Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren-Nachrichten

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Herzmuskel: Eine Revolution aus Spinat!

Der Stiel eines Spinatblatts erinnerte Biotechniker Joshua Gershlak an eine Aorta. Gemeinsam mit seinem Kollegen fand er einen Weg, funktionsfähiges Herzgewebe aus Spinat zu züchten. Dies wird die zukünftige Medizin revolutionieren. Warum?

Wissenschaftler des Worcester Polytechnic Institute (WPI) erregten kürzlich Aufsehen mit einem unglaublich klingenden Experiment. Sie transformierten ein normales Spinatblatt aus dem Supermarkt in funktionsfähiges Herzgewebe. Das Ziel des Teams war es, menschliches Organgewebe bis hin zu dem feinen Gewebe von Blutgefäßen nachzubauen, ohne die es nicht existieren kann.

Normalerweise sollte man ja mit solchen als „Durchbruch“ angepriesenen Meldungen in der Medizin eher skeptisch sein. Häufig geht es darum, Aufmerksamkeit auf ein Projekt zu lenken, doch eine realistische Umsetzung scheitert allzu oft an der Reproduzierbarkeit der Daten oder der Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf den menschlichen Körper. Doch bei diesem einzigartigen Experiment könnte es sich tatsächlich um ein Verfahren handeln, das die zukünftige Medizin der Organzüchtung revolutionieren könnte. Warum? Dazu muss man sich einmal genauer ansehen, was die Wissenschaftler eigentlich gemacht haben.

Faszination Spinat

Spinat galt zu Großmutters Zeiten als Lebensmittel, das gesund und stark macht. Doch damals wäre noch niemand auf die Idee gekommen, dass er eines Tages dazu verwendet werden würde, Herzgewebe zu erzeugen. Natürlich kann Spinat alleine niemandem Muskeln schenken, auch nicht den wohl wichtigsten Muskel unseres Körpers – das Herz. Doch das Gemüse hat ein paar physikalische Eigenschaften, die Biomedizintechniker begeistern. Beispielsweise bildet der Spinat ein hauchdünnes feines Netzwerk aus kleinen Venen aus, die sich durch das Blatt fädeln, um es mit Nährstoffen zu versorgen, ähnlich wie das Blutgefäßsystem in unserem Körper.

Das brachte die amerikanischen Biotechniker Glenn Gaudette und Joshua Gershlak auf eine ungewöhnliche Idee. Die beiden Forscher arbeiteten in ihrem Labor an der Züchtung von menschlichem Gewebe auf der Suche nach einer Lösung für den Mangel an Spenderorganen bei medizinisch notwendigen Transplantationen. Eines Tages beim Mittagessen – es gab natürlich Spinat – fiel Joshua Gershlak etwas auf: „Als ich das Spinatblatt ansah, erinnerte mich der Stiel an eine Aorta“. Er begann, das fein verästelte Venengeflecht des Spinatblatts mit menschlichen Gefäßen zu vergleichen und fasste einen Entschluss. „Ich dachte, lass uns probieren, das Blatt durch den Stiel mit Blut zu perfundieren“. Aus der verrückten Idee entwickelte der junge Doktorand am WPI ein ausgereiftes Experiment.

Sie haben Interesse an diesem medizinischen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei docckeck.com hier.

 

Zehn Tipps gegen Kopfschmerzen!

Schmerzkiller von Bewegung bis Baden, von Wasser bis Teebaumöl

 

Ob häufig oder nur gelegentlich, ziehend, pochend oder stechend – Kopfschmerzen erwischen jeden einmal. Häufig handelt es sich um sogenannte Spannungskopfschmerzen, die von Muskelverspannungen kommen und harmlos, aber lästig sind. Hier sind zehn Tipps für einen freien Kopf:

 

1. Bei akuten Schmerzen hilft Bewegung an der frischen Luft. Ein Spaziergang erfrischt und versorgt das Gehirn mit Sauerstoff. Zudem hilft Bewegung, Verspannungen im Nacken-Rücken-Bereich vorzubeugen, die oft Auslöser für Spannungskopfschmerzen sind.

2. Ein warmes Vollbad lockert ebenfalls die Muskulatur. Ideal ist eine Wassertemperatur von 38 Grad. Badezusätze wie Rosmarin sorgen für eine noch bessere Durchblutung.

3. Wasser kann auch auf andere Weise helfen, etwa als kalter Waschlappen auf der Stirn oder schlicht als Getränk. Denn Kopfschmerzen können auch die Folge von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme sein.

4. Nicht selten lässt ein zu niedriger Blutzuckerspiegel den Kopf brummen. Dann sollte man etwas essen, am besten Vollkornprodukte, da sie den Blutzucker lange stabil halten.

5. Kaffee steigert die Durchblutung des Gehirns und kann so Schmerzen lindern. Als besonders wirksam gelten starke Sorten wie Espresso oder Mokka. Tipp: einen Spritzer Zitrone zugeben.

6. Rezeptfreie Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen wie „Ibuflam akut“ können bei leichten bis mäßigen Schmerzen schnell Abhilfe bringen – gerade, wenn man im Alltag leistungsfähig sein muss. Unter www.ibuflam.de gibt es mehr Informationen dazu.

7. Vielen Betroffenen hilft es, Pfefferminz- oder Teebaumöl auf die Stirn zu tupfen. So kann Studien zufolge etwa Pfefferminzöl unter anderem die Wirkung der Schmerzbotenstoffe Serotonin und Substanz P hemmen, die bei der Kopfschmerzentstehung mitwirken.

8. Eine sanfte Druckmassage kann erleichtern: Finger auf die Schmerzpunkte an Schläfen oder Stirn legen, den Druck für mindestens 30 Sekunden aufrechterhalten. Auch der Druckpunkt zwischen den Augen kann massiert werden.

9. Wenn Stress die Kopfschmerzen verursacht, können Entspannungstechniken wie Meditation, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung ein Gegenmittel sein.

