiedenen Studien (4-6) wurde untersucht, wie viele Patienten ihre Medikamente zur Blutgerinnungshemmung über einen langen Zeitraum einnehmen. Zwei Wirkstoffklassen wurden dabei gegenübergestellt, Vitamin-K-Antagonisten und neue Gerinnungshemmer. Es zeigte sich, dass es unter den Patienten, die neue Gerinnungshemmer einnahmen, weniger Therapieabbrüche gab als bei denen, die auf Vitamin-K-Antagonisten eingestellt waren. Die Gründe liegen laut medizinischer Fachmeinung in der unterschiedlichen Belastung der Patienten durch die Therapien: Vitamin-K-reiche Lebensmittel wie Kohl oder Spinat beeinflussen die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten. Die betroffenen Patienten müssen daher ihre Ernährung anpassen. Um eine wirksame Therapie zu gewährleisten, sollten regelmäßige Gerinnungskontrollen durchgeführt werden. Mit den neuen Blutgerinnungshemmern ist beides nicht notwendig. Dass dennoch ein Teil der Patienten die Therapie abbricht, ist möglicherweise der Sorge vor Blutungen geschuldet: Grundsätzlich bringt jeder Gerinnungshemmer eine erhöhte Blutungsneigung mit sich. Denn diese Medikamente beeinflussen gezielt die Blutgerinnung und senken so das Risiko zur Bildung von Blutgerinnseln (Thromben), die einen Schlaganfall auslösen könnten. Diese Wirkung macht man sich bei Patienten mit Vorhofflimmern und weiteren Risikofaktoren zunutze, denn bei ihnen ist die Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden, um das Fünffache erhöht. In jedem Fall wägt der Arzt vor einer Verschreibung sorgfältig Nutzen und Risiko einer solchen Therapie ab.

Weiterführende Informationen und praktische Hinweise enthält die Broschüre „Vorhofflimmern – Frühe Diagnose und Therapie beugt Schlaganfall vor“, die von der Deutschen Seniorenliga mit finanzieller Unterstützung von Bayer erstellt wurde. Sie ist kostenfrei und kann telefonisch, postalisch oder im Internet angefordert werden: DSL e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dsl-vorhofflimmern.de. Bestell-Hotline 01805 – 001 905 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend).

Textquelle: Deutsche Seniorenliga e.V.

Kennen Sie die Moxa-Therapie (Moxibustion)?

Akupunktur, TMCDer Therapeut legt dem Patienten etwa 5-Cent-Stück-große Ingwerscheiben auf den Handrücken, setzt kleine Kegel aus Moxa darauf und zündet diese an. Die Flamme verlischt, sodass die Kegel nur noch glimmen – Rauch steigt auf. Die Wärme der Kegel wird immer deutlicher spürbar. – So oder so ähnlich könnte eine Sitzung bei der Moxa-Therapie ablaufen.

Die Moxa-Therapie ist eine Variante der Akupunktur und eine Methode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Aber nicht bei allen Moxa-Formen kommen Nadeln zum Einsatz. Grundlegend für alle Moxa-Behandlungen ist, dass man über bestimmten Punkten der Haut feingeriebenes Beifußkraut (die sog. Moxa) abbrennt und diese Punkte so erwärmt. Das Abrennen von Moxa bezeichnet man als Moxibustion. Hin und wieder werden auch andere Kräuter für das „Moxen“ verwendet.

Die bei der Moxa-Therapie behandelten Hautpunkte liegen auf sogenannten Meridianen oder Energiebahnen über den gesamten Körper verteilt. In ihnen soll das sogenannte Qi (sprich: Tschi oder lautschriftlich) fließen, also die körpereigene Energie. Das Reizen dieser Punkte durch Wärme soll mögliche Energieblockaden lösen und so das Qi wieder zum Fließen und ins Gleichgewicht bringen. Aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin lassen sich mithilfe der Moxibustion daher Beschwerden beheben, die durch einen gestörten Qi-Fluss entstehen.

