Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren-Nachrichten

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HKK Krankenkasse

Deutschlands erster Onlinekurs für Angehörige von Demenzkranken

News,Info1,5 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Demenz, zwei Drittel davon sind Alzheimer-Patienten. Die persönlichen Belastungen für Betroffene und deren Umfeld sind immens. Angehörige und Ehrenamtliche können sich jetzt erstmals in einem Onlinekurs Unterstützung für die Pflege von demenzkranken Menschen holen. Hierzu hat das Berliner eHealth-Unternehmen Töchter & Söhne zusammen mit Prof. Matthias Zündel von der Hochschule Bremen einen interaktiven eLearning-Kurs entwickelt. Geschäftsführer Thilo Veil: „Pflegende wünschen sich Unterstützung, haben für Außer-Haus-Angebote aber oft keine Zeit. Ein Onlinekurs kann in den Pflegealltag integriert werden und ist jederzeit verfügbar. Damit entlasten und stärken wir pflegende Angehörige enorm.“

Der Online-Pflegekurs gibt in sechs Themenbereichen praktische Hilfestellungen für die Pflege Demenzerkrankter im Alltag, unterstützt die Pflegenden mit psychologischen Hinweisen und vermittelt nützliches Wissen in Bildern, Illustrationen und praktischen Anwendungen. Die Inhalte wurden leicht zugänglich und anwendungsorientiert aufbereitet. Das Verständnis für Menschen mit einer Demenz wird gefördert und der Umgang erleichtert. hkk-Vorstand Michael Lempe: „Der Online-Kurs bietet wertvolles Hintergrundwissen und ermöglicht so einen mitfühlenden Umgang mit dem Erkrankten.“

Die Kosten für den Online-Pflegekurs betragen 99 Euro. Für Versicherte der hkk Krankenkasse und deren Angehörige sind die Registrierung und Teilnahme kostenlos. Versicherte anderer Krankenkassen können ebenfalls teilnehmen, müssen die Kostenübernahme aber mit ihrer Krankenkasse klären. Weitere Informationen unter: www.hkk.de/demenz

Textquelle: presseportal.de

Sollte man seinen Blutdruck tatsächlich unter 120 mmHg senken?

Blutdruck,BlutdruckmeßgerätVielleicht haben Sie es von Ihrem Arzt schon erfahren: In der sogenannten SPRINT-Studie zeigte sich für Bluthochdruck-Patienten ein deutlich kleineres Risiko zu sterben oder eine gefährliche Herzschwäche zu erleiden, wenn das Ziel für den oberen Blutdruck unter 120 mmHg betrug (statt den bislang empfohlenen 140 mmHg, die je nach Alter und Begleitkrankheiten gelten).

Die Herzstiftung warnt allerdings davor, den Blutdruck nun unkritisch und in jedem Fall unter 120 mmHg zu senken, auch wenn bestimmte Patienten wahrscheinlich tatsächlich von einer stärkeren Senkung profitieren können. Für wen der tiefere Wert in Frage kommt und wem davon abzuraten ist, erläutert der Herzspezialist Prof. Dr. med. Heribert Schunkert vom Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung in einem umfangreichen Interview, das Sie sich unten in voller Länge herunterladen können.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei herzstiftung.de hier.

Extrem wichtig! Fußpflege bei Senioren und Diabetikern

Fußpflege,FußnägelDie Pflege der Fußnägel ist vor allem für Senioren mehr als nur Kosmetik. Denn sie sind besonders anfällig für Erkrankungen an den Fußnägeln und der umliegenden Haut. Ein paar Tricks und Hilfsmittel erleichtern es, die Nägel richtig zu kürzen und zu pflegen. Bei Diabetes, Durchblutungsstörungen oder eingewachsenen Nägeln sollte medizinisches Fachpersonal die Fußpflege übernehmen.

Bildquelle: Astrid-Borower_pixelio.

Unschöne, rissige und sogar erkrankte Fußnägel sind in der gesamten Bevölkerung weit verbreitet. Bei Senioren sind Nagelveränderungen an den Füßen besonders häufig. Ihre Abwehrkräfte sind oftmals nicht mehr so stark, die Haut ist schlechter durchblutet, dünn und empfindlich. Ein besonderer Risikofaktor ist Diabetes, denn überhöhter Blutzucker schädigt Nerven und Blutgefäße, führt zu Durchblutungsstörungen und macht die Haut trocken und verletzbar. Kleine Risse in der Haut an den Zehen dienen wiederum als Eintrittspforte für Keime. Erkrankungen der Fußnägel, wie zum Beispiel Nagelpilz, sind oftmals die Folge.

Nägel von innen und außen stärken

Für ein starkes Immunsystem und ein gesundes Nagelwachstum kommt es auf eine gesunde Ernährung an. Speziell für die Nägel ist neben Spurenelementen wie Eisen und Zink eine ausreichende Menge an Vitamin H wichtig, denn es ist an der Bildung von Keratin beteiligt – dem Hauptbestandteil der Nägel. Vitamin H kommt unter anderem in Haferflocken, Nüssen, Eigelb, Obst, Gemüse, Pilzen und Rinderleber vor. Wenn bereits Nagelschäden vorliegen, kann eine Kur mit Vitamin H in Tablettenform den Behandlungserfolg unterstützen. Um spröden Nägeln vorzubeugen und die Haut an den Füßen zu stabilisieren ist es sinnvoll, nach dem Duschen eine feuchtigkeitsspendende Creme einzumassieren.