10. Treten begleitend Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost, Fieber, Gleichgewichtsstörungen oder Schwindel auf oder halten die Schmerzattacken über mehrere Tage an, sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

Text: djd / Bilder: djd/Sanofi

Einfach selber machen: Mit Komplettsets können auch Näh-Laien individuelle Leder-Accessoires zaubern!

Ob Möbel, Schmuck, Accessoires oder Kleidung: Do it yourself liegt im Trend. Es wird genäht, gestrickt, gebastelt und gewerkelt. Der Reiz des Selbermachens liegt für viele vor allem darin, etwas Eigenes zu erschaffen. Zudem macht der kreative Schaffensprozess Spaß und entspannt. Doch ohne Grundausrüstung und gewisse Vorkenntnisse ist es oft schwierig, am Ende ein wirklich schönes Produkt in den Händen zu halten. Und auch die zeitraubende Materialsuche schreckt den einen oder anderen ab, für sich selber, Freunde oder die Familie etwas Individuelles zu zaubern – beispielsweise einen schicken Leder-Geldbeutel.

Leder-Accessoires nähen ohne Vorkenntnisse

Ganz einfach gelingt das hingegen mit einem Komplettset wie von sueco, das bereits alles Notwendige enthält, was für die Anfertigung von Geldbeuteln, Handtaschen und anderen Accessoires benötigt wird: das zugeschnittene Leder, Garn, Nadeln, Verschlüsse oder Kleber. Eine Nähmaschine ist überflüssig, da die Schnittteile einfach von Hand vernäht werden. Die DIY-Kits sind so konzipiert, dass keinerlei Vorkenntnisse nötig sind. Die gelaserten Schnittlöcher und die einfache Anleitung, in der jeder Schritt detailliert beschrieben ist, sorgen dafür, dass die Leder-Accessoires problemlos angefertigt werden können. Ihren neuen Geldbeutel können die Hobby-Handwerker so bereits nach einer knappen Stunde in den Händen halten, für eine Tasche benötigt man etwa vier Stunden. Im Onlineshop unter www.sueco.de können die Komplettsets zum Selbermachen individuell zusammengestellt werden.

Taschen und Geldbeutel personalisieren

Ganz nach persönlicher Vorliebe kann man zwischen unterschiedlichen Leder- und Garnfarben wählen. Auch eine eigene Gravur oder eine Illustration auf den Lederteilen ist möglich. Nach dem Bestellen dauert es in der Regel zwei bis drei Werktage, bis das Set mit allen liebevoll verpackten Einzelteilen versendet wird. Das hochwertige Leder für die Handtaschen, Geldbeutel, Visitenkartenetuis und Co. stammt im Übrigen aus einer kleinen Gerberei in Baden-Württemberg, die seit über 125 Jahren natürlich und vegetabil verarbeitet.

Textquelle: djd/ Bilder: djd/suec

Schutzimpfungen – soll ich mich impfen lassen?

Schutzimpfungen gegen übertragbare Krankheiten schützen den Einzelnen vor Ansteckung und Erkrankung und die Allgemeinheit vor der Ausbreitung einer Krankheit. Geimpfte Personen bauen gegen die betreffende Krankheit einen Immunschutz auf und erkranken in der Regel nicht. Die Infektionskette von Mensch zu Mensch wird unterbrochen. Schutzimpfungen gehören zu den wirksamsten, sichersten und kostengünstigsten Vorsorgemaßnahmen der Krankheitsverhütung.

Die Teilnahme an Schutzimpfungen ist grundsätzlich freiwillig. Der sächsische Impfkalender für Kinder, Jugendliche und Erwachsene enthält öffentlich empfohlene Schutzimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuchhusten), Haemophilus-influenzae-Typ-b-Infektionen, Hepatitis A, Hepatitis B, Herpes zoster (Gürtelrose), Humane Papillomaviren-Infektionen, Influenza (Virusgrippe), Masern, Meningokokkeninfektionen, Mumps, Pneumokokkenkrankheiten, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Röteln, Rotaviruserkrankungen, Varizellen (Windpocken) und Herpes Zoster (Gürtelrose). Öffentlich empfohlen sind auch Schutzimpfungen, die bei besonderem Anlass, zum Beispiel bei bestimmten chronischen Erkrankungen, Auslandsreisen oder bei beruflicher Gefährdung, angezeigt sind. Dazu zählen Schutzimpfungen gegen Cholera, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Gelbfieber, Japanische Enzephalitis, Tollwut, Tuberkulose und Typhus.

Impfungen nach dem sächsischen Impfkalender sind als Kassenleistung beim Hausarzt oder bei anderen zum Impfen qualifizierten Ärzten in der Regel kostenfrei. Das Gesundheitsamt bietet die meisten öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen unentgeltlich an. Die Kosten für Schutzimpfungen bei berufsbedingtem Risiko hat im Allgemeinen der Arbeitgeber zu tragen. Reiseimpfungen sind in der Regel kostenpflichtig.

Zu jeder Impfung gehört eine Impfberatung. Der Impfling oder dessen Sorgeberechtigter muss ausreichend über den Zweck und die Risiken der Impfung informiert werden. Impfungen werden im Impfbuch dokumentiert. Es empfiehlt sich, das Impfbuch zu jeder Vorstellung beim Arzt (behandelnder Arzt, Schularzt, Betriebsarzt, Impfarzt) mitzubringen. Bei Fragen zu Impfungen kann sich jeder auch an die Impfstelle des zuständigen Gesundheitsamtes oder seinen Hausarzt wenden.

Wer durch eine öffentlich empfohlene Impfung oder eine andere öffentlich empfohlene Maßnahme der spezifischen Prophylaxe einen Gesundheitsschaden erleidet, kann einen Antrag auf Versorgung gemäß §§ 60 ff. Infektionsschutzgesetz beim Kommunalen Sozialverband Sachsen zu stellen.

