Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren-Nachrichten

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Neuer Bluttest unterscheidet zwischen viraler und bakterieller Infektion

BakterienEin neuer Bluttest unterscheidet bakterielle von viralen Infektionen. Mit ihm könnten Ärzte Antibiotika noch gezielter einsetzen und somit Resistenzen verhindern. Zu diesem Schluss kommen die Autoren einer Studie, die heute in Science Translational Medicine (DOI: 10.1126/scitranslmed.aaf7165) erschienen ist.

Der Test untersucht das Blut nach einem Set von 18 Genen, die in Abhängigkeit der Art der Entzündungsreaktion aktiviert werden. Timothy Sweeney von der Stanford University und seine Kollegen hatten zuvor bereits elf Gene bei Sepsis-Patienten identifiziert, anhand derer sie feststellen konnten, ob eine Infektion mit oder ohne Erreger die Entzündung verursacht hatten. In Kombination mit 7 weiteren Genen, die zwischen einer bakteriellen und einer viralen Infektion unterscheiden, etablierten sie den neuen Bluttest.

Diesen testeten sie an mehr als 1000 Patienten in 20 Studienkohorten, sowie an 96 Kindern mit Sepsis. Der Bluttest hatte eine Sensitivität von 94 % und eine Spezifität von fast 60 %.

Textquelle: Deutsches Ärzteblatt

Schadet Früherkennung in der Medizin mehr als sie nützt?

Medizin, LaborFrüh erkannt ist früh gebannt – das hört sich logisch an und ist ein beliebtes Argument für Früherkennungsuntersuchungen. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass nicht jeder Test tatsächlich auch Nutzen für den Patienten bringt. Die „präventive Medizin“ liegt im Trend und macht auch vor den Apotheken nicht halt. Beratung zur Krebsfrüherkennung, Blutuntersuchungen, Diagnostika zum Selbsttest und Screening-Aktionen auf Diabetes oder Osteoporose haben längst Einzug in die Offizin gehalten und richten sich an Menschen, die bisher keine Beschwerden haben.

Damit will sich die Apotheke nicht nur als Anlaufstelle für Kranke, sondern auch für Gesunde etablieren. Befürworter von Früherkennungsuntersuchungen haben dabei ein scheinbar unschlagbares Argument auf ihrer Seite: Wenn etwas mit dem Kunden nicht stimmt, sollte er es doch möglichst früh wissen, damit die Krankheit rechtzeitig behandelt werden kann. 

Nutzen und Schaden bedenken

In manchen Fällen entdecken Krebs-Screenings Veränderungen, die dem betroffenen Patienten zu Lebzeiten nie Probleme bereitet hätten. Werden sie behandelt, muss der Patient in der Regel mit beträchtlichen Nebenwirkungen rechnen – dann hat die Früherkennung für den Patienten keinen Nutzen, sondern schadet ihm nur. Aus diesem Grund ist etwa der Test auf das prostata-spezifische Antigen (PSA-Screening höchst umstritten.

Sie haben Interesse an diesem medizinischen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei deutsche-apotheker-zeitung.de hier.

Diabetes Mellitus: Wie die Psyche den Blutzuckerspiegel beeinflusst

DiabetesDass seelische Prozesse einen großen Einfluss auf unseren Körper haben, ist nicht neu. Nun zeigt eine Studie erstmals, dass sie auch den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern verändern können. Patienten, die unter Diabetes mellitus Typ 2 leiden, müssen ihre Blutzuckerspiegel stets genau im Blick behalten, um zu verhindern, dass er in gesundheitsgefährdende Höhen schießt: Ihnen fehlt meist auf Grund einer Insulinresistenz die Fähigkeit, ihren Zuckerstoffwechsel automatisch im Gleichgewicht zu halten.

Bislang dachten Wissenschaftler, diese Blutzuckerschwankungen seien in erster Linie rein körperlichen Gegebenheiten geschuldet. Wie Psychologen von der Harvard University nun aufdeckten, stimmt das aber gar nicht: Auch die Psyche hat offenbar einen merklichen Einfluss auf den Zuckerpegel der Betroffenen. Dass die Psyche großen Einfluss auf körperliche Prozesse haben kann, ist Wissenschaftlern schon lange bewusst. Ob das auch auf so konkrete Messgrößen wie den Blutzuckerspiegel bei Diabetespatienten zutrifft, habe bislang aber noch niemand untersucht, schreiben Park und Kollegen in ihrer Arbeit.