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Zahnersatz: So reinigen Sie die „Dritten Zähne“

Senioren,Zähne,ZahnarztOhne regelmäßige Reinigung geht es auch bei den „Dritten Zähnen“ nicht. Ein künstlicher Zahn kann zwar nicht erkranken wie ein natürlicher Zahn, aber jeder Zahnersatz kann funktionsuntüchtig werden, wenn er nicht regelmäßig gereinigt wird. Außerdem können Beläge am Zahnersatz auch die Schleimhaut oder auch noch vorhandene eigene Zähne schädigen.

 

Zahnbelag schadet auch den Dritten

Nicht nur für die natürlichen eigenen Zähne ist Zahnbelag der Feind Nr. 1, sondern auch für die künstlichen. Zahnbelag bildet sich überall dort, wo Essensreste nicht entfernt werden – da machen die künstlichen Zähne keine Ausnahme. Zuerst bleibt weicher Zahnbelag („Plaque“) an den Prothesenflächen kleben. Wird die Plaque nicht entfernt, verhärtet sie zu einer festen Masse, der Zahnstein. Mit einer normalen Zahnbürste ist dieser Zahnstein am Zahnersatz (aber auch den natürlichen Zähnen) nicht mehr zu entfernen. Das schafft nur der Zahnarzt z. B. mit Ultraschallgeräten, Schleif- und Polierbürstchen.

Besonders bei herausnehmbarem Zahnersatz sind harte Zahnbeläge problematisch. Zahnstein setzt sich überall fest, auch an den Verbindungselementen und Kontaktflächen, die eigentlich für einen optimalen Halt an den Träger- bzw. Pfeilerzähnen sorgen sollen. Geringste Ablagerungen von festem Zahnbelag machen sich sehr schnell bemerkbar, weil Zahnersatz und Träger-/Pfeilerzahn auf Bruchteilen von Millimetern passend zueinander gearbeitet wurden. Wenn der Zahnersatz nicht mehr so leicht wie am Anfang herausgenommen werden kann, ist das ein erstes Alarmzeichen: Dann sollte möglichst rasch der Zahnarzt aufgesucht werden.

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Billig-Medikamente: Russisch Roulette im Internet!

Fake,FälschungSchnäppchen sind zweifellos eine schöne Sache. Doch oft steckt der Teufel im Detail. Gerade wenn es um Gesundheit geht, ist bei „billig“ Vorsicht angesagt. Die Hälfte aller aus dem Ausland bestellten ­Medikamente ist gefälscht oder von schlechter Qualität. Dies zeigen regelmäßige Stichproben von Swissmedic. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht das ebenso. Ob man ein gutes oder ein gesundheitsgefährdendes Präparat erhält, gleich offenbar einem russischen Roulette.

Zu den Fakes zählen nicht nur Markenfälschungen, sondern auch Produkte, bei denen der Internet-Besteller schlicht getäuscht wird. Beispielweise weil ein Medikament einen anderen Wirkstoff oder eine andere Dosierung enthält als auf Packung und Beipackzettel angegeben.

Anbieter von falschen oder wirkungslosen Medikamente sind meistens kriminelle Organisationen, die sehr gut organisiert und über mehrere Länder verteilt sind. Um den Paketen einen seriöseren Anstrich zu verleihen, werden sie oft aus Europa, etwa von England aus, in die Schweiz geschickt. Jeder Zwischenhändler verdient mit. Die Spammails, mit denen Kunden geködert werden, können von überall auf der Welt verschickt werden.

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Partnerschaft: Wenn Alltagsstress zum Beziehungskiller wird!