Textquelle: gesunde-sachsen.de

Gelenkbeschwerden unterscheiden – wie sich die verschiedenen Erkrankungen erkennen lassen

Schmerzen, Schwellungen, Bewegungseinschränkungen – Gelenkerkrankungen sind weit verbreitet. Oft wird hierbei von „Rheuma“ gesprochen. Unter diesem Begriff fassen Mediziner jedoch mehrere verschiedene Erkrankungen mit vielfältigen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zusammen.

– Arthrose: Sie ist die häufigste Form der Gelenkerkrankungen – eine zunehmende Abnutzung des Gelenkknorpels. In fortgeschrittenem Stadium kann der Knorpel so weit zerstört werden, dass die Knochen direkt aufeinander reiben, was zu Schmerzen und Verlust der Beweglichkeit führt. Neben dem Alter können Faktoren wie Übergewicht, Fehlstellungen, Verletzungen oder einseitige Belastungen die Entstehung einer Arthrose begünstigen. Zu den Therapieoptionen gehören Physiotherapie, Schmerzmittel sowie eine gezielte Nährstoffversorgung des Knorpels. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Strukturprotein Kollagen, aus dem gesunder Knorpel zu rund 70 Prozent besteht. „Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebutten-Extrakt enthalten, wie beispielsweise in CH-Alpha Plus“, erklärt dazu Dr. med. Werner Lehner, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner aus München. Obwohl Arthrose grundsätzlich keine Entzündung ist, kann es im Verlauf zu Entzündungsreaktionen kommen, der sogenannten aktivierten Arthrose. Mehr unter www.ch-alpha.de.

– Arthritis: Bei dieser Erkrankung liegt von vornherein eine Entzündung des Gelenks vor. Sie äußert sich etwa durch Schwellungen, Schmerzen, Überwärmung, Bewegungseinschränkungen und Gelenkerguss. Ursache kann eine bakterielle Infektion sein, bei der Krankheitserreger direkt oder über Umwege ins Gelenk eindringen. Diese Form tritt allerdings eher selten auf. Viel verbreiteter ist die rheumatoide Arthritis.

– Rheumatoide Arthritis: Sie wird auch chronische Polyarthritis genannt. Hierbei entsteht die gelenkzerstörende Entzündung durch eine Autoimmunreaktion des Körpers – aus bisher ungeklärten Gründen beginnt das Abwehrsystem den Knorpel wie einen Fremdkörper zu behandeln und zu bekämpfen. Die Erkrankung verläuft in schmerzhaften Schüben und befällt symmetrisch immer beide Gelenke. Zur Behandlung werden Kälteanwendungen, Schmerzmittel sowie verschreibungspflichtige Antirheumatika und Cortison eingesetzt.

Textquelle: djd / Bilder: /CH Alpha-Forschung/Kurhan-Fotolia

Nervenschäden durch Diabetes – das kann man tun!

Blutzucker gut einstellen und Vitamin B1-Mangel beheben

Diabetikern ist oft nicht bewusst, dass ihre kribbelnden und schmerzenden oder taub werdenden Füße eine Folge der Zuckerkrankheit sein können. Das zeigen Ergebnisse der sogenannten Protect-Studie, die jetzt auf dem Deutschen Diabetes-Kongress vorgestellt wurden. Demnach leidet etwa jeder zweite Typ-2-Diabetiker unter einer Neuropathie.

Doch 70 Prozent der Betroffenen wussten gar nichts von ihrer Nervenschädigung. Besonders hoch war die Dunkelziffer bei denjenigen, bei denen die Erkrankung nicht zu Schmerzen, sondern zu einer nachlassenden Sensibilität in den Füßen führte. Dabei ist die Gefahr dieser Folgeerkrankung des Diabetes groß: Die Neuropathie ist die wichtigste Ursache für das diabetische Fußsyndrom, das oft zu einer Amputation führt.

 

Folgeschäden erfolgreich aufhalten

Es gibt aber gute Möglichkeiten, diese Entwicklung aufzuhalten: Experten betonen dabei vor allem, wie wichtig eine gute Einstellung des Blutzuckers ist. Auch ein erhöhter Blutdruck sollte behandelt werden. Studien zeigen außerdem, dass viele Diabetiker unter einem ausgeprägten Vitamin-B1-Mangel leiden. Dieses Vitamin wird in Folge des Diabetes vermehrt über die Nieren ausgeschieden, spielt aber für die Nerven und den Zuckerstoffwechsel eine große Rolle. Ein Mangel fördert Neuropathien und Schäden an den Blutgefäßen. Daher ist es wichtig, ein Defizit auszugleichen. Dazu wird eine Vorstufe des Vitamin B1, das Benfotiamin, angewendet. Es ist etwa in milgamma protekt enthalten, ein Präparat, das es ohne Rezept in der Apotheke gibt. Benfotiamin kann vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden als Vitamin B1 selbst. So kann es einen nervenschädigenden Vitamin-B1-Mangel effektiv ausgleichen und auch Symptome der diabetischen Neuropathie wie Brennen oder Taubheit spürbar lindern.

 

Der Lebensstil spielt eine große Rolle

Der Lebensstil eines Diabetikers trägt darüber hinaus wesentlich dazu bei, ob Folgeerkrankungen wie Nervenschäden entstehen. Wer reichlich frisches Gemüse auf seinen Speiseplan setzt und auf eine ausreichende Protein-Zufuhr achtet, beispielsweise durch Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen, kann seine Blutzuckerwerte auf diese Weise erheblich verbessern. Kommt man zusätzlich in Bewegung und radelt, schwimmt oder spaziert regelmäßig, hat man dem Diabetes und seinen Folgeerkrankungen aus Sicht von Experten erfolgreich den Kampf angesagt.

