Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren-Nachrichten

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Bundesnetzagentur sagt verbotenen Spionagekameras den Kampf an

Minikamera, SpionDie Bundesnetzagentur ist in den letzten Wochen gegen mehr als 70 Fälle von verbotenen Spionagekameras vorgegangen.Hierbei handelte es sich zum großen Teil um WLAN-fähige Kameras, die einen anderen Gegenstand vortäuschten oder mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs verkleidet waren. „Besonders beliebt ist es nach unseren Erkenntnissen, diese Kameras in Uhren, Rauchmeldern oder Lampen zu verstecken,“ so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Aber auch Pop-Art-Blumen oder Powerbanks dienen als Verkleidung. Der Phantasie sind hierbei offenbar keine Grenzen gesetzt.“

Nach § 90 Telekommunikationsgesetz (TKG) ist es verboten, Sendeanlagen zu besitzen, zu vertreiben oder herzustellen die mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs verkleidet sind und auf Grund dieser Umstände in besonderer Weise geeignet und dazu bestimmt sind, das Bild eines anderen von diesem unbemerkt aufzunehmen.

„Diese Kameras ermöglichen eine unbemerkte Fernüberwachung und gefährden dadurch ein unbeschwertes Privatleben. Wir gehen daher entschlossen gegen alle Beteiligten wie Hersteller, Verkäufer und Käufer dieser Kameras vor,“ betonte Homann.

Gerade im Internet sind derartige Kameras auf den unterschiedlichsten Verkaufsplattformen zu finden. Wird die Bundesnetzagentur durch eigene Recherche oder Hinweise auf solche Angebote aufmerksam, werden zunächst die Plattformbetreiber zur Löschung des Angebotes aufgefordert, um den weiteren Verkauf sofort zu unterbinden. Anschließend werden die Verkäufer im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens kontaktiert, damit diese künftig den Vertrieb unterlassen und die Käufer der Gegenstände benennen. Von den Verkäufern und Käufern wird die Vernichtung der Gegenstände verlangt. Hierüber ist ein Nachweis, etwa in Form einer Bescheinigung einer Abfallwirtschaftsstation, beizubringen.

Häufig zeigen sich die Käufer und Verkäufer einsichtig und sind kooperativ.

Textquelle: bundesnetzagentur.de

Aktiver, zufriedener und zuversichtlicher

Der Deutsche Alterssurvey 2014 zeichnet ein positives Bild vom Älterwerden

Senioren,Paar,Glück,NaturDie Menschen zwischen 40 und 85 Jahren in Deutschland sind aktiver und sehen zuversichtlicher auf das eigene Älterwerden als die selbe Altersgruppe noch vor 20 Jahren – das ist eines der zentralen Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys 2014, den Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und der Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA), Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer heute (Dienstag) in Berlin vorstellten. Der Deutsche Alterssurvey ist die wichtigste Langzeitstudie zum Älterwerden in Deutschland.

„Die zweite Lebenshälfte ist vielfältig und das Bild vom Alter wandelt sich zum
Positiven!“, betonte Manuela Schwesig. „Ich freue mich, dass es vielen Menschen
in dieser Lebensphase gut geht Die Mehrheit äußert sich zufrieden, ist bei guter
Gesundheit und kann sich auf die Familie als wichtige Stütze verlassen. Es gibt
aber auch erhebliche Ungleichheiten, die wir beseitigen müssen, zum Beispiel bei
den Einkommen in Ost und West sowie zwischen Männern und Frauen. Wir müssen dafür
sorgen, dass alle Menschen faire Chancen für ein gutes und aktives Leben im Alter
bekommen“, so die Bundesfamilienministerin.

Der Leiter des DZA, Prof. Dr. Tesch-Römer unterstrich: „In den letzten 20 Jahren
hat sich in der zweiten Lebenshälfte vieles zum Besseren gewandelt. Ältere
Menschen sind heute aktiver als vor 20 Jahren: Sie engagieren sich häufiger
ehrenamtlich, sie treiben mehr Sport und sie sind länger erwerbstätig. Leider
haben aber nicht alle Menschen teil an diesem positiven Wandel. Nach wie vor gibt
es in den Lebenssituationen von Frauen und Männern deutliche Unterschiede. Auch
die Bildungsungleichheit zieht sich bis ins hohe Alter.“

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA) hier.

Kraft trainieren im Alter: Muskeln für ein längeres Leben

Fitness,Sport, REHADie Zeiten, in denen älteren Menschen ausschließlich zu lockerer Ausdauerbelastung geraten wurde, sind vorbei. Stattdessen rückt die Bedeutung vom regelmäßigem Training auch in höherem Alter in den Fokus – wer dem Pflegeheim entrinnen möchte, sollte sich ins Fitnessstudio begeben. Ab 60 beschleunigt sich der Verlust der Kraft.

Studien belegen, dass bereits nach dem dritten Lebensjahrzehnt die Muskulatur des Körpers schwächer wird. Ab 60 wird von einem beschleunigten Kraftverlust von gut einem Prozent im Jahr gesprochen. Dem kann aber durch gezieltes Training entgegengewirkt werden. Doch damit fangen die meisten, wenn überhaupt, erst dann an, wenn gesundheitliche Probleme auftreten. Das Muskeltrainig hilft auch bei der Sturzprophylaxe. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Muskelfasern: Rote Muskelfasern die für langsame und statische Bewegungen gebraucht werden, also zum Beispiel auch beim aufrechten Sitzen oder beim Halten von leichten Gegenständen. Und weiße Muskelfasern, die für schnelle explosive Bewegungen mit hohen Belastungen gebraucht werden. Diese kommen auch zum Einsatz, wenn man stolpert, einen schnellen Ausfallschritt macht und mit einen Bein den Körper abfangen muss.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei deutschlandradiokultur.de hier.

Feinschmecker im Fruchtwasser: Der Geschmack entwickelt sich als erstes

Embryo, fötusWarm und geschützt schwimmt das Ungeborene in seiner Fruchtblase. Was aber bekommt es von der Außenwelt mit? Mehr als man lange Zeit gedacht hat, das weiß man inzwischen. Welche Sinne sich in welchem Alter des Fötus entwickeln, ist inzwischen recht gut untersucht. Vor allem der Geschmack und das Gehör entwickeln sich demnach schon sehr früh.

Den Anfang macht der Geschmack: Noch bevor wir hören oder sehen können, schmecken wir. Als Ungeborene schlucken wir schon sehr früh das uns umgebende Fruchtwasser und nehmen dabei die typischen Komponenten dieser nährenden Flüssigkeit auf. Schon in der achten Schwangerschaftswoche bildet der heranwachsende Fötus die ersten Geschmacksrezeptoren.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei scinexx.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia

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