Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren-Nachrichten

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Geschäftunfähigkeit bei Demenz

Demenz, AlzheimerJe weiter eine Demenz fortschreitet, desto weniger sind Betroffene in der Lage, Geschäfte rechtswirksam abzuschließen. Bei unsinnigen Käufen oder Verträgen ist das von Vorteil. Denn diese sind in der Regel null und nichtig und lassen sich rückgängig machen, wenn Demenzkranke zum Vertragszeitpunkt geschäftsunfähig waren.

Wer die Bedeutung und Tragweite von Käufen und Verträgen auf Dauer nicht mehr einschätzen kann, gilt vor dem Gesetz als geschäftsunfähig. Betroffene Personen können zwar noch sogenannte Bagatellgeschäfte, also geringfügige Geschäfte des täglichen Lebens tätigen wie zum Beispiel den Kauf von ein paar Lebensmitteln, einer Zeitschrift oder Zahnpasta. Alle anderen Geschäftsabschlüsse sind aber unwirksam. Das gilt auch dann, wenn der Geschäftspartner nichts von der Demenz ahnt. Weder der oder die Kranke noch Ehepartner in Gütergemeinschaft oder erwachsene Kinder müssen den Vertrag erfüllen und zahlen. Ist bereits Geld geflossen, müssen die Geschäftspartner es den Demenzkranken zurückerstatten. Allerdings sind diese und ihre Angehörigen beziehungsweise Betreuer in der Beweispflicht, wenn sie sich auf die Nichtigkeit des Vertrags berufen.

Die Erfahrung zeigt, dass Unternehmen sich häufig kulant verhalten. Erfahren sie von der Demenzerkrankung, verzichten sie meist darauf, dass der Vertrag erfüllt wird. Hilfreich ist dabei ein ärztliches Attest, das die Geschäftsunfähigkeit des oder der Demenzkranken bescheinigt. Ist dennoch keine Einigung mit dem Unternehmen in Sicht, müssen im Rahmen eines Gerichtsverfahrens medizinische Gutachten vorgelegt werden. Der Nachweis, dass Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Demenzform zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses tatsächlich nicht in der Lage waren, die Auswirkungen ihres Handelns zu begreifen, ist allerdings nicht ganz einfach. Denn Prozessgegner argumentieren gerne mit sogenannten „lichten Momenten“.

Einwilligungsvorbehalt bei Gefahr für das Vermögen oder die Person selbst

Wenn Demenzkranke regelrecht die Kontrolle über ihre finanziellen Angelegenheiten verloren haben und beispielsweise Rechnungen nicht mehr bezahlen, bekommen sie notfalls vom Gericht einen rechtlichen Betreuer für die Vermögenssorge zur Seite gestellt. Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Geschäftsfähigkeit wird Betroffenen damit nicht automatisch abgesprochen. Besteht allerdings erhebliche Gefahr für das Vermögen, kann das Betreuungsgericht die Geschäftsfähigkeit einschränken und anordnen, dass die Erkrankten bestimmte Geschäfte nur noch mit Einwilligung ihrer rechtlichen Betreuer vornehmen dürfen. So können Richter beispielsweise vorschreiben, dass ab einem bestimmten Betrag nur ein gesetzlicher Vertreter Geschäfte rechtswirksam abschließen oder noch nachträglich genehmigen darf. Dieser sogenannte Einwilligungsvorbehalt soll verhindern, dass Demenzkranke sich und ihre Angehörigen unbeabsichtigt verschulden.

Der Einwilligungsvorbehalt kann vom Gericht übrigens auch angeordnet werden, wenn die erhebliche Gefahr besteht, dass der betreute Mensch sich selbst schädigt.

Geschäfte des täglichen Lebens

Gleichzeitig sollten Menschen mit Demenz ermuntert werden, solange es geht, kleinere Einkäufe wie beispielsweise Lebensmittel und Getränke selber zu tätigen. Denn das Beibehalten von Gewohnheiten hilft, die Eigenständigkeit so lange wie möglich aufrechtzuerhalten und das Selbstwertgefühl zu stärken. Rechtlich werden solche Geschäfte des täglichen Lebens auch Geschäftsunfähigen zugetraut, solange es bloße Bagatellgeschäfte sind, die keine Gefahr für das Vermögen darstellen. Angehörige oder Betreuer können dabei helfen, indem sie mit den Lieblingsgeschäften entsprechende Vereinbarungen treffen.

Das Wichtigste in Kürze:

Wer unter einer dauerhaften Störung der Geistestätigkeit leidet, die das Urteilsvermögen und die Willensbildung erheblich beeinträchtigt, ist geschäftsunfähig.
Verträge mit Geschäftsunfähigen sind grundsätzlich unwirksam, das heißt: Es muss auch nicht gezahlt werden. Bereits gezahlte Beträge müssen zurückerstattet werden.
Eine rechtliche Betreuung hat keinen Einfluss auf die Geschäftsfähigkeit.
Mit einem Einwilligungsvorbehalt in finanziellen Angelegenheiten wird das Vermögen der Demenzkranken und ihrer Ehepartner geschützt.

Textquelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Was lebt in unserer Nase? Jeder Mensch hat eine individuelle Bakterien-Signatur in der Nasenhöhle

Nase, Mund, Lächeln, ZähneWimmelndes Leben: Jeder Mensch trägt in seiner Nase eine eigene kleine Lebenswelt mit sich herum. Denn die Mikroben der Nasenhöhle sind bei jedem individuell verschieden, wie deutsche Forscher ermittelt haben. Dennoch gibt es einander ähnliche Untergruppen der Nasenflora. Das Wissen um diese Gruppen könnte künftig die medizinische Behandlung erleichtern.

Wir sind nie allein: Überall in und auf uns leben Mikroben, ob im Darm, auf unserer Haut oder sogar in der Luft um uns herum. Die Zusammensetzung dieses Mikrobioms verrät dabei einiges über uns, unsere Gesundheit und unsere Lebensweise, selbst der Staub in unseren Wohnungen trägt diese persönliche und verräterische Signatur.

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Notfallmedizin: Erfinder des Heimlich-Manövers rettet Seniorin

Dr. Henry Heimlich„Heimlich-Manöver“ heißt der rettende Griff, der Henry Heimlich zu einer Ikone der Notfallmedizin machte. Jetzt hat der Erfinder ihn angeblich zum ersten Mal selbst eingesetzt – mit Erfolg. Keinen Moment zögerte der 96-jährige Henry Heimlich, so berichtet der britische „Guardian“, als eine Mitresidentin sich am Montag in einer Seniorenresidenz in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio an ihrem Essen verschluckte und anfing zu würgen. Er drehte ihren Stuhl, umfasste sie von hinten unterhalb des Brustbeins und zog sie mehrmals so lange ruckartig zusammen, bis sie ihre Mahlzeit wieder ausspuckte und atmen konnte.

Wie das geht, wusste Heimlich im Schlaf – er ist schließlich Erfinder dieser Grifftechnik, die nach ihm auch den Namen „Heimlich-Manöver“ oder „Heimlich-Handgriff“ trägt. 1974 hat der US-amerikanische Arzt den bekannten Griff der Notfallmedizin erfunden, mit dessen Hilfe Essen oder Fremdkörper bei drohender Erstickung aus dem Hals entfernt werden können.

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Bildquelle: Dr.Heimlich

Resistente Erreger: Die Superkeime sind unter uns

BakterienBakterien trotzen immer häufiger Colistin, einem der letzten Reserveantibiotika. Wie groß ist die Gefahr für die Gesundheit des Menschen? Wenn eine 49-jährige Frau eine Harnwegsentzündung hat, ist das normalerweise kein Grund für Schlagzeilen. Doch im Urin der Patientin aus Pennsylvania fand sich ein besonderes E.coli-Bakterium. Auf zwei ringförmigen Erbgutstücken – die harmlose d krank machende Bakterien wie Karten in einem Spiel untereinander austauschen – fanden Forscher neben 14 anderen Resistenzgenen das Gen mcr-1. Ein As, denn es macht die Keime gegen Colistin unempfindlich: Die Forscher waren auf einen „Superkeim“ gestoßen.

Colistin ist ein Uraltantibiotikum aus den 1950er Jahren. Es gehört zur eisernen Reserve der Ärzte. Sie spritzen es nur, wenn nichts anderes mehr hilft. Denn es kann unter anderem die Nieren schwer schädigen. Dass Keime nun auch Colistin widerstehen, ist ein Alarmzeichen für Infektionsforscher.

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Forscher finden erstmals Auslöser für Multiple Sklerose – und mögliches Heilmittel

Rollstuhl, behinderungIn Deutschland leiden rund 140.000 Menschen an Multipler Sklerose. Die Krankheit führt zu Lähmungen und Sehstörungen. Die Ursachen galten bislang als ungeklärt. Jetzt ist ein deutsches Forscherteam erstmals auf einen möglichen Auslöser gestoßen. Bis zur Entwicklung eines Medikaments ist es allerdings noch ein weiter Weg.

Warum ein Mensch an Multipler Sklerose (MS) erkrankt, konnten Forscher bislang nicht genau klären. Sie vermuteten im weitesten Sinne ein Zusammenspiel aus Erbgut und Umwelteinflüssen hinter der Erkrankung. Bei MS greift das Immunsystem den eigenen Körper an und zerstört bestimmte Bestandteile der Nervenhüllen in Gehirn und Rückenmark. Die Folge: Kraftlosigkeit, Lähmungen, steife Muskeln, Gleichgewichts- und Sehstörungen.