Text: djd / Bilder: djd/Wörwag Pharma

Kraftvoll in den Tag starten: So lassen sich Schlafkiller entlarven und ausschalten

Wer tief und ausreichend geschlafen hat, kann mit voller Kraft in den Tag starten. Durchwachte Nächte hingegen machen mürbe, mindern die Konzentration und sorgen für schlechte Laune. Wie Schlafforscher berichten, stört anhaltender Schlafmangel den Hormonhaushalt, lässt das Gewicht ansteigen und macht auf Dauer sogar krank.

Denn Schlaf ist kein tatenloses Dahindämmern, sondern eine lebenswichtige Regenerationsphase: Die Körperzellen erneuern sich, die Verdauung läuft auf Hochtouren, das Immunsystem wappnet sich gegen Angreifer und Erlebnisse des Tages werden im Gehirn verarbeitet. Doch nahezu jeder Mensch kennt Nächte, in denen er nicht gut schläft. So können üppige Abendmahlzeiten, sorgenvolle Gedanken oder ein schnarchender Bettgenosse für unruhigen Schlummer sorgen. Wer allerdings über einen Zeitraum von mehreren Wochen immer wieder nachts aufwacht, lange wach liegt oder nach dem Zubettgehen deutlich mehr als 30 Minuten zum Einschlafen benötigt, läuft Gefahr, eine Schlafstörung zu entwickeln.

Innere Unruhe als Schlafkiller

Halten einen kummervolle Gedanken, Nervosität oder die Angst vor weiterer Schlaflosigkeit wach, kann eine psychologische Beratung durch Experten, die sich auf Schlafstörungen spezialisiert haben, hilfreich sein. Auch Vitalpilze können in diesen Fällen unterstützen. Ein wichtiger Pilz ist in diesem Zusammenhang der Hericium: Er hat eine ausgleichende Wirkung, lindert innere Unruhe und wirkt Spannungszuständen entgegen. Der Reishi besitzt ebenfalls harmonisierende Effekte auf Körper und Psyche. Nicht zu unterschätzen ist sein regulierender Einfluss auf den Blutdruck, was wesentlich zur Verbesserung des Schlafes beitragen kann – nähere Informationen gibt es unter www.pilzshop.de. Zudem kann der Cordyceps Hormone wie etwa das Stresshormon Adrenalin regulieren und somit sensiblen Menschen helfen, mit den Herausforderungen des Alltags besser zurechtzukommen.

Maßnahmen für besseren Schlaf

Manchmal zeigen bei Schlafstörungen bereits einfache Maßnahmen eine große Wirkung, wie etwa die Anpassung der Raumtemperatur – etwa 18 Grad sind ideal. Auch Rituale wie die Tasse heißen Kakao, das Entspannungsbad oder der Spaziergang am Abend können schlafanstoßend wirken. Der Verzicht auf elektronische Geräte im Schlafzimmer und ausreichende Dunkelheit tragen in der Regel ebenfalls zu einem guten Schlummer bei. Halten die Schlafprobleme an, sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Tests im Schlaflabor können eine oftmals unbemerkte Schlafapnoe, also Atemaussetzer im Schlaf, diagnostizieren. Eine Behandlung ist wichtig, da die Luftnot gefährliche Langzeitfolgen haben kann.

Text: djd/  djd/pilzshop.de/Getty

Der Mythos vom Mann, der immer kann

Bei Libidoproblemen den Testosteronspiegel checken lassen

Männer sind allzeit bereit, haben ständig Lust und denken sowieso immer nur an das Eine – ein Mythos, der sich hartnäckig hält und auch gerne befeuert wird. Denn eine starke Libido gilt als besonders männlich, der Mann oft als toller Hecht. Die Realität sieht dabei häufig anders aus. Denn nicht selten macht die Libido auch beim starken Geschlecht schlapp. Gerade in der Altersgruppe 50plus leiden viele Männer unter sexueller Lustlosigkeit.

Probleme in der Partnerschaft

Das Verb „leiden“ ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen, auch wenn Libidoprobleme die Gesundheit nicht direkt gefährden. Das hat mehrere Gründe: Zunächst sind sexuelle Fantasien und Aktivitäten normalerweise ein wichtiger Entspannungs- und Energiequell, nicht nur für Männer. Fehlt die Lust, bleibt der Zugang dazu verschlossen. Hinzu kommt psychischer Druck, weil Betroffene sich schnell als Versager fühlen. Und nicht zuletzt kann es zu Problemen in der Partnerschaft kommen, da Frauen das nicht mehr vorhandene Begehren oft auf sich beziehen und falsche Schlüsse ziehen. Aus Gedanken wie „Er will mich nicht mehr, findet mich nicht mehr schön oder „Er hat eine Andere“ können dann ernste Krisen entstehen. Dabei liegen die Ursachen meist ganz woanders: Neben Stress, chronischen Erkrankungen und psychischen Problemen ist häufig ein Testosteronmangel Schuld an der Flaute. Denn ab etwa 40 lässt die Produktion des Männerhormons kontinuierlich nach. Ist dies der Fall, kann ein vom Arzt verordnetes, äußerlich aufzutragendes Dosiergel wie Testogel den Hormonmangel auf einfache Art ausgleichen. Es lässt sich individuell dosieren und bringt den Testosteronspiegel wieder in den gesunden Bereich.

Anzeichen eines Testosteronmangels

Besonders wahrscheinlich ist ein Testosteronmangel, wenn sich außerdem noch weitere typische Symptome zeigen – wie etwa Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Leistungsschwäche, schwindende Muskeln, ein wachsendes Bäuchlein, reduzierte Körperbehaarung, Konzentrations- und Erektionsprobleme. Unter www.mannvital.de/selbsttest findet man einen Selbsttest dazu. Gibt dieser entsprechende Hinweise, sollte Mann einen Arzt aufsuchen.

Text: djd / Bilder: djd/Testogel/thx

Läuse durch Selfies!