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Krampfadern (Varizen) – nicht nur ein Schönheitsproblem

Krampfadern,VarizenKrampfadern (Varizen) betreffen fast jeden: Bei etwa 90 Prozent aller Deutschen verändern sich im Laufe des Lebens manche Venen – sie erweitern sich leicht oder können knotenförmig sein und sich zu einem Venenleiden entwickeln. Überwiegend entstehen die bläulich schimmernden Krampfadern in den Beinen.

Die häufigste Ursache von Krampfadern ist eine angeborene Schwäche des Bindegewebes, die zu einer Funktionsstörung der Venenklappen führt (sog. primäres Krampfaderleiden): Funktionieren die Venenklappen nicht richtig, kann sich gerade nach längerem Stehen oder Sitzen (z.B. im Büro) Blut vor allem in den Beinen stauen. Die Folge: Im Laufe der Zeit entwickeln sich die Venen zu Varizen

Begünstigend auf die Entwicklung von Krampfadern wirken sich die Schwangerschaft, Bewegungsmangel, Übergewicht und „Stehberufe“ aus. Seltener sind erworbene Abflussbehinderungen des Bluts in tiefere Venen für Krampfadern verantwortlich (sog. sekundäres Krampfaderleiden). So kann zum Beispiel ein Blutgerinnsel (Thrombose) oder ein Tumor das Blut beim Abfließen behindern und Varizen verursachen.

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Checkliste: Die 5 häufigsten Fehler beim Blutzucker messen

DiabetesrVor allem Menschen mit Diabetes, die Insulin spritzen, müssen verlässlich ihren Blutzucker messen, um anschließend die Insulin-Dosis korrekt anpassen zu können.

Fehler Nr. 1:Unreine Hände 

Bereits kleinste Verunreinigungen auf der Haut können zu falschen Messwerten führen, wenn sie sich bei der Blutentnahme mit dem Testtropfen mischen. Auch Seifen- und Wasserreste können das Ergebnis der Blutzuckermessung verfälschen. Deshalb gilt: Vor dem Messen Hände gründlich waschen und abtrocknen. Falls das nicht möglich sein sollte: Bei ungewaschenen Händen den ersten Tropfen mit einem Tupfer abwischen und durch leichten Druck auf die Fingerbeere einen neuen Tropfen für die Messung bilden.

Fehler Nr. 2:Teststreifen unsachgemäß gelagert 

Werden Teststreifen offen gelagert, kann das zu falschen Ergebnissen führen.
Deshalb gilt: Die Teststreifen sachgerecht lagern und die Teststreifendose
umgehend nach dem Gebrauch wieder schließen. Räume mit hoher
Luftfeuchtigkeit, z. B das Badezimmer eignen sich nicht als Aufbewahrungsort für
Teststreifen (siehe auch Fehler Nr. 3). Verwenden Sie keine abgelaufenen
Teststreifen (das Verfallsdatum steht in der Regel auf der Teststreifendosen) und
achten Sie darauf, dass der Teststreifen nicht beschädigt ist.

Fehler Nr. 3:Umgebungsbedingungen nicht berücksichtigt

Teststreifen sind empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie etwa Temperatur,
Höhe oder Luftfeuchtigkeit. Deshalb gilt: Die Teststreifen sachgerecht verwenden, Angaben dazu stehen in der Gebrauchsanweisung. Darauf achten, dass Teststreifen und Messgerät etwa die gleiche Temperatur haben. Ändern sich die Umwelteinflüsse Temperatur, Höhe über dem Meeresspiegel oder Luftfeuchtigkeit, vor der Messung mit einer
Kontrolllösung testen. Vorsicht ist beispielsweise geboten bei Messungen im Freien.
Sie können zu Messfehlern führen, wenn die Außentemperatur deutlich von der
Raumtemperatur abweicht. Für einen Teil der Systeme gilt: Bei starken
Temperaturänderungen, z. B. im Winter nach einem Aufenthalt im Freien, 15 bis 20
Minuten warten, bevor eine Messung durchgeführt wird, damit sich Messgerät und
Teststreifen an die neue Temperatur anpassen können.