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Hochsaison für die Liebe

Frühlingsgefühle: Die warme Jahreszeit sorgt für Schwung in Sachen Sinnlichkeit

FUN FACTORY

Wenn die Tage länger werden und die Natur erblüht, erwachen auch bei den meisten Menschen die Lebensgeister neu. Die milde Luft sorgt für Leichtigkeit, Fröhlichkeit und Flirtlust – und auch dieses ganz gewisse Kribbeln im Bauch, die vielzitierten Frühlingsgefühle. Doch was ist da wirklich dran? „Das Glückshormon Serotonin wird bei mehr Sonnenstunden im Frühling verstärkt ausgeschüttet. Somit werden bei uns im Frühling auch deutlich mehr euphorisierende Lustgefühle geweckt“, erklärt Dr. med. Axel-Jürg Potempa, Urologe und Sexualmediziner aus München.

Fun Factory, Mai 2015

Mehr Hormone werden ausgeschüttet

Auch Schilddrüsenhormone würden bei vielen Menschen zu dieser Jahreszeit vermehrt ausgeschüttet, was zur deutlichen Libidosteigerung führen könne. „Eine geringere Ausschüttung des libidobremsenden Hormons Melatonin ist eine weitere wichtige Ursache dafür, dass uns die Lust im Frühling mit seinen häufigeren Sonnentagen wieder ungebremst beherrschen darf“, weiß Potempa. Der beste Zeitpunkt also für viele Paare, neuen Schwung in ihre Beziehung zu bringen – sei es mit einem romantischen Spaziergang in der Natur, einem schicken Abendessen oder einem prickelnden Geschenk für schöne Stunden zu zweit. Aufregende Ideen hierfür findet man beispielsweise unter www.funfactory.de.

Erotikspielzeug ist längst kein Tabu mehr, wie auch eine neue und internationale Ipsos-Umfrage im Auftrag des Bremer Sextoy-Herstellers ergab. Zwar sind die US-Amerikaner mit 44 Prozent noch Vorreiter bei der Nutzung von Sexspielzeugen, aber auch immerhin 34 Prozent der Deutschen haben schon Erfahrung damit gemacht. Die Tendenz ist steigend, denn bei 40 Prozent der Bundesbürger ist es der Umfrage zufolge im Bett zwar zufriedenstellend, es könnte aber durchaus abwechslungsreicher und aufregender sein. Liebeskugeln, Pulsatoren und Co. bieten hier sexy Anregungen für ganz neue Erlebnisse.

FUN FACTORY

Auch Singles haben Sehnsüchte

Nicht nur Paare profitieren im Übrigen von spielerischer Verstärkung für die Liebe, sondern auch Singles, und von denen gibt es gerade in Deutschland viele. Fast 40 Prozent der Haushalte hierzulande bestehen aus einer Person – aber auch die will ihren Spaß haben. Kristy Stahlberg von Fun Factory: „Bei Frauen sind unsere pastellfarbenen, wie ein Blütenkelch geformten Minivibratoren besonders gefragt und auch bei Männern kommen spezielle Toys zur Intimstimulation sehr gut an.“

Textquelle: djd Textnummer: 54649pn/ Bildquelle:  djd/www.funfactory.com

Demographischer Wandel

Rentenstudie: Im Extremfall müssen wir bis 73 arbeiten

Armut,Rente,AltersarmutWie lange müssen wir zukünftig arbeiten, um das Rentenniveau stabil zu halten? Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat das in einem Gedankenexperiment durchgerechnet und kommt zu erschreckenden Zahlen: Bis 2041 müsste das Renteneintrittsalter auf 73 Jahre ansteigen.

Das IW untersuchte, was nötig wäre, um die Beitragssätze und das Rentenniveau stabil zu halten – bei gleichbleibendem Größenverhältnis zwischen der Erwerbstätigen- und der Rentnergeneration. Als einzige Stellschraube bleibt da ein Anstieg des Renteneintrittsalters.

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Bildquelle: uwe_schlick_pixelio

So schützen Sie Ihre Leber

Leber,Fettleber, Hepatitis und Zirrhose sind gefährliche Lebererkrankungen. Vor allem Alkohol und Übergewicht setzen dem Organ zu. Was jeder selbst tun kann. Haben Sie doch ein bisschen Mitleid! Da schuftet sie, zerlegt, filtert und entgiftet und wandelt all das um, was Sie ihr Jahr für Jahr so alles zumuten. Und macht keinen Mucks! Dabei wäre das durchaus wünschenswert: So käme der eine oder andere viel eher auf die Idee, die Kläranlage seines Körpers ins Visier zu nehmen und endlich damit anzufangen, gesünder zu leben.

Es ist der falsche Lebensstil, der dem großen Stoffwechselorgan vor allem zusetzt. Positiv formuliert: Wer auf seine Gesundheit achtet, macht manchen Schaden an der stumm leidenden Leber wieder gut. Das bequeme, kalorienüberschüssige Leben gilt inzwischen als Hauptauslöser einer Erkrankung, die weltweit zunimmt.

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Bildquelle: CC0/fotolia

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