Paar,Senioren,StreitIn einer Partnerschaft genügen oft kleine Dinge, um sich aneinander zu reiben. Damit daraus keine ernsthafte Krise wird, sollte man

 

Ärger nicht unterdrücken, sondern darüber sprechen. Testen Sie Ihren Kommunikationsstil. Einer der Hauptgründe für Trennungen und Scheidungen ist Beziehungsstress. Schweizer Studien zeigen, dass sich die Kommunikation von Paaren unter Stress im Schnitt um 40 Prozent verschlechtert. Wenn nämlich unsere Nerven gespannt sind, reagieren wir schneller gereizt oder unüberlegt.

Wenn Partnerschaften unglücklich verlaufen, heisst das nicht unbedingt, dass die Partner nicht zusammenpassen. Einen grossen Einfluss auf den Verlauf der Partnerschaft haben externe Stressfaktoren. Es sind die kleinen Alltagswidrigkeiten, die sich summieren und viele Paare schleichend in die Krise treiben.

Wie bei Hugo und Monika M. Als er abends nach Hause kommt, hat ihm seine Frau etwas Besonderes gekocht. Doch er nimmt es schlicht nicht zur Kenntnis. Gereizt zieht er sich vor den Fernseher zurück. Monika ist verletzt und stellt, nun ihrerseits aufgebracht, ihren Mann zur Rede. Statt die Ursache für seine Verstimmung zu erklären, faucht Hugo seine Frau bloss an, sie solle nicht immer an ihm herumnörgeln. Der Ehekrach nimmt seinen Lauf…

Die Forschung macht das Funktionieren einer Beziehung von zwei Dingen abhängig: erstens von der psychischen Stabilität der beiden Partner, zweitens von den Kompetenzen des Paares. Ein erhöhtes Scheidungsrisiko besteht dann, wenn die Partner zu wenig Zeit für sich selbst und füreinander haben, wenn sie mit Stress schlecht umgehen und die Aufgaben des gemeinsamen Alltags nicht bewältigen können.

Auch die Art der Kommunikation wirkt sich direkt auf die Zufriedenheit des Paares aus. Wobei Kommunikation auch Gesten, Mimik, Blicke, Gerüche, Kleidung, Lautstärke und Sprechtempo umfasst – also einfach alles, was zwischen zwei und mehreren Menschen gesendet und empfangen wird.

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9 Gründe, weshalb Menschen nach 50 den besten Sex haben!

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Es gibt keinen Zweifel, Sex nach 50 ist eine grossartige Sache. Heute gilt ja: 50 ist das neue 30.

Das ist ok für die Gesundheit, die Fitness, für den Sex gilt das nicht. Das wäre sogar schade. Denn mit 30 sucht man einen Babysitter, steht am Anfang der Karriere, ist zu beschäftigt für Sex. Aber nach 50 – da steht gutem Sex nichts mehr im Wege.

Das sind die 9 Gründe, warum es mit dem Sexleben nach 50 steil aufwärts geht:

Grund: Selbstvertrauen! Mit 50 kennt man sich besser als je zuvor. Man weiß, was man vom Leben erwarten kann, was man mag und was nicht. Man konzentriert sich auf die Dinge, die einem wichtig sind. Dieses neue Selbstvertrauen hilft, im Moment zu Leben und anzunehmen, was man will, auch sexuell.

Grund: Spontanität! Die Kinder sind draussen. Keine Angst also, dass plötzlich die Haustüre aufgeht, und es zur peinlichst möglichen Situation kommen kann. Die Gedanken sind wieder freier, auch für schmutzige Gedanken. Wenn man lange verheiratet ist, sind solche Gedanken, vielleicht auch Neues auszuprobieren, sehr willkommen.

Grund: Kein Druck! Gilt für allem für Männer: Wenn man jünger ist, hat man einen grossen Druck, im Bett der Hirsch zu sein. Vor allem die eigene Erwartung an körperliche Fähigkeiten speziell an die an die Potenz, überfordert sie. Beim Sex nach 50 geht es weniger um Performance als um Verbindung. Bei jeder Art von Sex ist die Vereinigung wichtiger als die Ausdauer.