Die Krabbeltiere gelangen durch direkten Kontakt auf den nächsten Kopf

Ein alltägliches Bild: Teenies nehmen sich in den Arm, stecken die Köpfe zusammen – und einer der beteiligten Jugendlichen macht mit seinem Smartphone von der Szene einen Schnappschuss. Die so beliebten Selfies bergen allerdings eine ganz besondere Gefahr, Läuse können dabei durch direkten Haarkontakt auf den nächsten Kopf wandern. Von den Krabbeltieren werden neben acht- bis elfjährigen Kindern deshalb zunehmend auch weibliche Teenager befallen, warnte Prof. Hermann Feldmeier vom Institut für Mikrobiologie und Hygiene an der Berliner Charité im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Eine Übertragung durch Textilien und Gegenstände sei zwar theoretisch ebenfalls denkbar, spiele aber praktisch keine Rolle, so der Experte.

Wenn die Köpfe von Jugendlichen oder Kindern von Läusen befallen sind, äußert sich dies in starkem Juckreiz, die Betroffenen kratzen sich permanent an der Kopfhaut. Die hellgrauen bis braunen Insekten werden bis zu sechs Millimeter lang. Sie können weder springen noch fliegen, mit ihren winzigen Klauen an den Beinen halten sie sich am Haar fest und bewegen sich krabbelnd fort. Läuse werden von einem Kopf zum anderen übertragen – beim Spielen, Schmusen oder eben beim Selfie-Machen suchen sie sich ein neues Zuhause.

Ansteckungsgefahr reduzieren: Vorbeugung mit Haarspray und Shampoo

Für Eltern bedeutet die Befreiung von den Krabbeltieren einigen Aufwand – umso sinnvoller ist es, einem Befall möglichst vorzubeugen. Wenn Eltern erfahren haben, dass es im Umfeld ihrer Kinder Kopfläuse gibt, können sie die Ansteckungsgefahr tatsächlich erheblich reduzieren – und zwar ganz ohne chemische Keule. Vom Anbieter Dr. phil. Gloystein etwa gibt es ein „Läuseschreck“-Haarspray und ein Shampoo. Beide Mittel wirken durch milde, ätherische Öle, die von Kopfläusen regelrecht „gehasst“ werden. Die Parasiten werden sich dann gar nicht erst auf dem Kopf einnisten. Haarspray und Shampoo gibt es in der Apotheke oder im Online-Shop unter www.laeuseschreck.de, beide Produkte sind im Übrigen keine Arzneimittel. Auf der Website findet man auch ein umfangreiches Läuse-Lexikon mit allen Informationen zum Ungezieferbefall und zur Vorbeugung.

Kopfläuse entdeckt? Dann ist der Gang zum Arzt unvermeidlich

Falls Eltern glauben, auf dem Kopf ihrer Kinder Kopfläuse entdeckt zu haben, ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Denn die Parasiten müssen mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln bekämpft werden. Experimente mit Hausmitteln sollte man gerade bei Kindern vermeiden, denn hier kommt es darauf an, dass der Läusebefall möglichst schnell und effektiv beseitigt wird – sonst steigt das Risiko einer Ansteckung anderer Kinder.

Text: djd/ Bilder: djd/www.laeuseschreck.de

Lungenkrebs: Erhöhtes Risiko mit B-Vitaminen!

Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind in jeder Altersgruppe beliebt: Mal wollen Menschen ihr Immunsystem stärken, mal wollen sie geistig fitter werden.

Doch bergen hochdosierte Vitamine auch Gefahren? US-Wissenschaftler haben in einer aktuellen Studie gezeigt, dass eine Langzeiteinnahme von Supplementen mit Vitamin B6 und B12 bei männlichen Erwachsenen mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko korreliert.

Die Vital-Kohortenstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen der Langzeiteinnahme von hochdosierten B-Vitaminen aus Nahrungsergänzungsmitteln und dem Auftreten von Lungenkrebs. Mehr als 77.000 Studienteilnehmer im Alter von 50 bis 76 Jahren wurden im Zeitraum Oktober 2000 und Dezember 2002 rekrutiert und über mehrere Jahre beobachtet.

Wissenschaftler des Krebszentrum der Ohio State University (OSUCCC-James), des Fred Hutchinson Krebsforschungszentrums und der National Taiwan University veröffentlichten die Ergebnisse im „Journal of Clinical Oncology“.

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Fahren ohne Promille

Beim Wein gibt es inzwischen auch alkoholfreie Varianten

Beim Thema Alkohol sollten Autofahrer zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer extrem vorsichtig sein, denn Alkohol kann die Leistungsfähigkeit des Gehirns erheblich beeinflussen. Ganz abgesehen von der Verantwortung drohen bei Alkohol am Steuer auch hohe Strafen – und zwar nicht erst bei einem Blutalkoholwert von 0,5 Promille. Auch darunter kann der Konsum von Alkohol Folgen haben, nämlich dann, wenn sich ein Kraftfahrer auffällig im Straßenverkehr verhält, andere gefährdet oder einen Unfall verursacht.

Autofahrer müssen auf Weingenuss nicht verzichten

Chronisch unterschätzt wird zudem das Thema Restalkohol. Der Alkoholabbau beginnt erst etwa ein bis zwei Stunden nach dem Alkoholgenuss – danach schafft es ein durchschnittlicher Körper, etwa 0,1 Promille pro Stunde abzubauen. Dieser Vorgang lässt sich auch durch literweise Kaffee oder eine kalte Dusche nicht beschleunigen. Wer als Autofahrer ohne Schwips und auch am nächsten Tag ohne Risiko unterwegs sein will, muss heute aber beispielsweise auf Weingenuss nicht mehr verzichten. Während sich alkoholfreier Sekt seit längerem großer Beliebtheit erfreut, müssen sich die Verbraucher in Deutschland an alkoholfreien Wein allerdings erst noch gewöhnen. Auf das typische Weinaroma müssen Genießer bei den alkoholfreien Varianten nicht verzichten.