Richtig kürzen und pflegen

Die Fußnägel müssen regelmäßig und in gerader Linie geschnitten werden, damit sie an den Seiten nicht einwachsen. Das geht leichter, wenn die Nägel weich sind, zum Beispiel nach dem Duschen oder einem Fußbad. Gut geeignet sind spezielle Fußnagelscheren. Für Ältere, die sich nicht mehr so gut bücken können, gibt es Modelle mit längerem Griff. Wichtig ist es, vorsichtig vorzugehen und die Haut am Nagel nicht zu verletzen. Vor allem bei Diabetes oder schlechter Wundheilung können selbst kleinste Verletzungen schwerwiegende Folgen haben. Wer mit einer Schere nicht zurechtkommt, verwendet besser einen Nagelknipser. Kleine Unebenheiten sollten sorgfältig ausgefeilt werden. Besonders nagelschonend und sicher für die empfindliche Haut am Nagel sind Glasfeilen.

Für Ältere oder Menschen mit Bewegungseinschränkungen gibt es diese auch in ergonomisch geformter Ausführung. Trotz aller Hilfsmittel haben viele Senioren Schwierigkeiten, ihre Fußnägel richtig zu pflegen – zum Beispiel aufgrund von Gicht, Arthrose oder häufig wiederkehrenden Nagelproblemen. Sie sollten die Hilfe einer medizinischen Fachkraft in Anspruch nehmen. Bequem sind mobile Fußpflegedienste, die ins Haus kommen. Weisen Nagelveränderungen auf eine Erkrankung hin, ist es unerlässlich, den Hautarzt aufzusuchen und eine fachgerechte Behandlung einzuleiten.

Eine kostenlose Broschüre mit dem Thema „Gesunde Haare und Nägel“ können Sie hier kostenlos downloaden.

Der Artikel wurde uns freundlicherweise von der Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. zur Verfügung gestellt.

Tut gut – und ist auch noch gesund!

Umfrage: Das denken Europas Singles zum Thema Küssen

Beautiful young couple in love in the park.

Ein Kuss kann je nach Kultur ganz unterschiedliche Bedeutungen haben: Er kann Zeichen von Liebe, Freundschaft oder Ehrerbietung sein. Für viele Menschen dürfte es sogar zu den schönsten Dingen der Welt gehören, die weichen Lippen des anderen auf den eigenen zu spüren. Küssen tut also gut – und soll nach Ansicht von Wissenschaftlern zudem auch noch gesund sein. Denn Küsse heben die Stimmung, vitalisieren einen Menschen und stärken dadurch die Abwehrkräfte.

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Auch beim Küssen ticken Männer anders als Frauen

Doch wann ist ein Kuss ein guter Kuss? Wenn er eben mehr ist als nur ein Kuss, meinen 57 Prozent der europäischen Singles. Das ergab der von FriendScout24, Deutschlands Partnerportal Nr. 1, herausgegebene „LoveGeist 2016“. Befragt wurden knapp 10.000 Singles in sieben europäischen Ländern. Ein Kuss kann demnach mehr als ein Kuss sein, wenn er etwa das Versprechen auf Liebe enthält. Für jeden Zweiten ist es zudem wichtig, dass der Kuss leidenschaftlich ist. Rund 45 Prozent fügen hinzu, dass er oder sie weiche Lippen haben sollte, während es 22 Prozent der Europäer wichtig ist, dass der Kuss nicht zu nass sein darf. Während ein Kuss für jeden vierten Mann ein guter Kuss ist, wenn er das Gefühl vermittelt, er könne zu Sex führen, ist dieses Kriterium nur für 15 Prozent der Frauen wichtig. Für ein Viertel der Frauen dagegen ist es von Bedeutung, wenn er beim Küssen über ihren Hinterkopf streicht. Doch nur 18 Prozent der Männer sehen einen Kuss durch diese romantische Praxis aufgewertet.

Passionate Mid Adults Couple Against Ancient Wall

Ein Trost für schlechte Küsser

Überbewerten sollte man das Küssen aber nicht: Nur sieben Prozent der europäischen Singles würden bei einem schlechten Küsser das Weite suchen. 40 Prozent sagen, dass sie sich mit der Situation arrangieren, 41 Prozent würden versuchen, den anderen in der richtigen Kusstechnik zu „unterrichten“. Und 14 Prozent der Männer sowie neun Prozent der Frauen sehen es ganz pragmatisch und sagen: Mit schlechten Küssern habe ich kein Problem, Hauptsache, der Sex ist gut.

Textquelle: djd Textnummer: 55236pn / Bildquelle: djdFriendScout24thx./ djdFriendScout24 / djdFriendScout24istock

Rheumatoide Arthritis: Biologika gegen RA senken auch kardiales Risiko

Arthrose,Gelenke, ArthritisPatienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) haben ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen. Doch eine wirksame Behandlung mit Biologika kann das kardiale Risiko wieder auf Normalmaß senken. Das ergab eine schwedische Studie. Etwa 1,5- bis 2-fach erhöht ist das Risiko von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA), zusätzlich kardiovaskuläre Erkrankungen wie einen Herzinfarkt oder Angina Pectoris zu entwickeln.

Zurückgeführt wird dies unter anderem auf die erhöhten Entzündungswerte bei Rheumatoider Arthritis. Forscher um Lotta Ljung vom Karolinska-Institut in Stockholm wollten nun herausfinden, ob durch eine erfolgreiche Behandlung der Patienten mit Biologika auch ihr Risiko für ein akutes Koronarsyndrom (ACS) gesenkt werden kann.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei gesundheitsstadt-berlin.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia

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