Fehler Nr. 4:Falsche Handhabung des Blutzuckermessgeräts

Gelegentlich tragen Menschen mit Diabetes zu viel oder zu wenig Blut auf den Teststreifen auf oder messen erst einige Zeit nach der Tropfenbildung. Das Messergebnis kann dadurch verfälscht werden. Deshalb gilt: Angaben in der Gebrauchsanweisung beachten! Moderne
Messgeräte benötigen nur noch kleine Blutstropfen (0,3 bis 1 Mikroliter), die am
besten aus der Fingerkuppe mit einem Stich gewonnen werden. Die Lanzette muss
für jede Messung gewechselt werden. Das Blut dann zügig auf das Messfeld des
Teststreifens auftragen, bis dieses vollständig befüllt ist.
Tipp: Es empfiehlt sich, den Mittel-, Ring- oder den kleinen Finger anzustechen, weil
diese im Alltag weniger benutzt werden. Der Einstich sollte seitlich an der
Fingerkuppe erfolgen.

Fehler Nr. 5:Unzureichende Diabetesberatung

Viele Menschen mit Diabetes versuchen sich den Umgang mit ihrem Blutzuckermessgerät
selbst beizubringen. Falls sie eine Schulung dazu besucht haben, frischt
etwa nur die Hälfte der Teilnehmer das Erlernte in den Folgejahren noch einmal auf. Deshalb gilt: Diabetesberatung besuchen und anschließend dem Arzt oder
Diabetesberater das Erlernte vorführen, um sicherzugehen, dass alles richtig
gemacht wurde. Eine regelmäßige Überprüfung der Handhabung und eine erneute
Schulung z.B. bei einem Gerätewechsel ist zu empfehlen.

Textquelle: Diabetes & Technologie 3/2012-Diabetes Technology and Therapeutics, Volume 15, Number 10, 2013 / .diabetesde.org

Telefonseelsorge wird 60 Jahre alt – 1.800.000 Beratungsgespräche im Jahr

Telefon,Senioren, Frau mit TelefonDie von der katholischen und evangelischen Kirche getragene Telefonseelsorge wird 60 Jahre alt. 1956 in Berlin gegründet, ist daraus heute ein bundesweites Netzwerk mit 105 örtlichen Stellen geworden. Etwa 7.500 Ehrenamtliche, die durch Fachkräfte umfassend ausgebildet und begleitet werden, leisten in den Stellen rund um die Uhr den Dienst am Telefon. Sie führen rund 1.800.000 Seelsorge- und Beratungsgespräche im Jahr mit Menschen in akuten Krisen oder längerfristig schwierigen Lebenssituationen: Ängste, seelische und körperliche Einschränkungen und Beziehungsfragen sind die häufigsten Themen der Gespräche. Wichtigster Partner der Telefonseelsorge ist seit 1997 die Deutsche Telekom, die die Anrufe zu den Notrufleitungen kostenfrei zur Verfügung stellt.

Aus Anlass des Weltkongresses der Telefonseelsorge vom 19. bis 22. Juli 2016 in Aachen und einem Festakt zum 60-jährigen Bestehen der Telefonseelsorge am 23. Juli 2016 haben die Verantwortlichen der TelefonSeelsorge heute in Köln in einem Pressegespräch ihre Arbeit vorgestellt. Dabei betonte die Vorsitzende der evangelischen Konferenz für Telefonseelsorge, Ruth Belzner, dass es trotz aller Veränderungen in der täglichen Arbeit vor allem um das Engagement von Ehrenamtlichen gehe: „Das Eigentliche, Wertvolle dieses Angebots ist im Grundsatz seit 60 Jahren so zu beschreiben: Hier stellt ein Mensch ehrenamtlich seine Aufmerksamkeit und seine Erfahrung für die Zeit eines Gesprächs ausschließlich seinem Gegenüber zur Verfügung, denkt und fühlt mit und tut das nicht im eigenen Interesse sondern um des Anderen willen.“

Der Sprecher der katholischen Telefonseelsorge, Michael Hillenkamp, appellierte an eine weitere breitgefächerte Unterstützung für das Angebot. Die Telefonseelsorge sehe sich immer öfter am Rand der Wahrnehmung, „aber immer im Zentrum des christlichen Auftrags, sich den Nöten und Sorgen der Menschen zuzuwenden. Auch in der Zukunft werden die weit über 7.000 aktiven Seelsorgerinnen und Seelsorger sich mit Herz, Verstand und professioneller Kompetenz für Empathie und Solidarität einsetzen.“ Das Jubiläum der Telefonseelsorge „ist ein Dank an die vielen ehrenamtlich Tätigen, die Tag für Tag und Nacht für Nacht ihre Zeit und ihre Energie zur Verfügung stellen“.