Typischer Charakter des Ausgangsproduktes bleibt enthalten

Die Entalkoholisierung erfolgt auf besonders schonende Weise im Vakuum bei einer Temperatur von nur 28 Grad Celsius. Flüchtige Aromastoffe bleiben dem alkoholfreien Wein auf diese Weise erhalten. Bei der Aroma-Rückgewinnung werden jene Substanzen, die noch im verdampften Alkohol enthalten sind, aufgefangen und dem entalkoholisierten Wein wieder zugeführt. Bei diesem Prozess wird vor allem der typische Charakter des Ausgangsprodukts bewahrt. Im Durchschnitt liegen alkoholfreie Weine mit einem Restalkohol mit bis zu 0,2 Volumenprozenten im Übrigen deutlich unter den vorgeschriebenen Werten von 0,5 Volumenprozenten.

Weine auch aus ökologischem Anbau

Die Weinkellerei „Weinkönig“ etwa übernimmt von ausgesuchten Winzern nur qualitativ hochwertige Weine, die dann im schonenden Vakuumverfahren entalkoholisiert werden. Das alkoholfreie Wein- und schäumende Spezialitätensortiment besteht inzwischen aus 16 verschiedenen Sorten – neun aus konventionellem und sieben aus ökologischem Anbau. Erhältlich sind sie im Online-Shop unter www.weinkoenig.de oder per Telefon unter 0261-82566. Für 42,50 Euro gibt es etwa ein Rosé-Probierpaket, bestehend aus zwei Roséweinen sowie zwei schäumenden Getränken aus Roséwein.

Text: djd/ Bilder: Weinkellerei Weinkönig/thx

Gerinnungswerte unterwegs selbst messen

Reisen mit Gerinnungshemmern – Werte immer im Blick

Reisen gehört zu den liebsten Hobbys zahlreicher Senioren. Fremde Städte erobern, Strand und Meer genießen oder ein Aufenthalt im Gebirge – solange die Gesundheit mitspielt, spricht nichts dagegen. Auch Patienten, die aufgrund einer Herzkrankheit dauerhaft auf gerinnungshemmende Medikamente in Form von Vitamin-K-Antagonisten angewiesen sind, können nach Rücksprache mit ihrem Arzt unbeschwert in die Ferne ziehen. Die auch als „Blutverdünner“ bezeichneten Medikamente sollen vermeiden, dass sich Blutgerinnsel – Thrombosen – bilden, die zu Schlaganfällen oder Lungenembolien führen können.

Gerinnungswerte unterwegs selbst prüfen

Die Wirkung des Vitamin-K-Antagonisten kann durch eine Blutabnahme kontrolliert werden. So ist ersichtlich, ob Faktoren wie Reisestress, ungewohntes Klima oder veränderte Ernährung die Blutgerinnung des Herzpatienten beeinflussen. Es kann dann sofort reagiert und die Dosis des „Blutverdünners“ jeweils individuell angepasst werden. Konventionell wird die Messung der Blutgerinnung in einer Arztpraxis durch Blutabnahme aus der Vene durchgeführt – das kann wertvolle Urlaubszeit kosten. Außerdem ist es im Ausland oft schwierig, einen geeigneten Arzt oder ein Labor zu finden, um die wichtige Messung durchführen zu lassen, ganz abgesehen von der Sprachbarriere. Aber es geht auch anders: Nicht nur reiselustige Patienten führen bereits Messung und Dosisanpassung selbstständig durch, etwa mithilfe praktischer Messgeräte wie dem CoaguChek INRange von Roche Diagnostics Deutschland. Ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe genügt, um den Gerinnungswert zu ermitteln. Das Verfahren ist vergleichbar mit der Blutzuckermessung bei Menschen mit Diabetes.

Schulung zum Gerinnungs-Selbstmanager

Auf Empfehlung ihres behandelnden Arztes lernen die Patienten in einer Schulung alles Wichtige zum sogenannten Gerinnungs-Selbstmanagement (GSM). Die Kosten für die Schulung und das Messsystem übernehmen in der Regel die Krankenkassen. Informationen zum Thema sind unter www.coaguchek.de sowie unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-0800855 (Mo-Fr von 8-18 Uhr) verfügbar. Laut der Deutschen Herzstiftung führt GSM dazu, dass Patienten in Alltag und Beruf mehr Sicherheit, Unabhängigkeit und Freiheit erlangen – die Gefahr einer Thrombose-Entstehung kann dadurch nachweislich deutlich reduziert werden.

Text: djd/ djd/Roche Diagnostics Deutschland GmbH

Aus dem Alltag einer Pflegekraft

Was die häusliche Betreuung für pflegebedürftige Menschen leistet

Pflege ist harte Arbeit. Das würde wohl niemand in Abrede stellen. Doch wie sieht der Alltag einer Betreuungskraft in der häuslichen Pflege eigentlich aus? Mit dieser Frage wird Marzena Brinkmann, Geschäftsführerin der gleichnamigen Pflegevermittlung, in ihren Beratungsgesprächen regelmäßig konfrontiert. „Viele Menschen können sich nur schwer ein Bild davon machen, wie die sogenannte 24-Stunden-Betreuung funktioniert, wenn die Pflegekraft, wie alle anderen Arbeitnehmer auch, nur 40 Stunden wöchentlich arbeiten darf“, erklärt sie. Wie ein ganz normaler Tag abläuft, zeigt das Beispiel von Ana und Xandra:

Ein ganz normaler Tag

– Für Ana beginnt der Tag um sieben Uhr mit einer Tasse Kaffee. Denn bevor ihre Patientin aufsteht, gönnt sich die Betreuungskraft aus Polen einige Minuten der Entspannung in der Küche. „Diese paar Minuten Ruhe geben mir Kraft für den Tag“, sagt sie.