Grund: Selbstbefriedigung Ist man geschieden oder verwitwet, steht ein neuer Partner nicht gleich an der nächsten Ecke. Nach 50 hat man keinen Stress. Selbstbefriedigung ohne schlechtes Gewissen hilft über eine Zeit ohne Partner. Und wenn man etwas experimentiert und sich selber gut kennt, hilft das auch beim Sex mit einem neuen Partner.

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Urologen warnen: Volksleiden Nykturie oft ein Alarmsignal!

WC,Toilette,Nächtliche Toilettengänge sind nicht nur ein Männerproblem und mehr als lästig. Allnächtlich aufzuwachen, weil die Blase den Gang zur Toilette fordert, ist ein verbreitetes Leiden – und ein gefährliches zugleich: Zum einen werden die Folgen der regelmäßigen Unterbrechung des Nachtschlafes zum Wasserlassen, fachsprachlich Nykturie genannt, unterschätzt. Zum anderen sind die nächtlichen Toilettengänge häufig ein Alarmsignal, das auf eine behandlungsbedürftige Erkrankung hinweist. „Fälschlicherweise wird Nykturie in der Bevölkerung vielfach als eine unvermeidbare Alterserscheinung, vorrangig des Mannes, abgetan, obwohl es der Abklärung der individuellen Ursachen bedarf“, sagt Prof. Dr. Kurt Miller.

Tatsächlich ist die Nykturie die häufigste Ursache von Schlafstörungen, aus denen wiederum Risiken für Gesundheit und Lebenserwartung der Betroffenen resultieren. Anders als vielfach angenommen, sind Männer wie Frauen gleichermaßen betroffen. Zuverlässige aktuelle Zahlen zur Häufigkeit gibt es nicht, nach älteren Studien leiden aber mehr als 60 Prozent aller Menschen von 70 und mehr Jahren an einer behandlungsbedürftigen Nykturie, die die Betroffenen zwei Mal oder öfter pro Nacht zum Wasserlassen treibt. Fortgeschrittenes Alter ist zwar ein wesentlicher Faktor für Nykturie, bewahrt aber jüngere Menschen nicht davor. In der Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen ist etwa jeder fünfte bis sechste betroffen – hier öfter Frauen als Männer.

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Mit Ingwer gegen Arthrose

Arthrose,Gelenke, ArthritisWer kennt sie nicht, die gelbliche Ingwerknolle? Schon seit Langem verleiht sie vielen exotischen Gerichten ihre spezifische, leicht scharfe Würze. Die Wurzel kann aber noch mehr: In ihr stecken auch einige Inhaltsstoffe, die wegen ihrer Heilkraft geschätzt werden – auch bei schmerzhaftem Gelenkverschleiss. 

Ingwer stammt ursprünglich aus Südostasien, dort ist die Heilwirkung auch schon besonders lange bekannt. Traditionell wird Ingwer vor allem bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Er steigert die Darmtätigkeit, fördert den Gallenfluss, wirkt appetitanregend und sogar krampflösend. Arzneilich anerkannt ist die Anwendung der Gewürzknolle deswegen bei Beschwerden wie Sodbrennen, Blähungen, Übelkeit oder Erbrechen. Inzwischen laufen auch Studien, inwiefern Ingwer beispielsweise Übelkeit, die als Begleiterscheinung von Chemotherapien auftreten kann, lindert.

Entzündungshemmende Wirkung

Für Menschen mit Arthrose oder Rheuma ist Ingwer aber wegen einer weiteren Eigenschaft interessant: Die Pflanze verfügt auch über antientzündliche Wirkung. Grund dafür sind verschiedene Bestandteile, wie etwa Gingerol, Shogaol oder Paradol. Diese sollen unter anderem Enzyme hemmen, die für die Bildung von Entzündungsfaktoren verantwortlich sind.

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Dem Zucker Beine machen!