Im Pressegespräch informierte Dr. Stefan Schumacher, Präsident der Internationalen Telefonseelsorge (International Federation of Telephone Emergency Services IFOTES), über den 1967 gegründeten, europäischen Verband. „Über 420 Telefonseelsorge-Stellen mit rund 25.000 Freiwilligen sind innerhalb von IFOTES engagiert. Etwa 90 Prozent der Telefonseelsorger arbeiten 24 Stunden an allen Tagen im Jahr. Neben 4,9 Millionen Anrufen pflegen die Mitglieder von IFOTES seit 2012 jährlich über 51.000 Chatkontakte.“

Der Leiter der Telefonseelsorge Aachen und Verantwortliche für den Weltkongress der TelefonSeelsorge, Pfarrer Frank Ertel, informierte über das Leitwort des Kongresses: „Damit das Leben weitergeht“. Im Mittelpunkt steht in Aachen die Auseinandersetzung mit suizidalen Situationen. Allein 25 Personen werden am Kongress teilnehmen, die aus Ländern kommen, die keine TelefonSeelsorge haben. „Ziel ist, dass bei der weltweiten Vernetzung auch in Ländern wie Indien, Kamerun und Sierra Leone die Technik zur emotionalen Unterstützung und Suizidprävention genutzt werden soll“, so Ertel.

Quelle:Diakonie Deutschland

Gefährliche Gartenarbeit – über 200.000 Unfälle im Jahr

Verbraucher,InformationMehr als 200.000 Unfälle passieren pro Jahr in Deutschland bei der Gartenarbeit, so die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und  Arbeitsmedizin. Fast die Hälfte von ihnen sind Verletzungen mit scharfen oder spitzen Gegenständen, gefolgt von Stürzen von Leitern
bei der Baumpflege oder Obsternte.

 

Gefährlich sind achtlos herumliegende Gartengeräte, schnell bohren
sich die Spitzen eines Rechens durch die Flip-Flops in den Fuß. „Um
ernsthafte Verletzungen zu vermeiden, sollten Kultivatoren, Harken
und andere scharfe oder spitze Werkzeuge gut sichtbar und möglichst
außerhalb der Reichweite von Kindern abgestellt werden“, raten
Stephan Schweda, ein Sprecher des Gesamtverbandes der Deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV), und Dr. Susanne Woelk,
Geschäftsführerin der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), in einer
gemeinsamen Presseerklärung.

Feste, geschlossene Schuhe mit Profilsohle sind ebenfalls ein
Verletzungs-Hemmer.

Motorbetriebene Geräte besonders gefährlich

Besondere Vorsicht ist beim Umgang mit motorbetriebenen Geräten wie
Heckenscheren, Rasentrimmer und- mäher, Kettensägen oder Häckslern
geboten. Bei unsachgemäßem Gebrauch ist die Verletzungsgefahr
besonders hoch. Vor der ersten Inbetriebnahme ist das Lesen der
Gebrauchsanweisung Pflicht – nicht zuletzt um zu erfahren, welche
Schutzausrüstung notwendig ist. „Vergewissern Sie sich außerdem, dass
die Sicherheitsvorrichtungen an den Maschinen intakt und vollständig
sind“, raten GDV und DSH.

Leiter mit Bodentraverse

Die Trittleiter, die in der Küche gute Dienste leistet, ist für
Arbeiten im Garten in der Regel ungeeignet. Für Stabilität sorgt hier
eine Leiter mit einer Bodentraverse. Sie bietet sicheren Stand bei
der Arbeit an Sträuchern, Hecken und Bäumen und vermindert die Gefahr
des Umkippens. 

Textquelle: das-sichere-haus.de Bildquelle: CC0/fotolia

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