– Xandra wird regelmäßig um Punkt acht wach. Beim Aufstehen und Anziehen benötigt die 80-Jährige Unterstützung. Danach wird gemeinsam gefrühstückt. Weil vor einiger Zeit barrierefrei umgebaut wurde, kann sich Xandra noch immer selbstständig in ihrer Wohnung bewegen.

– Nach dem Frühstück kümmert sich Ana zunächst um den Haushalt. Dabei geht ihr das ehemalige Top-Model im Rahmen ihrer Möglichkeiten noch gut zur Hand. Auch den Einkauf, der an zwei Tagen in der Woche auf dem Programm steht, erledigen die beiden meist gemeinsam.

– Nach dem Mittagessen, das sie oft zusammen zubereiten, braucht Xandra ihren Mittagsschlaf. Anschließend sieht sie gerne fern, sodass Ana bis zum Abend freimachen kann.

– Am Nachmittag kommt nämlich der ambulante Pflegedienst, um sich um die Medikamentengabe und andere medizinische Maßnahmen zu kümmern. An einigen Tagen wird die Rentnerin vom Fahrservice abgeholt und zur Physiotherapie gebracht. Einmal in der Woche und am Wochenende kümmert sich auch Tochter Isabell um ihre Mutter.

– Nach dem Abendessen machen es sich die beiden Frauen vor dem Fernseher gemütlich oder spielen eine Runde Karten. Aber auch wenn am Wochenende Freunde zu Besuch kommen, wird Ana integriert.

– Gegen zehn Uhr wird es Zeit, Xandra für die Nacht fertig zu machen. Ana muss beim Umziehen und dem Toilettengang unterstützen und Xandra daran erinnern, die richtigen Tabletten einzunehmen. Dann hat sie Feierabend, denn nachts muss sie nur selten raus und wenn, dann nur ab und zu, um Xandra bei Toilettengängen zu begleiten oder weil die alte Dame Durst hat und die Wasserflasche nicht findet.

Weitere Informationen gibt es unter www.brinkmann-pflegevermittlung.de.

Text: djd/ Bilder: brinkmann-Pflegevermittlung.de

Neuer Ansatz zur Bekämpfung von Helicobacter pylori

Helicobacter pylori ist der wichtigste Verursacher von Magenschleimhautentzündungen – und damit einer der größten Risikofaktoren für Magengeschwüre und Magenkrebs. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) berichten nun von einem Erfolg im Kampf gegen das Bakterium.

Bakterium schleust Teile der Hülle in die Magenschleimhaut ein

Wie die MHH in einer Pressemitteilung schreibt, hat eine Forschungsgruppe um Professorin Dr. Christine Josenhans vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene entdeckt, wie das Bakterium es schafft, sich in der Magenschleimhaut einzunisten. Demnach schleust Helicobacter pylori einen Teil seiner Zellhülle in die Zellen der Magenschleimhaut ein. Dort treffen die Bakterienzellen auf menschliche Eiweiße, die wiederum Entzündungssignale an den Zellkern weiterleiten.

Eiweiß für Entzündungsreaktion identifiziert

Die Forscher konnten nicht nur diesen Teil der Entstehung von chronischer Gastritis nachvollziehen. Laut MHH gelang es außerdem, eines der entzündungsvermittelnden Eiweiße zu identifizieren. Dieses sogenannte Adaptorprotein TIFA werde helfen, neue Therapieansätze gegen die chronische Magenschleimhautentzündung und den daraus möglicherweise entstehenden Magenkrebs zu finden, so Professorin Josenhans.

Magenschleimhautentzündung und Magenkrebs

Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) sind häufig eine Vorstufe von Magengeschwüren, da die Magenschleimhaut durch eine Gastritis geschwächt wird. Bei 75 Prozent aller Magengeschwüre lässt sich im Magen das Bakterium Helicobacter pylori nachweisen. Man weiß zwar nicht genau, wie das Bakterium an der Entstehung von Magengeschwüren beteiligt ist, geht aber davon aus, dass es dabei eine zentrale Rolle spielt. Magengeschwüre wiederum sind einer der Hauptrisikofaktoren für Magenkrebs.

Textquelle: meine Gesundheit.de

Influenza: Die Pflast-Minute-Impfung

Entgegen der ärztlichen Empfehlung lassen sich nur 50 Prozent der über 60-Jährigen gegen Influenza impfen. Ein Pflaster, das selbst appliziert werden kann, soll die Impfverdrossenen umstimmen. Im Falle einer Pandemie ließe sich die Impfung sogar per Post versenden.

Kurz nach Weihnachten ist es gewöhnlich wieder so weit: Die Grippewelle überrollt Deutschland. Sie beginnt meistens im Januar und dauert drei bis vier Monate. Im Winter fühlen sich die Influenza­viren besonders wohl. Die wandlungsfähigen Viren lieben niedrige Tempe­ra­turen und sind in trockener Luft außer­halb ihres Wirts besonders stabil.

Grippeviren lieben trockene Winterluft

Gleichzeitig ist die menschliche Schleimhaut der oberen Atemwege in der trockenen Winterluft anfälliger für Infektionen. So erkranken in Deutschland während einer Grippewelle nach Schätzungen des RobertKoch-Instituts (RKI) zwischen 2 und 10 Millionen Menschen an Influenza. Da nach Daten des RKI-Bürgerportals GrippeWeb nur etwa jeder zweite Erkrankte mit typischen Grippesymptomen zum Arzt geht, lässt sich eine genaue Anzahl der Erkrankten nur schwer beziffern.

Impfmüder als die EU erlaubt

Während die Europäische Union eine Impf­quote von 75 % bei älteren Personen anrät, lassen sich in Deutschland nur etwa 50 % der über 60-Jährigen gegen Grippe impfen (Angaben des RKI nach telefonischen Befragungen). Bei Medizinern liegt die Impfbereitschaft etwas höher: Nach einer 2010 durch­ge­führten Studie unter nieder­ge­lassenen Ärzten gaben 61 % an, sich regel­mäßig gegen saisonale Influenza impfen zu lassen.