Bewegung ist ein Grundbestandteil der Behandlung von Typ-2-Diabetes

Wenn es um das Leben mit Typ-2-Diabetes geht, denken die meisten Menschen zuerst an eine Ernährungsumstellung und Medikamente. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Therapie wird jedoch oft stiefmütterlich behandelt: Bewegung. „Inzwischen haben sehr viele Studien gezeigt, dass körperliche Aktivität eines der effektivsten Mittel ist, das bei Typ-2-Diabetes eingesetzt werden kann“, erklärt dazu Dr. med. Tobias Wiesner, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie aus Leipzig.

Smiling senior couple jogging

 

Schon kleine Schritte helfen

Bewegung ist deshalb so wichtig, weil sie die Insulinsensibilität der Zellen verbessert, die bei Typ-2-Diabetikern meist gestört ist. Außerdem werden Blutfette, Blutdruck und Gewicht positiv beeinflusst – mehr Informationen dazu gibt es auch unter www.diabetes-behandeln.de. Natürlich kann nicht jeder Patient ein intensives Training bewältigen. Aber das ist auch gar nicht nötig, denn körperliche Aktivität bedeutet nicht unbedingt Sport. „Schon kleine Wege bringen Effekte, zum Beispiel die Nutzung einer Treppe statt des Fahrstuhls, die Nutzung einer weiter entfernten Haltestelle öffentlicher Verkehrsmittel, das weiter entfernt geparkte Auto und vieles mehr“, erläutert Dr. Wiesner. Mit etwas Motivation fände jeder Patient Möglichkeiten, im Alltag aktiv zu werden. Diabetiker, die blutzuckersenkende Medikamente nehmen, sollten dabei jedoch beachten, dass körperliche Aktivitäten, die mit einem deutlich erhöhten Bewegungspensum einhergehen, auch zu Unterzuckerungen führen können. Deshalb rät der Experte, bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für eine Unterzuckerung Medikamente wie z. B. DPP-4-Hemmer einzusetzen. Diabetiker sollten sich vor dem Trainingsstart ärztlich beraten lassen.

Smiling women hiking in sunny woods

Auch Krafttraining nützt

Neben der erhöhten Aktivität im Alltag gelten für Zuckerkranke vor allem Ausdauersportarten wie Wandern, Walken, Schwimmen oder Radfahren als günstig. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft empfiehlt aber alternativ oder als Ergänzung auch ein Kraftausdauertraining.

Textquelle: djd Textnummer: 56215s / Bildquelle:  djd/diabetes-behandeln.de/Ian Lishman/Juice Images/Corbis / djd/diabetes-behandeln.de/Hero Images Inc./Corbis /

Endlich besser schlafen: Warum wir uns oft so schlapp fühlen und was wirklich dagegen hilft!

Frau, Bett, schlafenWie man sich tagsüber fühlt, hängt oft stark davon ab, wie gut man in der Nacht geschlafen hat. Es fängt schon beim Schäfchen zählen an und geht mit häufigem Aufwachen weiter. Eine ganze Nacht durchzuschlafen ist für manche von uns gar kein Problem, doch richtig erholt fühlt sich danach trotzdem nur rund die Hälfte. Das kann viele Gründe haben. Eine ungestörte Nachtruhe ist eben keine Selbstverständlichkeit. 

Rund ein Drittel aller Deutschen schläft zu wenig, das hat eine Forsa-Umfrage für die Krankenkasse Knappschaft ergeben. 25 Prozent der Deutschen schlafen pro Nacht durchschnittlich sechs Stunden. Laut der Umfrage schaffen es sogar neun Prozent auf maximal fünf Stunden Schlaf pro Nacht. Und schaut man sich die vielen Workaholics in unserer Gesellschaft an, so scheint es fast zu einem erfolgreichen Leben dazuzugehören, dass man wenig schläft. Doch langfristig kann ein solches Schlafverhalten die Gesundheit gefährden und sogar die Lebenserwartung verringern.

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Bild: CC0/fotolia

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