Zu schmerzhaft, zu kompliziert oder einfach nur doof?

Doch woran liegt die Impfverdrossenheit der Deutschen? Am Pieks in den Arm? Am Gang in die Arztpraxis mit langen Wartezeiten und hoher Ansteckungsgefahr? An den Kosten? An der Angst vor Nebenwirkungen oder an einer generellen Ablehnung der Grippe-Impfung? Gegen letztes Argument kann das neu entwickelte Mikronadelpflaster wahrscheinlich nicht ankämpfen. Impfmuffel, die aus Bequemlichkeit oder wegen einer Nadelphobie die Grippeimpfung scheuen, haben in Zukunft aber gute Chancen, sich gegen eine drohende Influenzawelle zu wappnen.

Impfpflaster mit selbstauflösenden Nadeln

Das Impf-Tool der (nahen) Zukunft ist ein etwa 10-Cent-Münzen großes Pflaster mit hundert feinen Nadeln auf der Oberfläche, die 0,65 mm lang sind. Mit bloßem Auge sind sie kaum erkennbar. In diese Nadeln lässt sich ein Impfstoff einschließen. Und das nicht, wie gewohnt, in flüssiger Form, sondern in fester. Drückt man das Mikronadelpflaster auf die Haut auf, verschwinden die winzigen Nadeln kaum spürbar, und nach Angaben der Hersteller garantiert schmerzfrei, in der Haut. Dort lösen sie sich bereits nach wenigen Minuten auf und geben den festen Impfstoff an den Körper ab. Zurück bleibt ein Pflaster, das über den normalen Hausmüll entsorgt werden kann.

Der große Vorteil des festen Impfstoffes gegenüber dem flüssigen: Er lässt sich problemlos ohne Kühlung bei bis zu 40 °C lagern. In Versuchen war der Impfstoff bei einer solchen Lagerung auch nach einem Jahr noch stabil. Ein solcher Impfstoff ließe sich in Regalen von Apotheken anpreisen, mit der Post verschicken und wäre auch für Entwicklungsländer attraktiv in der Handhabung.

Die Vorteile des Mikronadel-Impfpflasters auf einen Blick:

Schmerzfreie Anwendung
Lagerung und Transport ohne Kühlung bei bis zu 40 °C bis zu einem Jahr möglich
Anwendung ohne ärztliches Personal zu Hause möglich
Kein potenziell gefährlicher Müll wie bei Spritzen
Könnte im Falle einer Pandemie rasch in der Bevölkerung verteilt werden, z.B. über den Postweg

Sich selbst auflösende Mikronadeln sind nichts grundsätzlich Neues, da sie bereits in der Kosmetikbranche im Einsatz sind – beispielsweise in der Anwendung von Botox. Wissenschaftler haben die Technik nun für Impfungen im Zuge einer Phase-I-Studie untersucht. Dabei verglichen sie die herkömmliche Impfmethode mit Hilfe einer Einmalspritze mit der Anwendung des Mikronadelpflasters, dessen Nadeln aus Saccharose und Polyvinylalkohol bestehen. Die Untersuchungen liefen bereits im Jahr 2015 und wurden nun in „The Lancet“ veröffentlicht.

Studie an 100 Erwachsenen durchgeführt

An der Studie nahmen 100 Erwachsene zwischen 18 und 49 Jahren teil, die zuvor nicht gegen Grippe geimpft worden waren. Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in vier Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt die Grippeimpfung auf herkömmliche Weise per Spritze in die Muskulatur des Oberarms, die anderen drei Gruppen über das Mikronadelpflaster, das für 20 Minuten auf dem Handgelenk appliziert wurde. Von den drei Gruppen, in denen das Pflaster angewendet wurde, erhielt eine Gruppe ein Placebo, die anderen beiden Gruppen den Grippeimpfstoff. Das Mikronadelpflaster wurde in einer Gruppe durch medizinisches Personal aufgebracht, in den anderen beiden Gruppen von den Probanden selbst.

Mikronadelpflaster beliebt bei Anwendern

Im Beobachtungszeitraum von 180 Tagen wurden bei allen Teilnehmern Nebenwirkungen und Antikörper gegen drei verschiedene Grippeviren erfasst. Schwere Nebenwirkungen traten in keiner Gruppe auf, leichte Nebenwirkungen wie eine gerötete Einstich- bzw. Behandlungsstelle waren auf alle Gruppenmitglieder, die den Impfstoff erhalten hatten, unabhängig von der Methode der Applikation gleichmäßig verteilt.

Die Wirksamkeit der Impfung, gemessen am Antikörper-Titer, war in allen drei Gruppen gleich gut – unabhängig davon, ob das Pflaster von medizinischen Fachpersonal oder von den Probanden selbst angewendet wurde. Die intramuskuläre Injektion verursachte bei 60 % ein Spannen in der Einstichregion, 44 % der so geimpften Probanden empfanden ein Schmerzgefühl. Das Mikronadelpflaster verursachte bei 66 % der Anwender ein Spannungsgefühl, bei 82 % Juckreiz und bei 40 % eine Rötung. 96 % der Mikronadelpflaster-Anwender empfanden die Impfung allerdings als schmerzfrei. 70 % der Mikronadelpflaster-Anwender gaben in einer Befragung an, diese Art der Impfung vor der herkömmlichen zu bevorzugen.

Die Wissenschaftler sehen großes Potenzial in ihrem Impfpflaster und haben bereits eine Firma namens Micron Biomedical gegründet, die Patentrechte auf das Impfpflaster hält und die Technologie vorantreiben soll. Sollten sich die Impfstoffhersteller für die Technologie interessieren, sind vor der Zulassung aber noch weitere klinische Studien nötig. Erhält das Pflaster die Zulassung, könnte die Bevölkerung im Falle einer Pandemie mit Impfstoffen über den Postweg versorgt werden.

Textquelle: docckeck.com / Bild: Georgia Institute of Technology

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